Full text: Lübeckische Blätter. 1908 ; Stenographische Berichte über die Verhandlungen der Bürgerschaft zu Lübeck im Jahre 1908 (50)

o H Verhandl. d. Bürgerschaft am 27. April 1908. n ledigt werden, als wenn Folche tarifliche Vereinbarungen Auffassung fremd gegenüber, der Anschauung, wie Jie hn mit den Unternehmern nicht bestehen, wo doch dann durch Herrn Landrichter Dr. Meyer offenbart ist, te zu jeder Stunde und in jedem Jahre die Möglichtet dwie Sie auch vollständig fremd dem gegenüberstehen, t besteht, daß durch Arbeitskämpfe die staatlichen Ar. was ich gesagt habe. Das ist wahrscheinlich in noch 1g beiten liegen bleiben und nicht zu Ende kommen. höherem Maße der Fall, troßdem meine Auffassung fr Das, was ich will, stärkt den sozialen Frieden, und sich deckt mit dem, was überall in sozialen Zeit- r das liegt im Interesse des Staates. Ich bleibe schriften ausgesprochen wird. Wenn Sie nach meinem k + r rr hehri- §s tts. teizeh Iutrate [l:t:z9: ty z iegesöwelheu: viell titezzlen .:1;: l jzzrimu;r. Z weit daß Sie var wahrhhe lg Ii [ric orn. rtr p uc 118 zie sf schaft eingehend über die Sache gesprochen, heute ist sondern es wird jeder sagen, es muß gemacht werden, 1! es das vierte Mal. Ich habe dann noch einnal und nur vereinzelte Kreise, mit ganz extremen Auf- [ meine Auffassung eingehend im Kommissionsbericht fassungen, solche Arbeitgeber sinds, die eine Schädi- ÿ- dargelegt. Das kann allerdings nur in Lübe>d gung in meinem Antrage erblicken. Die befürchten, [ möglich sein, denn in einem anderen Parlamente daß sie dann den Herrenstandpunkt, den sie gegenüber f: würde man einem derartigen Antrage nicht solche den Arbeitern belieben, nicht mehr so zur Geltung ] Schwierigkeiten bereiten und sicherlich nicht dem bringen können. Ich bitte Sie, meinem Antrage Antragsteller die Motive unterschieben, die man mir Ihre Zustimmung zu geben. t, heute untergeschoben hat. Wie es hier in Wirk- Brecht: Soviel ich mich erinnere, ist der Be- [ lichkeit auf sozialem Gebiete steht, lassen Sie mich schluß, den Antrag Wissell an eine Kommission zu [o an einem Beispiel klarlegen. Ich habe im vorigen verweisen, seinerzeit gegen eine starke Minorität t Jahre Anträge gestellt, die darauf hinausliefen, die gefaßt worden. Ich glaube, daß auch die Herren, [s Wahlrechtskürzung aus Anlaß der Armenunterstütung die dieser Minderheit angehört haben, jetzt zu der N. nicht aufzuheben, sondern in etwas zu erleichtern. Überzeugung gekommen sein werden, daß es recht zn Die Kommission, die Bericht darüber erstattet hat, nützlich gewesen ist, diese Frage kommissarisch prüfen cl hat gesagt, diese Anträge gingen viel zu weit. Vor zu lassen, um eine Klärung der ganzen Situation U einigen Wochen haben die Lübeckischen Anzeigen gzu schaffen. Ich möchte darum den Rat geben, es ke einen Leitartikel gebracht, dem N. L. C. vorgezeichhet nicht von der Hand zu weisen, auch künftig der- n war, also aus der nationalliberalen Korrespondenz, artige Fragen, die in der Luft liegen, eingehend zu k aber ohne jede Bemerkung, entnommen war. In prüfen, nicht von einem theoretischen oder partei- ?, dem Aufsatz über „Das Wahlrecht des deutschen politischen Standpunkt aus, sondern von dem Stand- n Biedermannes“ werden Ausführungen des Professsor punkt aus, den wir zu vertreten haben, indem wir h Thunichgut besprochen. Der Professor kam zu dem das Interesse Lübecks ins Auge fassen. Ich finde 9 Ergebnis, daß der Bezug von Armenunterstisung im Mehrheits- und Minderheitsbericht außerordentlich ) niemals maßgebend sein könnte, jemand in seinem schätbares Material, aus dem itch sehr viel [E Wahlrecht zu beschränken; daß sie ins allgemeine gelernt habe. Ich muß aber die Mehrheit [t Bewußtsein übergegangen, sei die Auffassung aller der Kommission gegen den Vorwurf in Schutz ; sozial denkenden Leute, und das sei auch die Auf nehmen, den Herr Wissell aussprach, daß ihr ? fassung der nationalliberalen Partei. Aber wo ich Bericht durch und durch unsozial gedacht sei. Ich die Wahlrechtsbeschränkung beim Bezug von Armen- bilde mir ein, selbst ziemlich sozial zu denken, ! unterstützung nur etwas mildern wollte, ging Ihnen aber ich kann nicht zugeben, daß der Mehrheitsbericht das schon viel zu weit. Genau so ist die Auffassung einen solchen Charakter hätte. Er spricht allerdings [ in dieser Frage, und die gleichen unsozialen An- nüchtern und praktisch von den Bedürfnissen des T schauungen zeigen sich auch bei Ihrer Stellung zu Staates und nicht von theoretischen §selen. Daß NE Ege Heut: i in erster Linie die Arbeit geben, die sich in gütlicher eigenartiges Ansinnen an den Staat, daß er. gewisser- Weise mit ihren Arbeitern geeinigt haben. Das ist maßen im voraus seine Anerkennung und seinen Segen die wesentliche Tendenz meines Antrages, und da zu allen Vereinbarungen geben soll, die zwischen sagen Sie, das schädigt den Staat und dafür seien Arbeitgebern und Arbeitnehmern über Lohn- und keine Gründe vorhanden. Ich kann mich wirklich in Alrbeitsbedingungen getroffen werden, und darauf Ihre Auffassung nicht hineinfinden, die in diesem geht doch in erster Linie der Antrag hinaus. Diese Antrage etwas sieht, wogegen man sich mit Händen gütlichen Vereinbarungen, wie sie im Minderheits- und Füßen zu wehren hätte, und ich stehe Ihrer bericht genannt werden, mögen in mauchen Fällen 29 ;
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