Full text: Lübeckische Blätter. 1907 ; Verhandlungen der Bürgerschaft. 1907 (49)

IJ kr, ist tizgerds zu bt uh tpt jetter: Millionen eine Arbeiterkolonne wochenlang an der Herstellung eit St r vscverasr dier a M t. hastn rubuttt det zqubeden M sei )en Pflanzen, die mit staunenswerter Kraft aus dem von acht- bis zehnjährigen Bäumchen, Eichen, Rot- ich Boden herauswachsen ? Für das Rehwild sind die buchen, Weißbuchen, ganz niedrig, meist einen halben zen Eicheln die Winteräsung, aber auch die jungen ein HWMeter hoch, stark verzweigt, sämtlich durch Rehwild en, jährigen Pflanzen bilden dem Rehwild eine schmacks. verbissen. Die Forstverwaltung hat wohl eingesehen, 13. hafte Kost. Im Schweriner Holz sehen wir rechts daß sie mit dieser Anpflanzung kein Glück hatte vom Wege eine größere Einfriedigung. Nach Aus. sie hatte bei der Herstellung wieder nicht an das der sage von Forstarbeitern hat die Forstverwaltung dieée Wild gedacht ~ und zwischen die Zwergbäumchen mit 'at. teure Anlage gemacht, lediglich zu einer natürlichen vielen neuen Kosten zwar teurere, aber höhere Bäumchen me Aufzucht der Eichelmast, um auf dem sehr schweren einpflanzen lassen. Das hat offenbar geholfen. Die sen Boden hier die Aufgrabe:. und Pflanzungskosten zu erste, sehr teure Anlage war also ganz vergeblich ind sparen. Der lieben Rehe und Hasen wegen müßte gewesen. Aus derselben Zeit stammt die Bepflanzung In. jede natürliche Verjüngungsfläche jahrelang umzäunt des Kalvarienberges in Travemünde. Aber welcher 1le: werden; aber die Kosten ? Unterschied zwischen dem dortigen kraftstrotzzenden vor Ein anderes Bild! Man gehe bei Karlshof in jungen Walde und unseren Zwergen! Und dabei ist die den Wald und folge bei der Gabelung des Weges der Boden an beiden Stellen der gleiche kalkreiche um (Gruppe von Lebensbäumen) dem Wege links. Nicht Lehmboden. art weit hinter der Brücke über den Mägdebach bemerkt Gegenüber der Einfriedigung, also links vom pir, man unter den Eichen zur Linken Furchen, die vo Wege, ist auf einer zirka acht Hektar großen gel mehreren Jahren mit dem Pfluge angelegt wurden. Fläche um 1890 herum der ganze schöne Eichenwald en) In die Furchen sind Bucheckern eingesät. Die niedergelegt worden. Auf der Kahlschlagfläche wurden om kleinen Pflänzchen, schon stark verholzt, macha Eschen, Cichen, Buchen und Ahorne angepflanzt. jen. fast sämtlich den Eindruck, als wären ihre Spin Wir haben auf der Verjüngungsfläche einen türe mit einem scharfen Messer abgeschnitten. Hier mindestens fünfzehnjährigen Bestand vor uns. ner haben Hasen in mehreren Wintern, auch im legten Die äußeren Partien machen anscheinend einen jen. Winter, die Reihen ablaufend, Spitze für Spizse guten Eindruck, aber dadrinnen ist's fürchterlich. um abgebissen. Ihre Losung ist hier überall zu finden. Man sieht es schon vom Wege aus, daß im Innern nen Wer diese Erscheinung hier kennen gelernt hat, wrd alles Baumwerk niedriger und lichter iste. Und nun ine sie an anderen Stellen im Revier leicht wieder gehe man hinein, schaue um sich und — staune! ent- erkennen, so im Steinkrug, vor der Napoleonbuche,, Wer auf Korsika oder an der Riviera die Macchia, les im Lauerhöfer Felde. Viele Tausende von Pflänzchen jene niedrige Strauchwelt von Myrthe, Olive, Zistrose irch sind hier wiederholt ihrer Spitze beraubt und werden usw. gesehen hat, der erkennt sie hier wieder. Stark. Zer- entweder lange Jahre brauchen, um in die Höhe zu verästelte Zwergsträucher (ältere Anpflanzung) unter nan wachsen, oder unter neuem Verbiß sich zu ganz werte schlecht aussehenden höheren Bäumchen (spätere An- an losen niedlichen Zwergbäumchen entwickeln. Einmal pflanzung)! Eine schön gewachsene Eiche mit geradem ind habe ich den Versuch gemacht, ihre Zahl festzustelen. langen Schaft stellt einen Wert von AM 600 bis ten, Im Lauerhöfer Feld zählte ich da, wo in dem groß- . 800 dar. Ob wohl von diesen traurigen Eichen- rige gedruckten Worte Lauer das U steht, unterhalb des |prößlingen ein einziger nach 150 bis 200 Jahren ben U, in 20 Reihen 2000 verbissene Pflänzchen. Das einen annähernden Wert abwerfen wird? Warum ert; ist ein ganz unbedeutendes Flächenstück. Wollte die nicht? Auch die größeren, später gepflanzten Exem- om Jorstverwaltung hier überall den jungen Nachwuchs plare zeigen die Spuren und die Folgen vom Reh- jers vor dem Wildverbiß schützen, so müßte sie große verbiß. Wenn ich nicht zufällig im Frühjahr 1899 öhe Flächenstücke umzäunen. Sie hat wohl eingesehen, hier vorübergekommen wäre, würde ich mir diese Ge- daß sie mit der Verjüngung des vierzig- bis sechzige Erscheinung nicht erklären können. Da hingen an jährigen Eichenwaldes auf diesem Wege nicht ihren Tausenden von Bäumchen in etwa anderthalb Meter ohl Zweck erreicht und läßt jezt größere, aber teurere Höhe die Spitzen herab, sie waren abgeknickt. Böse é Rotbuchen und Weißbuchen in langen Reihen zwischen Buben konnten das nicht verbrochen haben, denn die h i die Eichen ein flanzen hätten nicht so anhaltend gearbeitet, zudem war die us Wieder . anderes Bild! Man folge by Ley § tft. 12%; §u (haben vit és entjcjieden uit Sie von Wilhelmshof ins Schweriner Holz und sehe | ! udes.. n. ;. ; ; r äteren Besuche fand ich die Spitzen ganz ab- ufl. t: Ytzithguegöjläiche §uts von Ute ditt j lustertiien )... hatte s ot die Forstveewaltung
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.