Full text: Lübeckische Blätter. 1907 ; Verhandlungen der Bürgerschaft. 1907 (49)

! ) - Vielleicht sind es bei dem einen oder andern auch nicht zu sein, daß wir . 30 000 mehr an Schul- noch andere Gründe. Also zehn Kinder sind es geld von den Minderbemittelten erheben müßten. sel von Eltern mit & 3000 und mehr Einkommen, Ich hoffe daher, daß sich für die Senatsvorlage eine U! die die Freischule besuchen. Bei einem Einkommen HWMehrheit in der Bürgerschaft nicht finden wird. ist von & 2900 finden wir keine Kinder, die die Herr Pastor Becker hat darauf hingewiesen, daß e Freischule besuchen, bei einem Einkommen von sich die Kommission darüber durchaus einig war, ki A 2800, M 2700 und A 2600 ebenfalls keine, daß von Leuten, die weniger als / 1200 versteuern, V! bei 2500 ein einziges Kind. Gehen wir bis kein Schulgeld gefordert werden könne. Ich zweifle s „ 2000 zurück, so finden wir, daß von Eltern, nicht daran, daß heute abend noch der Antrag ge- W die mehr als /! 2000 versteuern, die zehn erstgee. stellt wird, die Volksschule überhaupt freizugeben. nannten Kinder mitgezählt, im ganzen 22 Kinder Grundsätzlich stehe ich auch auf dem Standpunkt, daß de in die Freischulen geschicktt werden. Ist das ein das das Richtige wäre. (Wiss ell: Bravol) Das sat Mißbrauch der Freischulen ? Gewiß hängt die Ene. Bravo irritiert mich nicht. Vertreten kann ich diesen ; scheidung der Eltern in dieser Frage nicht allein von Grundsatz zurzeit nicht aus Gründen, die ich Ihnen se der Höhe des Einkommens ab. Wer ein Kind hat, ebenfalls darlegen will. Wenn der Gedanke der de wird auch bei geringerer Einnahme sich das Schul- Einheitsschule in unserm Vaterlande einmal mehr äu geld für dieses Kind auferlegen dürfen. So finden Boden gewonnen hat, und ich bezweifle nicht, daß hu wir auch, daß Eltern, die nur ein Einkommen von das geschehen wird, dann wird, davon bin ich über- [i M 900 haben – 583 -, ihre Kinder in Zahl- zeugt, auch der Zeitpunkt kommen, wo wir den t schulen schicken. Sie legen sich freiwillig diese Unterricht in der Volkschule unentgeltlich erteilen. de Schulsteuer auf, weil sie glauben, ihrem Kinde dae Wenn zurzeit die Volksschule frei wäre, müßte ich Ii! mit zu nützen. Was Wunder nun, wenn Eltern das bedauern, weil sie dann mehr und mehr den k! mit einem geringen Einkommen, die mehrere Kinder Charakter der Armenschule annehmen würde. Dann in die Schule schicken müssen, gezwungen sind, ihre würden manche sagen, die Volksschule bringe nichts U Kinder der Freischule zu übergeben. Kinder kosten doch ein, also sollte man auch so wenig wie möglich für s noch mehr als Schulgeld, und die Belastung einer sie ausgeben. Das will ich nicht, sondern ich will In kinderreichen Familie ist doch eine ganz enorme. so viel wie möglich für die Volksschule haben. Ii Also ein Mißbrauch wird mit den Freischulen nicht Darum bin ich dafür, daß jeder nach seinen Kräften el getrieben. Das ist aber nur der eine Grund, der zu den Lasten beiträgt. Ich sage, jeder nach seinen ge so nebenbei hervorgehoben worden ist. Der maß- Kriäften, und darum bin ich im Gegensay zu der m gebende Grund ist gewesen, daß man Ersparnisse Mehrheit der Kommission sehr erfreut darüber, daß z. machen will, ohne der Leistung der Schule Abbruch der Senat seinen Antrag wieder eingebracht hat. zu tun. Damit kann jeder einverstanden sein. Wenn nNeicht als ob ich ihm zustimmen wollte, sondern he man Ersparnisse machen kann, ohne der Leistung Abbruch lediglich des Prinzips wegen. Der Senat will das f zu tun, mag es geschehen. Aber man will ja nicht Schulgeld abstufen nach dem Einkommen der Eltern. to eigentlich Ersparungen machen, sondern es sollen Wer wenig verdient, zahlt auch wenig, wer mehr V auch diejenigen Eltern jezt das Schulgeld bezahlen, verdient, zahlt mehr. Das scheint mir richtig zu ' die das bisher nicht nötig hatten, und es handelt ein, ohne daß ich gerade dieser Staffelung der Vorlage tu sich bei dieser Vorlage um eine Heranziehung der das Wort reden möchte. Aber für eine Staffel über- ' Minderbemittelten. Herr Pastor Becker hat schon haupt muß ich mich aussprechen, eine Staffel, die J darauf hingewiesen, daß wir den unteren und nach unten noch kleinere Sätze haben muß und nach h: mittleren Beamten ihre Bezüge erhöhen müssen, da oben noch größere haben kann. Dies kann aber di alles im Preise gestiegen ist. Wir bekommen bald nicht nur für die Volksschulen richtig sein, sondern f! ein neues Einkommensteuergesez,, durch welches in auch für mittlere und höhere Schulen. Ja, sagt d weitgehendem Maße Erleichterungen für die Eltern man, wohin würden wir kommen, wenn wir das yr geschaffen werden, die mehrere Kinder haben. Nun Schulgeld auch dort nach dem Einkommen der Eltern s will man hier mit der einen Hand geben und mit staffeln wollten! Wir würden dadurch sehr große N der andern Hand nehmen, und zwar will man den Vorteile haben. Und für wen in erster Linie ? Öu Eltern durch die Mehrbelastung mit Schulgeld mehr Für den Arbeiter und den WMittelstand. Es wird hi nehmen, als man ihnen durch die Steuererleichterung immer so viel davon gesprochen, daß wir den Mittel- y! gibt. Nein, den Weg darf die Bürgerschaft nicht stand stützen sollten. Durch die bisherige Schulgeld- di gehen, am allerwenigsten in der jetzigen Zeit. Unsere erhebung machen wir ihm das Leben oft unendlich je Finanzen werden wir auch auf andere Weise noch schwer; denn der Mittelstand muß, wenn er sein ' aufbessern können. Lübeck scheint mir so arm noh Kind in die mittlere oder höhere Schule schickt, das- so ul
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