Full text: Lübeckische Blätter. 1907 ; Verhandlungen der Bürgerschaft. 1907 (49)

wenn die Konzession richtig erteilt ist, sie riecht niche. in der Nähe der Fabrik gelegenen Grundstücke sind de wenn sie mit den nach den heutigen Fortschritten für Anbauungszwecke geradezu unbrauchbar gemacht Lt der Technik hergestellten Apparaturen ausgerüstet ist, und daher als Baugründe entwertet. Die bisher kö sie riecht nicht, wenn diese Apparatur jederzeit dvorgenommenen Verbesserungen zur Einschränkung D von dem bedienenden Personal richtig angewanhtt der widerlichen Geruchsausbreitung haben bisher S wird. Das ist eine Reservatio, die unter Um- nur geringen Wert gezeigt. Da gegen diese Zustände ur ständen recht weit geht, denn wir sind allzumal eingekommene Beschwerden bisher erfolglos waren, au Menschen. . wird die Stadt Landshut, will sie hier eine sck Nun komme ich auf die zweite Klasse der Gut- Sanierung der bestehenden Mißstände vornehmen al achter. Sie sind ausgestellt von Städten, die selb>st. und das ausgedehnte Grundareal für Bau- und E mit Düngerfabriken behaftet sind. Wenn ich diese sonstige Zwecke nutzbar machen, nichts erübrigen, als es Gutachten lese, komme ich allerdings auch wieder zu die Fabrikanlage mit horrenden Opfern anzuk aufen ar einem ganz anderen Resultat wie der Herr Vor. und zu beseitigen.“ Bei dieser Gelegenheit möchte di sitzende der Kommission. Ich muß mir doch erlauben, ich etwas einflechten. Das hätte man bei Anlegung w aûf einzelne dieser Gutachten noch näher einzugehen des Schlutuper Grundstücks als Fabrikgrundstück gl als er es getan hat. Der Herr Wortführer wird auch erwägen müssen. Man hätte namentlich darauf [d mir vielleicht auch gestatten, daß ich einzelne kurze hinwirken müssen, die dort bestehende Fischguano- ül Sätze aus diesen Gutachten verlese. Wenn Sie fabrik von vornherein zu beseitigen. Das wäre G diese Gutachten zur Hand nehmen, so schreibb sehr viel richtiger gewesen, und der Grund und Ni Trebbichau: „Die Knochenfabrik verbreitet nach Boden wäre dadurch viel wertvoller geworden. Nun L allen Windrichtungen Geruchsbelästigungen, nur sind aber zu sagen, weil einmal diese Fischguanofabrik er diese Ausströmungen den Feldfrüchten nicht schädlich.“ da ist, macht es nichts, wenn noch eine zweite K Das hat auch niemand behauptet. Die Polizei- Fabrik dazu kommt, die auch Gerüche verbreitet, ni verwaltung in Erfurt schreibt: „Mit Rücksicht auf das halte ich für eine falsche Theorie. Denn daß si die entfernte Lage der Düngpulverfabrik von ber. gzwei Fabriken mehr Geruch verbreiten können als A wohnten Gebäuden wird die allgemeine Bautätigkeit eine, steht duch fest. (Heiterkeit.) dc zurzeit zwar nicht geheinmt, jedoch ist wohl anzu- Nun komme ich zum letzten Punkt dieses Gut- di nehmen, daß bei faortschreitender Bebauung die achtens. In dem Bericht ist ausgeführt, daß die T anliegenden Grundstücke durch die Nähe der Kommission auch verschiedene Fabriken besichtigt hat. A Düngpulverfabrik an Wert verlieren.. Darauf Die Kommission hält es aus verschiedenen Gründen he kommt es mir an. Die Haupt- und Residenzstantt nicht für richtig, den Namen dieser Fabriken zu y' Breslau schreibt: „Ist nur beabsichtigt, die Knochen nennen. Ich nenne sie also auch nicht, trotzdem ich hc zu entfetten und dann zu vermahlen, so sind, fals. sehr wohl weiß, um welche Fabrik es sich handelt. er die Entfettung durch Extraktion mit Benzin vor- Ich muß jetzt einen Augenblick auf den Kommissions- 11 genommen wird, auf eine Entfernung von 600 Meter bericht zurückkommen, auf den der Vorssitende eben B wesentliche Belästigungen nicht zu befürchten. Plant in seinen Ausführungen eingegangen ist. In dem u1 man aber, die Knochen nach der Entfettung uoch zu Bericht ist konstatiert, daß in der Fabrik selbst nur T entleimen, so sind nach den hier gemachten Er- ein mäßig unangenehmer Geruch vorhanden war, a fahrungen auf die genannte Entfernung von der und daß Ungeziefer nicht bemerkt wurde. Ich K Leimsiederei, Leimtrockneri und Knochentrocknerei konstatiere aber, daß dieser Besuch am 30. April vi ganz erhebliche, troß eventueller Anwendung der |tattgefunden hat, und zwar an einem kühlen Tage. bi neuesten Einrichtungen unseres Erachtens nicht zu Das leugne ich nicht, daß die Belästigungen an bi beseitigende üble Einwirkungen auf die Nachbarn kühlen Tagen und im Winter erheblich schwächer tr zu erwarten. Daß durch eine solche Anlage die Bau- sind als im Sommer, aber wir leben nicht am h tätigkeit in der näheren Umgebung und der Wert Nordpol, sondern haben Gott sei Dank auch lange kt der benachbarten Grundstücke beeinträchtigt werden Sommer, wo es warm ist. (Huruf: Na, na. ie würde, darf mit ziemlicher Sicherheit vermutet H ieiterkeit.) Nun habe ich mich auch in der Fabrik werden. Beschwerden gegen eine einmal nach 8 16 erkundigt. Ein Freund von mir ist auch dort ge- § der Gewerbeordnung genehmigte derartige Anlage wesen und hat mit dem Direktor der Fabrik ge- würden wenig Erfolg versprechen lassen; Sache der s|prochen. Er hat diesem gesagt: „Es wundert mich, Gemeinde Schlutup wird es daher sein müssen, de daß in dem Raum, in dem die Apparate zur Genehmigung mit gewichtigen Einsprüchen zu ver. HBenzinentfettung aufgestellt sind, verhältnismäßig so . hindern zu suchen.". Dann schreibt Landshut: ,Die wenig Geruch vorhanden ist und dabei ist mir auf ù I 5(0)
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