Full text: Lübeckische Blätter. 1906 ; Verhandlungen der Bürgerschaft. 1906 (48)

35K eine Sonnenhöhe in unserer Geschichte bezeichnet werden könne, als Vorbild dienen. Pflege jeder an seinem Teil dieses Vermächtnis und stelle er das Volksbewußtsein über Parteihader und. Interessen- politik, so werde unser Volk unbedingt wieder einer neuen Sonnenhöhe zugeführt werden. Darauf vereinigte die Versammelten auf dem Fest- plaze ein Komners, der von dem Vorsitzenden, Herrn Betriebsdirektor Christensen, mit schwungvollen Be- grüßungsworten eingeleitet wurde. Bald warf die flammende Säule ihren Schein auf die frohgestimmte Schar. Der Anblick dieses sich von einer dunklen Wolkenwand wirkungsvoll abhebenden feurigen Fanals wird den Teilnehmern. gewiß noch lange in der Er- innerung haften. Jett konnte man so recht den schönen architektonischen Aufbau der Säule bewundern, wie sie gleichsam aus dem Bergrücken herauswächst und mit ihrer feuertragenden Spitze Kunde gibt von dem Willen einer Schar Getreuer, die das Andenken an unsern unvergleichlichen Nationalheros hoch und heilig halten will. Der Lübecker Lehrer-Gesangverein verschönte das Fest mit ausgesuchten, ganz vortrefflich zu Gehör ge- brachten Liedervorträgen und verdiente sich damit den besonderen Dank der Teilnehmer. In gehobener Stimmung wurde der Rückmarsch durch die laue Sommernacht nach Schwartau angetreten, wo der be- reitstehende Sonderzug die Lübecker Mitglieder wieder aufnahm. Es ist zu hoffen, daß dies aufs beste gelungene und vom Wetter außerordentlich begünstigte Fest den Vorstand veranlassen wird, die Sonnwendfeier. in den eisernen Bestand seiner Veranstaltungen aufzunehmen. Das Versständnis für diese vaterländische Feier wird dann immer mehr wachsen und der Veranstaltung von Jahr zu Jahr zahlreichere Teilnehmer zuführen. St. daselbst, daß er ihn verbieten wolle, auf den Kirch- Hofe nicht mit seinen Kühen zu weiden, da doch diese Freyheit dem Küster allezeit zu eigen gewesen, haben die HH. der Cämmerey resolviret, den Förster Stockmann schriftl. darüber vernehmen zu laßen. Die neue Trompete. 1767 19. Februar: Auf abermaliges Anbringen der Trompet. Kunckelmann, daß er nothwendig einer neuen Trompete bedürfe, haben die HH. der Cämmerey resolviret, durch den HH. Prot. Carstens an den HH. Agenten Franck in Berlin schreiben zu laßen, daß er alda eine verfertigen laßen mögte. Umzug serlaubnis. 1767 20. August: Es haben die HH. der Cämmerey Otto Fridr. Erasmi, so bißher in Schlutupp als Barbier gewohnet, auf seine Anliegen erlaubet, daß er nunmehro in Nuße bei Hans Christian Brügmann als Einlieaer einziehen möge. Gemeinnütige Rundschau. Ein kommunales Rechtsbureau in Essen mit einem akademisch gebildeten Beamten an der Spitze wird demnächst von der Stadtverwaltung ins Leben gerufen. In einer Reihe weiterer rheinisch-westfälischer Städte steht in den nächsten Monaten die Errichtung gleicher Anstalten bevor. (Soziale Praxis.) ~ Am 16. Juni starb Herr Ingenieur Carl Bern- hardt, langjähriger Direktor der Lübecker Maschinen- baugesellschaft, der in 34 jähriger Tätigkeit den früher kleinen Betrieb zu seiner jetzigen Größe geführt hat. Wenn in der ganzen Welt die Trockenbagger der Lübecker Maschinenbaugesellschaft gekannt und berühmt sind, so ist das nicht zum kleinsten Teile das Verdienst des Entschlafenen. Seit einer Woche hat der von der Winter- spielzeit her bekannte Direktor Piorkowski die Leitung des Sommertheaters übernommen; die Vorstellungen finden von jetzt an im Wilhelmtheater statt. Leben und Treiben im alten Lübeck. (Aus den Protokollen der Kämmerei.) Von Dr. Hartwig. Der Kirchhof als Viehweide. ; 1766 21. August: Auf übergebenes Pro. Mem. § NKüsters zu Behlendorff entgegen. den Pastor +~ Ante i g e n. =- Breitestr.28/30. i D refalt Sandstr. 27. Dernsprecher;116. u ® Pernsprocher 221. salhst importierter Havanna-Zigarren sowie der hervorragendsten deutschen Fahrikate. | Grosses Lager & I]; [bl: . | J - Haukohl-Ialssee ist der beste.
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