Full text: Lübeckische Blätter. 1905 ; Verhandlungen der Bürgerschaft. 1905 (47)

3.2 der“ nur se] errn nehr In mme Herr enta. .stem euer. m p- | der aben. | liger - Kon- | man | ichen chsten unbe- mmt. Buche niger 1schen 1d es chen das 1 der einer 1 Be- jener t ist. r un. ehung cherzi eimat : vom Vöge ünfte neiste ohn Nich hafte men e vol Weisl n a einetl bes Unt! : feir dicht . ) zuerst den nationalen Ton in seinen Werken anschlug. Schon vor ihm hatte der auch hier durch sein Konzert im Jahre 1900 bekannt gewordene Robert Kajanus den Versuch gemacht, Gestalten aus dem Volksepos Kalevala in Tönen zu schildern, aber ein origineller Tonsethzer ward den Finnen erst in Jean Sibelius beschert. An ihm hängt sein Volk wie an keinem andern, weil aus seinen Schöpfungen echter finnischer Volksgeist spricht. Mag die Musik in ihrem Aus- druck auch an keine Sprache gebunden sein, wahrhaft würdigen wird die Legende vom Schwan von Tuonela doch erst der, der mit seinem Fühlen und Denken im Land der tausend Seen wurzelt. Erst ihm erschließt sich ganz das wunderbare Kolorit der musikalischen Heichnung und der breite Gesang des englischen Horns. Wir hasten mehr an Äußerlichkeiten, und die Feinheit der Dichtung bleibt uns ein Geheimnis. Es kann darum keinen Vorwurf für Sibelius bedeuten, wenn die Legende nur laue Aufnahme fand, mußten doch die vielen poetischen Schönheiten des Werkes unverstanden bleiben, troß der herrlichen Wiedergabe durch das Orchester. Die Solistin Frau Lula Mysz-G meiner sang außer vier Liedern von Schumann und Schubert Johannes Brahms’ Rhapsodie für Altsolo und Männer-
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