Full text: Lübeckische Blätter. 1905 ; Verhandlungen der Bürgerschaft. 1905 (47)

AS G 73. Räuchergefäß. Bronzeguß mit Emaille. China. 18. Jahrh. 74. Dto. Anderes Muster. C. Edle Metalle. 75. Mieder-Verschluß. Silber. Bestehend aus 2 Reihen von je 7 getriebenen Spangen mit Filigranrosetten und langer Schnürkette. Ost- friesländischer Bauernschmuck. 76. Näh- Necesssaire. In bemaltem Etui silberne Geräte. Deutschland. Um 1830. II. Zuwachs zur Bücherei. 1. Joh. Georg Krünitz's ökonomissch.technologische Encyklopädie. Berlin 1800-1820. (Gelegen- heitskauf.) : Aldenkirchen, Früh- mittelalterliche Leinen- stickereien. Bonn 1885. Hasselmann, Kunsst-Schmiede-Eisen-Sammlung. München 1887. Fr. Otto Schulze, Kunstschmiedearbeiten. Aufnahmen. Leipzig 1877. Tina Frauberger, Handbuch der Spitzenkunde. Leipzig 1894. Frieda Lipperheide, Das Spitzenklöppeln. Berlin 1898. Josef Folnesies, Innenräume und Hausrat der Empire- und Biedermaier-Zeit in Österreich- Ungarn. Wien 19083. Musterbuch venetianischer Nadelarbeiten. 1558. Berlin 1891. Wilhelm Hoffmann's Neues Modelbuch. 1604. Berlin 1891. Ludwig Borchardt, Die ägyptische Pflanzen- säule. Berlin 1897. Mitteilungen des Altonaer Museums. Altona. Dekorative Kunst. VIII. Jahrg. München Antiquitäten- Zeitung. XII. Jahrg. Stuttgart Mitteilungen des Bremer Gewerbe- Museums. YIX. JIahrq. Bremen. Vorschau auf die Konzertsaison 1905/1906. Mehr Stimmung konnte der neu gewählte Kapell- meister des Vereins der Musikfreunde nicht für sich machen, als durch die mit erlesenem Geschmack zu- sammengestellten und in diesen Tagen bekannt gegebenen Programme der acht Sinfoniekonzerte. Über Herrn Hermann Abendroth als fein empfindenden Künstler kann nach ihnen nicht mehr debattiert werden, über ihn als Dirigenten zu urteilen, steht dem Publikum zu, wenn wir auch nicht daran zweifeln, daß er seinen Plat voll ausfüllen wird. Wer die lange Reihe der Programmnummern aufmerksam studiert, muß über nichts so sehr er- staunt und zugleich erfreut sein, wie über die große Menge der Novitäten. Wir haben vor jett anderthalb Jahren gelegentlich in einer Konzert besprechung Herrn Afferni den Vorwurf gemacht, daß wir leider den Konnex mit moderner Musil allzusehr vermißten. Daß das Konzertjahr 1904/1905 eine Besserung der unseres Erachtens unhaltbaren Verhältnisse brachte, erkennen wir gern an. Mit aufrichtiger Freude aber begrüßen wir es, daß uni diese Saison mehr denn je die Kenntnisnahme eine weitaus größeren Anzahl von neuen Werken verspricht. Und es sind die besten Namen, deren Schöpfungen die Programme zieren. Richard Strauß ist mit seiner tiefsen Dichtung, dem ,Heldenleben,“ vertreten, der hier noch ganz unbekannte, feinsinnige Ludwig Thuille durch seine „romantische Ouverture," Hugo Wolf durch sechs Lieder mit Orchester und die ent zückende „italienische Serenade," Hans Pfißner durch seine „Heinzelmännchen,“ Max Schillings durch die Musik zu dem Wildenbruchschen ,„Hexenlied," Antot Bruckner durch die VII. Sinfonie in E-dur, die 11 ihrem QCis-moll- Adagio einen der wunderbarstet [angsamen Sätze enthält, die in der Zeit nat Beethoven geschrieben wurden. Mit ganz hesonderen Interesse darf auch dem vierten Konzert entgeger gesehen werden, das uns Franz Liszts Faustjiufontt mit Männerchor (Lehrer-Gesangverein) und Tenor solo bringen wird. Man besinnt sich neuerding immer mehr darauf, daß der große Klaviervirtuost ali Komponist viel zu sehr vernachlässigt wird. Vor älteren Meistern kommt Bach einmal zum Vott Händel zweimal, Gluck einmal, Haydn zweinal Mozart siebenmal, Beethoven viermal, Schumat! einmal, Brahms zweimal, darunter mit dem hit noch nicht gespielten Klavierkonzert in zt Dankbar registrieren wir, daß Vorstand und Dirigt" auch einem aufstrebenden Lübecker Talente den . zu ebnen sich bereit erklärt haben. Herr Artrt Hofmeier, der durch sein an dieser Stelle von ! ! besprochenes op. 1 bewies, daß er durch i Originelle seiner Tonsprache ein Recht darauf 'i beachtet zu werden, wird sich dem Publikum c einer sinfonischen Phantasie in D-dur vorstt " Dem ernsten Werke, das wir vor kurze j Manuskript kennen lernten, darf mit bejondtt, Interesse entgegengesehen werden, nicht mindet yo ssinfonischen Dichtung „Memento viver? rale Ehrenberg, der unsern Lesern als einer der P dirigenten noch in Erinnerung sein dürfte: . j;ju Über die Programme der 56 volksti j, Konzerte nähere Mitteilungen vorzulegen, ist Vt lich bei der Fülle der Abende unmöglit, aut hoffen wir, daß Herr Kapellmeister Abendro hei d! hier dieselbe feine Hand beweisen wird, V yzett Programmzusammensstellung der Sinfoniet0
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