Full text: Lübeckische Blätter. 1905 ; Verhandlungen der Bürgerschaft. 1905 (47)

463 ieben Lust ß sie ilung men, hließ. n zu Inter: 1rdet- julen, einer elcher lung Pig , der jahm, Ver- der rvor- bt in : von ichen hrere taltet gung jebet ntag- ohne Pz 1 des run inget ;eiset jväre, 1 al zug ichen wirt all n in Per jissen , dit tung. . det die zeten eint dell fir mtell stßung dieser aus drei Vertretern der Arbeitgeber ind drei Vertretern der Arbeitnehmer unter dem orsiß eines Mitgliedes des Stadtrates bestehenden ftir bot in der Tat schon eine gewisse Ge- r für eine unparteiische Verteilung der Ein- irittskarten. Die Kommission hat sich nun ihrer Aufgabe in folgender Weise entledigt: 1. Zunächst sind an die Vorstände sämtlicher hie- igen Inuungs-, Betriebs- und eingeschriebenen Hülfskrankenkassen (einschließlich der örtlichen Verwaltungsstellen auswärts domizilierter Hülfs- kassen) Fragebogen versandt worden, die bis zu einem bestimmten Termine vor der be- treffenden Volksvorstellung ausgefüllt zurück- gesandt wurden. Durch die Beantwortung der gestellten Fragen wurde festgestellt, wieviel Mitglieder die betreffende Kassse zählte, wieviel Eintrittskarten zu der ersten Vorstellung ver- langt wurden und ob die Kasse usw. bereit war, für sämtliche Vorstellungen den Gesamtpreis für die ihnen zugewiesenen Karten in einer Summe an die Kommission zu zahlen, sowie die Unter- verteilung dieser Karten durch Verlosung zu übernehmen. Zu letzterer Bedingung haben sich auch alle Kassen verstanden. Dasselbe Verfahren ist auch der Post- und Eisenbahnverwaltung (Betriebs-JInspektion und Werkstätten) gegenüber eingeschlagen. An die hiesige gemeinsame Ortskrankenkasse hat man sich deshalb nicht gewandt, weil ihre Mitgliederzahl 7000 beträgt uud es nicht möglich war, die Unterverteilung an die ein- zelnen Mitglieder zu übernehmen. Gleichzeitig wurden durch öffentliche Bekannt- machungen in den Tageszeitungen die nicht in der Stadt Gotha wohnenden Einwohner des Herzogtums Gotha aufgefordert, etwaige Voraus- bestellungen bis zu einem bestimmten Tage (in der Regel dem 10.) vor der Vorstellung der Kommission schriftlich auf einer Postkarte mit Antwort einzureichen. (Schluß folgt.) . Theater und Musik. sztit. Orgelkonzert in der St. Marienkirche. . August.) Wir sind Herrn Lichtwark aufrichtig dankbar, daß k den zahlreichen Hörern des zweiten Orgelkonzertes ie Gelegenheit bot, Herrn Kammermusiker Schilling aus Dresden wieder einmal hören zu können. Der vortreffliche Künstler steht bei unserem mussikliebenden Fublikum in hohem Ansehen, und mit Recht. Seine is ins kleinste ausgefeilte Technik, sein großer, gefühlswarmer Ton und das tief Muiikalische seines Spiels stempeln ihn zu den hervorragendsten Ver- tretern seines Instrumentes, der wohl Rivalen hat, aber den Wettbewerb mit keinem zu scheuen braucht. In Haydns Adagio aus dem D-dur - Cellokonzert fand der Künstler eine dankbare Aufgabe, alle Vorzüge seines Spiels leuchten zu lassen, nicht minder in dem hübsch erfundenen Religioso von Clara Faisst, der begabten Tochter des ernsten und leider schon so bald vergessenen Immanuel Faisst und dem Bruder des begeisterten Hugo Wolf-Apostels Rechtsanwalt Faisst in Stuttgart. Frl. Collin stenerte zum Programm Händels Sopranarie aus Judas Maccabäus „Komm, süße Freiheit" und Bachs geistliches Lied „Bist du bei mir“ bei, ohne jedoch einen tieferen Eindruck zu erzielen. Herr Lichtwark, technisch und mussikalisch wie immer befriedigend, er- öffnete das Konzert mit dem grandiosen Rs-dur-Prä- [ludium von Bach, dem sich der erste Satz aus Rhein- bergers gedankenreicher und bedeutender B-moll-Sonate anschloß. J. Hennings. — Der Senat hat im Einvernehmen mit der Großherzoglich Oldenburgischen Regierung den Assessor Hrn. Utermar>é vom 1. Oktober ds. Js. ab dem hiesigen Landgericht als Hilfsrichter beigeordnet. Auf der internationalen Kunstausstellung in München ist unserm Landsmann dem Bildhauer Hrn. Fritz Behn die goldene Medaille verliehen worden. — Der bisherige Registrator der Senatskanzlei Herr M. J. J. Gosau ist an Stelle des verstorbenen Inspektors Bandholdt zum Inspektor der Armenanstalt erwählt worden. ~ Lübeck-Büchener Eisenbahn-Gesellschaft. Betriebs- Ergebnisse für den Monat Juli 1905. Befördert sind (nach den vorläufigen Ermittelungen): 1905 :: 556 536 Personen und 98 884 Tonnen Gut gegen 1904 : 483 071 . . 102776. s- . Eingenommen sind: Gesamt- t eStterr. ett Zusammen : tr M M M MM “U 1905 vorl.: 450 208 9256 990 42 600 749 798 3 728 169 1904 . : 432 977 9268 131 39 300 740 408 3 624 087 Unterschied 1905 : tchie 231 –11 141 +3 300 + 9 390 + 104 082 1904 endg : 468 081 282 494 51 882 802 457 3 845 028 – Das sechste Dom-Orgelkonzert am Sonn- tag den 13. August 12 Uhr wird unter Mitwirkung von Frau Augusta Victoria von der Hellen (Sopran) stattfinden und Werke von F. Liszt, Th. Dubois, Th. Salomé, F. Schubert, L. Mascheroni und A. Guilmant darbieten. Do k ale Notizen.
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