Full text: Lübeckische Blätter. 1905 ; Verhandlungen der Bürgerschaft. 1905 (47)

und deshalb müsse sie Opfer bringen, wenn sie sie aben wolle. Wie diese Opfer sich zusammensetzen ill ich Ihnen kurz mitteilen. Wir haben jetzt zwölf öffentliche Zapfsstellen. ir verzichten auf fünf davon und wollen uns mi ieben behelfen. Wir haben jetzt nach genauen Be- echnungen eine Jahreseinnahme von A AZAT,81. iese Einnahme würde bleiben, wenn Lübeck un icht durch die Anlage einer Wasserleitung Konkurren acht. Wir sind gern bereit, auf einen großen Tei er Summe zu verzichten, glauben aber, nicht no eiter heruntergehen zu können. Wir haben jett. ie gesagt, eine Einnahme von M AHAT,81 un rhalten in Zukunft eine solche von / 2400. Diese innahme haben wir nur bis zum Jahre 1936 ann fällt auch dieser Betrag ganz und gar weg < glaube aussprechen zu können, daß die Gemeinde Travemünde so weit entgegengekommen ist, wie es ihr irgend möglich war. Weiter konnten wir nicht urück, und wir waren froh, daß endlich eine Einigung rzielt war. Ich möchte daher dringend bitten, nun ndlich diese unerquickliche Sache aus der Welt zu ERL s tt Ws Verf ird? Herr Direktor Hase sagt in seinem Berich [lerdings, wenn es so werde, wie die Verwaltungs- ehörde vorschlage, bekämen sie an Travemünde 000 cbm Wassser zu liefern, wenn sie ganz Trave ünde erhielten, 10 000 chm. Diese Zahlen sind och eigentlich, ich weiß nicht, wie ich sagen soll, entweder einer falschen Annahme entsprungen, ode ie sind absichtlich günstiger für den Antrag de enates dargestelle Sie sind meiner Ansicht nach icht zutreffend, denn Herr Direktor Hase sowoh ie die Verwaltungsbehörde können unmöglich glauben, enn der Senatsantrag durchgehen sollte, daß wir ns ruhig aushungern lassen. Nein, wir würden ns bis aufs äußerste wehren und Konkurrenz machen, oviel wir nur können. Wir würden auch die Preise erunterseßen, und es würde ein Kampf zwischen zwei übeckischen Gemeinden entstehen. Das wäre nicht c<ön, und ich möchte Sie deshalb nochmals bitten, en Antrag Fehling anzunehmen. Senator Dr. Fehling: Der Bürgerschaft würde schwerlich damit gedient sein, wenn hier noch einmal auf alle Einzelheiten der Verhandlungen eingegangen würde. Das aber muß ich betonen, daß sie sehr eingehend gewesen und daß alle sich darbietenden Möglichkeiten auf das gründlichste geprüft worden ind. Der Beginn der Verhandlungen liegt jetz enau ein Jahr zurück. Die Schwierigkeit einer ache reizt mich sonst. Aber von dieser Angelegen eit muß ich bekennen, daß es wenia erfreulich war A4-.0 4/1 l - immer neuen Einwänden, immer neuen Bedenken zu begegnen. In der Verwaltungsbehörde haben wir uns die redlichste Mühe gegeben, zum Schlusse zu kommen, und ich verwahre die Behörde und unseren leitenden Techniker gegen die Andeutung, als wären in irgendeinem Punkte die Verhältnisse unrichtig dargestellt. Wir wollen gewiß alle das Beste; es fragt sich nur, was das Richtige ist. Und da my ft Ls ritt ter Ten Antfübrugen wh w. Differenz von einigen hundert Mark handelt, sonderm daß nach dem jetzt gestellten Antrage M 98000 gefordert werden, während wir glauben mit M 80 000 dasselbe und Besseres erreichen zu können. Die Bürgerschaft mag bestimmen, wie sie sich zu der Sache stellen will. Ist es wirklich der allgemeine Wunsch, auf das Votum des Bürgerausschusses zurückzukommen, so wird hernach der Senat seine Stellung nehmen müssen. Ob es übrigens richtig ist, jezt eine neue Vorlage zu fordern, statt die Ab änderungsvorschläge des Bürgerausschusses aufzu- nehmen, muß der Erwägung der Bürgerschaft anhein- gegeben werden. Ich glaube nicht, daß dadurch das Tempo besonders beschleunigt werden kann. Sachlich kommt es ja wohl auf dasselbe hinaus. Ich verstehe den Antragsteller so, daß im wesentlichen der Antrag des Bürgerausschusses hier als selbständiger Antrag gestellt wird, der, damit volle Klarheit herrsche, durch den Wortlaut des Abkommens mit der Or meinde Travemünde ergänzt ist. H,. Fehling: Das ist die Absicht gewesen. Ih habe den Antrag, der vom Senat an den Bütget ausschuß gebracht und von diesem abgelehnt wordet ist, heute wieder eingebracht. Ich habe es getat, weil in der Vorlage die Bedingungen, unter detel diese Vorschläge angenommen sind, weggelassett sind. Zur Klarheit der Sache habe ich sie dem Antragf ß tu.. Dr. Fehling: Nur bin ich genbtit! darauf hinzuweisen, daß dann auch das Abkomttt/ das mit der Terraingesellschaft getroffen ist, hinfällig wird. Die Terraingesellschaft hatte das Projekt gu geheißen, das vom Senate empfohlen wird, und ni für den Fall der Ausführung dieses Projektes bestimmte Summe zugesagt. Außerdem ist nun auth die Frist verstrichen. Wir sind also nach de ursprünglichen Vertrage mit der Terraingestlhth eigentlich verpflichtet, jezt ein Wasserwerk in kleinen Zuschnitt, wie in dem früheren Vertrag fe gelegt, für die Villenkolonie zu bauen. Indesst wird es hoffentlich gelingen, diese Schwierigkeiten j! überwinden. Von seiten der Verwaltungsbeht) wird mit Unterstützung ihres vortrefflichen Bera und um brit zum kom zuäl wer: künf Gen gabi sür Hau da 1 die stehe bleil Sta betr. jenic Eini der Per bäui Sun jede Ansc Bebi Gru; ch borst Vor 256 streic abga nicht stücte ünde erst j J welch Abär denn zacht Sie ü Iwei finde; ag Sie walt;
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.