Full text: Lübeckische Blätter. 1905 ; Verhandlungen der Bürgerschaft. 1905 (47)

e ( 1, " . M M re. ' ich etwas mehr zurückzuhalten. Man bezweifelte nicht nur die Rentabilität, sondern war auch mi em vorgeschlagenen Platze nicht durchweg einver tanden. Die Einen wünschten zwei Schwimmhallen ndere wollten überhaupt die Frage noch geprüf ehen, ob vor der Schwimmhalle nicht die Einrich wa r Le m? den Vorwurf der Inkonsequenz auf sich zu laden für den Bau eines städtischen Theaters eintreten enn man auch den Bau einer städtischen Schwimm alle abgelehnt hat. Der Herr Vorredner darf e ir glauben: der Bau des Theaters interessiert di evölkerung doch noch in ganz anderem Maße, und diese Frage wird in ihrem Werte erheblich höhe eingeschätzt als die Schwimmhallenfrage. (Sehr richtig. Buchwald: Auch ich möchte kurz meiner Ansich über die verschiedenen Plätze Ausdruck geben. J bin allerdings nicht veranlagt, mich in so schwung ollen Worten wie Herr Dobberstein auszudrücken; ie müssen mir schon gestatten, daß ich das einfache ue. Es sind, wie Herr Dobbersstein mit Rech h/: vier Fuer qurlazlih r st atmsy schließlieh ad acta gelegt ist. Ich bedaure, da dieser Plag + es ist der an Prahls Wall >, den ich für einen sehr schönen halte, ganz außer Betrach ekommen ist, da doch von dem Katasterdirekto errn Diestel bestätigt worden ist, daß er tatsächlich an Größe vollständig ausreichend sei. Ich will jetzt nicht darauf zurückkommen; ich möchte nur die Kom mission darauf hinweisen, daß auch dieser Plat noch- mals in ernste Berücksichtigung gezogen wird. Wen ich das Wort zu dieser Frage nehme, möchte ich geehrter Herr Wortführer, doch gleich bitten, mi nicht für die Kommission in Vorschlag zu bringen. Es ist ja so Sitte, daß die Herren, die darüber sprechen, auf die Vorschlagslisten kommen, ich habe zurzeit aber mehr als genug mit der Wahlrechts kommission zu tun. Ich wollte dies nur erwähnen damit mich nicht das Unglück trifft, der Kommission anzugehören. Ich komme in meinen Erwägungen| allerdings zu einem andern Ergebnis wie Her Dobberstein. Ich bin der Meinung, wenn wir heute in der Lage wären, in der Beckergrube das Theater u bauen, dann allgemein die Bevölkerung dafü ein würde. (Lebhastes sehr richtig.) Jedermann ürde es mit Freuden begrüßen. Es handelt si da um die beste Lage mitten in der Stadt, um eine Gegend, die von allen Seiten gleichmäßig gu u erreichen ist, denn die innere Stadt wird au lange, lange Jahre hinaus noch immer den Kern unkt der ganzen Stadt bilden. Leider, leider kommt da die finanzielle Seite uns in die Quere. Ich bin, 3 5.1 » .; ] vollkommen davon überzeugt, daß wir gar nicht in der Lage sind, es verantworten zu können, A/ 500 000 für einen derartigen Play zu geben. Ich muß abet sagen, und ich halte es für meine Pflicht, das offen auszusprechen, daß hier tatsächlich der Gemeinsinn recht versagt, ganz im Gegensaß zu unseren Vor fahren von vor 50 Jahren. Und wenn wir bedenken daß in Bremen ein Bürger den herrlichen Stadt park geschenkt hat und erst vor kurzem ein anderer das Standbild Kaiser Friedrichs, bin ich der Meinung es müßte nicht so schwer fallen, wenn sich auch hier eine größere Zahl von zahlungskräftigen, vermögenden Bürgern zusammentäte und der Stadt diesen Plat c
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