Full text: Lübeckische Blätter. 1905 ; Verhandlungen der Bürgerschaft. 1905 (47)

91 A Zustimmung geben. Das Pflaster wird durch das Aufreißen so viel schlechter, daß man rechtmäßig bei der Rentabilitätsberechnung einen Teil der Neu- pflasterung rechnen muß. Es ist empfohlen, die Leitung am Kanal entlang bis zum Burgtor zu führen, und hierauf ist vom Senatstische erwidert, es gehe nicht wegen der Bodenverhältnisse. Es wäre . d th s "G EG h hr zva dann über die Moltkebrücke, Marli und Wesloe nach Schlutup. Dabei gewinnen wir, daß die später zu erbauende Irrenanstalt und das Zentralgefängnis mit an die Leitung angeschlossen werden könnten. Hier würden die Bodenverhältnisse günstige sein. Ich würde also dafür sein, daß die Gasanstalt IL die Fernleitung aufnimmt. Um die Frage aber weiter prüfen zu können, beantrage ich, die Vorlage an eine Kommission zu verweisen. i . Senator Dr. Fehling: Schon vorhin habe ich auseinandergesezt, daß die Ableitung von der Gas- \anstalt II aus finanziellen Gründen ausgeschlossen ist. Die Sache würde dadurch leicht ff 20925000 mehr kosten. Der Weg ist 3 km weiter, und dann kommt noch die Anschaffung der Apparate für die Gasanstalt dazu. Der Herr Vorredner irrt aber| auch insofern, als er meint, es könnten von solcher Gasfernleitung ohne weiteres Abzweigungen erfolgen. Dazu wäre immer die Aufstellung einer besonderen Station erforderlich. Herr Schorer würde Ihnen das besser auseinandersezen als ich es vermag. Ich möchte Sie dringend bitten, im Interesse Schlutups und unserer Gemeindekasse diesem Antrage ohne weiteres Ihre Zustimmung zu geben. Ist es bei der. Ausführung möglich, irgendwie hier ausgesprochenen Wünschen Rechnung zu tragen, so soll es geschehen! Durch den Senatsantrag ist ja die Linie selbst nicht so festgelegt, daß nicht noch als praktisch befundene Abweichungen vorgenommen werden könnten. ] Dr. Wichmann: Ich möchte dringend bitten, daß wenigstens der Versuch gemacht wird, diese Röhren für die Folge unter dem Straßentrottoir an der Seite zu legen. Wir haben noch immer in der Vorstadt St. Lorenz unter der Verschlechterung des Straßenpflasters zu leiden, die uns die Ferngas- leitung nach Schwartau und Travemünde gebracht hat. Wenn auch einzelne Straßen bisher schon schlecht gepflastert gewesen sind, so ist ihr Zustand durch das letzte Aufbuddeln erst recht versschlechtert. Das fürchte ich bei dieser Vorlage auch für manche der eben erst neu gepflasterten Straßen, und deshalb würde ich wünschen, daß die Verwaltungsbehörde ich die Erfahrungen anderer Städte zunutze machte und alle Röhren und Leitungen unter das Trottoir. legte. Dadurch wird der Verkehr nicht derartig ge- stört, als wenn die Fahrbahn aufgerissen würde, eil die Passanten leicht auf die Mittelstraße hin übertreten können und die Fahrbahn nach solchen Aufreißen stets holperig bleibt. Diesen Punkt he: Us U§ at UU tervits pchisc ausgeführt unk di Telephonleitung unter das Trottoir gelegt. J möchte dringend wünschen, daß auch die Verwaltungs behörde sich diesem Vorgehen anschlösse. Senator Dr. Fehling: Die Frage der Ve: sung t ssh !: f en uE iu t vu nachdrücklich vertreten worden. Dabei handelte es sich um die Einbettung der Lichtkabel. Eine Einigung der beiden Ressorts ließ sich nicht erreichen. Auch hinsichtlich der gegenwärtigen Anlage werden die hier geäußerten Wünsche, soweit es die innere Stadl betrifft, schwerlich sich erfüllen lassen. Es ist abet in Aussicht genommen, die Röhren außerhalb det tadt durchgängig in die Fußsteige und in dit ommerfahrwege einzubetten. Köhn: Ich möchte an den Senat das Ersuchet richten, möglichst die Rohrleitung so zu legen, da wenig Straßenpflaster dabei ruiniert wird. Der Antrag Stender wird hierauf abgelehnt und die Senatsvorlage unverändert angenommen. Zur Beratung des vierten _Senatsantrages er greift das Wort GE ZU Borgwardt: Sparen und sparen hat man scot häufig in der Bürgerschaft zun Ausdruck gebracht Ich glaube, gerade bei dieser Vorlage ist es ange bracht, das zur Ausführung zu bringen. Es ist m der Senatsvorlage gesagt, daß an der Strand promenade anstatt der Spiritusglühlämpchen Gas glühlichtlampen genommen werden sollen und zwa! sind von den ersteren früher 16 vorhanden gewesen während nach der Zeichnung von den letzteren Lampe 25951/25250". | t ennt, wenig Wert, indem gerade in den Sommer onaten, wo das Licht gebraucht werden el! ort bis abends 10 Uhr hell ist. Wenn die Ve ucher Travemündes von morgens bis abends j am Strande aufhalten können, ist das meiner tft nach genügend. Ich stehe auch auf dem Str) punkte, daß, wenn die Besucher sich am Tage (! Strande aufgehalten haben, des Abends i. t Stadt sein sollten, um dort den Geschäften etw! zuzuwenden. Ein zweiter Grund ist noch der, ies " ich mich mit einer so großen Anzahl von Kandela j nicht einverstanden erklären kann, weil die Ut haltungskosten sowie Gasverbrauch nicht von den Gemeinde Travemünde bezahlt werden, sondern aus Staate auch zur Last fallen._ Ich bin dutt nicht dafü lewilligt/ lumpen b hiesem Si der dahin, daß nur d. werde, Strand Senat ging, wur Pürgersch der Senat 1uünde m: iberrascht sin soller die Verw tichtigen . was von wesentlich darf sich Spiritusg liht, wie haben sic lihe Kos Prleuchtu M 2400 wir Ihne glück dur Uupen J werden. loumen; hoh. S ier rech in sechs herige A1 gekostet. Anforder bie Meir M tUicht. J biber, d hortreffli sügung s Gutes jc ber der stelen wi iu nehm. bie Bety Jen. Di ines Ra Ut get den. M
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