Full text: Lübeckisches Adreßbuch für 1899. (1899)

entnommene Gegenstände gegenseitige Anrege zu gewähren, nach Kräfte; 
bf.ö Lehrerstandes und des Schulwesens beizutragen und freundschaftlichen 
Monatlich finden 
„ . . Mitglieder können Herren und 
Damen werden, die sich kunstgewerblich bethätigen oder sich für die Ziele des Vereines 
interessiren. Beitrag 10 Mark jährlich, wofür eine illustrirte kunstgewerbliche Zeitschrift 
frei ins Haus geliefert wird. 
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besitzt Lübeck in großer Menge, und ineistens aus älterer Zeit, die 
Mehrzahl derselben befindet sich im Museum, im Rathhause,in den Kirchen, in den Häu¬ 
sern der Handelskammer und der Schiffergesellschaft, sowie im Heil. Geist-Hospital. 
Das Friedenhagen'sche Zimmer, sogenannt nach dem Rathsherrn Thomas 
Friedenhagen, welcher am Ende des 17. Jahrhunderts das Haus Schüsselbuden No. 16 
besaß, worin damals die Verzierungen dieses Zimmers befindlich waren; gegenwärtig ist 
das Zimmer im Hause der vormaligen Kaufleute-Compagnie (Breitestraße 6); es enthält 
sauber gearbeitete und sehenswerthe Schnitzwerke aus Holz und Alabaster, welche in Dar¬ 
stellungen aus der Geschichte und Mythologie, in Allegorien rc. bestehen, sowie einige 
Gemälde. Es soll mehr als 30,000 Figuren enthalten unv die inehrjährige Arbeit (von 
1572 —1583) soll einen Kostenaufwand von 50,000 Mark erfordert haben. — Das 
Zinimer steht jeden Donnerstag von 1—2 Uhr offen; ivcr dasselbe außer dieser Zeit zu 
sehen wünscht, hat sich im Flügel des Hauses Breitestraßc 6 zu melden. 
Der theologische Verein, gegründet 1829, hat zum Zweck, den Theologen in 
Lübeck und Umgegend einen Vereinigungspunkt zu „wissenschaftlich - theologischer Arbeit 
und freundschafiichem Verkehr" zu geben. Die Mitglieder versammeln sich von Oktober 
bis Mai einmal ini Anfang jedes Monats, in der Regel am ersten Rio»tag, im »Evan¬ 
gelischen Vereinshause", Fischstraße 17. Ansang 7 Uhr. Der Vorsitzende wird lährlia) 
durch Stimmenmehrheit gewählt. Vorsitzender für 1898—1899: Pastor Haensel. 
Der juristische Lescverein, gegründet 1820, bezweckt die Anschaffung jurisb'chcr un 
staatswissenschaftlicher Bücher und deren Benutzung durch die Bereinsmitgl:eoer. o»*' 
schritten und kleinere Werke zirkuliren bei den Mitgliedern. Der Eintritt in de» -bem 
steht jedem hiesigen Juristen frei. Jedes Mitglied hat jährlich 12 JL ju zahlen. ** 
Vorstand des Vereins besteht aus 7 Personen; Vorsitzender desselben ist zur Zen 
Landgerichtspräsidcnt Hoppenstedt. Die Bibliolhek befindet sich iiiiGcrichtshause i> o 
Burgstr. (Zimmer 5/6). Mit der Verwaltung der Bibliothek ist der Gerichtmail 
Verwalter Hinz betraut. .. 
Der ärztliche Verein, im Jahre 1809 gegründet, zählt zur Zeit 54 L‘ Der' 
«lieber, und hat den Zweck, unter seinen Mitgliedern eine gemeinsame wissenMi, [tor,gc alier 
Thätigkeit zu fördern, ein freundschaftliches collegialisches Verhältniß z» erhalten, i Der S 
die Interessen des ärztlichen Standes wahrzunehmen u. nach Außen zu vertreten- K jMspflege > 
steht eine Bibliothek von mehr als 12000 Bänden, eine Wittwen-Kasse und eine Ster \ °">!>»ng Zu v> 
Vorsitzender: Dr. Hofstaetter. Schriftführer: Dr. med. Meyer. Bibliothekar: Dr. meas _ P11 beit Ge 
Der Oberlehrcrvcrein, gegründet 1887, ist eine Vereinigung der fika emy -Mlichen Ei 
gebildeten Lehrer an den höheren Lübecker Staatsschulen und bezweckt w F^ w'Winft 
der Kollegialität unter den Mitgliedern und die Besprechung und L., Der $ 
der gemeinsamen Angelegenheiten. Die Sitzungen finden im Winter inonar i LJi'Jill 
Vorsitzender für 1898—1899: Oberlehrer Sch nee r mann. ^ iß will ^ ^ 
Verein zur Herstellung von Schulbüchern. Vorstand: Hauptl. hrer a. D-C. ^ ^ chnc: 
Vorsitzender. Hauptlehrer C. Eck, Kassenführer. Hauptlehrer I. Spethmann, vch I 
Hauptlehrer I. Holm, Lagerverwalter. »-g^erVer- Diez 
Der Verein für Sclnilreform, Ortsgruppe Lübeck (früher Lu ^ jlt ^ 
ein zur Förderung des Rcalschulwesens, gegründet 1878), sucht, wie der ^ ist, Wer j 
Berlin, durch Wort und Schrift die Erkenntniß zu verbreiten, wie ch"hwe g aa(tenr ' webe mü 
unser höheres Schulwesen den Anforderungen der Gegenwart entsprechen!) zu ^r- » Auch 
und erstrebt einen gemeinsamen lateinlosen Unterbau für alle höheren ' -Junget 
sitzender: Oberlehrer Dr. Baethcke. o,cb»»S lS z Der , 
Lübecker Lehrer-Verein, Zwcigvcrcin des deutschen LchrervcreiuS M ^ jst: 
der Volksschule, gegr. 1809. Zweck des vom Staate anerkannten '„gsfachk " Pfg, 
Durch Vorträge und Besprechungen über vorzugsweise dem Lehr- ,und © » ^ Uebung!,
	        
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