Full text: Lübeckisches Adreßbuch für 1899. (1899)

vaterländische Gedenktage zu feiern; verstorbene Kameraden mit militärischen Ehren zu 
beerdigen und in Krankheits- oder Sterbefällen die Familie in Noth zu unterstützen. 
Mitglied kann jeder werden, der im deutschen Heere bei einem Kavallerie-Regiment oder 
als Dreijähriger bei einen, Train-Balaillon gedient und seinen Wohnsitz im Lübeckischen 
Staate hat. — Das Eintrittsgeld ist vorläufig auf 1 Mark festgesetzt, der monatliche 
Beitrag ist 50 Pfg. — Jeden ersten Mittwoch im Monat ist Beräthungsabend im Ver¬ 
einslokal Lamprecht, Johannisstr. — Der Verein gehört dem deutsche» Kriegerbunde an. 
Vorstand deS Vereins find die Kameraden Schräder, Vorsitzender, Hüxstr. 23, Löckmann, 
I. Schriftführer, Wenzel, 2. Schriftführer, Klempau, v.assenführer, Seydel Beisitzer. 
Verein ehemaliger Jäger und Schütze» zu Lübeck und Umgegend. Der Verein 
wurde im September 1896 von annähernd 60 Personen gegründet. Der Zweck desselben 
ist, die Liebe zu Kaiser, Reich und Vaterland zu fördern, sowie durch gesellige Zusammen- 
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fünfte echte Kameradschaft zu pflegen. Mitglied des Vereins kann jeder werden, der krwei-thuna der 
seiner Militärpflicht bei einem üäger- oder Schützen-Bataillon genügt hat. Von der erobucii-ten Mist 
Aufnahme ausgeschlossen sind diejenigen, welche sich nicht im Besitz der bürgerlichen L'- 
Ehrenrechte befinden oder einem, zu öffentlichen Aergerniß Anlaß gebenden Lebenswandel 
ergeben sind. Das Eintrittsgeld beträgt 2 Mark/ an laufenden Beiträgen werden pro 
Monat 50 Pfg. erhoben. Die Monats Versammlungen finden am 1. Dienstag eines 
jeden Monats Abend Sh Uhr in Siebels Restaurant, Johannisstr. 6 statt. An den 
übrigen Dienstagen treffen sich die Kameraden zu geselligen Zusammenkünften. Der 
Verein hat eine Unterstützungskasse für hülfsbedürftige Kameraden. Der Vorstand besteht 
aus dem Vorsitzenden Wilh. Siems, Wahmstr. 81, dessen Stellvertreter H. Hamann, dem 
Schriftführer F. Bretthauer, dessen Stellvertreter H. Krohn, dem Kassenführer Ernst 
Blohm, den Beisitzenden Heinr. Schult und P. Bertis, den Kassenprüfern I. Lagenian» 
und H. Ramm. — Der Verein gehört dem Deutschen Kriegerbunde an. 
Der Marine-Verein Lübeck, am 2. November 1895 gegründet, zählt am Schlüsse 
des Jahres 1898 ein Eh:e»mitglied und 116 Mitglieder. Mitglied des Vereins kann 
jeder unbescholtene Mann werde», welcher activ in der Kriegsmarine gedient hat, tm Voll¬ 
besitz der bürgerlichen Ehrenrechte ist, sich nicht in der '2. Klaffe des Soldatenstanve-- 
befindet und die unverbrüchliche Treue gegen Kaiser und Reich gelobt und hochy" - 
Die Mitgliederversammlungen beginnen an jedem ersten Mittwoch im Monat, -»den 
8 Uhr 30 Min. in dem prächtig decorirten Vereinslokale Restaurant Fredenhag, < 
Schüsselbuden 16. Der Mitgliedsbeitrag beträgt monatlich 0,50 Mk. Anmeldungen z 
Beitritt werden in den Monatsversammlungen entgegengenommen. — Der Verein geh 
der deutscheil Marine-Vereinigung und dem deutschen Kriegerbunde als Mitglied ' 
Jedem Mitgliede steht es frei, der von der Marine-Vereinigung errichteten Sterbe-um; - 
stützungskasse beizutreten. Das Sterbegeld beträgt zur Zeit -A 250; als ^eitra > > 
für jeden Sterbefall 10 Pf. zu zahlen; es ist jedoch jeder 3. Sterbesall frei. Vorsitzen 
Marine-Ober-Jngenieur a. D., Gewerbeinspektor Johannsen, Gertrudenstr. 5. 
Verband Lübecker Keglcrclnbs. Der Verband ist ein Zweigverband des großkn 
deutschen Keglerbundes. Er nimmt keine Einzelinitgliever, sondern nur ganze ¿»8» ^ 
auf. Er will das Kegelspiel so ausbilden, daß es dem deutschen Bürger nach des b 
Arbeit wirkliche Freude und Erholung bietet. Er sucht dies zu erreichen durm ^ 
mehrung und Verbesserung der Spielarten und durch Schaffung besserer Bahnen 
besseren Materials. Die Veranstaltungen des Verbandes bestehen in Preiskcgmci, ^ 
gelegentlich auch in gesellschaftlichen Abenden. Das 1893 neu erbaute Keglery^ Der Verein 
Verbandes befindet sich im Wilhelmtheater. Es enthält 4 Hochbahnen und * Lübecks 
bahn. Der Verband hat eigene Versammlungsräume in Siebels Restaurant, ov i» das So, 
hannisstraße Vorsitzender, Hellmuth Daitz Einsegelstr. 26a. , Eignes Haus 
Der Verein zur Unterstützung armer Reisender, sowie zur Dcseitigunst ^er «■ SJoif 
Hausbettelci am 1. Januar 1880 ins Leben getreten, bezweckt wandernden 
gehülfen und anderil armen Durchreisende» während der Wintermonate eine a> g ¡u . 
Unterstützung zu gewähre» um dadurch dem Bettel» zu steuern. MstgUeder .„in-'über ',„r,n 
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Unterjiübuna BEtheiligung an dem Verein kund giebt. Die Berabfolgung 
ccniernutzung erfolgt in dem Bureau des Verein«, Untert»-ave 70, Eingang --- 
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