Full text: Lübeckisches Adreßbuch für 1899. (1899)

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last sämmtliche vorstehend aufgeführten Privatstiftimgen gewähren außer den Lei' 
nungen an die in de» Stiftungsgebäuden wohnenden Präbendistcn auch andern Be¬ 
dürftigen Geldnnterstützungen, geben theilweisc auch Beiträge an Kirchen und öffentliche 
wohlthätigkeitoanstalten, sowie Stipendien an Studirende und in gleicher Weise werden 
euch die Einkünfte der übrigen zahlreichen Privatstiftungen verwandt. 
Zu den Privatstistungcn gehören, außer den vorgenannten Arinenhöfen Armenhäusern 
Md Gängen, sowie abgesehen von dem Kinderhospitale, de», Rcttungshause und mehreren 
Aiftungsschnlen, noch die Westerauer Stiftung. Bon den Zinsen ihres etwa 
«55,000 Mk. betragenden Kapitalvermögens werden etwa 4500 Mk. zu wohlthätigen 
Melken verwendet. 
Außerdem bestehen Hieselbst 179 Privatstiftungen (Testamente) ohne Gebäude, mit 
int«!, Kapitalvermögen von etwa 1,600,000 Mk. davon Rein Einkünfte im Gesammt- 
dctrage von etwa 56,000 Mk. zur Unterstützung Hilfsbedürftiger, zu Stipendien, Dienst- 
dstei,Prämien, und Heirathsbeihülfen, zu Schul- und Kirchenzwecken, sowie als Zuschüsse 
m öffentliche Wohlthätigkeitsanstalten ihre Verwendung finden. 
Die gleichfalls unter staatlicher Aufsicht stehenden 23 Familienstiftungen mit filiern 
Kapitalvermögen von etwa 1,700,00 Mk. und etwa 70,000 Mk. reinem Einkommen sind 
"üiminten Familienangehörigen, darunter auch Auswärtigen, durch Präbenden, Sti- 
pkndien und Aussteuerbeibülffp Unterstützung zu gewähren. 
„. Das Kindcrhospital, in der Vorstadt St. Jürgen, Hüxterthorallee 41, belegen: eine 
pnvat-Wvhlthätigkeitsanstnlt, 1652 errichtet und 1857 'obrigkeitlich bestätigt, für Kinder 
14 Jahren. Es wird von einer aus Männer», Frauen und Jungfrauen zu. 
^»gesetzten Vorstehcrschaft verwaltet und theils durch die Kostgelder der Kinder, 
JnB durch freiwillige Beiträae, sowie durch die Zinsen belegter Gelder erhalten. Die 
Mge und den Haushalt besorgen Diakonissen aus dem Stift Bethlehem zu Ludw gslu t 
. Das sticttungshnuo für Verwahrloste, gegründet und obrigkeitlichßbestätigt, nn 
1844, auf de», sog. dritten Fischerbuden vor dem Mühlenthore, emePrwatAnstalt 
Aden, Muster dcS Rauhen Hauses zu Hamburg, zur Exiiehnnq »"» 36-40 verwähl ^ 
"l'tm Knabe». ES steht unter Verukaltung einer sich selbst ergänzenden Borsteh-rschaft 
! wird theils durch gezahlte Kostgelder, theils durch freiwillige Gaben und durch 
^cheiisaiiunliing erhalten.- ' t ¡„ hen 
.. Der Fraiienverein bildete sich im Jahre 1813 zur Linderung der M l 
' 'Diahren. Nachdem die Kriegsnoth überstanden >var, blieb es eme Freude der ver 
Ahe» Frauen, auch ferner vorzugsiveife verschämten Armen wohlzuthun, er 
^»e sich zur Unterstützuna durch die «»** — 
«der 
I . |einer Vorzugs,vcise v e rscha n t e n ' ^ f wird auch 
N'sse sich zur Unterstützung durch die Armenanstalt mch-eignete 'ie «aviieitStofigieit 
besondere Rücksicht auf Kranke, Schwache und Suche genmnmen, d e Bchncke 
..nicht unterstützt. DieCasse wird z. Z. verwattet Lurch Fm "M 
''b Deiß, den Vorsitz in dcn Versammlung," fuhrt Frau Will,. ^ niedern 
. Der weibliche Armenverein hat den Zweck, mit solchen 8 , Gängen wohnen, 
^Isen, welche von der Armcnanstalt unterstützt werden, d ^ JU leisten. 
' »Nlonliche Beziehung zu trete», und ihnen auf ang mefsene Lelse r l «^Pflegern 
u,.beschränkt seine Wirksamkeit auf die Fürsorge s»r tote ihn, von den 
" 'mich emipfohlenen Armen. 
iiapioi,lenen Armen. . 1Sq.; hauptsächlich »r «tnl» 
Der St. Gertrnd-Francnvercin, gegründet 1882, srgyp^^^^ Arbeit zu 
-rinnen, Kinder und Kranke, sticht aber auch . , ^ 18. . 
>sen. Vorsteherin: Frl. Martha Rösing, ^ ,g78, beschränkt mre 
fi-,. Der Fraiienverein zu St. L»"nz, gegründet w 3 ) OTU evangelische» 
A'gkc't auf die Vorstadt gleichen Namens. Er sorg: v 
''°n>sseii für Kranke und Wöchnerinnen. „«rünbrt Ansang der 40er Jahre 
l Der weibliche Armeiiverein in St. J«rgeN' 6 g auch vorübergehend 
2,Krau Räthin Schiveppe, unterstützt Kranke,. Alte!i» versuch. Arbeit zu 
.?'l>en i„ augenblicklicher Rothlage, letztere des .. , Kalandstraße U- , , 
fassen. Erste Meldung bei Frau Ob-rstlieutenaist R Gegründet l675, Hot 
, Aerein für Krankenpflege durch rvangel'sche Dm ll »indenstraße U ». R tz - 
^ r->? ^onisseiiheinie Schlumachecstraße 2, Kl. W ^tist Bethlehem >n -ubwlgs^ 
> Allee 88 mit 6, 5. 4 und 3 Diakon'st» Vergütung d.c Krank- '. 
L welche bei Armen kostenfrei, bei Bemittelten 8-»°« srnw.uig » £inbenberaJ, der 
E hernehmen. Den Vorstand bilden: der Vors t^ - p Damen, drei vo 
Anführer (Hr. Th. Buhrinann) der Stellvertreter des,'Iben, am
	        
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