Full text: Lübeckisches Adreßbuch für 1898. (1898)

Die Eisenbalin-Zeitung nuirbe 18(2 in Bergedorf von ($. 9H. Ed ¡jo^rünbct; seit 
1805 erscheint sie in Lübeck. Sie erfreut sich wegen ihrer politischen Unabhängigkeit und 
ihres gediegenen Inhalts i» der gefammten Bevölkerung grossen Ansehend. Ihre Ver¬ 
breitung nimmt ständig zu, sie ist Arm und Reich gleich unentbehrlich geworden. Unter 
den in Lübeck erscheinenden Zeitungen ist die Eisenbahn Zeitung diejenige, ivelchc n»i 
weiteste» hinaus kommt in die 3 achbargedi-te In ganz Mecklenburg, Schleswig- 
Holiieiu, Lauenburg und im Fürstenthum Lübeck ist die Eisenbahn-Zeitung in vielen 
tausend Familien heimisch. Sie ist deswegen Kaufleuten, Gewerbetreibenden und 
Industriellen für erfolgreiches Annonciren ganz besonders zu empfehlen. Alle Abonnenten 
erhalten die beliebte illustrirte Sonnabendsbeilage und die sehr belehrende und fesselnde 
land und hauswirthschaftliche Beilage gratis. Die Eiseilbahn.Zeitung hat trotz aller 
Reichhaltigkeit ihren Abonnemcntspreis auf nur 2,25 M. pr. Quartal festgesetzt, damit 
Jeder in der Lage ist, sic halten zu können. Sie erscheint jeden Werktag abends im 
Verlage von C. I. Boy, gr. Petersgr. 29. Verantwortliche Redakteure: T. Szafraiiski, 
I. Heise O. Bachmann. 
Die Lübcckischcn Blätter, Organ der Lübeckischen Gesellschaft zur Beförderung 
gemeinnütziger Thätigkeit, dienen vornehmlich zur Besprechung vaterstädtischer Angelegen¬ 
heiten und erscheinen Sonntags Morgens im Verlage von H. G. Rahtgens, Meng 
straße 12. Redacteur Dr. Otto Hoffmann. 
Der „Lübecker Bolksbote" Organ für die Interessen der werkchätigen Bevölkerung 
mit der illuärierten Sonntagsbeilage„Die neue Welt", irt gegründet am 1. April 1891. 
Der „Lübecker Volksbote" erscheint jeden Werktag Abend im Verlage v-n 
Theodor Schwartz, Druck von Friedrich Meyer & Co., Iohannisstraße 50. Fern¬ 
sprecher 419. Verantwortlicher Redakteur: Auguü Kasch. Abonnementspreis M. 1.60 
pro Quartal. 
Die Lübecker Nundsckzn u erscheint nionatlich 2 mal u. wird in der Stadt Lübeck 
und den benachbarten Ortschaften kostenlos verbreitet. Außerdem ist die Lüb. Rundschau 
durch die Post für 50 Pfg. und in der Stadt Lübeck n d. Vornädte d. d. Austrage- 
fraue» zu 35 Pf. vierteljährlich frei ins Haus zu beziehen. Verantwortlicher Schriftleiter 
und Verleger Gust. von Huth, Krempclsdorf b. Lüb. Druck von Otto Wessel, Lübeck. 
Die Liib. Rundschau erscheint im 2. Jahrgang. Auflage 4000. 
XM. Anstalten für gemeinnützige Zwecke. 
Gesellschaft zur Beförderung geiiieinnütziger Thätigkeit. Sie verdankt ihr 
Entstehen einem von L. Suhl 1789 errichteten Gelehrten-Vereine, welcher 1793, 
besonders durch Mitwirken des Dr. Wall bäum, seinen Zweck erweiterte und den 
jetzigen Namen annahm, auch obrigkeitlich bestätigt wurde. Die Mitglieder, jetzt etwa 820 
ordentliche, 134 außerordentliche, versammeln sich in dem Gcsellschaftshause, Königstratze 
Nr. 5, im Winter wöchentlich am Dienstag Abend um 7 Uhr zur Anhörung von Vor¬ 
trägen, welche voil Mitgliedern der Gesellschaft gehalten werden, und zur Besprechung 
gemeinnütziger Angelegenheiten. Die Einführung von Fremden, sowie der nächsten er ivach- 
senen Angehörigen ist den ordentlichen Mitgliedern gestattet. Während des Sommers 
finden sich die Mitglieder a» den Dienstagabenden in freier Vereinigung zusammen. Im 
Hause Königür. 5 befindet sich auch die Bibliothek der Gesellschaft, für deren Vergrößerung 
durch regelmäßige Beiträge aus der Gesellschaftskasie gesorgt wird und ein wissenschaftliches 
Lesezimmer, in welchem auch die Bibliothek des technischen Vereins Aufstellung gefunden hat, 
welches den Mitgliedern an den Wochentagen von Vorm. 10 Uhr, an den Sonn- und.Fest¬ 
tagen Mittags von 11—I Uhr zugänglich ist. Die Ausgabe von Büchern aus der Bibliothek 
erfolgt Mittags von 12—I Uhr, sowie im Winter vor Beginn der Vorlesungen. Die reich¬ 
haltigen Sammlungen der Gesellschaft sind in dem ncuerbauten Museum beim Don/1893 
vereinigt worden. Dieselben zerfallen in folgende Abtheilungen: 1. Das Raturhistorische 
Museum. 2. Das Museum Lübeckischer Kunst und Kulturgeschichte. 3. Das Gewerbe- 
museum. g. Das Handelsmuseum. 5. Das Museum für Völkerkunde. 6. Die Samm¬ 
lung von Gemälden. Kupferstichen und Gypsabgiissen. 
Das Museum ist unentgeltlich geöffnet am Sonntag von II—2 und Donnerstags 
und zwar im Sommer von 4-6 Uhr; im Winter von 2—4 Uhr, ferner Mittwochs und 
Freitags von 10—3 Uhr gegen ein Eintrittsgeld von 50 Pfg., an den anderen Tagen, mit 
Ausnahme von Montag nach Meldung beim Hausmeister.
	        
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