Full text: Lübeckisches Adreßbuch für 1898. (1898)

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Ac>)‘t sämmtliche vorstehend aufgeführten Privatstiftungen gewähren außer den Lei- 
st"n,!«en an die in _ den Stiftungsgebäuden wohnenden Präbendisten auch andern Be- 
dnringeii Oieldunterstützungen, geben theilweise auch Beiträge an Kirchen und öffentliche 
Wohlthätigkeitsanstalten, sowie Stipendien an Studircnde und in gleicher Weise werden 
auch die Einkünfte der übrigen zahlreichen Privatstiftungen verwandt. 
Z» den Privatstiftungcn gehören, außer den vorgenannten Armenhöfen Arinenhäusern 
und ulängen, sowie abgesehen von dem Kinderhospitale, dem Rettungshause und mehreren 
Stiftuugsschulen, noch die Westerauer S tiftung. Bon den Zinsen ihres etwa 
°»ff 2 '5,000 betragenden Kapitalvermögens werden etwa 4500 zu wohlthätigen Zwecken 
verwendet. 
Außerdem bestehen hieselbst 179 Privatstiftungcn (Testamente) ohne Gebäude, mit 
einem Kapitalvermögen von etwa A 1 600,000, davon Rein Einkünfte im Gesammtbetrage 
von etwa A 56,000 zur Unterstützung Hülfsbedürstiger, zu Stipendien, Dienstboten- 
Prämien und Heirathsbcihülfen, zu Schul- und Kirchenzweckcn, sowie als Zuschüsse an 
öffentliche Wohlthätigkeitsanüalten ihre Verwendung finden. 
Die gleichfalls unter staatlicher Aufsicht stehenden 23 Familieiulistungen mit einem 
Kapitalvermögen von etiva A 1 700,000 und etwa A< 70,000 reinen Einkommen sind 
beitin,inten Familienangehörigen, darunter auch Auswärtigen, durch Präbenden, Stipendien 
tiitd Aussteuerbeihülfen Unterstützung zu gewähren 
„ Das Kinderbospital. in der Vorstadt St. Jürgen, Hüxterthorallee 41 belegen! ->»- 
Privat Wobltbätigkeitsanstalt, 1852 errichtet und 1857 obrigkeitlich bestätigt, für Kinder 
bis zu 14 Jahren. Es wird von einer aus Männern, 3rsl»en,,un\o»»«^»»'» J , 
lammengesetzten Vorsteherschaft verwaltet und theils durch die Kostgelder der Kinder, n-c>w 
durch freiwillige Beiträge, sowie durch die Zinsen belegter Gelder erhalten Die Pflege 
und den Haushalt besorgen Diakonissen aus dem Stift Bethlehem zu Ludwigslust. 
.Das Rettn,tgshans für Verwahrloste, gegründet und obrigkeitlich ^-e 
statigr in, Jahre 1844, auf dem sog. dritten Fischerbuden vor dem Muhten höre, e,ne 
Privat Anstalt nach dem Muster des Rauhen Hauses zu Hamburo 
vl>--40 verwahrloseten Knaben. Es steht unter Verwaltung «»er sich Gaben 
Vorsteherschaft und wird theils durch gezahlte Kostgelder, theils durch f !l 
uitb durch eine Wochensammlung erhalten. . c 
Der Frauenverein bildete sich im Jahre 1813 zur Lmdnung ^ 
riFirpn --1* ,,r— n 
ÄrieüSi^P Franenverein bildete sich im Jahre 1813 zur Linderung der Noth in de» 
finistti'M ‘ Nachdem die Kriegsnoth überstanden war, bleib es eine Freude der ver 
hältniss- Ef?"bn, auch ferner vorzugsweise verschämten Armen wohlzutbun, deren Ver 
ietu r !r ^llr stltterstützung durch die Armenanstalt nicht eigneten. Es wird auch 
ab». ^'.Rücksicht auf Kranke, Schwache und Sieche genommen, die Arbeitslosigkeit 
M ,.h- knreriruvung ourq Arntenanirau nt-d- ^ 
I. besondre Rücksicht auf Kranke, Schwache und 6 <jl* 9^ Frau Eons. M. Behncke 
aber nicht unterstützt. Die Caste wird z. J « " Zsichl. 
«ab. Deist, de» Vorsitz in den Versammlungen k»brt Fra» ~ v , .j^,, bcr niedern 
Der weibliche Arinenverein Hai den Zweck, m Jo ^ jn ben Gängen wohnen, 
Classen, welche von der Armenanstalt unterstützt ' ^messenc Weise Hülse zu leiste ^ 
>n persönliche Beziehung zu treten, und ihnen auf angem^st Ar,»enpfl-ger" schritt 
Er beschränkt seine Wirksamkeit auf die Fürsorge für dte thm von 
»ich enipfohleiien Armen. 
VIII. Handel. ^ 
( Diejenigen Bürger des Lübeckischen Freist^ ¡gg 
selbstständig betreiben oder dasselbe, ohne sestde > Mitglieder der Lübeckischc» - 
gegangen zu sein, betrieben haben, sind berechtigt Mttgne^ kgufmänn.sche» Gewerbes 
Mannschaft zu werden. Die Berechtigung z ^ Lübeckischen Bürg«' ) au(j. 
Mt indessen nicht mehr wie früher an den E vielmehr hinsichtlich " crbf. 
ben Eintritt in die Kaufmannschaft geknüpft, . ... Bestimmungen be b{. 
Übung wie bei jedem anderen G.ffchäftsbetri . ^ Unineldung beim ^nchm 
Ordnung für das Deutsche Reich und f «Urschriften des allgemein <iaufr 
Hufs Eintragung in das Handelsregister, gemeinsamen Angelegenhi f „nd 
vandelsgesetz'buches in Frage. Die Le. ung -° «-«A hinsichtlich der Han»e-o 
»iannschnst und die Ausübung verschiedener -o i
	        
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