Volltext: Lübeckisches Adreßbuch für 1898. (1898)

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und sei ich minderjährigen Kindern, sofern diese dem Judenth um angehöre». Die Leitung 
Und Verwalt,,»., der Geineindc-Angelegenheite» Ivird durch einen Gemeindevorstand und 
einen rn,eij,deausich„st wahrgenominen. Ei» Rabbiner versieht den Gottesdienst, führt 
statistische Register über de» Stand und Zuwachs der Gemeinde und hat in allen auf 
den Cultus und Religionsunterricht bezüglichen Fragen die entscheidende Stiinnre. Ge- 
ivählt wird derselbe von der Gemcindeversainmlung und dann dem Senate vom Vor¬ 
stände rur Bestätigung präsentirt. 
VI. Schulwesen. 
Dar, gesummte Schulwesen, dessen Verhältnisse durch das Unterrichts-Gesetz vom 
L'; Octbr. 188Ó neu geregelt ivorden sind, steht unter der oberen Aufsicht der Ober- 
»chnlbehördc, drei Mitgliedern des Senates, von welchen eines den Vorsitz führt und 
Mols ans je sechs Jahre zu ernennenden bürgerlichen Deputirtcn, deren zwei vom Senate, 
jcchs von demselben auf Vorschlag des Bürgerausschusscs und vier vom Bürgerausschusse 
gewählt werden Lehrer dürfen der Behörde als Mitglieder nicht angehören. 
Der Oberschulbehörde sind der Direktor des Katharineums, der Direktor der 
Realschule, der Schulrath, der Direktor der Gewerbeschule, und der Stadtbibliothekar 
mit berathender Stimme beigeordnet. 
Die Protocollführnng in der Ober-Schulbehörde und in deren Abtheilungen wird von 
euiem Scnatssccretär wahrgenommen, welchem ebenfalls eine be.nthende Stimme zugeht. 
Die Obliegenheiten der Ober Schulbehörde werden, soweit sie nicht einzelnen Abtheilungen 
uberwiesen sind, von der Ober-Schulbehörde in ihrer Gesammtheit wahrgenommen. 
Der Schulrath ist der nächste Vorgesetzte der Hauptlehrcr an den öffentlichen 
Slitti und Volks-Schulen. Er führt die Aufsicht über sämmtliche öffentliche und 
nichtöffentliche Schulen, mit Ausnahme des katharineums und der Realschule. Seme 
besondere Fürsorge hat er dem Volksschulwese» und der Ausbildung der Lehrkräfte 
für dasselbe zu ividmen. 
Die Schulen in der Stadt iverde» unterschieden in Staatsschulen, Gemeinde-, stis- 
tilngs- und Privatschulen. 
Etaatöschulc» sind: 
Das Kaki,arine,,,,,. Es wird von der Abtheilung 1 der Ober-Schulbehörde ver- 
waltet, die aus zwei Senatsmitgliedern, vier bürgerlichen Deputirten, dem Mrekt 
des Katharineums und einen, Senatssekretär besteht. Das Katharmcum. desse, Raume twbm 
°°n»aligen Kloster der Franziskaner zu St. Katharinen sich befinden, wurdevan Jo . 
Bugenhagcn eingerichtet und am I». Mär, Ib31 eingeweiht. Es umfaßt 
U"d ein Realgymnasium mit je 6 Klaffen, von denend.e dre«"*«"JÄggSJ 
»iiö die drei oberen gesondert sind. Mit ihm »ft «nc dreiklassig I ) oier. 
®no Lehrerkollegium besteht aus de», Direktor, der ^gleich erste Pl> 
«ntytmnjtg Oberlehrern, von denen die ersten sieben den Profest tecbniscken Lehrern 
schriftlichen Hülfslehrern, sechs Lehrern, einem Hulfslehrer und z ch ! 
Die Realschule, Ostern 1872 eröffnet, Michaelis E nach dem Muster^der^preußisch^n 
Reaijchulen reorganisiert, enthält außer einer dreistufigen. 35ot cH I <9 f " C6et. 
K emiahriger Lehedauer. Das Lehrerkollegium besteht aus den, Birel -y 
Lehrern, fünf Lehrern und einen, Hlllfslehrer. 
Die Mcwerbeschul«, durch Rath- und Bürgerschlußi vom I. eine Fort- 
euies gleichnamigen Instituts der Gesellschaft zur Bef. gern Zy -fl b m]b Abhülfe,, 
bildimgsschule, welche den Zweck bat, vornehmlich denl Lch l en, V I ^ unent- 
!*l(4 und Kleingewerbes Gelegenheit zur Ä,,sta,-derer Berufsstäude sowie 
bchrliche,, Kenntnisse zu bieten. Der Besuch steht auch Angehörigen anderer «ruf 
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