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mäler der Lübeckischen Geschichte , sowie mit historischen und antiquarischen Arbeiten Derselbe hält im Winter monatlich regelmäßige Versammlungen . Unter der Leitung j einerSection dieses Vereins steht das Kulturhistorische Museum . 
Museum Lubecense , steht jetzt unter Leitung des culturhistorischen Museums . 
Vier Kleinkinderschulen , gegründet 1834 , 1839 , 1382 undl885 ( siehe ; Art . ! Schulwesen ) . 
Der Gewerbeausschuß , gegründet 1836 , zur Förderung des Gewerbefleißes'und der heimischen Industrie . 
Die Seemannskasse , im Jahre 1840 gegründet , hat den Zweck , hülfsbedürftige Seeleute , sowie Wittwen von Seeleuten zu unterstützen , Fürsorge hinsichtlich jdes suches einer Navigationsschule durch junge Seeleute zu treffen und Unbemittelten solchen Besuch , sowie die Ablegung von Steuermannsprüfungen und die Ableistung des einjährigen Freiwilligendienstes in der Marine durch Geldbeiträge zu erleichtern . 
Der Ausschuß zur Fürsorge für entlassene Strafgefangene und sittlich ! Verwahrloste im Jahre 1841 für den durch den Namen ausgedrückten Zweck det und im Jahre 1885 rcorgauisirt . 
Die Gesangklasse beschäftigt sich mit dein unentgeltlichen Unterrichte der hiesigen Schulamts - Präparanden im Gesänge und Orgelspiel . 
Die Volksbibliothek , gegründet 1879 , will den minder bemittelten Klassen der Bevölkerung ( Gewerbtreibenden , Gewerbegehülsen , Dienstboten , Arbeitern und deren Angehörigen ) eine gesunde unterhaltende und belehrende Lectüre bieten . Sie ist in dem Hause der Industrieschule , Fischergr . 55 aufgestellt und von Ostern bis Michaelis Sonnabends Abends von 7 bis 9 Uhr , von Michaelis bis Ostern , Dienstags und abends Abends von 7—8 Uhr geöffnet . 
Die geographische Gesellschaft , gegründet im Jahre 1882 , hat den Zweck , phische Kenntnisse zu verbreiten und Forschungen zu unterstützen . Im Winter finden regelmäßige Monatsversammlungeu i»i Casino statt . 
Der Verein von Kunstfreunden , gegründet im Jahre 1872 und seit 1882 schuß der Gesellschaft , bezweckt die Förderung an künstlerischen Interessen in hiesiger Stadt . Insbesondere läßt der Verein sich es angelegen sein , für die Erforschung und haltung der heimischen Kunstdenkmäler einzutreten und die künstlerischen Beziehungen der auswärts wohnenden Lübecker mit der Vaterstadt zu vermitteln . Der Verein hält im Winter inonatlich regelmäßige Versammlungen im Rathskeller . 
Die Herberge zur Heimath , gegründet im Jahre 1873 und seit 1884 Institut der Gesellschaft , ist bestimmt , durchreisenden Angehörigen des Handwerker - und Gewerbe - standes in einem Gasthause , welchem ein christlich gesinnter Hausvater vorsteht , pflegung und Obdach zu gewähren , sowie am Orte arbeitenden Gesellen Kost und Logis und einen Vereinigungspunkt zu bieten - 
Außerdem sorgt die Gesellschaft für den Schwimmunterricht unbemittelter Knaben und Mädchen und ist durch Dcputirte aus ihrer Mitte in den Vorsteherschaften , der Frauen Gewerbeschule , der Badeanstalt in der Vorstadt Sanct Lorenz und anderer geinei» - nützigen Vereine vertreten . 
Die Gewerbe - Gesellschaft , von dem Gewerbeausschuß der Gesellschaft zur Beförd gem . Thätigkeit als eine selbstständige Gesellschaft im Jahre 1863 gegründet , fördert die hiesigen gewerblichen Interessen durch Ausstellung von Gemerbeerzeugnissen und heiten bei ihren Versammlungen , die im Winter in der Regel alle 14 Tage stattfinden , und in welchen neben Veranstaltung von allgemein bildenden Vorträgen alle gewerbliche» Interessen durch Vortrag , Ausstellung von Neuheiten und Discussion erörtert werden . 
Das Lesezimmer , in welchem neben der Bibliothek der Gewerbegesellschaft , die der Gewerbekammer , wie auch die deutschen Patentschriften aufgestellt sind , befindet sich i» dem Herrenzimmer des Burgklosters , und ist im Sommer Sonntags , Dienstags und Donnerstags von 11 bis 1 Uhr , im Winter Sonntags von 11 — 1 Uhr Mittags , an den Wochentage» mit Ausnahme des Sonnabends von 7—9 Uhr Abends zur allgemeinen Benutzung geöffnet . Die unteren Räume des Burgklosters beherbergen ferner die liche Mustersammlung im Verein mit den Sammlungen des Handelsmuseums und sind Sonntags , Dienstags und Donnerstags dem Publikum zugänglich . Seit 1875 wird eine Ausstellung von Lehrlings - Arbeiten an den beiden Ostertagen veanstaltet und zwar in der Katyarinenkirche . Vorsitzender Zimmermeister F . W . Schwartzkopf . 
Der Vorschuß - und Sparverein , gegründet 1862 , nimmt Einzahlungen von jedem Betrageentgege» und verzinst dieselben nach Uebereinkunst . Außerdem werden Gelder 
auf Giro - C oder mehrer Pfandpostei einstweilen Festtage au Jahres wn In de , fachen in se ! 
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