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Aegidien - Kirchspiel , auf der Südseite der Hüxstraß« vom Hause Nr . 360 . an durch die Schlumacherstraße die Westseite derselben ausschließlich , untere Fleischhauerstraße , längs der Mauer vom Schlachthause bis zur Düvekenstraße , nördliche Serte dieser Straße , westliche Seite der St . Annenstraße von Nr . 806 . an , längs derselben und der Südseite der Aegidienstraße bis zum Hause Nr . 478 . auf der Ecke von der Südseite der unteren Wahmstraße , längs derselben hinunter , die nördliche Seite wieder hinauf bis Nr . 440 . durch die Balauerfohr bis zum Hause Nr . 360 . in der Hüxstraße , sowie die Häuser halb des Hüxterthores ; ferner die Häuser vom Hüxterthor bis zum^ Strohkaten , die drei Fischerbuden , der Kaninchenberg , die fünf Horsten und Müggebusch . 
Dom - Kirchspiel , von der südlichen Ecke der Marlesgrube , längs der Trave über den kleinen Bauhof , längs der Mauer bei der Musterbahn , über die Mühlenstraße längs der Mauer bis zur südlichen Ecke der Düvekenstraße und der nördlichen Seite der St . straße ( Nr . 807 . ) , durch die östliche Seite der Mühlenstraße und die kurze Königstraße ( Nr . 844 . ) , durch die westliche Seite der kurzen Königstraße , längs der südlichen Seite der oberen Aegidienstraße , der südlichen Seite des Klingenbergs und auf der südlichen Seite der Marlesgrube hinunter ; die Häuser in der Wallstraße von Nr . 334 . an bis zum Mühlenthore , mit Einschluß des Mühlendammes ; ferner die Vorstadt St . Jürgen mit Ausschluß des zum Aegidien Kirchspiele gehörigen Hüxterthor - Bezirks und des ersten Fischerbudens ; desgleichen gehören zu diesem Kirchspiel Domkoppel , Mönkhof und Strecknitz . 
Lorenz - Kirchspiel , umfaßt die Vorstadt St . Lorenz . 
Die Angelegenheiten der evangelisch - lutherischen Kirchengemeinden der Stadt und zu St . Lorenz sind durch einen Senatsbeschluß vom 6 . December 1860 neu geordnet worden ; ähnliche Anordnungen sind ferner für die Kirchengemeinden zu Travemünde , Schlutup und Genin durch Verordnung , bezw . vom 24 . März 1862 , vom 3 . März 1866 und vom 11 . März 1866 , getroffen und stehen für die beiden übrigen Kirchengemeinden in den Landbezirken bevor . Jede der Gemeinden der Stadt und zu St . Lorenz , sowie der Kirchen zu Travemiinde , zu Schlutup und zu Genin hat einen Vorstand , welcher neben den treffenden Geistlichen aus Gemeindemitgliedern besteht ; diesem zur Seite steht ein ausschuß . Die Mitgliederzahl beider richtet sich nach der Größe des Kirchspiels und ihr Wirkungskreis ist durch die Genieindeordnung näher bestimmt . Dieselbe enthält auch Bestimnlungen über die Wahl der Geistlichen nnb über die Wirksamkeit der Hülfsarmen - pfleger der Gemeinden . 
Das aus den Stadtgeistlichen und deni Prediger zu St . Lorenz bestehende sterium hat die besondere Aufsicht über Lehre , Predigt und Administrirung der mente , auch besorgt es durch eine aus seiner Mitte erwählte Commission das Examen der Candidaten . Es hat dem Senate Vorschläge über kirchliche Angelegenheiten zu machen und die ihm von demselben gemachten Vorlagen zu begutachten . Den Vorsitz im sterium führt der vom Senate aus der Zahl' der Hauptpastoren an den fünf städtischen Pfarrkirchen zu erwählende Senior , dem zugleich durch den Senat die Obliegenheiten der seit 1796 erledigten und seit 1871 gänzlich aufgehobener , Superintendentur übertragen sind . 
An jeder der fünf Hauptkirchen ist ein Pastor und neben demselben an St . Marien , St . Jacobi und am Dom je zwei , an St . Petri und an St . Aegidien je ein Prediger angestellt . Die St . Lorenzkirche hat einen Prediger . Unter den Landkirchen hat die Travemünder Kirche einen Pastor und einen Prediger ; die übrigen Landkirchen haben jede einen Pastor . 
Die Zeit des öffentlichen Gottesdienstes in der Stadt und zu St . Lorenz ist folgende : Frühpredigten werden zu St . Marien von Ostern bis Michaelis an den Sonn - und tagen , mit Ausnahme der zweiten Feiertage und des Gründonnerstags , von 7—8 Uhr gehalten ; in der Domkirche während des ganzen Jahres nur an den Sonntagen , »m Ausnahme des Palmsonntags , von 8 9 Uhr . Die Dormittagspredigt wird an Smm - und Festtagen in allen Kirchen der Stadt und zu St . Lorenz voir 9—10 Uhr gehalten . Die Nachmittagspredigt wird , mit Ausnahme von St . Aegidien , St . Lorenz und St . Amren , wo keine Nachnnttagspredigten stattfinden , von 2 - 3 Uhr gehalten , und zwar zu ©t . Marien und im Dom stets , in St . Petri nur vom Sonntage nach Michaelis bis zum Sonntage Trinitatis , in St . Jacobi nur von» Sonntage Trinitatis bis zum Sonn tage vor Michaelis ; an den übrigen Sonntagen findet in dieser Kirche Abends vonJ " Uhr die Predigt statt . An den Wochentagen ist Dienstags in den drei ersten Adven Wochen und in den sechs ersten Fastenwochen Abends von 7—8 Uhr Predigt zu St . Mi• Mittwoch Abends von 7—6 Uhr Predigt und Communion zu St . Jacobi ; Sonnaben Abends von 7—6 Uhr , und zwar rn der Zeit von Michaelis bis Ostern , Predigt zu St . Mane - 
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