Full text: Lübeckisches Adress-Buch nebst Local-Notizen. 1872. (1872)

WohlthätigkeitSanstalten . 
»I 
itaatSschulen , öffn Die Errichtung von Privatschulen setzt eine Anerkennung der Befähigung en und Privatst^ bet« Ober - Schulcollegium voraus ; im llebrigen findet eine Eoncession« - >eilung nicht statt . Die gesetzliche Aufsicht über die Privatschulen wird vom er - Schulcollegium durch die ZnspectionScommission für die Stadtschulen auS - dem Namen 8 bt . ES bestehen gegenwärtig drei Privatschulen für Knaben und ein e Handel« re auS zwei Äranstalt ; zehn Privatschulen für Mädchen , sowie sechs Vor - und Verwahr es Laiharineumchlen für Knaben und Mädchen . 
»r . Das Calhan 
" und " v'mt IX - Wohtthätigkeitsanltatten . 
Klaffen , eine li Die leitende und überwachende Behörde für das Armenwesen , so wie für nasialabtheihmtliche WohlthätigkeitSanstalten und milden Stiftungen im hiesigen Staate ist inf Profefforen , \ Lentral - Armendeputation ff . S . 30> . 
e überwiesen ist ? Die WohlthätigkeitSanstalten sind theils Staatsanstalten , theils Eommunal - fitute für die vereinigte städtische und vorstädtische , oder für einzelne ländliche llschaft zur Beför^mmunen bestimmt , oder endlich Privatstiftungen . 
ate übernommen , Die sog . öffentlichen WohlthätigkeitSanstalten , zehn an der Zahl , von e gewährt junMen zwei Staatsanstalten , die übrigen Communalinstitute sind , haben außer welche zur Atem zum Theil ansehnlichen Grundbesitz zusammen ein Kapitalvermögen von avigationSschulechr als drei Millionen Mark und ein jährliches Einkommen von ca . 250 , 000 den . ärk . Die Zahl der für WohlthätigkeitSzwecke bestehenden Privatstiftungen 
nd den Borsti^i über 200 ; auch von diesen sind einige , jedoch nur zum kleinsten Theile , ilen und eine g ? Grundbesitz versehen ; daS gesammte Kapitalvermögen dieser Privatstiftungen trud Die 6°«^ * ebenfalls nahezu auf drei Millionen Mark und das jährliche Sin - 
lnt , während die^ " " e» . über welches sie verfügen , auf ca . 133 , 000 Mark . 
ue Schulhäuser' A . Ztaatsanstalten . 
lten ; einigen der« . „ _ , ^ 
n , werden zun Das allgemeine Krankenhaus , errichtet im Jahre 1850 , auf dem hrer eine BeihÄ " " ^^^^ belegen , für Kranke aus der Stadt und vom Lande . Die Kranken estellten Schulgs * ^ " " ur gegen Bezahlung aufgenommen , welche für die Dürftigen von den reffenden Behörden und Corporationen geleistet werden . Es ist mit dem gs - Schulen Wnkenhause eine Entbindungsanstalt verbunden . Die Vorsteherschaft besteht aus lüften und JnspeG e m SenatSmitgliede , dem dirigirenden Arzte , dem jüngsten Prediger der ine der ifraeiilche , einem Vorsteher von Barthold Eegeberg - Stiftung und sechs auf je sechs talt unterhalteitlhre erwählten bürgerlichen Deputirten . Das ärztliche Personal besteht außer dem Außer diesen g^rigirenden Arzte auS einem im Hause wohnenden Assistenzärzte ; die lr die dem WaisAomische Leitung steht unter einem Jnspector . Dag Regulativ des Kranken - >uS einer PcivaAseS , durch Rath - und Bürgerschluß festgestellt , datirt vom 6 . November 1850 . , r Beförderung f durch Nachträge vom 8 . Mai 1852 , 25 . November 1855 , 3 . December 1857 Gegen ein fe ? l 24 . November 1862 modificirt worden . DaS Kapitalvermögen desKranken - m Unterricht , ®fe8 betrug am Schluffe des JahreS 1870 die Summe von 30 , 702 Mark ; aemeinnütziqeri , durchschnittliche Jahreseinnahme , einschließlich der Kostgelder , der Zuschüsse 1 ( Jj ü ? on & ern Stiftungen und einem vom Staate je nach Bedarf in der Höhe von chi schulpfliäM^ " Tausend Mark gewährten Zuschuß , beläuft sich auf ca . 35 , 000 Mark . Hause suchen » Dag Irrenhaus , vor dem Mühlenthor auf dem sogenannten Vogelfang lege zu sorgen $ bec Wakenitzstraße , mitten in einem geräumigen Garten belegen , ist 1767 neu verbeschule , ^ und im Jahre 1857 den Anforderungen der Humanität und der Wiffen - chen allgemeine " ^ gemäß reorganisirt worden . Als Heilanstalt ist es seiner inneren Einrichtung » nur für die untern und mittlern Klaffen bestimm» , als Pflegeanstalt soll
	        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.