Full text: Lübeckisches Adress-Buch nebst Local-Notizen. 1872. (1872)

Specielle Topographie . 
Nam 
vom 9 . Februar 1869 sind mit der Königlich Preußischen und mit der Mecklw kleinen Ducgstr bürg Strelitzschen Regierung Verhandlungen eingeleitet worden zum Zwecke ber S3tt - - ‘fen ' 'j ? * ' en ständigung über eine big höchstens um 2 Meter abzumindernde Slauhöhe tn - " " w 
Wacknitz und der solchenfalls von den gedachten Regierungen dem Lübeckisch»'^ hest . eru Staate zu gewährende Entschädigung . Dag iyttcobi 
Die Steckllitz , ein schiffbar gemachter Fluß ist ein Ausfluß des Mölkt ! 
Dag Marie 
SecS . fließt von Süden nach Norden und ergießt sich bei dem Kirchdorfe GeÄ^^b der am >n in die Traue . Durch eine Verbindung der Delvenau . welche bei Louenburg i« Das Marie die Elbe fließt , mit dem Möllner See vermittelst eines von diesem big Grawbttkm linken Traven geführten Kanals ist eine Wasserverbindung zwischen der Trave und der Eibe untet Dag Joha : der allgemeinen Bezeichnung „ Slecknitz Kanal " beschafft . Dieser Kanal , deffen gaiijtj . —971 . 
Länge über 72 Kilometer beträgt und in welchem 13 Schleusen befindlich sind . iji ^ einer der ältesten in Europa . 1391 angefangen und 1398 vollendet . Die nuc aug e 
mit dem Kanal steigt von Lübeck big in den Möllner See 10 . 7 , 5 Meter von einem 
Möllner See big zum Scheitelpunkte 5 . g , z Meter und fällt von hier big zur ® * gjamen g } orfjäbte Mündung in die Elbe II . 54 , Meter . und die Richtung 
Die acht kleineren enclavirten Theile deg Lübeckischen Gebietes sind im ^durchgängig ununt gemeinen hügelig und durchgehends von schwerem Boden . sind den Straßen 
Dag Staatsgebiet wird eingetheilt in die Stadt sLübecks nebst den Beltheilweise noch di städten , dag Amt Travemünde mit dem Städtchen gleichen Namcng . uiMummern erst t die Landbezirke . Nach der Zählitng vom I . Decbc . 187t betrug die Zchden Thoren bete 
der Etnwohnec im ganzen Staate 52 . 256 . von welchen 39 , 827 auf Stadt Vorstädte , 12 . 429 auf dag Amt Travemünde und die Landbezirke kommen . 
II . Specielle Topographie . 
A . Ztadt und Vorstädte . 
Die geographische Lage der Stadt Lübeck ist auf zwei Stellen durch aDFischerbudeng un nomische Messungen genau auSgeminelt worden : der nördliche Marienthurm li«js ^ 
«lgehören . nämlich : 
Die Vorst , 
thore , welche u JsraelSdorfer Fel ! und der Hohenw die Grundstücke 
nach deS Eia Sraih und Professor Schuhmacher Beobachtungen im 60 ^und Ihürtertb 
52 Min . 6 Sec . nördl . Breite und 33 Min . 24 Sec . in Zeit östlich von P 
. den Krähenteich . 
die Navigationsschule auf dem Mühlenthorwalle befindet sich im 53 Gr . 51#™» « / giorra' 28 Sec . nördl . Breite und 33 Min . 25 Sec . in ZeN östlich von Paris . ''Mühlenthorzingel Die Stadt selbst liegt aus einem Hügel von elliptischer Grundfläche , b# «s ™ 
höchster Punkt etwa 19 55 Meter über dem Wasserspiegel der Ostsee erhabenl^^ umschloss , zwischen der Traue , welche die westliche , und der Wakenitz , welche die östl^bxldmarken von' Begrenzung bildet . Diese natürlichen Grenzen , welche die Siadt auf dem 0rifLnb Sßormerf sc Theile ihres Umfanges umgeben und durch Pallisadenreihen mit einander verbuk sind , trennen sie vollständig von den Vorstädten . Fünf Thore führen auS^ 
Stadt zunächst in die Vorstädte , nämlich : 
das Mühlenthor im Süden ; das Hürterth0r , ein mit dem vorhecU durch eine Allee verbundenes Nebenthor , im Osten ; dag Burgthor im NorE dag H 0 l st en th 0 r im Westen ; das Eisenbahnthor im Südwesten , letzterei^nder durch die zur Benutzung für die Eisenbahnzüge angelegt und daneben nur für Fußgängion Süden nac passirbar . Außerdem bestehen noch zwei Nebenpfortcn , die eine im Süden der Sta^ehreren Straß am Ende deg MühlendammeS . die andere im Norden am Ende des HafenS . feinere Querst Zwei Linien , die eine vom Mühlenthore aus durch die Mühlenstraße , ^en 
Name 
Zwei Hau : 
Klingenberg , die Breitestraße und über den Kuhberg durch den östlichen ZwÄ 
achsten liegt .
	        

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