Full text: Lübeckisches Adress-Buch nebst Local-Notizen. 1860. (1860)

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Oeffentliche Wohlthätigkeitsanstalten . 33 
Zu den Wohltbätigkeitsaustalten und milden Stiftungen im engern und weitern Sinne geboren ferner : 
Das St . Johanuis - Jungfrauenkloster , zur Zeit der formation ans einem anfangs mit Benedictiner - Mönchen , später mit Cistercienser - Nonnen besetzten Kloster des I2ten Jahrhunderts standen . Gegenwärtig dient dasselbe zur anständige» Versorgung von 36 Jungfrauen , von denen die 16 ältesten in dem Stifte selbst in einzelnen Häusern , die übrigen , bis zu erlangter Anciennetät , i» der Stadt wohnen . Die jährlichen Einkünfte dieses Stiftes , welche theils aus den Zinsen belegter Capitalien , theils aus dem Ertrage des Landbesitzes fließen , betragen jährlich ungefähr 40 , 000 Mark ; die Ueberschüffe werben zu Kirchen - und Schulzwecken verwandt . 
Die Brigitten - Stiftung , 1534 zur Ausnahme von gitten - Nonnen gegründet , späterhin zu einer Versorgungsanstalt für >2 Frauenzimmer umgestaltet , welche gegen ein Einkaufsgeld freie Wohnung , Geldunterstützung und Holz erhalten . 
Das Hospital zum heil . Geist , der Sage nach von tram Mornewech im >3 . Jahrhundert gestiftet , liegt an der Ost - stile des KuhbergeS . In dem Haupttheile liegt am Eingänge die Kirche ; der übrige Raum umfaßt zwei lange Reihen einzeln abge - cheiller Schlafstellen für 150 alte Personen beiderlei Geschlechts , Welche in dem Hospital versorgt werde» , sowie mehrere Zimmer und Kammern . Es hat bei ebenfalls bedeutendem Landbesitze eine te Einnahme von ungefähr 50 , 000 Mark . Aus seinen Ueber - Ichnffe» steuert eö zur Unterhaltung anderer Wohlthätigkeits - stalten bei . 
Das Irrenhaus , vor dem Mühlenthore , auf dem sogenannten ^ " gelsang , mitten in einem geräumigen Garten gelegen , ist 1787 " eu erbaut und im Jahre 1857 den Änfordernngen der Humanität »nd der Wissenschaft gemäß reorganisirt worden . Als Heilanstalt W es in seiner innern Einrichtung »ach nur für die untern und ^sttlern Klassen bestimmt , als Pflegeanstalt soll eS aber auch für geisteskranke aus den höheren Ständen dienen . Die Anstalt kann Kranke aufnehmen , enthält für diese außer einer kleinen Kapelle , en nöthige , , Badecabinetten u s . w . 19 größere und ungefähr eben - " viel kleinere Zimmer ; nach dem Geschlechte und dem Krankheits - «'stand der Pfleglinge bestehen zwei Haupt - und drei Unterabthei - . 3e ! ! , die strenge von einander getrennt , jede ihren eigenen Hof z ? Zarten besitzen . Die Aufnahme in die Anstalt findet nur gegen eines Kostgeldes statt , dessen Höbe durch verfassungsmäßigen m Jw festgestellt ist »nd das für unbemittelte Pfleglinge von der ^ " »Klbehörde entrichtet wird . 
Das Waisenhaus , am Dom - Kirchhofe belegen . Nachdem Lj“ * * ' ? tc im Jahre 1556 bei der Aegidicnkirche gegründete Waisen - s seinem Zwecke nicht mehr entsprach , ist die jetzige Anstalt im 
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