Full text: Lübeckisches Adress-Buch nebst Local-Notizen. 1858. (1858)

Statistik, lübeckische. Tageblätter 69 
Statistik, lübeckisckie Ein Verein für dieselbe ist 1838 von der 
Gesellschaft zur Beförd. gem. Thät. gegründet- Derselbe sam¬ 
melt statistisches Material und publictrt Tabellen über Areal-, 
PopulationS-, Schiffahrts- und andere Verhältnisse. 
Steindruckereien: bei den Gebrüdern Roicbers, Königstr. 655; 
Heinr. Erdtmann Wwc., Fischergrube 373; H. H. L. Hautt- 
mann, Wahmstraüe 452; J. Josephson, Kdnigstraßc 869; 
R G und J. N. H. Rahtgens, Schüsselbudcn 197; J. D. R. 
Rohde, Glockengießcrftraßc 246. 
Stempel, eine Abgabe, welche von allen gerichtlichen und von den 
bestiminten außergerichtlichen Schriften nach der Taxe, welche 
die Verordnung vom 6. Febr. 1847 angiebt, von dem Stempel- 
Departement, täglich von 12—l Uhr, auf einem Zimmer dcö 
Rathhauses cingehodcn wird. Daselbst wird auch die, zufolge 
der Verordnung vom 27. Dccbr. >845 zu erlegende Vcrkauss- 
abgabc entrichtet. Den Verkauf dcS Skempclpapicrs besorgt in 
Lübeck F. A. Gusmann, engen Krambuden 255, und in Trave¬ 
münde Kanzlist 4. G. T. Westphal. — Für Eingaben an das 
Ober-Appellationsgcricht besteht ei» besonderer Stempel, dessen 
Verkauf an der Kanzlei dieses Gerichts geschieht. 
Sterbecassen and Todtenladen bestehen mehrere bei Aeintcrn, 
Verlchnungen und durch freiwillige Vereinigungen. Nach der 
Größe der Ouartal- oder der bei jedem einzelnen Skcrbcfalle 
gezahlten Deiktäge der Mitglieder ist das Sterbegeld verschieden. 
Strafgefangene, entlassene, und sittlich vcrwahrlosete 
Individuen. Für die Besserung und das Fortkommen der¬ 
selben sorgt seit 1841 ein in dcrMcsellschaft zur Beförd. gem. 
Thät. gebildeter Verein. 
Taubstummenanstalt, in der Vorstadt St. Gertrud belegen, ein 
seit 1839 bestehendes Privatinstitut, welches von der Gesellschaft 
z. Des. gem. Thät. eine Unterstützung erhält; die Zahl der 
Zöglinge beträgt in den letzten Jahren selten mehr als vier 
bis fünf 
Tageblätter erscheinen in Lübeck folgende: 
I) die Lübcckischen Anzeigen, ein Intelligcnzblatt, sind seit 
dem I. April 1854 das Amtsblatt und als solches das 
osficicllc Publicationsorgan für alle Bekanntmachungen des 
Senates, der Bürgerschaft und des Bürgerausschusses; für 
alle Publication der Kanzlei sowie sämmtlicher hiesigen Ge¬ 
richte, Verwaltungsbehörden und der denselben untergeord¬ 
neten Stellen und Beamten; sür alle Erlasse und Bekannt¬ 
machungen der Handelskammer; für alle Publication hiesiger 
öffentlicher Wohlthätigkeitsanstaltcn; sür alle das hiesige öffent¬ 
liche Schulwesen angehende Bekanntmachungen; sür alle 
Anzeigen, welche den Gottesdienst hiesiger vom Staate an-
	        
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