Full text: Lübeckisches Adress-Buch nebst Local-Notizen. 1858. (1858)

S-chulen Sremanns-Caffe. 
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steht unter Aufsicht des Polizei-Amtes. Lehrer für Knaben: 
st. E. F. Groth, Schullokal obere Fischergrube 348; für 
Mädchen: st. Hörner, Engelsgrubc 524. 
6) Oie Schröderschcn Freischulen, im Jahre 1774 durch eine 
Schenkung des Kaufmanns Körend Schröder begründet, in 
ivelchen der Unterricht in dem Uinfangc, wie in den niedern 
Schulen, gegen ein geringes Schulgeld ertheilt wird, zunächst 
für solche Kinder unbemittelter Aelrern bestimmt, welche die 
Armenanstalt in ihre Schulen nicht aufnimmt, nämlich für 
Mädchen: bei G H. Knust; für Knaben: bei st. E. F. Groth. 
Eine besondere Vorsteherschaft führt die Aussicht über 
diese Schulen. 
7.» Die Jenisch'sche Freischule für durstige Mädchen, gestiftet 
im Jahre 1803 von Marg. Elisabeth Jenisch, und mit Zu¬ 
stimmung ihrer Erben dotirt. Das Schullokal befindet sich 
Hartengrube 742. Eine besondere Vorstcherschaft besorgt die 
Angelegenheiten dieser Schule. Lehrer: W. H. G. Ahrens. 
Vergl. d. Art Gewerbschule, Industrieschule, Kleinkinder¬ 
schulen, Navigationsschule. 
B. Privat-Schulen bestehend: , 
Für Knaben: bei G. F. Kruhns (v. Grol^beim sche Schule), 
Cansidak G. F. Grautotk, F. H. Fetri 
Für Mädchen: Die Ernestinen Schule, unter Aufsicht 
einer besonderen Vorsteherschaft. — Die Bilduttgsanstalt für 
Töchter von Hr A. Meier. — Ferner die Schulen von st. F. 
I*. Wilde, G. A. €. Doch, st. H. G. Hagen und der Dcmoi- 
scllcn King, Glassen, Fahl, Flessing, Seharhau, Sehvnroeh u a. 
Die allgemeine Aufsicht über die Privatschulen ist dem Schul- 
Collegium überkragen. 
Tchwiiumschttlen, an der Wackenitz, 11 vor dem Hüxkerthore, bei 
st. C, G. Kreidenmann; 2) an der Mauer bei der Glvckcngie- 
ßcistraßc, bei F. H. Lun au; 3) vor dem Burgthore bei st. F. 
H. Schröder. Aus Kosten der Gesellschaft zur Bcsörd. gem. 
Thär. werden in den Schwimmschulen von Kreidenmann und 
Schröder eine Anzahl unbemittelter Knaben, insbesondere künf¬ 
tige Seefahrer unterrichtet. 
Seemnnns-Casse, im Jahre 1840 von der Gesellschaft zur Bef. 
gem. Thät. gegründet, gewährt alten oder zum Scedienst un¬ 
tüchtig gewordenen Matrosen und Steuerleuten Unterstützung, 
vertheilt außerordentliche Gaben und Ehrengeschenke an Seefah¬ 
rer, die auf hiesigen Schiffen bei besonderen Veranlassungen 
vorzügliche Tüchtigkeit bewiesen und leistet einen Beitrag zu der 
Seemanns-Skcllvertrctcr-Casse. die Sccmanns-Casse besitzt einen
	        
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