Full text: Lübeckisches Adress-Buch nebst Local-Notizen. 1856 (1856)

Bank. Stadtbibliothek. 
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Burgthore bei dem Zapfenkruge und von P. H. A. Otte, an der 
Mauer unter der Glockengießerstraße. 2» An der Trave: bei 
J.'H. C. Herapel, an der Centucrstclle. Künstliche und warme 
Bäder in und außer dem Hause bei J. F. H. Schröder, obere 
Wahmstraße 475, und bei II. C. Specht, Hürstraße 291; bei 
beiden sind auch Russische Dampfbäder. 
Bank, Lübecker, eine obrigkeitlich bestätigte Privatanstalt mit 
einem Capital von 500,000 # Cour., eröffnet am 2. Jan. 1856, 
als Fortsetzung der früheren Privat-Diseonto- und Darlehn-Caffe. 
Sie diseontirt Wechsel, leistet Vorschüsse auf Waaren, Wechsel, 
Gold und Silber, gemünzt oder in Barre», auf Staatspapiere 
lind sonstige sichere Doeumente. Durch von ihr ausgegebene 
Banknoten (von 10 — 200 Preuß. Cour.) gewährt sie ein 
erleichterndes Zahlmittel. Ihr provisorisch auf dem Rathhaufe 
befindliches Bureau ist an allen Werktagen von 10—1 Uhr 
geöffnet. 
Begräbnißplätze: der allgemeine Gottesacker vor dem Burg¬ 
thore; oer Gertruden-Kirchhof ebendaselbst; der St. Jürgen- 
Kirchhof vor dem Mühleuthore; der Kloster-Kirchhof ebendaselbst; 
der St. Lorenz-Kirchhof vor dem Holstenthore. Das Bureau 
für Anmeldung der Begräbnisse, mit Ausnahme der Armen¬ 
begräbnisse, über welche die Armenpfleger das Nöthige verfügen, 
ist bei dem Rechnnngs- und Cassensührer der Kirchhofs- und 
Begräbnißdeputation U. ä. L. Raetz, mittlere Johannisstraße, 
JacQ. 15. 
Bibelgesellschaft, zur unentgeltlichen oder wohlfeilen Verthei- 
lung der Bibel, 1814 errichtet und obrigkeitlich anerkannt. Unter 
einem Präsidenten und Vice-Präsidenten besorgen die verwal¬ 
tenden Vorsteher die Geschäfte derselben. 
Bibelstttnden werden Donnerstags, von Ostern bis Michaelis 
Morgens von 8 bis 9 Uhr, und von Michaelis bis Ostern 
Abends von 7 bis 8 Uhr, in der Aegidicnkirche gehalten. 
Bibliotheken. 
Die Stadtbibliothek, zum öffentlichen Gebrauche in dem Ge¬ 
bäude der St. Catharinen - Kirche aufgestellt, zählt gegen 
50,000 Bände. Seit ihrer Begründung, 1620, ist sie durch 
Ankauf, Schenkungen und Einverleibung der Kirchen-Biblio- 
thekcn allmählich vergrößert worden, vorzüglich aber durch die 
Bibliothek des Senior und Pastor Scharbau, 1759, und die 
des Domprobstcn Dreyer, 1817, so wie in neuerer Zeit durch 
regelmäßige Ablieferung der Bücher des theologischen Lese- 
Vereins, und durch Einverleibung der Bibliotheken des juristi¬ 
schen und historischen Lese-Vereins. Zu ihren Merkwürdig¬ 
keiten gehören die vielen alten Drucke (gegen 1000), mehrere
	        

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