Full text: Lübeckisches Adress-Buch nebst Local-Notizen. 1854 (1854)

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Gebäude für wohlthätige Zwecke. 
G 
mit geräumigen Zimmern und Spielplätzen, Wohnungen flrmengäuge, 
tige Frauen 
verabreicht r 
straße 445, 
Aegidienstras 
Schlumacher 
straße 136,1 
6) von Höi 
7) Krämer t 
grübe 54-1, 
(statt eines 
1819 in de> 
qießerstraße 
>561; 5) AI 
306, 1437; 
7) von Wicl 
renthiens, ir 
für dürftige 
Lehrer und des Maiscnvaters und einem Garten versehen. ZI 
eheliche vaterlose Kinder, an der Zahl ungefähr 150, werden f 
aufgenommen. 
Die Kinderpflege-Anstalt, errichtet i.J. 1845, für arme Kin! 
deren Aeltcrn'vder Angehörige außer Stande sind, für d« 
Unterhalt und Erziehung zu sorgen. Soweit die Kinder ni 
in der Stadt oder auf dem Lande gegen Kostgeld untergebr« 
sind, werden sie in einem der Anstalt zugehörigen Hause 
dem Mühlenthore an der Chaussee nach Natzeburg gelegen (I 
ehemaligen Klvsterhvfe) verpflegt. Dieser Anstalt ist das Capi^ 
Vermögen des St. Annen Armen- und Werkhauses, soweit , g »V 
dasselbe nicht specielle Leistungen geknüpft sind, beigelegt worl 
Jährlich nach Johannis werden die Kinder zu einer Festlics 
in dem Lokale der Anstalt vereinigt. 
Das freiwillige Arbeitshaus, in der St. Annenstraße 613-6 
i. I. 1846 mit Benutzung der Gebäude des alten Waisenhal 
und des Aegidien-Convents errichtet. Es gewährt arbcitssH 
Armen Gelegenheit zur Arbeit gegen einen verhältnißmäß 
Lohn. Ein Theil der Arbeiten wird, verbunden mit den Arb« 
armer Spinnerinnen, durch eine Lotterie abgesetzt. Es steht» 
Verwaltung der Armen-Anstalt. Armenhäuser 
Die Speise-Anstalt, in dem Lokal des freiwilligen Armenhal 
verabreicht im Sommer viermal und im Winter sechsmal wöch 'c 
lieh, theils gegen von der Armenanstalt ausgegebene Zeii 
theils gegen billige Bezahlung nahrhafte Speise. Auch des 
sie im Winter die Speisung armer Kranken, sowie der Präbend 
deS bisherigen Clemens-Caland und der Armen in Segel 
Armenhause. Sie wird von der Armenanstalt verwaltet. Ikettungshaui 
Das Kinderhospital, eine Privatanstalt auf dem langen Lol buden vor de 
311, i. I. 1852 errichtet und mit dem Inventar des früh 
Privat-Krankenhauses versehen, für Kinder unter 8 Ja! 
welche von dem allgemeinen Krankenhause nicht ausgenommen 
den. Arzt: Dr. A. Rose. 
St. Marien-Magdaleuen oder Burgkloster, in der N" 
straße 731, ehemals von Dominikaner-Mönchen bewohnt, -"aheburg ui 
der Reformation zu einem Kranken- und Armenhause eingeril,, 0|1tn ^ 
gegenwärtig in seinen einzelnen Theilen an Dürftige für eine Allee n 
billige Miethe überlassen. n S'îovbcn d 
Armenhöfe, mit Häusern für Wittwen oder Jungfrauen, » münd" und 
außer der freien Wohnung zum Theil auch Einkünfte 
Geld, Holz u. dgl. erhalten, nämlich: I) Füchtingshof, Westen das > 
Glockengießcrstraße265,seit 1639; 2) Glandörpenhof, ebenda steinische, a» 
278, seit 1612; 3) Hasenhof, in der Johannisstraßc 4ac.tz„ Süden ¡mir, 
seit 1727; 4) Kochshof, in der Krahenstraße 418, seit ! jhor 
5) Zöllnershof, in der Depena» 471, seit 1618. ' ^ 
erbaut, für 
SiechenhauS 
gegründet, f 
kathen) zu ! 
des s. g. rai
	        

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