Full text: Lübeckisches Adress-Buch nebst Local-Notizen. 1850 (1850)

Bibliotheken. 41 
Hamburg warme Bäder: bei J. F. H. Schröder, Wahmstraße 475; 
bei demselben sind auch Russische Dampfbäder. 
Begräbnifiplätze : der allgemeine Gottesacker vor dem Burg¬ 
en Lübeck! thore; der Gertruden-Kirchhof ebendaselbst; der St. Jürgen- 
Kirchhof vor dem Mühlenchore; der Kloster-Kirchhof eben- 
a; Agents daselbst; der St. Lorenz-Kirchhof vor dem Holstenthore. 
Bibelgesellschaft, zur unentgeltlichen oder wohlfeilen Ver- 
g: Agents theilung der Bibel, 1814 errichtet und obrigkeitlich aner¬ 
kannt. Unter einem Präsidenten und Vice-Präsidenten be-- 
. M. Eck sorgen die verwaltenden Vorsteher die Geschäfte derselben. 
. Bibelstunden, werden von Ostern bis Michaelis Donnerstags 
i Berlin' Morgens von 7 bis 8 Uhr in der Aegidienkirche gehalten. 
Bibliotheken: Die Stadtbibliothek, zum öffentlichen Ge¬ 
iz Agent! brauche, in dem Gebäude der St. Catharinen-Kirche auf¬ 
gestellt, zählt gegen 40,000 Bände. Seit ihrer Bcgrün- 
: Agent! düng, 1620, ist sie durch Ankauf, Schenkungen und Ein¬ 
verleibung der Kirchen-Bibliotheken allmählig vergrößert 
>s-Ban( worden, vorzüglich aber durch die Bibliothek des Senior 
und Pastor Scharban, 1759, und die des Dompropsten 
lft Zanni Dreyer, 1817, so wie in neuerer Zeit durch regelmäßige 
Ablieferung der Bücher des theologischen Lese-Vereins, und 
surance- durch Einverleibung der Bibliotheken des juristischen und 
sman. historischen Lese-Vereins. Zu ihren Merkwürdigkeiten ge- 
ings-S»' hören die vielen alten Drucke (gegen 1000), mehrere Ge- 
esland. mälbe, besonders von Gottfr. und Zacher. Kniller, zwei 
; Agent! Original-Cartons von Fr. Overbeck; ferner Müllers aus¬ 
gezeichnete Sammlung Lübeckischer Münzen und Medaillen 
--Anstalt nebst Nachträgen, eine Mumie, Lippcrts Daktyliothek, ci- 
6. Lol- nige Handschriste», germanische Alterthümer, endlich ver¬ 
schiedene Pracht-Ausgaben und Werke mit Kupferstichen 
ìerali à und Lithographien. — Die Bibliothek ist, mit Ausnahme 
t: J.M' der Schulferien, Montags, Dienstags, Donnerstags und 
nde. Freitags von 12 bis 1 Uhr, und Mittwochs und Sonn- 
Biichck^ abends von 2 bis 4 Uhr geöffnet und es werden die Bückcr 
nach der erneuerten Bibliotheks-Ordnung vom 5. April 1837 
r Tra«t ausgeliehen. Bibliothekar: Professor Dr. Deecke. 
«Instaste», Bibliothek der Gesellschaft zur Beförderung ge¬ 
mache bk> "reinnützigcr Thätigkeit befindet sich in dem Versamm- 
ten dch lungshause derselben, Lrcitenstraße 786. 
chrästel Die Bibliothek juristischen Lese-Vereins befindet 
che M sich im Gebäude des Ober-Appellations-Gerichtö.
	        

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