Full text: Lübeckisches Adress-Buch nebst Local-Notizen. 1850 (1850)

Travemünde. Bergedorf. 
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»erke die« mit einer geräumigen Säulenhalle, mit Kaufläden und einem 
ukomnm Billardzimmer. Unmittelbar am Ufer liegt das Badehaus zu 
ichtung s den warmen und künstlichen Bädern, dem zur Seite zwei 
n St»»» Pavillons stehen, in welchen Schwefel- und Douchc-Bäder 
sen. D gereicht werden. Das Badel)aus ist durch eine Allee mit den 
angelegt Garkenanlagen verbunden. Zu den kalten Bädern in offner 
siche dust See, theils in der Nähe des Badehauscs, theils auf dem Pri- 
rfinbet fii wall, dienen Badekarren nach englischer Einrichtung, und Bade¬ 
den vo« zelte. Auch ist neuerdings eine Schwimmanstalt für Damen 
i Lrodti'l und Kinder eingerichtet. Der Salzgehalt des Meerwaffers in 
ist; durt dem Travcmündcr Meerbusen weicht von dem an anderen 
if 15 F"! stelle,, jm Ostseewaffer gefundenen wenig ab. und wird durch 
ch auf d« daz Einmünden der Travc fast um Nichts vermindert, da dieser 
der Pl>>« Fluß schon zwei Meilen oberwärkß einen merklichen Salz- 
oclchc gchalt hat. 
Die nächste Umgebung des Städtchens ist freundlich. Zum 
5« ^"blick der Umgegend eignet sich vor Allem der Leuchtthurm, 
der Stü« d>e Höhe auf dem Gnevcrsdorfcr Felde, der Berg bei Zvcn- 
g M und die Teschauer Hohe; und zum Hinblick auf das 
r und • jJicct ein auf dem Brodmcr Ufer befindlicher, etwa eine halbe 
Stunde von der Badeanstalt entfernter Pavillon. Die Län- 
tricb Emen hinter den Garkenanlagen der Badcanjtalt sind thcil- 
genthün" Wust zur Obst-, Gemüse-, und Blumenzucht benutzt. 
^ Die vorzüglichsten Gasthöfe in dem Städtchen sind: 
^ ©lcl f'e ^ussie, J. F. 0. Berner, Bordcrreihc 190. 
K'V ^ Hamburg, C. B. Dülger, Borderreihe 23. 
)slU ' ra» n.tQfcf Lübeck, J. N. Borchert, Borderreihe 19. 
lCnabirrt St. Petersburg, 11. 1. p Cordes, Bordcrrcihe 12. 
mvr lliJ große Christoph, H. P. Langmack, Vorderrcihc 3. 
Kt) ü>cißc Schwan, R. Petersen, Vorderrcihc 8. 
Rn>if$(i A, i>®l* Bestellungen von Logis sind an den Inspektor der Badeanstalt, 
ärtsi. Ley,linSt zu richte». — Aerztlichcn Rath beim Gebrauch der 
O« . “t*1tt ertheilen die Doctoren C. Liedolcli und II. W. Sass, Aerzte 
' "avernnnde. 
Umpel» t fo(flp„?85iierc Auskunft in topographischer und geschichtlicher Hinsicht giebt 
bleibt ij. !,1 Schrift: „Travemünde und die Seebadc-Anstalt daselbst, dargestellt 
z. Fuß.»l ' Cicboldt, Dr. med. Lübeck, 1841." 
licn ¡¡Ort ^rnt Bergedorf, welches aus der Stadt Berge- 
«n f ilt( ^en Dierlanden (von den vier Landschaften Curslack, 
eutet- l', Ullön9amme, Neucngamnic und Kirchwärdcr also benannt) 
inzeige"'^ ">n Dorfe Geesthacht besteht, ist am Ufer der Elbe und 
llordn"A Ez gelegen, und gehört Lübeck und Hamburg gemeinschaftlich 
ul 1 ^^tzalt auf 1^ Quadratmeilen ungefähr 10,200 Einwohner-
	        
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