Full text: Lübeckisches Adressbuch nebst Lokal-Notizen. 1848 (1848)

ft. 
Thore. Flüsse. 
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gegenwärtig der Stadt; das Siechcnhaus St- Jürgen bei Trave- 
für eine billi münde» gleichfalls vor 1289 gegründet» für Arme dor¬ 
tiger Gegend; das Armenhaus (Schlütcrkathen) zu 
der Jungfrau! Kückenitz, ebenfalls für dortige Arme. 
Theil auch einNettungshaus für Vcrwahrlofete» auf dem s. g. 3ten 
tlten, nämlii Fischerbudcn vor dem Mühlenthore, eine Privat-Anstalt 
265» seit 163! "ach dem Muster des s. g- rauhen Hauses zu Horn 
1612; 3) H bei Hamburg. 
8, seit 172! 
8» seit 161! 4. Thore, 
eit 1618. Süden das Mühlenthor; es führt auf die Straße nach 
:n, für befahl Natzebnrg» und durch das Laucnburgische nach Hamburg; 
auch einige lt in Osten das Hnxterthor, ein Nebenthor» an der Wakcnitz, 
Ih Brüskem durch eine Allee mit jenem verbunden; 
s Iß?i'fNorden das Burgthor; cs führt auf die Straße nach 
5'iC 0"8, la3 Travemünde und ins Mecklenburgische; 
ndestras-/' Ü Westen das Holstenthor; cs führt in daS Eurinifche 
ie 273 ' i oi: und Holsteinische, auch durch letzteres nach Hamburg. 
str. 330, 138 - ^ . 
fen-Gang, » ».Flusse. 
ngelsgr. 529- Die Trave; sie entspringt bei dem Dorfe Gieselrad« im 
lgcbergs A Fürstcnthume Lübeck, fließt westwärts nach Travenhorst, 
tritt bei dem Dorfe Wcnsicn in den Werderscc, laust 
hierauf südlich an den Grenzen der Aemter Segeberg 
und Travcnthal nach Tralau und Oldesloe, vereinigt sich 
hier mit dem Flusse Beste, fließt dann nördlich nach 
Lübeck und zwar an dessen Westseite zwischen der Stadt¬ 
mauer und dem Walle, und von hier nach Travemünde, 
nachdem sie mehrere Buchten (Wyken), namentlich den 
33 und 3 
jedoch gesuii! 
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27 2, 144i 
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Löhberg 30 
c 736/150 
je 23 8, 147t 
, 1451. 
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ns der Stal 
einer Kapö 
Frauen 
Dassaucr Sec, gebildet hat. Ihre ganze Länge beträgt 
13 Meilen, von Lübeck bis Travemünde 3^ Meilen. 
Sie wird in die Ober- und Unter-Trave eingetheilt, 
zwischen welcher die Holstcnbrücke die Scheide macht. 
Bon Oldesloe bis zu dieser Brücke ist sie nur für flache 
Fahrzeuge schiffbar. Der bei der Stadt vorbcifließende 
Theil der Trave wird des Nachts durch s. g. Bäume 
(schwimmende Barrieren oder Kelten) geschlossen- Es giebt 
deren vier, näinlich der äußere Unter-Wasserbaum bei der 
Skrnckfähre und der innere Unter-Wafferbaum ain nörd¬ 
lichen Ende der Stadt, der innere Ober-Wasscrbaum am 
Bauhofe belegen und der äußere Ober-Wasserbauin am 
südlichen Ende des Walles-
	        

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