Full text: Lübeckisches Adressbuch nebst Lokal-Notizen. 1848 (1848)

se. 
Gebäude sur wohlthätige Zwecke. 
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Lande gegen Kostgeld untergebracht sind, werden sie in 
einem der Anstalt zugehörigen Hause vor dem Mühlen« 
thore an der Chaussee nach Natzeburg gelegen (dem ehe» 
maligen Klosterhofe) verpflegt. Dieser Anstalt ist das 
Capital «Vermögen des St. Annen Armen- und Werk¬ 
hauses, soweit an dasselbe nicht speeielle Leistungen ge¬ 
knüpft sind, beigelegt worden. Jährlich nach Johannis, 
werden die Kinder zu einer Festlichkeit in dem Lokale 
der Anstalt vereinigt. Die Anstalt steht unter der Ver¬ 
waltung bürgerlicher Vorsteher. 
dwerksbnrschDas freiwillige Arbeitshaus, in der St- Annenstraße 
nd mit unl!« 813-017, i. I. 1846 mit Benutzung der Gebäude 
des alten Waisenhauses und des Aegidien-Convents er¬ 
richtet. Es gewährt arbeitsfähigen Armen Gelegenheit 
zur Arbeit gegen einen verhältnißmäßigen Lohn. Ein 
Theil der Arbeiten wird, verbunden mit den Arbeiten 
armer Spinnerinnen, durch eine Lotterie abgesetzt. Es 
steht unter Verwaltung der Armen-Anstalt. 
ilbarerSiech«^^ Speise-Anstalt, in dem Lokal des freiwilligen Ar¬ 
nis rem Fon menhauses, verabreicht im Sommer viermal und im 
Winter sechsmal wöchentlich, theils gegen von der Ar- 
menanstalt ausgegebene Zeichen, theils gegen billige Be¬ 
zahlung nahrhafte Speise. Auch besorgt sie im Win¬ 
ter die Speisung armer Kranken, ferner der bisherigen 
Präbendisten des Clements-Caland und der Armen im 
Siechenhause. Sie wird von der Armen-Anstalt 
verwaltet. 
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sie uinuhi^^A Militair - Hospital, auf dem langen Lohberg 31, 
-DUimcngat! ¡jj jur Wiederherstellung erkrankter Unterofficiere und 
Gemeinen des Contingents bestimmt. Es steht unter 
85-1 -gelej« Aufsicht deS Militair-Departrment. 
seüiem ^wc^^ Entbindungshaus, auf dem langen Lohberg 310, 
t acraunii«1 ^ die Entbindung hülfloser Schwangeren. ES empfängt 
,er >i, sein« Unterstützungsgelder aus der StaatS-Casse. 
ersehen. RDaS Krankenhaus für weibliche Kranke, in der 
ungefähr 1« St. Annenstraße 812, eine Privat-Auftalk unter der Leitung 
von Vorsteherinnen. Die Verpflegung der Kranken ge« 
I. 1845, i schuht gegen eine angemessene Vergütung. 
außerSta«St. Marien-Magdalenen oder Dnrgkloster, in 
>g zu sorg! fcer Burgstraße 731, ehemals von Dominikaner¬ 
oder auf oi Mönchen bewohnt, nach der Reformation zu einem
	        

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