Full text: Lübeckische Anzeigen 1913 (1913)

treiten wird, haben sich die Verhältnisse geändert. Wer 
etzt dem Bundesrat Inkonsequenz vorwirft, weil er die Ver— 
ichlforderung von 1907 fallen gelassen hat, der kann mit 
zemselben Recht dem Bundesrakf von 1907 Inkonsequenz 
dem Vundesrat von 1885 gegenüber vorwersen. Der Bun⸗ 
desraf von 1885 fennt die Verzichtleistung als Voraussetzung 
er Thronbesteigung des Weifenhauses in Braunschweig nicht. 
die Verzichtforderung ist dieimehr 1907 neu entstanden und 
war nuf Grund der damals vorliegenden fatsächlichen Ver— 
ältniffe. Der Herzog von Cumberland hat für leinen Sohn 
Prinz Ernst August den Verzicht auf Hannover angeboten. 
doch sollte der älteste Sohn nicht verzichten. Diese Stellung⸗ 
alane tonnie nur den Eindruck erweden, daß gewissermahzen 
weiwelfische Linien gebildet werden sollten, die eine, die 
zuf Hamcper verzichtet, die andere, die diesen Verzicht aus— 
zrücklich ablehnt. Differenzierung wurde selbstverständlich un— 
innehmbar und hat schließlich zu der Forderung der Verzicht— 
eistung für alle Mitglieder des Welfenhauses von 1907 ge— 
ührt. Seit dem Tode des ältesten Sohnes ist Ernst August 
der einzige Erbe des Welfenhauses. Damit sind alle Vor— 
russetzungen, die 1907 zu der Verzichtleistung führten, weg⸗ 
zefallen. Entscheidend für den Bundesraf von 1885 war die 
Ueberzeugung. daß im Falle der Thronbesteigung des Herzogs 
»on Cumberland Braunschweig zum Stütz- und Mitlselypunkt 
der gegen den Reichsbestand gerichteten hannoverschewelfischen 
Bestrebungen werden würde. Der Fürstenhof eines Bundes⸗ 
taates darf aber nicht das Hauptquartier für Bestrebungen 
gjegen einen anderen Bundesstaat werden. Von dielem, Ge⸗ 
ichtspuntte qus, muß, der, Bundesrat quch, ietzt die Ange⸗ 
egenheit prüfen und hat fie geprüft. Er hat sich auf den 
Zlanbpunkt gestelit, der 1885 vorlag. Von einem Umfall 
u sprechen, ist in keiner Weise berechtigt. 
Hinfichtlich der Borgänge in Zabern, ist an den maß— 
gebenden Steilen keine Meinungsänderung eingetreten. Auch 
st kein Ruckzug der Regierung zu befürchten, wie Graf von 
Westarp angedeutet hat. Ich hoffe, daß die Sozialdemo⸗ 
ratie, die diese Angelegenheit zu einer Verweigerung der 
Mittel benußen will, in dieser Frage im ganzen Hause isoliert 
dasteht. (Widerspruch links. Lebhafter Beifall rechts.) 
Darauf wird die Weiterberatung auf Donnerstag 11 Uhr 
vertagt. 
Schluß 7 Uhr 
BZunte Chronik. 
Die Ausführung des Waldersee-Denkmals, 
das, wie milgeteilt, in der Hohenzollernstrae in Hannover 
einen Platz finden foll, ist Prof. Hoetger. Darmstadt. über— 
ragen worden. 
Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiff— 
y rüchiger hat dem Führer des Norddeutschen LIonddampfers 
„Berlin“, Herrn Kapitän A. Harrassowitz, für die am 21. Okt. 
ieses Jahres ausgeführte Rettung der aus sechs Versonen be— 
nehenden Besatzung des gesunkenen amerikanischen Schoöners 
„Marjory Brown“ die große silberne Medaille nebst Diplom 
aus der Laeisz⸗Stiftung verliehen. 
D7T. Ein sechsjähriges Mädchen verbrannt. In 
der Friedlandstraße in Frankfurt a. M. geriet das Gbiährige 
köchterchen des Ausläufers Salzner dem Herdfeuer zu nahe. 
Es wurde von den Flammen erfaßt und verbrannte. 
PO. Beendigung der ungarischen Spielrbank— 
Affäre. Der Wiener Korrespondent des Daily Chronicle mel⸗ 
det seinem Blatte, daß die Beilegung der Spielbank-Affäre in 
Budapest infolge der materiellen Anteilnahme des Grafen 
Tisza und des Grafen Khuen Hedervarn erfolgt ist. Die ge⸗ 
rannten Staatsmänner haben nämlich nach dem Bericht des ge— 
iannten Blaltes den Betrag von 1400000 Kronen,. der be— 
anntlich an die Verkehrsgesellschaft zurückgezahlt worden ist, aus 
ꝛigener Tasche erlegt. Graf Tisza, wie Graf Khuen Hedervary 
haben je 700 000 Kronen aus eigenen Mitteln bezahlt, um die 
Angelegenheit aus der Welt zu schaffen. 
PC. Ein Jagdunfall von tragischen Folgen 
reignete sich Sonntag abend in den Ardennen in der Nähe 
»es Ortes Habay La⸗Leuve. Eine Anzahl bekannter Brüsseler 
Persönlichkeiten, darunter der Direktor des L'Etoile Belge, 
Madoux, und der bekannte Sportsmann Jenatzy, waren zu⸗ 
sammen auf der Jagd. In der Dunkelheit glaubte Madoux 
einen Hirsch zu erkennen und gab Feuer. In demselben Augen⸗ 
hlick wurde ein Schrei laut und es stellte sich heraus, daß 
Jenatzy in die Süfte getroffen war. Das Geschoß war eine 
Explosionskugel und riß dem Unglücklichen die ganze Seite 
auf und das Blut floß in Strömen. Bevor ein Arzt zur 
Stelle war, war Jenatzyn verblutet. Die Leiche war vollkommen 
blutleer. In der Brüsseler Gesellschaft hat der Zwischenfall 
ungeheure Erregung hervorgerufen, da in ihr sowohl Jenatzy 
wie Madoux eine große Rolle spielten. Jenatzn war der Sohn 
eines Großindustriellen, 40 Jahre alt und ein bekannter Sports⸗ 
nann, der auf verschiedenen sportlichen Gebieten bedeutende 
Leistungen aufzuweisen hatte. Im Jahre 1903 gewann er das 
ordon⸗Bennett-Rennen für Automobile und gewann auch 
vãterhin verschiedene größere Rennen. 
Ernn Ende der Radiumnot? Eine leider wenig 
genaue Mitteilung der Londoner Wochenschrift English Mechanit 
behauptet. daß ein Naturforscher, Prei. Sommer, Mittel 
zefunden habe, das Radium auch aus ärmeren Erzen 
auf einem nicht zu kostspieligen Wege zu gewinnen und so 
denügend große Mengen darzustellen, um den mächtig ange— 
vachsenen Bedarf zu befriedigen. Dies wäre in der Tat das 
ꝛinzige Mittel, um genug Radium zu schaffen. da jetzt das 
Rohmaterial für Radiumbereitung sehr zu mangeln begonnen 
zat, s2 lange man sich auf die reicheren Erze beschränken muß. 
Lübecker Seeamt. 
Machdruck verboten.) * Luübed, 10. Dez. 
Das Seeamt beschäftigte sich in seiner Sitzung vom 
10. Dez. mit dem Unfall des Lübeder Dampfers ,Gotland“ 
am 185. Okt. d. J. bei Furillen auf Gotland. Der der 
Reederei L. Possehl & Co. in Lübecdk gehörige, 591 Register⸗ 
lons netto grohe Dampfer „Gotland“ — Unterscheidumgs⸗ 
ignal PBQJ - verlieh am 14. Okt. d. J. nachmittags, 
551 Uhr unter Führung des Kapitäns Stieg mit einer fur 
derrenwyt bestimmten Kalksteinladung den Hafen von Futillen 
A— Zoll, 
dinten 14 Fuß 10 Zoll engl. Um 6 Uhr 5 Min. wurde wegen des 
herrschenden Sturmes hinter der Insel Fiaugen im roten Sektor 
des Lei⸗teuers von Furislen nar Nnker desangen RAmMmeanann 
»es 15. Oktober, 6 Uhr 10 Min., wurden die Anker gehiedt 
ind es wurde dann mit voller Kraft und dem mißweisenden 
durse S. z. W. 22 W. abgedampft, um mit diesem Kurse in 
en weißen Sektor des Leuchtfeuers von Furillen zu gelangen. 
s war stürmisches Wetter mit Regen. Der Wind kam aus 
B. z. S. und hatte die Stärke 758. Als „Gotland“ in den 
eißen Sektor des erwähnten Feuers kam, wurde der Kurs auf 
5. 3. W. 54 W. mißweisend geändert. Das Leitfeuer 
erschwand nach einiger Zeit in einer Regenbb und 
ran war deshalb genötigt, sich mur nach dem 
dompaß zu richten. Der Leuchtturm von Grauten war zu sehen 
nd es konnten von diesem wiederholt Peilungen genommen 
erden. Auf der Brücke befand sich außer dem Rudersmann 
er Kapitän Stieg und, mit geringen Unterbrechungen der 
teuermann Lück. Letztere beiden schauten mit dem Doppeb- 
iase fortgesetzt nach dem westlich vom Britengrund liegenden 
zricken aus und zwar sowohl nach der Badbord- wie nach der 
ztenerbordseite. Als der Feuerturm von Grauten inem/ w. Osten 
epeilt wurde, äußerte der Kapitän: „Wenn wir den Pricken 
tzt nicht sehen, muß er durch die Stürme der letzten Tage 
ertrieben sein.“ Gleich darauf sah der Kapitän den Pricken, 
ber nicht an der Badcbord⸗e, sondern an der Steuerbordseite 
twas voraus. Da „Gotland“ danach von seinem Kurse ver— 
rieben und dem Britengrund zu nahe gekommen sein mußte, 
eß der Kapitän das Ruder sofort hart Steuerbord legen 
nd die Maschine mit voller Kraft rückwärts arbeiten. Das 
zchiff fiel sofort nach Steuerbord ab, so daß es den Pricken 
n seine Bacbordseite blekam. Durch die Drehung kam Got— 
and“ jedoch quer zur See zu liegen und als in dem Augen, 
lick einige mächtige Seen heranrollten, stießß das Schiff, als 
s von den Seen gehoben war und sich wieder senkte, zweimal 
uuf Grund, ohne festzukommen. Der Pricken wurde damals 
anm / w. SO. auf SWeKurs gepeilt. Beim Peilen der 
kanks wurde festgestellt, daß die Vorpiek sowie die Tanks 1 
ind 5 voll Wasser waren. Es wurde deshalb umgedreht und 
ach dem bisherigen Ankerplatz zurückgedampft. Versuche, das 
schiff mit den Pumpen lenz zu belkommen, mißlangen. Am 
ächsten Morgen kam ein Taucher aus Wisbn, der an der Bad—⸗ 
rdseite im Vorschiff ein Loch von etwa Um Länge und 50 em 
zreite und im Achterschiff einen Riß von 75 em Länge fand. 
s wurde dann nach Slita gedampft, wo das Schiff provisorisch 
edichter wurde. Die Reparaturkosten belaufen sich auf 14 000 
Nark. Der Pricken auf Britengrund ist ein Stangenseezeichen, 
as unten schwarz und oben rot gestrichen ist und an dessen 
witze sich ein Besen befindet. Er hat an jenem Morgen nach 
en Zeugenaussagen infolge des hohen Seeganges zeitweise fast 
latt auf dem Wasser gelegen. Der Spruch des Seeamts 
autete: Der Unfall ist dadurch verursacht, daß das Schiff 
tfolge des durch stürmische Südwestwinde verursachten Stromes 
ind des zeitweise unsichtigen Wetters in dem sehr schmalen 
Fahrwasser etwas seitlich versetzt ist. Die vom Kapitän sofort 
ingerdneten Mansver waren sachgemäß. Die Schiffsbesakung 
rifft kein Verschulsden 
Sprechsaaul. 
iDie unter dieser Rubrik abgedrudten Artikel sind vollig 
unabhängia vom Standpuntt der Redaktion.) 
Eingesandt.) 
Zum Fall Zabern. 
Mit großer Freude habe ich das Eingesandt des Herrn 
Möller, Genin, gelesen. Diesen Sommer lernte ich auf Sylt 
inen jungen Militärarzt kennen, der früher in Metz gestanden 
jatte, und der mir die Verhältnisse im wesentlichen so schil⸗ 
erte. wie Herr Möller ausführte. Kam ein Bataillon von der 
lebung heim, so wurde oftmals der letzte Soldat der —— — — 
on den Wackes in den Rücken gestohen. Ja eines Tages ließen 
s sich die Wackees einfallen, eine Wache zu stürmen, wohl um 
ich der Waffen zu bemächtigen, und nur durch die schnelle Ent—⸗ 
hlossenheit eines Leutnants, der sofort Alarm schlagen ließ 
»urde das Unglück verhindert. Daher freute fich das Militär 
n den Reichslanden, daß der neue kommandierende General 
. Deimling andere Befehle erliei, wodurch das Militär besser 
jeschützt wurde. Ich möchte die Frage aufwerfen, sollen sich 
insere die Wacht an der Westgrenze haltenden Landeskinder 
von solchen Rowdys und Französlingen eine solche Behandlung 
jefallen lassen? werden die Wades dadurch nicht noch immer 
recher? und werden die deutschen Soldaten schließlich nid— 
sum Gespött dieser betreffenden reichsländischen Kreise? 
P., Luubecd. 
Sinfonie⸗Konzert. 
Die Hauptprobe am Sonnabend fand in den ungeheizten und 
iskalten Sälen des Kolosseums statt. Der Vorstand des Musik— 
‚ereins sei hiermit gebeten, dafür zu sorgen, daß auch bei 
»en Hauntproben eine behagliche Temperatur herrscht. 
Mehrere Musiffreunde 
handelsnachrichten. 
Berliner Sypothelenbank Altiengefellschaft. Wie aus dem 
Inferatenteile unseret heutigen Zeitung ersichnuch, werden die ain 
. Januar 1914 fälligen Kupons der Pfanbbriefe und Kommu— 
Nolinalionen bereits vom 15. Dezember d. J. 4 ein- 
e ne 
Telegranhische Kurs- und Marktberichte 
W. Berlin. 10 Dezember Sebinsakurse. 
ltimo·urseo. 9 10. Ditimo-Kurse. 9 10 
ijbeck· Bhehen. Eis. 19)1.- 182775 Me Am.-Paobett. 134.37 134. 87 
ombardon 21.785 21.37 Jorddeutseh. Lloyd 119.37 119. 62 
orlin. Handelsges. 166.25 15625 urahötte —151.78 151.12 
—XXXXXX 248.75 250.873 400humer 210.337 209.62 
resdenor Bank 149.75 150.7 ortmuad. Union —— — — 
MscontoCommand. 1856. 25 186.75 „ynamit-Trust — — 
desatr. Kreditank — fivat⸗Diabont: 4.0 
Sehlnas: 
Aussicht sür die Witterung am M. Dezember. 
Fewas kälter. Teilweife heiter. Etellenweise neblig. Tass 
trocken und schwachwindig 
Dder Mikrob der gettleibigkeit 
ist endlich besiegt. 
Eine neue Methode zur Gewichtsverminderung wird auf 
einer medizinischen Konferem erttäart 
Auszug aus Medecin et sa VFamilse⸗ (Der Arzt und seine Familie). 
34 einer krzlich abgehaltenen medizinischen Konferenz. deren 
hema die Fettleibigkeit bildete, wurde berichtet, daß ineinigen 
PVochen Gewichtsperminderungen von 10 dis 20 Kilogramm erzieil 
verden, und daß selbit äußerst lorpulente Personen dani der wunder 
aren Wirkung der aus Seepftanzen herstammenden Resia⸗Biätier 
ar Normalaewicht wieder erlangen können. Ihre Wirtung sieilt 
ie natürliche Funktion der Eingeweide völlig wieder her, erhöht den 
)xpdgehalt des Bluts und verzehrt auf diese Weise das übermähige 
yett. Die anwesenden Aerzte heben ganz besonders die Tatsache 
ervor, daß durch diese einsache Pflanzenbehandlung die Kräste n 
ohem Maße vermehrt anstatt vermindert wurden, wie, dieses o 
vöhnlich de den Behandlungen der Fetfieibigleit der Fall ist, Ferner⸗ 
in befestigen ih Haut und Gewebe, wodurch keine Schlaffheit tres 
leisches eintritt Die Anwenduna ee Drogen oder schwächender 
Niãt wurde als gefährlich und unwirtsam verworjen. Un Femeibe 
eit leidende Personen önnen sich seicht, der übermäßigen Fene völlig 
ntledigen, indem sie sich bei ihrem Äpotheter 30 Gramm ResiaBigitr 
eschaffen und vor jeder Mahlzeit 2 Tablestlen nehmen. Eine be 
nerlenzwerte Gewichtsabnahme tritt innerhoib 8 10 Tagen ein. 
N.. Der obige Bexicht deweist giecpbar die definitive un 
ãnzliche Beseitigung des Feitleibiglens Mirods. über den bisher 
nel vergeblich diskuftiert wurde 106* 
von 
O. Vole. Pihl. Skutjtir 
»n 10. Dezember. J 
D. Nissan. Wennerström. Kopenhaçgeu 
D. Westtusten. Larsson, Mal:!s 
Albin. Dertton. Rauao 
D. Emmu, Schlöpke, Meunadi 
D. Karen. Andersson. Kärebeksminde 
D. Britannio. Janfowski. Emden 
— D. Thor II. Egeberg, Nal tov 
Abgegangene Schiffe. 
Travemünde. 9 Dezember. nan 
Lübeck. Lundin Kopenhagen 
Den 10. Dezember. 
Hero, Petersson, Kalffund 
, Expreß. Davidsen. Flenstra 
OAAto, Wallander, Slite 
Urba, Jacobsen. Aglrorg 
Arne, Hansen, Söõe tõr 
Venus, Pommer.— Libauu 
D. Seseadler, Mews, Wis mar 
sveeberichte. 
Labeck, 10. Dezember. 
Aabe & Co.) Et. Telegramm aus Raisõö ist D. Feej 
jeute früh von dort auf hier abgegangen. 
GAeederelen NRorn“, Lubeg. Schleswig.) D. „Kolgat, Ban 
w. ist am 9. d. M von Memel in Sandesiord, D. Vylgia 
MNuus, om 8. d. Wa von Rotterdam in Cardiff angekommene 
G. F. Schutt CCo.) D. GFauthiode, Kapt. C. A. 
Hammarström, ist heute morgen 9 ühr von Kalmar auf hier 
bgegangen. J 
m. Lischau.) Et. Telegr. aus Memel ist der D— 
Luise“, Kapt. Riedermeyer, heulte nachmittag 4 Uhr von 
ort auf hier abgegangen, 
EGanseat. Dampffchiffahrts⸗Gesellsch—/ D. „Rußland“ 
ist Dienstag mittag in Uegermünde angekommen, — D. Zat“ 
ist Dienstag abend von Roitfod nach dem Bristol⸗Kanal ab⸗ 
gedampft 
Elbe⸗Trave⸗Ranalschiffahrt 
Taunenburo, 10. Dezember. Die hiesige Schleule vassierten: 
r. 1114, Dahnke, von Hamburg nach Güster, leer. 
Ir 779, Glaman, von Hamburg nach Güsier, leer. 
e 4581, Seinidde, von Hamburg nach Güster, leer. 
215, Becherer, von Hamburg nach Füster, leer. 
4292. Gleis, von Hamburg nach Güster, lert. 
1714, Bierle, von Güster nach Samburgs, 201t Kies. 
Echröder, von Güster nach Hamburg, 1900t Kies. 
Weber, von Guster nach Hamburg, 520t Kles. 
„Sintz, von Güster nach Hamburg. 18581t Kies. 
Schroder, von Guster nach Sambuͤrg, 207t Kies. 
Bethin, von Güster nach Hamburg, 205 8 Kies. 
r23. Lũdecke, von Güster nach Samburg, 1905 Kies. 
Ar. 731, Weißenfels, von Hamburg nach Lubed, 4s 4 Glüdg. 
Yr. 1524, Fliese. von Hamburg nach Lübeck, 160t Studguf. 
gr. 412, Brandt, von Tübedc nach Samburg, 1271 Sindnt. 
Ir. 1968, Krillmann, v. Hamburgen. Mölin, ont Steintohlen. 
Nr. Vre enan. von Köniaswusterhausen nach Lübeck, 1851 
riketts. 
Rr. 1179. Hentschel. non Maadeburg nach Lübed, 206t Stückg. 
Angekommene Schiffe. 
IFgennude 9. Dezember. 
9 
restete Erichten. 
ezember. vorm. Rhr: — 8. 
emher vm b 
10. ener, vor sibt: WRW, 8s. 
—XE— 
Artvren tude 
anν ι — — — — — 
— * ce — 2 * ⸗ 
Dos Ebrisftkind, ich bitte dich, 
schenl mir doch Sodener Paltillen zu Weihnacht, aber gleich 
recht viele. weil ich im Winter deg immer erlältet bin und 
weil die Vastislen so guf tun. VDu wirst ja schon wissen. 
welche ich meine. Naͤmlich die mit dem Nomen Fade. 
Vater jagt, die wären wirklich aus den Gemeinde⸗Heüquelien 
Jemagcht. von denen er vor einem der getrunken hat. als er 
Lank war. — Favs ächte Sodener losten nur 83 vsg. die 
„chachtel und sind überoll erhältlich — VBesond Kenngeschen 
nt. Rescheiniqunag d. Büraerm.Ami⸗e« Kad Soden u 
Fn —R 
Herantwortliche Redatteure; Fur Politit. Feuilleton und 
Allazmeines: Dr. W. . Arannhass, fut Iadeehig 
b. Wulff. kür den Inserguenteil: C. Scbuder samtlick 
—o—— 
heck Könpigssrasse,
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.