Full text: Lübeckische Anzeigen 1913 (1913)

Ortskrankenkassen zetgen sich erheldiche Sgudicrigken 
a —2*8* es nicht möguich ist, den gesetzlichen Ansprüchen zu 
enügen. Die hrohen Gurer in den üöstlichen Provingen 
ee it Arzten fete Verträge zur Behandlung der Ar⸗ 
ee und ihrer Familien. Während die Familien jetzt 
nspruch auf freie ärztliche Behandlung haben, würden sie 
nt Januar ob dieser Hilfe verlustig gehen. Bei uns im 
Ssten haͤben die allermeisten größeren Güter heute feste 
Ihe ut ihren Arzien, so daß dafür vollständig gesorgt 
st, daß nicht nur die Arbeiter, sondern auch deren nichtmit⸗ 
ißae Famnienangehörigen, quf Kosten des Gutes 
rzttiche Hilfe erhalten. Bis 1. Januar haben also diese 
ne Ausoruch auf unentgeltliche ärztliche Versorgung. 
fn j. Januar treten dann die Landkrankenkassen ins Leben. 
duraei aine nicht umwesentliche Verschlechterung des 
ebigen Zustandes ein. Beim Erlaß der Reichsversicherungs 
Adnung entstand ja ein lebhafter Streit über die auf 
insere Veranlassung eingefügte Bestimmung, daß der Guts⸗ 
esitzer den Befreiungsantrag stellen kann, wenn er die 
nruche an die Krankenversorgung auf eigen⸗ Kosten über⸗ 
Animt. Die Linke stellte es damals so dar, als ob dies eine 
chwere Schädigung der betreffenden Arbeiter bedeute. 
Zallen wir das nicht getan, dann wurden, wenn am 1. Jo⸗ 
a die neue Einrichtung ins Leben tritt, die Besitzer ge⸗ 
radezu gezwungen sein, nach einer Aushilfe zu suchen, da 
Anspruch auf arztliche Versorgung dann fortjällt. So 
ind die Besiher dann geradezu gezwungen, diesen Befrei⸗ 
ndsautrag zu stellen. Um allen, diesen Schwierigkeiten 
in dem Wege zu gehen, bitte ich doch, das Inkrafttreten die⸗ 
er Krankenkassenbehandlung hinauszuschieben, um eine Frift 
u bekommen, für 
rne Einigung zwischen Ärzten und Krankenkassen, 
vobei ich hoffe, daß beide Teile die größte Mäßigung zut 
Schau tragen. Bei der Dienstbotenversicherung haben wir 
nmer dacauf hingewiesen, daß das Verhältnis der Dienst⸗ 
oten ganz besondere Eigenheiten aufweist und fich von dem 
— wesentlich unter⸗ 
cheidet. Charakteristisch hierfür ist die enge häusliche Ge⸗ 
nin schaft die ja schon das Wohnungosverhältnis mit sich 
yringt. Deshalb muß der Hausha Umgsvorstand und auch 
bie Hausfrau eine gewisse Äutorität ausüben. Damit be⸗ 
steht aber auch die Verpflichtung für eine größere soziale 
sotge. VDas beweist guch, datz die Dienstboten sich in 
vesentlich günstigeren Gesundheitsverhältnissen befinden. 
Schon das bisherige Gesetz bot die Handhabe der Dienst⸗ 
hotenversicherung. Ich erinnere nur an die Abonnements⸗ 
ereine. Meine poluischen Freunde haben bei der Beratung 
der Reichsversicherungs Ordnung besonderen Wert darauf 
gelegt, daß diesen Besonderheiten des Diensthotenverhält- 
zisses auch in der Einrichtung der Krankenversicherung durch 
esondere Bestimmungen Rechnung getragen werden solle. 
Das ist bis zu einem gewissen Grade auch geschehen. Wir, 
raten deshalb dafür ein, das besondere Landkrankenkassen 
nuch für die Dienstboten geschaffen werden sollen. Wir sind 
eshalb überaus scharf kritisiert worden. Man hat uns ge⸗ 
ade aus diesem Grunde der sozialen Rückständigkeit ge⸗ 
siehen. Die Einrichtung der Landkrankenkassen war aber 
iötig, weil sie den Besonderheiten dieses Dienstverhältnisses 
zesser Rechnung trägt. Wir erleben es heute, daß 
* gerade in den Kreisen der Hausfrauen 
und besonders bei denen, die der Fortschrittlichen Volkspar⸗ 
ei nahestehen,. den Groß⸗Berliner, Hausfrguen⸗ 
bereinen, fast dieselben Argumente angẽeführt 
vperden, die wir damals ins Feld fuhrten. 
Zoffenilich wird durch Erörterungen darüber nicht der 
äsusliche Friede gestört. (eiterkeit.) Die Dienst- 
oten können nicht wie Fabrikarbeiter behandelt werden, ihr 
isiko ist erheblich geringer als bei den gewerblichen Arbei⸗ 
ern. Einige Vororte Berlins haben Landkrankenkassen für 
dienstboten eingerichtet mit dem Erfolg, daß die Beiträge 
halb so hoch sind als in Berlin. Wenn die Leistungen ver— 
schiedenartig sind, so beweist das nur, daß hierin ein Miß⸗ 
berständnis für die verschiedenen Verhältnisse vorliegt. Wer 
Verständnis hat für den Segen unserer sozialen Gesetz- 
gebung, der muß sich davor hüten, den Bogen zu überspan⸗ 
sien, wie es durch dieses Gesetz geschieht. Geifall.) 
Staatssekretär Dr. Delbrück: Die Ausführung der Reichs— 
bersicherungsordnung ist nicht Sache der Reichs- sondern der 
dandeszentralbehörden. Mit diesen hat der Reichskanzler 
bereinbart, daß als Termin für das Inkrafttreten des Ge— 
—* der 1. Januar 1914 gewählt wird. Von keiner Seite 
stmir mitgeteilt worden, daß man nicht dieMöglichkeit hätte, 
die Durchführung dieses Gesetzes bis zu diesem Termin vor⸗ 
zunehmen. Man sollte auch meinen, daß die Zeit von 
25 Jahren hinreichend gewesen wäre. (BZu⸗˖ 
stimmung links.) Daß die Dienstboten in die Versicherung 
rinbezogen würden, ift eine alte Forderung, und von mir 
kann ich sagen, daß ich in meinem häuslichen Frieden nicht 
gzestört worden bin. (Heiterkeit.) Seit der Versicherungs⸗ 
novelle von 1892 ist die Dienstbotenversicherung ständig ver⸗ 
angt worden und auch ein großer Teil der Bundesstaaten 
hat eine derartige Versicherung längst eingeführt. Die 
dienstboten empfinden selber das Bedürfnis, versichert zu 
verden, auch im Interesse der Herrschaft liegt die Versiche— 
rung, da ihr eine angemessene Krankenbehandlung des Per⸗ 
onals garantiert ist. Wenn die einzelnen Gemeinden nicht 
hon der Befugnis Gebrauch gemacht haben, Landkranken- 
assen zu errichten, so ist das ihre eigene Schuld, nicht die— 
enige des Gesetzes. Die Ortskrankenkassen hätten besondere 
dohnkassen für Dienstboten einrichten können. Ich erkenne 
in, daß auch ich enttäuscht bin (Görtl! hört!l rechts), 
)as liegt aber nicht an dem Gesetz, sondern an sei ner Aus— 
ührung. Ich gebe die Hoffnung nicht auf, daß die Ge— 
neinden sich jetzt noch überlegen werden, ob sie nicht jetzt noch 
in der Lage sind, das zu bessern, was in ihrer Ausführungs- 
perordnung angeordnet ist. Einen Anlaß, das Inkrafttreten 
des Gesetzes hinauszuschieben, habe ich nicht, dazu können 
Ins auch die Schwierigkeiten zwischen Ärzten und Kranken⸗ 
assen nicht bestimmen. Ich hoffe immer noch, daß es recht⸗ 
zeitig zu einer Einigung zwischen beiden Parteien kommt. 
s esernimn dieser Frage würde nur Ol ins Feuer 
F Auf Antrag des Abg. Graf v. Westarv (Kons.) wird die 
Interpellation besprochen. 
Abg. Giebel (Soz.): Der Bundesrat wäre gar nicht be⸗ 
cechtigt, den Termin hinauszuschieben. Wie es mit der 
Krankenpflege auf dem Lande aussieht, wissen wir zur Ge⸗ 
nüge. Die Versorgung der Landkrankenkassen mit ürzten 
mag schwierig sein. Das kann uns aber nicht veranlassen. 
inndichen des Inkrafttretens der Versicherung zu 
Abg. Becker-Arnsberg (Zentr.): Die Landkrankenkassen 
werden keine gröheren Schwierigkeiten in der Arztebeschaf- 
—— haben als die Ortskrankenkassen. Ein Hinausschieben 
es eletes — wir nicht empfehlen. 
Darau urde ein 
—2 Vertagungsantrag ange 
Nächste Sitzung Dienstag 2 : Ku 
e arhrieet g 2 Uhr: Kurae Anfragen; 
Schlußßznach 3 Uhr. 
Bunte Chronik. 
DT. Von der Plattform eines Zuges geschleu— 
ert. Auf der Strecke Wustermark —Doberitz wurde 
as 18jãhrige Dienstmädchen Bertha Wunderlich aus Posen von 
er Piatlform des Zuges herabgeschleudert. Sie hatte die Platt- 
orm des Wagens betreten, trotzdem sie der Schaffner des 
zuges vorher schon verwarnt hatte. Das Mäaädchen wurde auf 
er Stelle getötet. 
PC. Zehn Jahre Voruntersuchung. Vor dem 
sppellationsgericht in Wilna begann der Prozeß gegen den 
hemaligen Chef der Güterabteilung der Riga-Romnyer Bahn, 
A. Wleskow, der die Bahn durch mehriährige systematische 
lunterschlagungen um Million Rubel geschädigt hat. Die 
zoruntersuchung hat zehn Jahre gedauert und die gedrudten 
Intlageatten unrfassen gegen 300 Seiten. Es sind 100 Zeugen 
eladen. 
4. 40 45. — 
9.40 V. 
1,40 8. 7 
3—2VWR. 19 
335 MN. 4*— 
3.40 M. 76S. 
5.20 N. 3 *. 
Arne, Hanien, . Nalblst 
dg. Nhhert g 
eitalis, Anoersen, Faa bor 
Oerelund, Fagerlund, Malm 
Galathea, Kleppe, Raunetta ori 
Wilhelm Lüdke, Raddatz, —X 
Ostsee, Eiggert, Furillen 
Abgegangene Schiffe. 
cravemünde. 5 Dezember. RX 
Svanen. Stenfelt. Kopenhagen 
Zritannia. Jankowski, Emden 
eenslarck. Dek. Reval 
Den 6. Dezember. 
. Fehmarn. Schacht. Kiel 
RBertha. Petterslon. Gefle 
Gustaf Wasa. Dellgreen. Stodholm 
Emmy, Schloöpcke. Neustadt 
nalia. Kappelin. Sölvesborg 
Wibotrg, Karitedt. Wibora 
Primula. Nyberg, Sellingfors 
zeeberichte. 
dubeck 6. Dezember. 
WMeedereien „Vorn“ Lubed⸗Schleswig.) D. Ssv 
zorn“, Schippmann, isi am 3. d. M. von Malagg in Candia ane 
ommen, D. Cidus Horn“. Kravpohl, am 5. d, M. ꝓon Amsterdon 
sach Rewpori Mon,. D. „Hornsee“, Euler, am 4. d. M. von Carde 
sach Rio de Janeiro, D. Bylgia“, Muus, am 6. d, M. von Roti. 
am nachh Cardiff abgegangen. D. „Providentia“, Scharsich, am 4. 3. 
R pon Madeira nach Santa Elena weitergegangen. 
Gansegtische Dampfschiffahrts⸗Gese!lschaft. Damptes 
Taarnborg ist heute vormitiag von hier in Kronstadt angekomn-i. 
ESZbhs. Burmester & Sohn.)“Lt, Telegr, aus Skutje 
st der D.Saale“, Kapt. Piehl. heute vormittag von dert 
iuf hier abgegangen. 
. J.Echutt & Co.) D. „Angermanland“, Kapt. Hall⸗ 
vorg, ijst heute nachmittas von Kalmar, auf hier abgegangen, 
(Biehl E Fehling.) D. „Baltic“, Kapt. Sundavist, in 
seute mittag von Hangs auf hier abgegangen. 
⸗F. 8. Beriling) D. ESedina“ ist heute vormit!ag 
von Riga auf hier abgegangen. 
⸗6F. B. Küngstrom.) D.. „Imatra“, Kapt. C. Vier ow 
st Sonnabend morgen in Kotka angekommen. 
.30 
2 
oe 
210 
2207 
230 
2—8 
4,50 * 
515 
gtatistix der Lehensmitielpreiss in Lüheck. 
Jachden Ermittetungen des Statistissehnenamte: 
—XVV— 
Detailprois Detailpreis 
enr inr ta in Ptg. sur ĩ bPfa. in Psg. 
ʒerei o28 *5 i A— 
ere chnung derware ag 3313 Derrichnmaeewate gx 33 73 
Brot. 38 38 25 Gemüũse. 32 38 3* 
chwarzbrot ........ 11 13 10 Zotkonl .... 1Kopf 18 20 10 
einbrot ........... 16 19 15 3Z1lumenkonl, 
zemmei t. I0 Pt. ꝑr. 185 188 225 l. Qualitati. I 40 60 40 
Fle seh. n. .18 30 35 20 
—X ꝰosenkoni. 
von der Keule..... I10 140 109 . Qualitat. 1Pfd. 20 25 15 
om Bauen ....... 90 95 73 12 15 18 10 
(albfleiseh v.d.Ketule 130 140 110 rünkohl ...12 510 5 
iahonade 130 140 110 pinat ...... 20 30 20 
.nuenhternes 70 70 65 opfsalat ... 1 Kopt 15 20 8 
lammelfleiseh V zVä ohlrabi .... Bund 10 15 10 
on der Keule..... 120 1201 habarber.. — — — 
ron der Brust..... 100 100 90 ellerie ..... 1 Koptf 10 15 10 
bweinefleisch orree ...... 18tck. 5 5 3 
G. Remeischinken) 90 100 38 chwarzwurz. 1Pftd. 25 40 20 
colelotte.... 100 110 100 7wiebein .. Bund 5 5 58 
rom Bauch ....... 853 90 80 ... IPfd. 10 10 10 
ferdefl. Beefsteaß. 60 60 60 «artotfemn, 
Hackfleisch 50 50 50 ranzõsische 102 50 50 40 
Flevehwaren 142 600 750 880 
eberwurst, 1. Sorte. 120 140 100 Magn.bon.. IO Pto 30 40 30 
2. Sorte. 100 110 90 1d2 400 500 400 
Mettwurst Zerwelat. i60 180 150 Srünkcartoft, 10 ptä. — — — 
gewõnni.. 140 150 100 * .1d2 — — — 
* erduch., 140 160 130 AMönhren ..... IBund 5 5 5 
chweinskopf. ⸗ 60 60 60 ... IPfo 5 5 58 
pecit, gerssucherter 100 113 90 carotten.... lI Bund 5 10 5 
chweineschmalz, hies. 90 110 80 . IPfd.. — — — 
J (amerik. Zote Beete.. 1ISch. 40 50 30 
Spezial“ a.J ..... 80 88 70 zteckrühen.. 18Stck. 10 10 0 
Sũ wasserfisehe. eltow.Ruben 1 Pfd. 20 30 18 
ʒeheie Poion.. 160 160 1410 ꝛadieschen 1Bund 5 10 51 
erößere) ... 140 150 130 eettich ..... 18tck. 5 5 5 
darpfen (erbere) ..110 110 110 rbsen( Schot.), 
qhcleinere) .. 100 100 100 . Qualitat 1 Pfd. — — — 
al (grotzere ......170 130 120 II. 12 — — — 
cmittlere....... 100 100 100 Ir. Bohnen. — — — 
lechte (rößere) ... 80 80 6 Zreehbohnen 1* — — — 
2mittlere) ... 830 90 80 Jalbreif.Bohn.I — — — 
arsche ........... 70 80 60 Odbst. 
rachsen (ordoßere). 70 80 70 pteh. 
⸗ (kleinere). 70 70 60 Sommer-...1 —2 2 7 
land. ............ 70 70 70 Tafeh... 12 40 60 30 
dotugen (orsbere).. 409 40 30 IiIl...12 25 40 20 
Seetisehe. Vrtschafts-/1 20 20 10 
orsche (lehende) .. 40 45 40 auslandische 1 80 50 30 
2ctfrische).... 40 4) 30 imen, 
zutt (größere) ..... 30 45 30 ⁊ruh-⸗.....1 — — — 
(Exleinere) ..... 40 20 25. I...... 12 40 50 25 
telnbutt (lebende) .180 180 100 —X 25 25 158 
leringe (orũne) Stck. flaumen. 
iur 10 Pfe....... 333 zwetschen. — — — 
Butter und Fier. 2ruh⸗(bad.) 1 — — — 
ßbutter (Meiereib.). 150 155 145 irschen. 
Landbutter) ......130 140 120 nes. Wein⸗ 15 
ler (ftrische Land-) auswartige. 15 
Stek. 13 14 11 eintrauben 1* 
russ. sog. Kisten- rdbeeren... 1 
ierd. ....... Stek. 10 1183 tachelbeeren 15 
Gemüse. Dotailpr.n Psg. ohannisheer. 11 
omaten ... 1 Pfdo. 50 50 40 limbeeren.. 18 
iurken ..... 1ISteck. - 70 70 leidel Bick.·) 
pargel, beeren.....1* — — — 
. Qualitat 1 Pf u. — — — reisel Krons·) 
15 — — A heeren..... 12 — — — 
II. 1 — — — ederbeere — — — 
eißkaohi, ehlehe ..... 10 10 10 
ẽrühkohll.. 1IKoöpt— 7 —7 ptelsinen .. 1Dtz. 100 100 60 
5pätkohl... 1 10 135 10 ananen.... 1Psid. 50 50 35 
irsing. 
frühkoh ..1 — — — 
patkohl.. 1 10 25 10 
Waßerstands⸗Nachrichten. 
den 6. Dezember, vorm 8 Uhr: 4 12 
nachm. 6 Uhr: 4 22 
Mind ier Draveneeche. 
Travemünde. 6. Dezember, vorm. 8s Uhr: NW. 2. 
nachm. 6 Uhr· NW. 1. 
Elhe⸗Trave⸗Kanalschiffahrt 
daunenburg, 5. Dezember. Die hiesise Stbleule vassierten: 
ir. 5240, Kowalkowski, von Güster nach Hamburg, 193 t Kies. 
ir. 1723, Schnitzendeubel, von Hamburg nach Güster, lerr. 
sir 6197. Siebert, von Hamburg nach Lübech, leer. 
Am b. Dezember: .*— 
x. 8109, Lehmann, von Güster nach Hamburg, 200 t Kies 
. 754. Borchert, von Guͤster nach Hamburg, 204t Kies. 
1ISV, Nauenberg, von Güster nach Hamburg, 207 t Kies. 
. 931, Plath. von Güster nach Hamburg. 187 Kies. 
r. 2362, Rahn, von Güster nach Hamburg, 203t Kies. 
r. 1714, Ihrke, von Hamburg nach Güster leer. 
. 5707, Münchhoff, von Hamburg nach Güster, leer. 
Schröder, von Hamburg nach Güster, leer 
— Lüdicke, von Hamburg nach Güster, leer. 
c. Siebert, von Lübeck nach Riesa, 318t Bretter. — 
5 Thiele, von Lübeck nach Hamburg, 325t Weizen. 
r. tallbaum, von Hamburg nach Lübed, 184t Bretter. 
Fpnd. von Oranienburg nach Lübeck, 159 t Kies- 
ände. — 
r. », Heinrich, von Kosel, nach Lübeck, 1718 Steinkohlen. 
— 
sr. 1004 Megner. von Samburag nach Luhbed. 296t Stüchgut 
dussicht sür die Witterung am 7. Dezember. 
Wechselnde Bewölkung. Schwachwindig. 
Geringe Wärmeveräuderung. Zeitweiße Miederschäge. 
velegraphische Kurs- und Markthberiehte. 
W. Berlin, 6. Dezember. Sebluaskurse. 
IItimo-Kurse. 6. 6.Vltimo- LKurseo. 8 6 
ubeek· Blehen.Eis. 182.50 -. - Abs. Am.- Packett. 133. 25 133 12 
ombarden 22. - 22.12 vWorddeutseh. Lloyd 118.75 118.75 
erlin. Handelsges. 155. 25 156.12 U—nurahutte 149.75 —.— 
utsehe Bank 248.- 248.599 30chumer 209.12 209.25 
resdener Bank 149.37 149.75. D—0rtmund. Unio —. — —.— 
iscontoCommand. 184. 97 184 871 Oynæamit- Trust — —— 
)estr. Kreditbhaxk — — —— *ivat NDiskont: 40, 3. 
Sehlnuagas fest 
Marktbericht. 
P. Lübeder Getreidemarlt. Der Getreidemarkt war wäh— 
end der eecen Woche etwas stiller, wenn auch nicht gerade 
lauer. Hafer und Roggen haben perloren, während Weizen 
twas gefragter war. Im ganzen ist das Angebot nicht reich- 
ich und die, Ankünfte finden für gute Ware bereitwilligst 
zäufer. Weizen 182-186 M, Roggen 148 -152 M. Hafer 
835 MWGerste 130145 9 
— 
— — A — 
Dear Haut æutrAonenιto, wohltelisto Toliotte · 
M eȾsoise. Stock 20 Pfanniq. 0 Stocx os Psenoiq. 
—8 — —————————————— 
A . N ι f 
—RNe Schufe. 
—nñude. -. Dezember. 
von 
Fathrine, Ohlsson, Skjelikör 
Hammar, Nielsen, Grãslehamn 
8. Dezember. 
Grygyhve, Flodin, Ueckermũnde 
D. Nordstjernan. Lindroos. Abo 
etroa, Potersen. — 
— 
5 
, 
er antwor. he Redattenre; Für Politik, Feuilleton 
ATgemeines: Dr. W. A. Rrannbals, füur Tagesberichtz 
5. Wulft. für den Inseratenteil: C. Schader. lamtlich 
— 
— 
,40 — 
020 
dheumatische Schmerzen, Reiben, 
HUexrenschoß. In Avothesken F. M 120 
274
	        
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