Full text: Lübeckische Anzeigen 1913 (1913)

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Beilagen: Vaterstädtische Blätter. — Der Familienfreund. 
Amtsblatt der freien und hansestadt Lübed 163. Jahrgang Nachrichten für das Herzogtum Lauenburg, die 
heiblatt: Gesetze und Perordnungsblatt ce r enindcanc Zürstentũmer Ratzeburg. Lubed und das angren⸗ 
—E ——— I——— —& —S ——— zende medlenburgische und holsteinische Gebiet. 
Orud und Verlaa: Gebrüder Borchers G. m. b. 6. in Lubed. — Geschaftsstelle Adieo us GKdoniastr. 46). Fernspre cher 9000 u. 900021. 
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Auso 
Montag, den 17. November 1913. 
Abend⸗Blatt KRr. 584. 
Erites Blatt. hierzu 2. Blatt. 
Umfang der heutigen Nummer 6 Seiten. 
nichtamtlicher Teil. 
— 
je nimmt zwischen höheren Beamten einerseits und großzen 
heschäftsleuten andererfeits nicht dieselbe Form an wie zwischen 
zubalternen. Aber vorhanden ist sie überall auf der ganzen 
rde. Da Reich, Staat und Gemeinde die größten Arbeitgeber 
n Deutschland sind, so entwickeln sich Hunderttausende von 
zeziehungen, und Heil unserem Staate, wenn sie alle so harmlos 
ind wie zwischen Brandt und den Zeugleutnants. Das Kriegs⸗ 
rinisterium ist als Besteller von Waffen und Kriegsmaterial 
uftraggeber. Krupp ist Unternehmer. Und in dieser oder 
mer Form hat wohl mancher Unternehmer, der mit Behörden 
u tun hat, solche Brandts zur Verfügung und muß sie haben. 
nder Selbstverwaltungsindes ungezählte Ver— 
indungen durch Stadtverordnete und Ehren— 
eamte. Für die Staatsverwaltung kommen andere Beziehun⸗ 
en und Kameradschaften in Frage. Irgendein militärisches 
eheimnis ist nicht verraten worden. Das hätte doch wohl 
mwenigen Tagen ermittelt werden können. Was uAbrig bleibt, 
var wirklich des Lärms nicht wert. Man müßte Staat und 
zemeinde als Auftraggeber beseitigen, wenn man solche Fälle 
us der Welt schaffen will. 
Und drittens. „Ich kenne die Welt!“ ruft der Herr 
Rberstaatsanwalt. Ich möchte aber trotzdem seine Welt— 
enntnis ernsthaft bezweifeln. Man' wundert sich, daß die 
direktoren von Krupp nicht alle Eingänge lesen; wenn man 
ie Leiter unserer größten Unternehmungen befragt hätte, würde 
nan erfahren haben, daß sie alle nur verschwindend 
pvenig lesen und lesen könmen. Der Herr Oberstaatsanwalt 
cheint nichts davon zu wissen, daß in allen auswärtigen 
lemtern auch in der Wilhelmstraße, und daß in vielen 
Ninisterien leitende Männer des Handels und der Industrie— 
»elt aus⸗ und eingehen und daß sie dort häufig genug 
ichtige Staatsgeheimnisse von den Dezernenten oder den 
Ninistern selber erfahren, weil sie sie im Interesse des 
ztaates erfahren müssen. Er scheint nichts davon zu wissen, 
aß überall in der Welt, und auch in Berlin, als zuver— 
ässig erprobte Journalisten wichtige politische Akten und 
depeschen in Urschrift lesen. Wenn der Herr Oberstaatsanwalt 
uch nur ein einziges Jahr nicht einmal Geschäftsmann, 
ondern nur praktischer Verwaltungsbeamter sein müßte, er 
vürde anders, ganz anders denken über die Be—⸗ 
iehungen zwischen Beamten und Bürgern. Die 
von ihm verkündete Lehre von der Schweigepflicht des Beamten— 
ums ist weiter nichts als eine geradezu klassische 
Definttion der Rureaukratie.“ 
Deutsches Reich. 
Handelskammern und Volfsverficherung. Zu den vielen 
Freunden, die sich die „Deutsche Volksversicherung A.G.“ in 
er kurzen Zeit ihres Bestehens bereits erworben hat, gefellen 
ich nunmehr auch die amtlichen Vertretungen des Handels 
ind der Indnstrie Rnd sRaheon ftüñrzlich die Ganpolezkammorn m 
— — 
Magdeburg, Bromberg und Mülheim am Rhein 
vkntschließungen gefaßt, in denen auf die hohe Bedeutung der 
Deutschen Volksversicherung“ hingewiesen wird. Bemerkens⸗ 
bert ist, mit welcher Schärfe sich diese Körperschaften gegen das 
ßeschäftsgebaren der „offentlichen Lebensversicherungsanstalten“ 
uf dem Gebiete der Volksversicherung wenden. Auch ergreift 
ie Erkenninie immer weitere Kreise, daß an der bedauer⸗ 
ichen Zersplitterung auf dem Gebiete der nationaien 
Zolksversicherung der „Verband öffentlicher Lebensveriicherungs⸗ 
instalten“ die Schuld trägt. In einem Schreiben, das die Han⸗ 
elskammer zu Bromberg am 29. Oktober 1913 an die „Deutsche 
zolksversicherung A.⸗G.“ gerichtet hat, macht die Kammer sich 
iese Auffassung im vollen Umfange zu eigen. An diesen 
emertenswerten Stimmen wird die Oeffentlichkeit nicht achtlos 
orübergehen können. 
Vereinheitlichung der deutschen Eisenbahmen. Die Sonder⸗ 
ommission des Deutschen Handelstages betr. Vereinheitlichung 
er deutschen Eisenbahnen hielt kürzlich in Berlin in An— 
vesenheit des Präsidenten des Deutschen Handelstages, Dr. 
daempf, und unter Vorsitz des Präsidenten der Handels— 
ammer für den Kreis Mannheim, Kommerzienrats Engel⸗ 
sard, ihre zweite Sitzung ab. Nachdem bei der mit der 
ibfassung einer Denkschrift über den bezeichneten Gegenstand 
etrauten Mannheimer Kammier ein besonderes Bureau für 
ie Denkfchrift errichtet ist, wurde über seine bisherige Tätig⸗ 
iit berichtet und über seine künftige Tätigkeit beraten. Außer— 
em wurden einige der von ihm behandelten Gegenstände zur 
rörterung gestellt, namentlich die Umleitungen im Güterver⸗ 
hr, gewisse Personenverkehrshemmungen, die Verschiedenartig⸗ 
eit der Personentarifgrundsätze und der Expreßguto⸗kehr. An— 
er Berichterstattung beteiligten sich außer Vertretern der Mann— 
eimer Kammer und des Denkschriftenbureaus auch Vertreten 
on anderen Sandelskammern. Die lebhafte Ausspeache übe⸗ 
ie Berichte ließ ein starkes Interesse an dem Gang der Dent⸗ 
chriftarbeit erkennen. Die Arbeiten sollen in der bisherigen 
VLeise weitergesaührt und so gefördert werden, daß nach Ab— 
auf von zwei Jahren der Entwurf der Denkschrift der Sonder⸗ 
ommission zuꝛ Beschlußfassung unterbreitet werden lann. 
Die Befserung der Verhältnisse im Kleinhundelsstande birdet 
nletzter Zeit einen stets wiederkehrenden Puntt in den Pro— 
rammen aller bürgerlichen Parteien. Man beginnt jetzt, wo 
er selbständige Kleinhandel von allen Seiten 4ufs Aergste 
edrängt wird, e'nzusehen, von welcher Bedeutung dieser Stand 
ücr das gesamte Wirtschaftsleben ist. So dringend notwendig 
s ist, daß der Staat, was an ihm liegt, dem Kleinhandet die 
ür seine Existen; notwendigen Vorbedingungen gewährleistet, 
»ie Hauptsache ist und bleibt die praktische Selbsty'ffe. Da 
ermag eine Schrift im höchsten Grade aufklärend zu wirlden, 
ie vor kurzem unter dem Titel „Kolonialwaren-Kleinhandel und 
rinkaufsvereine erschienen ist. Interessenten wird dieselbe 
uf Anfrage kostenfrei vom Verband deutscher daufmänniicher 
*onnssenschaflen, Berlin KW. 11 Anhaltstr. 7, überlassien. 
E 
angenen niemals das Tageslicht erblicken, in eine andere Ab— 
eilung gebracht worden. Noch ein wenig Geduld — und ich 
dann dir versprechen zu können, daß du Boris wiederhaben 
rirst. 
Seine Stimme hat wieder den gewohnten hochmütig noncha⸗ 
anten Klang:; das Vibrieren der Teilnahme, das er hineinzu—⸗ 
egen versucht, gelingt ihm nicht recht. 
Trotzdem üben seine Worte auf die leidenschaftlich erregte 
Frau eine elektrisierende Wirkung aus. Sie stürzt vor ihm 
nieder und preßt in überströmender Dankbarkeit seine Hände 
in ihre heißen Lippen. 
„O Durchlaucht! Durchlaucht! Wenn Sie meinen Boris 
urück in meine Arme führen, will ich Ihre Sklavin sein mein 
deben lang! Alles will ich tun, was Sie mir befehlen! 
Alles!!“ 
In ihrer Exaltation gewahrt sie nicht das spöttische 
rächeln, das die Lippen des Fürsten verzieht. In diesem Augen- 
zlick erscheint er ihr als der Inbegriff der Erhabenheit und 
ßute. 
Als er aufs neue spricht, klingt seine Stimme kalt, ge—⸗ 
chaͤftswãhig. 
„Hier hast du Geld! Laß es an nichts fehlen! Und wenn 
as Mädchen dich mit Fragen quält, so stopfe ihr den Mund! 
Vie, ist deine Sache.“ 
Maruschka öffnet die Lippen zu einer weiteren Frage, 
hließt lie jedoch sofort wieder unter dem eisigen Blick des 
zürsten, der, ohne sich weiter um fie zu kümmern, sein Pferd 
esteigt und in raschem Trabe davonreitet. 
Wieder einmal hat er gewonnenes Spiel. Wie leicht sind 
och die Frauen zu übertölpeln! Und besonders diese Ma— 
uschka mit ihrem heißen Herzen und ihrer verrückten Anhäng⸗ 
ichkeit an ihren Mann, der ihrer laängst überdrüssfig ist! 
a. wenn sie wũßte, wenn sie wühte — —! 
Und ein sardonisches Lachen verzieht seine Lippen. — 
Inzwischen eilt Maruschka mit beflügelten Schritten ins 
aus. Sie verlangt danach, ihr Glüdkeinem Menschen mitzuteilen. 
meint, das Herz müsse ihr sonst springen vor verhaltenen 
ubel. 
Und dieser eine Mensch ist der greise Iwan, ein uralter, 
albtauber Diener. der bereits seit mehr denn sechzig Jahren 
Nochmals der Krupp-Prozeß. 
Von Geheimrat Richard Witting. 
Der Bitte der N. G. C. sich über den Krupp⸗Prozeß 
auhern, hat Geheimrat Witting, der bekannte frühere Ober— 
bargermeister von Posen, mit Ausfuhrungen entsprochen, die 
er wiedergegeben seien, trotzdem bereits zu dem Prozeß 
Stellung genommen wurde. Geheimrat Witting schreibt: 
„Der Krupp⸗Pozeß durfte nicht geführt werden 
jedenfalls nicht so, wie er eingeleitet und geführt worden ist. 
Erstens. Jeder Urteilsfähige sah alsbald, daß ein hosch— 
politischer Fall sich entwickeln wollte. Deshalb war es 
Ppflicht der obersten politischen Behörde, des Staatsministeriums 
und des Ministerpräsidenten, sich der Sache sofort energisch anzu⸗ 
nehmen. So behandelt man, außerhalb Deutschlands, überall 
m der Welt derartige Dinge. Die ersten juristischen und tech— 
nischen Autoritäten des Landes hätten in größter Schnelligkeit 
und Heimlichkeit den Stoff prüfen und alsdann dem Staats-— 
ministerium berichten müssen. Die P Afung hätte ohne weiteres 
rgeben, daß eine strafrechtliche Haftung der Krupp-Direktoren 
ausgeschlossen sei, daß höchstens eutschuldbare Fahr⸗— 
läsfsigkeit vorliege. Selbst bei Brandt ist die Frage, ob 
er sich der Bestechung im Sinne des Strafgesetzbuches schuldig 
gemacht habe, immer noch, trotz des erstinstanzlichen Richter⸗ 
pruches, höchst zweifelhaft. In solchem Zweifelfalle 
aber, wo es sich nur um juristische Auslegung handelt, durfte 
negen die Leiter von Krupp strafrechtlich überhaupt nicht einge— 
scchritten werden. Die einfachste Rücksicht auf das 
Staaftswohl mußte ein solches Experiment verbieten. Hätte 
doch auch gegen die Beamten und Zeugoffiziere des Kriegs— 
ministeriums ein scharfes disziplinarisches Einschreiten ohne 
Zweifel vdllig genügt. 
Zweitens. In der Diskussion macht sich ein Grund⸗ 
rretum bemerkbar. Man verwechselt den Staat als Träger 
von Soheitsrechten und als wirtschaftlichen 
Unternehmer. In der Rechtsfrage kann das Beamtentum 
Menfalls von der Außenwelt abgeschlossen werden, in der 
Verwaltung dann es das nicht und darf es nicht. Wie 
sollten Reich, Staat, Provinz. Gemeinde graben, bauen, fabri— 
ieren, ohne daß eine Art von Symbiose entsteht zwischen den 
jehördlichen Organen und dem Unternehmer, die sich ja in 
ewisser Hinsicht als gleichberechtigte Kontrahenten gegenüber⸗ 
sehen? Und diese Symbiose ist fast niemals bloß amtlich. 
Sse zeigt tich quh tehr aGufig menschlich und gesellsschaftlich 
53 — 
Irrlichter des Glücks. 
Ein Gesellschaftsroman von der Riviera. 
Von Erich Friesen. 
(18. Fortsetzung.) Machdruck verboten.) 
Kaum zehn Minuten später promenieren Maruschka und ihr 
Schützling im Garten auf und ab. Geschickt weiß die Frau es 
so einzurichten, daß sie die Laube, in der Fürst Orloff sich 
verstedt hält, in nächster Nähe passieren. Mirjams sanftes Ma⸗ 
donnengesichtchen zeigt die zarte Färbung einer matten Rose; 
hr kirschroter Mund ist ein wenig geöffnet, und die großen, 
prechenden Augen folgen voll Interesse dem Fluge eines Vogels, 
auf den Maruschla sie soeben aufmerksam macht. 
Dann sind die beiden vorbei. 
„Wahrhaftig! Die Aehnlichkeit ist frappant. Nur, daß 
das Mädchen noch schöner zu werden verspricht,“ Jächelt der 
*urst befriedigt vor sich hin. „Gretchentypus. Sonnenjung⸗ 
rau! Wirklich famos!“ 
Als Maruschka ihren Schützling wieder ins Haus geleitet 
at, kehrt sie nach der Laube zurück, in der Fürst Orloff 
hrer harrt. 
„Was sind Ew. Durchlaucht Befehle betreffs des Mädchens 
da drinnen?“ 
„Sie wird eine Zeitlang bier bleiben. Behandele sie gut! 
Aber laß sie keinen Augenblick allein! Wenn du das Haus 
zerlassen mußt, um Einkäufe zu machen, so schließe sie ein oder 
ibergib sie Iwan. In Haus und Garten kann sie sich frei he— 
vegen. Im übrigen betrachte sie als deine Gefangene!“ 
Maruschka schweigt einige Sekunden. Finster ziehen sich 
bre Brauen zusammen. 
„Sie fragt mich beständig, wo sie sich befindet und wer 
hre Beschützerin ist. Was soll ich- ihr sagen, Durchlaucht ? 
„Was du willst.“ 
Wieder schweigt Maruschka. Und plötzlich richtet sie ihre 
Mugen fest auf den Mann vor ihr. 
„Durchlaucht — was haben Sie mit dem Mädchen vor?“ 
Furst Orloffs Gesicht scheint zu erstarren in eisigem Hochmut. 
„Wie kannst du dir erlauben, eine solche Frage an mich 
stellen * 
Mit ruhiger Würde erwidert sie seinen kalten Blis— 
„Seit vielen Jahren bin ich in Ew. Durchlaucht Diensten. 
sch habe manche Befehle ausgeführt, die meinem Empfinden 
iwider waren — ohne Murren, ohne zu forschen, ohne auch 
ur eine Frage zu stellen. Aber, Durchlaucht, ich bin keine 
eibeigene. Und dieses Mädchen da drinnen hat es mir an⸗ 
etan. Ich werde es, wenn nötig, schutzen.“ 
In den Augen des Fürsten zuckt es gefahrdrohend auf. 
)ann nehmen seine Züge wieder den gewohnten Ausdrud, 
ilten Hochmuts an. J 
„Mach dir keine unnötige Sorge um deinen Schützling!“ 
agt er sarkastisch. „Ich will tatsächlich sein Bestes. Und 
⸗as Mädchen wird es mir später danken — verlaß dich darauf! 
dur tu' genau, was ich dich heiße!“ 
Noch einige Sekunden starrt Maruschla finster vor sich hin. 
)am hebt sie die Augen, in denen eine seltsam heiße Glut 
unkelt. 
„Und Ihr Versprechen, Durchlaucht? Seit Jahren warte ich 
arauf, daß Ihr Einfluß mir Boris zurücgibt. Immer ver—⸗ 
ebens.“ 
Fürst Orloff hat sich ein wenig abgewandt. Doch Ma— 
uschkas sorschendem Blick entgeht nicht die leichte Röte, die 
»ine Stirn färbt. — 
Ist es die Röte des Unwillens ob hrer vermessenen 
Porte?... 
„Sei vernünftig, Maruschka!“ erwidert er in tröstendem 
'one, sich ihr wieder zuwendend. „Ich tue, was ich kann. 
lber selbst mein Einfluß vermag nicht, einen zu lebenslänglicher 
zwangsarbeit in den sibirischen Bergwerken Verurteilten so rasch 
u befreien. Genug, daß ich ihm Erleichterung verschaffte. Erst 
cestern erhielt ich Nachricht über ihn —“ 
„Nachricht über ihn? Gute Nachricht?“ 
Fast schreit sie es heraus in ihrer namenlosen Erregung. Wie 
erwandelt ist die Frau. Verschwunden jeder Trotz, jede Härte 
zus dem grobgeschnittenen Gesicht. Rasch komnmtt und geht die 
arbe auf ihren Wangen. Die schwarzen Augen glänzen. Die 
ippen lächeln. Ihre ganze Haltung eine Wotheose alshender 
ẽrwartung. 
„Ja, gute Nachricht, Maruschka,“ erwidert der Fürst milde. 
Vor allem — er ist am Leben und gesund. Durch meine Fur⸗ 
rrache it e aus den unterirdischen Berawerlen, wo die Ge—
	        
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