Full text: Lübeckische Anzeigen 1913 (1913)

Aeber den Lrinobrunnes in alter und neuer 
en 
un der 
prach am Donnerstaa abe n aeerlane Ge⸗ 
Franengruppe des Vereins gegen den it — — 
nte mn vSoufe der Genleinnutzigen Goechaft der Junn 
ler Universitätsprofessor Dr. Paul Weber. Die Beweguns 
ter e e icher Laufbrunnen hat in der letzten 
—* — Deutchland mit besonderer Lebhaftigkeit einge— 
8 —* an vdieser altuellen Frage auch in Mbe der qr 
sotünnichen Brunnen so armen Stadt das größte Interesse 
* —— bewies der starke Besuch dieses Vortrages. 
8 Raut Weber wies einleitend darauf hin, daß in 
er heutigen Zeit, wo die Wasserleitung in alle Häuser 
Art. die Wertschätzung des Wassers stark zurüdgegangen sei. 
Jer Wasser⸗Trinkbrunnen sei daher mehr und mehr verschwun— 
en. ohne daß man auf dieienigen. die ihr Beruf auf die 
Straße zwinge, wie auch auf den Wanderer, die spielenden Kinder, 
ie Tierwelt usw. irgend welche Rüchsicht genommen habe.“ Na⸗ 
nentlich in den Kindern erwecke der rauschende und plãtschernde 
Trinkbrunnen ein slarkes, heimatliches Gefühl, was ja auch in 
ahlreichen Volksliedern zum Ausdruck lomme. Aber auch aus 
unstlerischen und geschichtlichen Gründen sei das Verschwinden 
es Kaufsbrunnens zu bedauernu. Man stelle sich z. B. einmal 
sürnberg ohne derartige Brunnen vor. Trotzdem gehe der 
Prozeß der Beseitigung wolte tünti hat Haufbrunnen inrmer weiter 
ind an ihrer Stelle würden Zierfontänen und Monumental⸗ 
runnen geschassen, die aber keinen Ersatßz für das Verlorene 
seben könnten, obgleich sie oft weit künstlerischer als die alten 
Brunnen gestaltet seien. Der Vortragende sahrte dann weiter an 
»er Hand von zahlreichen Lichtbildern die Entwicklung des 
Brunnens von seiner einfachsten Form bis zu den modernen Mo— 
tumentalbrunnen vor Augen. Nur selten, außer im Gebirge, 
ei es in fruherer Zeit möglich gewesen, daß jedes Haus 
einen eigenen Laufbrunnen mit einem kleinen Brunnenttog gehabt 
„abe. Diese kleinen Brunnen seien meistens mit einem Heiligen⸗ 
Ald geschmückt gewesen. Im Mittelalter hätten daher in den 
Stãdten Brunnengemeinschaften bestanden. der Brunnentrog habe 
ür Marktzwecke, als VBiehtränte und als Wasserreservoir bei 
Bränden Verwendung gefunden. Aus dem einfachen Brunnentrog 
habe sich allmählich die künstserifche Form des Brunnens ent— 
widelt, wenn auch die Grundform stets dieselbe geblieben sei. 
In Italien habe diese künstlerische Ausgestaltung am frühesten 
und reichsten eingesetzt, im Norden bescheidener und weniger 
ormenreich. Der Nedner wies auf die damals auftauchende 
Verkirchturmung der Brunnen, namentlich in Süddeutschland, 
zin. In der Renaissance war die Blütezeit der Brunnenentwick⸗ 
ung. Anstatt mit Hetligenbildern, wurde der Brunnen, be— 
sonders im 16. Jahrhundert, mit dem Landsknecht bekrönt, die 
Jührung der Wasserstrahlen wurde immer gekünstelter, auch die 
Verbindung der Denkmalsidee mit dem Laufbrunnen tauchte auf. 
Mit voltstümlichen Figuren wurden die Brunnen ausgestattet, 
vie z. B. der Gänsemännchen- And der Dudelsackofeiferbrunnen 
n Nürnberg. Diese vortreffliche Art des Brunnenbaues habe 
»on der Resormation bis zum großen dreißigjährigen Krieg ge— 
vährt, sei aber durch letzteren völlig befeitigt worden. Nach 
seiner Beendigung seien die ersten großzügigen monumentalen 
Wosseranlagen mit imposanten Wasserkünsten geschaffen worden, 
vie z. B. in Salzburg, Versailles, Wishelmshöhe, während 
zer einfache Brumen für den Bürgersmann immer mehr ins 
Hintertreffen geraten sei. Die Stufe des Brunnens wurde ver— 
lleinert und die vorhandenen mit einem Gitter umgeben. Noch 
chärfer habe man dies im 18. Jahrhundert durchgeführt und 
damit sei die Volklstümlchkeit der Brunnen verloren gegangen. 
Doch sei die Zeit reich an guken Vorbildern gewesen, wie man 
den Laufbrumen an verkehrsreicher Gegend, ohne jedoch den 
Verkehr selbst zu behindern und der Oeffentlichkeit die Trink⸗ 
gelegenhett zu nehmen, erbaut habe. Seit der Mitte des 19. 
Jahrhunderts sei dann der Laufbrumen fast ganz geschwunden. 
wo die Wasserleitung die Regel wurde. Zwar wurden nach 
1870 wieder mit vielen Millionen Kosten Brunnen erbaut, aber 
Mes seien Monumentalbrunnen gewesen, die, lediglich Schau— 
ück und nicht zum Trinken eingerichtet. auf Volkstümlichkeit 
einen Anspruch erheben könnten. Das Plastische sei jetzt die 
dauptsache, der Unterbau dagegen vollkommen vernachlässigt 
worden. Auch die richtige Aufstellung habe vieles zu wünschen 
übrig gelassen. Der Vortragende zeigte als Beispiel hierfür 
hden Brunnen auf dem Marktplatz in Lübeck, bei dem zudem 
toch die Verbindung des Brunnens mit dem Gas seltsam berühre. 
Der Todesstoß sei dem alten Volksbrumen nicht zuletzt dadurch 
dersetzt, daß man das Trinken aus einem öffentlichen Brunnen 
n unserer Zeit für unfein halte. Der Hauptgedanke bei einem 
eden Brunnen müsse aber stets die Trinkgelegenheit sein und 
die Errichtung von allen hywgienischen Ansorderungen gerecht 
verdenden Brunnen unser Sauptbestreben sein. Unsere Zeit 
habe wieder einen starken Willen zum Brunnen und so habe 
ich im Jahre 1910 ein deutscher Brunnenrat gebildet, um bei 
Schaffung von Brunnen jedernrann mit Rat und Tat an Hand 
zu gehen. Auch beim Brunnen müsse der Grundsatz aufgestellt 
verden, daß Einfachheit und Zweckmäßigkeit die Grundgedanken 
—* Schönheit sind. Nicht ein einziger großer Monumental— 
zrunnen, sondern möglichst viele kleine und einfache, überall 
erstreute Brunnen »t Jrinfaeenenbeit, die »zt aeringen Mitteln 
u errichten sind, sollten wieder unsere Straßen und Plätze 
zieren. Die ganze Entwicklung umerer Zeit, die wachsende Be— 
wegung des Wanderns in freier Natur dränge danach, unsere 
alten Volbsbrunnen wieder aufleben zu lassen. .Eine Sehn⸗ 
ucht habe den Städter in seinem steinernen Häusermeer erfaßt, 
vieder das Rauschen und Pläischern der Brunnen, das ihn wieder 
nit Poesie erfülle und die Natur ihm näher rücke, in den Lärm 
es Städtelebens hineinzubringen. Dem Redner, der mit dem 
Wunsche schloß, daß sein Vortrag zur Erreichung dieses Zieles 
eigetragen Pal rüae rrurde für seine interessanten Ausfüh— 
ungen reicher Beifall zuteil. — In einem Artikel über den 
Kagelsbrunnen in der Berliner Kunstausstellung ist das gleiche 
Thema in unseren Vaterstädiischen Blättern vonm 20. Juli 1913 
jereits behandelt und wird dort Gegenstand weiterer Erßrterung 
ein. Auf alle Zzise verdient der Gagenstand die höchste Be⸗ 
chtung unserer führenden Kreise, die übrigens auch ber An, 
»esenheit aller sertenden Beamten des Bauamts bei obigem 
Zortrag ihren Ausdrud fand 
Aus den Nachbargebieten. 
Schleswig-Solftein. 
iel.5. Olt. Die Finanzlange der Stadt scheint 
n diesem Jahre nicht so guͤntis zu Jein, wie es, den Auschein 
atte. Die Einnahmen haben nicht die veranschlagte Hohe 
Treicht. und es soll große Schwierigkeiten Wachen, den nächsten 
Stat ohne Fehlbetrage gufzustessen. .—. Die berechnete 
Anwvohnerzahl Kiels hat d im Monat September 
918 um 430 verringert. Die ortgeschriebene Bevolkerung 
ägt somit zurzeit 217 200. —Nuf nenrers 
diwen Gamg ist man bei den Arbeiten der Kanal⸗ 
abhrung für die biesige Vollkanglisation durch den Dänuüchen 
Vohld bei dem Dorfe Strande gestoßen. Man nimmt an, daßz 
ieser Gang, der zur Ostsee führt, in alter Zeit mit den an 
er Strander Vucht belegenen Gütern Aut Buͤlf und Eckhof, 
»elche durch Burggräben geschützt waren. in Verbindung ge— 
anden hat. so daß deren Bewohnern im Fall einer Belagerung 
urch Seerauber der Weg nach der See zu offen gestanden hat. 
— Einen Selbstmordoersuch durch Erkfrinken unter- 
ahm ein pensionierter Postsekretär von guswärts bei Laboe, 
vährend seine Mutter, die gleichfalls den Entschluß zum Selbst— 
nord gefaßt hatte, ertrunken ist. 
CLauenburg. 
CSandesneben, 285. Okt. Kraftomnibus 
Nölln-Sandesneben. Die Fahrten sollen, wie wir 
ören, ehestens über Wentorf, Schönberg bis nach Bahnhof 
ütjensee geleitet werden. Die Verbindung Sandesneben-Bahn⸗ 
of Kastorf soll aufgegeben werden. — Die Leitung der 
ändlichen Fortbildungsschule hat Lehrer Voß, 
zirksfelde, übernommen 
)Lächow, 25. Okt. Ein Sundertmarkschein 
erschwunden ist Krämer Peters aus seinem Laden, während er 
ZTirnden bediente Vom Taäter fehlf hisher iede Spur. 
Buntes Allerlei. 
m. Ein vergessener Forscher ist der Australienreisende Lud⸗ 
dig Leichhardt, dessen 100j3hriger Geburtstag auf den 28. Okt. 
iel. Er wurde 1813 in Trebatsch in der Provinz Brandenburg 
eboren. studierte in Göttingen und Berlin Philologie und Na— 
urwissenschaft, ging dann nach Australien und durchquerte diesen 
rdteit mehrmals in den verschiedenen Richtungen. Die Frucht 
avon fiel nicht Deutschland zu, sondern England. Dieses 
erlieh ihm schon für die erste Expedition von 1844 -1846 eine 
Hrengabe von 14 000 Lstrt. Mit diesem Gelde unternahm er 
fort eine zweite große Expedition, von der er aber nicht mehr 
arückkehren sollte. Die letzte Nachricht gab er im April 1848, 
eitdem blieb er verschollen, und auch Expeditionen, die zu 
iner Auffindung ausgesandt wurden, blieben ergebnislos. Die 
zerichte seiner Reisen, seine Beiträge zur Geodogie von Australien 
rschienen zum Teil englisch und wurden dann übersetzt. Auch 
ine Briefe an seine Angehörigen sind veröfsentlicht worden. 
»eute ist der verdienstvolle deutsche Forscher, der das Innere 
lustraliens erkundete zu einer Zeit, da wir an Kolomien noch 
icht denken konnten, vergessen. 
O. K. Mommsen und Napoleon III. Von einigen inter— 
ssanten. bisher unbekannten Briefen Mommsens machte Prof. 
Naurice Besnier in der letzten Sitzung der Pariser Akademie der 
inschristen Mitteilung. Im Jahre 1864 hatte Mommsen der 
skodemie der Inschriften mitgeteilt, er wolle ihr seine Aus—⸗ 
abe des „Testament des Augustus“ widmen, als Ausdruck seiner 
ankbarkeit für die Hilfeleistungen, die ihm die Mission Georges 
derrot hatte zuteil werden lassen. Der Gelehrte Léon Rénier 
ab ihm daraufhin den Rat, die Arbeit doch lieber dem Kaiser 
dapoleon III. zu delizieren. Doch der große SHisltoriker lehnte 
iesen Vorschlag, wie aus den neuen Briefen hervorgeht, rund- 
oeg ab. „Ich habe,“ schrieb et, „in meinem Leben zahlreiche 
horreden versaßt, aber ich habe noch nie eine Widmung an 
inen Herrscher unterzeichnet der überreicht.“ Das Werk wurde 
dargaufhin der Meademie der Inschriften gewidmet 
Statistik der Lehensmittelpreise in Lüheok. 
Vacehden Ermitterungen des Statistischenamtes 
vom 24. Ooktoher 1013. 
Detallpreis Detailpreis 
ezeichnung der Ware sur 1PIS. IS. Bereichnumsg der Ware tur ib lia intie- 
men·. üns emrüchte Ig 33 73 ent, nutsentrüente, s 38 
olomalwaren u. dsl. g35 35 I* «c00lonialwarenu.del.qs 38 2* 
Veizenm. Haushalte) 18 20 718 vichorien Marchimer) 25 30 24 
rbsen 7. Kochen: affeem. (Schmidt.) 36 36 28 
elbe geschalte peisesalz (Lünebg.). 10 10 10 
/ictoria mĩtteh ... 26 30 24 Essig (Speise-) t. ILix. 15 18 12 
rine (ungeschalte) 20 24 18 6(àase, deutsch. Hollan- 
deisebohnen, dicke der (vollfett la.) 120 130 100 
veiße (Langbhohnen) 24 30 22 deutsceh. Schwei- 
insen (russische)... 30 30 25 zer (IJa.)........ 120 140 100 
ersten Graupenyo 4 25 25 20 Tilsiter(voltt᷑.Ia.) 90 100 80 
»Lrütte 157 20 20 16 qnalbt.aß 70 70 850 
iafergrütze 35 25 26 23 uaroarine.. ........ 80 100 70 
uchweizengrut. Ac 24 26 22 etroleum (ameriit 
ago deutscher la.) 30 30 26 raff. la. fur 1 Ltr. 21 22 21 
ostindischer la.) 35 40 34 Kohlen. 
eis (geschalter Jubkohlen (schott. 
Rangoon la.) ...... 20 25 20 30/50 mm) fur l dz.320 320 320 
ueler, Würfel- Jartkoks (vwestfal. 
Tangermünder 115) 27 28 25 20/40 mm) für I dz. 370 370 370 
icker, gemanhl. Melis) 23 24 21 daskoks (Luübecker 
affee. gebrannter 30/50 mm) fur 2 hl . 320 320 320 
Santosmisch. mitt.) 150 160 140 Braunkonlenbriketts 
ee s(Souchong)..... 300 400 180 für 142.......250 250 250 
flalzkaffee(Kathrein.) 25 40 35 fuür 10 Pl. Stek. 7 6 7 
Sei der PFreisbemessung ist die gangbarste Sorte mittlerer Qualtität 
uerunde oelseof 
Butter⸗Vericht. 
Notierungen der Notierungskommission der am Butterhandel 
beteiligten Firmen in Hamburg, 
mitgeteilt von Ahlmann & Bonsen-Sambura. 
VPreise verstehen sich ver 50 kg netto. rein Tara. ohne Decort.) 
Hambura, 24. Ott 1012 
Brutto⸗Preise: 
. Qualitat 1437-140 
.Qualitäãͤt 1220- 128 
hlerhafte und altere *19090-110 
duss. u. Sibir. Butter. La Qualität, verzollt 116- 120 
Peaiff u. Sihir. Butter. IIa Ouolifäft, verigt 104-114 
hig 
Telegranhisehe Kurs- und Marktherichte. 
W. Rerlin. 24 Oktober. Seblusskurse 
Iti mo-Lurse. 23 24. DItimo-Kurse. 28 24 
Ahack· B eben.Fis. 1727509 .. HoAm.-Paokett. 13750 138 37 
ombarden 23.37 2337 Vorddentseh. Loyà 119.37 120.87 
erlin. Handelsges. 161.37 161.50 Avrahutte 164.25 165. 50 
eutsehe Bank 247.50 247.5) 306chuwer 22087 222. ⸗ 
)resdener Baunk 143. 75 149.87 dortmund. Unio . 
)isconto-Command. 183. 25 183. 75. ynamit- Trust — —— 
vestr. Kredithant re ιναν. α, 
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eñbeck, 24. Olt. Hornvtehmarkt. Auftrieb am 23. Okt. 
ð Rinder, und zwar — Ochsen, 5 Bullen 61 Kuhe u. Jungrinder, 
won 2 Stud aus der hlesigen Quaxantäneanstalt, 66 Stüd dus dem 
lande Es wurden ür b0Kqg. Schiachtgewicht bezahit Bud, 
ität mit 86 bis 90 M. 2., Qualitäl mit 80 bis 88 N.3. Jugliat 
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M. 7 Schweinem arkt Auftrieb 314 Schweine aus dem Inland. 
ezahlt wurden; Leichte und Mittelware mii 74 bis —. — M. seile 
were Ware mit 73 bis — — M. Versandschweine —- bis Mi. 
auen, mit 63 bis 67 M. — Außerdem noch; 31 feite Kaber nn 
3110 M. Ao Scafe mit, so — 100 V. Ausnahmeware wurde nber 
dotiz bezahlt. Die Marktlage war in allen Gattungen metaßig 
ingekommene Schiffe. 
aveminde 24. Oktober. 
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). Malmo. Follin. Kopenhagen 
.Bussard, Meislahn. St. Petersburg 
. Nihan. Wennerström. Kopenhagen 
nna, Nyborg, Marstal 
„Groveland, Lund, Blyth 
dargrete, Petersen Neustadi 
Inng. Andersen. Rudkjöbing 
D. Nordstjernan, Lindroos. Hangö 
Anolorseal. Hans, Johannsen, Aerosljöb. 
bgegangene Schisse. 
Travemündbe, 23. Oktober. nac 
zrüssel, Kaas, Libau 
Porthan. Aberg. Abo 
Halland, Kollberg. Kopenhagen 
Den 24. Oktober. 
. Thor II. Egeberg Nalikov 
)orotheg. Möller. Haders leben 
ime, Petersson, Mariehame 
. Afrika, Andersen. Kotka 
arl, Hummel. — Aalborq 
Nargrethe, Vendelbo, 
Zeverine, Hansen, Aarhus 
rhariter, Ohlsson, Landskrona 
O. Weser. Brandt, St. Petersburg 
Argo. Instesen, Kolding 
D. Emmy, Schlöpcke, RNeudtadi 
veeberichte. 
Lübeck, 24. Oltober. 
e(F. O. Klingström.) D. „Wiborg“, Kapt. P. H. Karstedt, 
ist Freitag morgen in Wiborg angekommen. 
⁊cC(Larsen & Stoß.) LIl. Telegr. aus Nilolaistad ist der Dofr. 
Georq“ gestern von dort auf hier abgedampft. 
— 
Freitag srüh von hier in Kronstadt angekommen. 
(Franz Seinrich Laut Telegramm aus Rotterdam 
jt D. „Lüna“, Kapt. Riemschüssel, Freitäg vormittag daselbst ange⸗ 
ommen. 
(Wm. Minlos.) D. „Emma Minlos“, Kapt. Braue. 
ist am 22. d. M. von Blyih nach Memel abgedampft. 
*seedereien Horn“ Lübed⸗Schleswig.) D. „Hornsund“ 
Zehrens, am 23. d. M. von Hamburg nach Philadelphia abgegangen, 
D. Euphemia“, Jordt, am 23. d. M. Helsinaör passiert auf der 
keise Stettin / Liverpool. 
*(Helm & Wonsild Nachf.) Lt. telegr. Nachricht ilt D. 
„Badeniä“ Kapt. F. Witt, von Haparanda nach hier abge— 
zangen. 
*CSanseat. Dampfschiffahrts⸗Gesellsch) D. „Newa“ ist 
Donnerstag von Kronstadt auf hier abgegangen. 
Elbe⸗Trave⸗Ranalschiffahrt 
Taunenburs, 23. Oltober. Die hiesize Schleuse vassierten: 
str. 5027, Stehr, von Lübeck nach Hamburg, 57t Studaut. 
str. 397, Martensen, von Lübeck nach Hambuürg, 201t Städqurt. 
tr. 6081, Kuhlmann, von Lübeck nach Hamburg, leer. 
ir. 438, Siuühf, von Lübeck nach Hamburg, 170 t Mauersteivwe. 
r. 399,. Hintz, von Samburg nach Mölln, 1818 Gerste. 
r 5069 Lochof, von Hamburg nach Möilln, 247 t Gerste. 
Am 24. Oktober: 
r. I18, Schultz, von Mölln nach Hamburg, 25801 Roggen. 
r. 21. HSeinrich, von Lühedk nach Riesa, 4706 Bretter. 
r. 4615, Fuder, von Güster nach Hamburg, 3068 Kies. 
r. 60, Zeitz, von Lübeck nach Magdeburg, 153t Zement. 
r. 1365, Zache, von Hamburg nach Lübeck, 420 Stückqgut. 
r. 1134, Teber, von Samburg nach, Lübeck, 28518* Stüdgut. 
r. 3721, Köthke, von Hamburg nach Lübeck, 90 t EStücdut. 
x. 229,. Meier. von Hamburg nach Lübed, 170t Gerite. 
x. 311 Stallbaum, von Samburg nach Luübech, leer. 
Ar. 380, Fehling, von Hamburg nach Güster, eer. 
Ner. 268, Stuhimacher, von Hamburg nach Güfter, leer. 
Rr. 390. Forte. von Hambürg nach Güster, leer. 
Waßerstands⸗Nachrichten. 
n 24. Oktober. vorm. 8 Uhr; — 22. 
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Traven;lecde. 
Travemünde. 4. ker vorm. Ubr WMW. 2. 
nachm. Ahr W,3 
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Herantwortliche Redakteure; Für Politik. Feuilleton und 
Allgemeines: Dr. W. A. Krannhals, für Tagesbericht; 
S. Wulif, für den IAnera eien C. Schüder, fämtlickh 
in Lüüheck.
	        
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