Full text: Lübeckische Anzeigen 1913 (1913)

17. Dezember 19183, 
vormittass 10 Uhr, 
bei dem unterzeichneten Gerichte anzu⸗ 
melden, widrigenfalls der Nachlaß den sich 
lea itimierenden Erben, ausgeantwortet 
werden und ein nach Erlaß des Ausschluß⸗ 
arteils sich meldender Erbe den im 8 24 
des Lübeckischen Gesetzes vom 258. März 1892 
zestimmten Beschränkungen unterliegen soll. 
Lübeck den 6. Oklober 1913. 16118 
Das Amtsésgericht, Abteilung VIII. 
In dem S2ntursverfahren ü er 
Lermögen des Kaufmanns Robert Martin 
Fhristian August Heinrich Gottlieb Ludwig 
Lübcke, alleinigen Inhabers der Firma 
Robert Lübcke in Lübech, Königltr. 41, 
vird Termin zur Prüfung nachträglich an— 
jemeldeter Forderungen auf 
den 28. Oktober 1913, 
voru. 10 Uhr, 
inberaumt. 16116 
Lübed, den 8. Okloder 1913. 
Das Amtsg⸗richt. Abt. V. 
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'erd. Layser, 
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Mailand. den 9. Oktober 1913 16128 
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vormittag 11 Uhr, 
dhe RBE, am Behnkai hierfelbft 
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à 50 4h, 
leicht beschädigt. 16008 
Lũbed, den 10. Oktober 1913. 
Emil Tesssscham, 
beeidigter Aultionator sür Waren 
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Aktiva Ende 1912. 124 Millionen Mark. 
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Vor hundert Jahren wurde am 18. Oktober durch die 
Winesgiege bei Leipzig das Schicksal des korsischen Eroberers 
defiegelt, die deutsche Freiheit wiedererkämpft! Auf der Höhe 
des einstigen Kampfgeländes haben vaterländisch gesinnte 
Hänner ein gewaltiges Ruhmesmal für die gefallenen Streiter 
rrichtet, das an diesem Tage feierlich enthüllt werden wird. 
vleichzeitig aber rüstet man sich in allen Gauen unseres Vater—⸗ 
andes, den Erinnerungstag der Schlacht festlich zu begehen 
Auch in unserer Stadt wird am 18. Oktober durch eine offizielle 
Fef?er desselben gedacht werden. Daneben ist in weiten Schichten 
de Bürgertums der Wunsch laut geworden, durch eine würdige 
Kundgebung alier nationalen Kreise das Gedächtnis jener großen 
Zeit der heutigen Generation wieder, vor Augen zu führen. 
Als geeignetster Ausdrudck hierfür erschien die Veranstgltung 
eines allgemeinen Fadelzuges, der gm Vorabend den Festtag 
einleiten soll. Eine zu diesem Zweck auf den 8. Oktober ein⸗ 
berufene Versammlung der verschiedenen Verbände und Vererne 
hat sich einstimmig für eine solche Feier ausgesprochen. Es wird 
iunmehr ESache der Bevölkerung sein, den Vätern, welche sich 
vor 50 Jahren gieichfalls zu einer solchen Feier einten, nicht 
aachzustehen, sondern durch einmütige Teilnahme an diesem 
Hedächtniskte den Helden jener Tage und der durch lie er⸗ 
trittenen Befreiung vom Joche der Fremdherrschaft ein Zeichen 
dankbarer Erinnerung darzubringen. 
Alle national gesinnten Verbände und Vereine, sowis jeder 
Freund, der Sache, sind zur Teilnahme an dem Fackelzuge 
herzlichst eingeladen. Kosten entstehen den Vereinen, bezw. den 
einzelnen nur insoweit, als die Wachsfackeln mit 356 Pfenig 
für das Stück zu bezahlen sind. Fackelkarten werden von heute 
ab in den durch Aushang kenntlich gemachten Geschäften sowie 
beim unterzeichneten Vorsitzenden ausgegeben; diese können be— 
reits einige Tage vorher beim Markthallenaufseher Kelling 
und im Geschäffslokal der Firma Ferd. Kayser gegen Fackeln 
eingetauscht werden. Es wird zur Vereinfachung des Aus— 
gabegeschäfts am Fackelzugabend empfohlen, von dieser Ein— 
richtung zahlreich Gebrguch zu machen, insbesondere ist es er; 
wünscht, daß sich die Vereine rechtzeitig auf diese Weise mit 
Fackeln versehen. 
Vereine, welche auf dem gleichen Boden stehen, und ver— 
sehentlich eine Aufforderung nicht erhalten haben sollten pder 
aus einem sonstigen Grunde den Aufruf noch nicht unterzeichnet 
haben. werden, gebeten, demselhen durch Anzeige an den unter⸗ 
zeichneten Vorsitzenden beizutreten. 
Die Teilnehmer des Fadtelzuges versammeln sich a m Abend 
des 17. Ortober möoglichst frühzeitig auf dem Burgfelde, der 
Abmatsch erfolgt pünktlich . Uhr.. Der Zug bvewegt sich am 
Geibeldenkmal vorber durch die Breite Straße über den Markt; 
platz nach dem Bismarckdenkmal vor dem Holstentor. Dort 
kindet der Schlußakr statt. 
Lübeck, den 6. Oktober 1913. 
Dest geschäftsführende Ausschuß; 
Rechtsanwalt C. Weyr o,witz, Vorsitzender, 
Ernst Boise, Eisenbahndirektor C. Christensen, Gexichts- 
ekretär W. Köster, Direktor Dr. EChr. Reuter, Carl 
Rieger, Rud. Schwenn, Dr. S. Siepers, W. Stender. 
ßans Westfehling. Herm. Wandke, Turnlehrer 
G. Zimmermann. 
Dem Ausruf treten folgende Verbände, bezw. Vereine bei: 
Alldeufscher Verband, Allgemeiner Deutscher Sprachverein, 
Bäckergesellenbrüderschaft, Bäckerinnung, Bauhütte, Böttcher— 
innung. Bund der Maurer und Zimmerer, Concordia, kauf— 
näannischer Verein. Deutsche Kolonialgesellschaft, Abteilung Lübeck, 
Flottenverein, Genossenschaft freiwilliger Krankenpfleger, Ge⸗ 
verbevperein Travemünde,. Gewerkverein, Innung der Maler, 
Jünglings- und Männerverein Feierabend, Konservatiper Verein, 
Kriedersanitätskolonne. Landeskriegerverband Lübeck, Landes— 
verein vom Roten Kreuz. Lehrergesangverein, Lübecker Ball— 
pielklub, Lübecker Ruderklub, Lübecker Rudergesellschaft von 
1885, Lübecker Schützenverein, Lübecker Pfadfinder-Korps, 
Union blau⸗weiß blau, Lübecker Turnerschaft, Lübeder 
Zurnverein Gut Heil, Männerturnverein, Militäranwärterverein, 
Rationalliberaler, Verein, Nordmarkenverein, Ostmarkenperein, 
Keichsverein Reichsverband gegen die Sozialdemokratie, Schlach- 
erinnung Schornsteinfegerinnung, St. Gertrudverein, Tapezier⸗ 
nnung, Töpferinnung, Verband deutschnationgler Handlungs⸗ 
gehilfen, Verein, der Liberglen Volkspartei. Vereinigung ehe⸗ 
maliger v. Großheimscher, Realschüler, Vereinigung früh. Lüb. 
Waisenhauszoglinge, Verein der unteren Post- und Telegraphen⸗ 
heamten, Verein für das Deutschtum im Ausland, Verein 
Ldübeckischer Bureaubeamten, Vereinigte Männergesangpereine, 
Verein der Zollauffeher, Assistenten und Sekretäre Wehrperein. 
15818 
& 
Entweder Kathreiners Malzkaffee oder 
gar keinen! Ich lasse mich nicht täuschen! 
Ich kenne den echten Kathreiners Malz— 
kaffee nicht nur am geschlossenen Paket mit 
Kneipp⸗Bild, sondern auch an seinem Wohl⸗ 
geschmack und würzigen Aroma
	        
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