Full text: Lübeckische Anzeigen 1913 (1913)

Neueste Nachrichten und Telegramme 
— der „L. Axe uiud l. Z.“q J — 
Vom Balkan. 
Der türtifcabulgarische Friedensvertrag. 
W. Konstautinopel, 30. Sept. Die Hauptbestimmungen des 
ürkischbulgarischen Friedensvertrages sind fol— 
jzende: Artikel 77 Die aus den von der Türkei an Bulgarien 
abgetretenen Gebieten stammenden, dort wohnenden Personen 
verden hulgarische Untertanen. Diese zu bulgarischen Unter⸗ 
anen gewordenen Personen werden während eines Zeitraumes 
von 4 Jahren die Freiheit haben, an Ort und Stelle zugunsten 
er ottomanischen Nationgalität zu optieren durch einfache Er⸗ 
klärung bei den lokalen bulgarischen Behörden und Eintragung 
hei den ottomanischen Konfulaten. Muselmanen in den abge— 
retenen Gebieten, die bulgarische Untertanen geworden sind, 
werden während 4 Jahre nicht zum Militärdienst herangezogen 
und haben keinerlei Militärsteuer zu bezahsen. Die Muselmanen, 
die von dem Optionsrecht Gebrauch machen, werden die abge— 
retenen Gebiete verlassen und zwar bis zum Tage des Ablaufes 
»er oben vorgesehenen vierjährigen Frist, wobei sie das Recht 
haben, ihr Hab und Gut zollsrei auszuführen. Sie können jedoch 
Immobilien jeder Art in Stadt und Land behalten und sie durch 
Dritte verwalten lassen. — Artikel 8: Die muselmanischen Un—⸗ 
tertanen Bulgariens werden in allen Gebieten Bulgariens die 
Neichen bürgerlichen und politischen Rechte genießen wie ge— 
züttige Bulgaren. Sie werden Gewissensfreiheit und die Frei— 
heit der äußeren Ausübung des Kultes haben; die muselmanifchen 
Hewohnheiten werden respektiert. Der Name des Sultans als 
des Khalifen wird weiterhin in den öffentlichen Gebeten der 
Muselmanen genannt. Die muselmanischen Religionsgemein- 
schaften, die gegenwärtig bestehen oder in Zukunft errichtet werden, 
hre hierarchische Orgamsation und ihr Vermögen werden aner- 
tannt und respektiert. — Artikel 16: Die bulgarische Regierung 
st auf die Rechte und Verpflichtungen der ottomanischen Re— 
gierung gegenüber der Gesellschaft der orientalischen Eisenbahnen 
heschränkt für den in den abgetretenen Gebieten ihr konzedierten 
Teil der Bahnlinie. Die bulgarische Regierung verpflichtet sich, 
inwerzüglich das rollende Material und andere Obiekte, die der 
nenannten Eisenbahngefelsschaft gehören und von der bulgarischen 
fegierung beschlagnahmt worden sind, zurückzugeben. 
Albanischer Appell. 
W. Valona, 30. Sept. Eine Anzahl von albanischen 
Notabeln aus verschiedenen Gegenden des Landes, darunter 
»e Notobeln Ekrem Bei Flora, Hairedin. Dibra und Achmed 
Dakli richtet folgenden Aufruf an die zivilisierten 
Nationen: „Das albanische Voll, das seit Jahrhunderten 
beständig Blut für seine Freiheit vergossen und die Vahnen 
ür die Erfolge der Ballkanstaaten geöffnet hat, konnte noch 
mmer nicht Gerechtigkeit finden. Hier in Südalbanien schmachten 
zufiderte unserer Brüder in den griechischen Gefängnissen. So— 
zar unsere nationale Haartracht bildet den Gegenstand der Ver— 
solgung seitens der Ortsbehörden. Derwische werden krumm 
und lahm geschlagen und getötet. In Goritza und Delvino, 
das bereits Albanien zugesprochen ist, herrscht vollsständige 
Anarchie. In Nordalbanien setzen die Serben ihr Jerstörungs⸗ 
verk fort. Die Massakrierungganzer Familiensteht 
rufder Tagesordnung. Jüngst wurden albanische Hirten 
zehängt und ihre Leichen durch Bajonettstiche zerstückelt. Nicht 
iinmal die Unschuld wird geachtet. Die Serben verbrennen alle 
Kinder, deren sie sich bemächtigen, bei lebendigem Leibe. Die 
inmenschlichen Taten, die von jenen, die unser Volk ausrotten 
vollen. begangen werden, haben die Albanier zur Verzweiflung 
zebracht. Ta sie nichts mehr zu verleren haben und am Ende 
hrer Geduld angelangt sind, haben unsere unglücklichn Brüder 
iu dem einzigen Mittel. das ihnen blieb, ihre Zuflucht ge— 
riommen, ihr Leben teuer zu verkaufen und die Ehre ihrer Fa— 
rilien zu retten. Die Leiden. denen sie ausgesetzt sind, haben 
ie gezwungen, den erlöfenden Tod auf dem Schlachtfelde zu 
uchen. Im Namen der Menschlichkeit appellieren wir an die 
idilisierten Nationen, sich bei den Großmächten ins Mittel legen 
u wollen, auf daß sie nicht zulassen, daß diese Bevölkerung, die 
rrotz Jahrhunderten der Verfolgung ihre nationale Existenz be-— 
wahren konnte, auf diese Weise durch die Serben und Griechen 
vernichtet werde.“ 
Aus dem Aufftandsgebiet. 
W. Wien, 30. Sept. Die Südslawische Korrespondenz mel⸗ 
det aus Belgrad, daß es den Serben gelungen sei, Mawrowo 
uind Galitschnik zu nehmen. wobei die Albanesen großze 
Berluste erlitten haben. Rei Ochrida finden seit Sonnsag 
ebr ertitterte Rämofe stan 
u 
Französische Zollschikanen. 
W. Beten. 30. Sept. Die Schweizerische Depeschen⸗ 
Agentur konstatiert, doaß auch die Schweiz insbesondere sein der 
etzten Revision des französischen Zolltarifs wiederholt in die 
dage gekommen ist, bei der französischen Regierung vorstelng 
u, werden gegen Versuche der Verwaltung, vertragliche oder 
zesotzliche Bestimmungen so auszulegen, daß sich daraus un— 
wlässige Erklärungen der Einfuhr in Frenkreich ergeben. Do⸗ 
jegen wird gegenüber anderslautenden Preßmeldungen ais võliig 
unzutreffend bezeichnet, dah durch sachgemäße Verfolgung deeses 
Verlangens jemals auch nur die leiseste Abkühlung oder Trü⸗ 
zung in den politischen Beziehungen zwischen beiden Ländern 
ingetreter. seien Die Schweiz setzt volles Vertrauen in die 
Finsicht und die Gerechtigkeit der Regierung der Republit. 
Fine weitere abfällige Kritik der franzöfischen Mandver. 
Vatis, 30. Sept. Der Sengtor, und frühere, Offi⸗ 
ier Humbert, der mehrmals als Kandidat für das Ktiegs⸗ 
ortefeuille genannt worden ist, veröffentlicht imn Journal eine 
üuberst scharfe Kritif der französischen Seeres— 
nmansver. Erx erklärt, die Armee für schlecht ausgebüdet, 
chlecht ausgerüstet und schlecht befehligt und schließt: Wenn 
vit unseren Soldaten die Mittel gegehen hahen, lich ausju⸗ 
dilden und wenn wir ihnen den Bedürfnissen des Fort'chritts 
ntsyrechende Waffen geliefert haben werden. werden wir noch 
mmer nichts, für sie geton haben, wenn wir Hnen nunscht die 
Fühbrer geben, welche ihre Tapferkeit verdient. Statt einer 
tarken, zum Siege bereiten Armee besitzen wir dann nur eine 
ingeheure zum Zusammenbruch reife Menschenherde 
Thina und Rußland. 
P0. Petersbura. 30. Sept. Aus russischer offizieller 
Zuelle wird jetzt gemeldet, daß kürzlich der russische Ge⸗ 
gudte in Veking die Antwort des chinesischen Mi⸗ 
nisters des Aeußern auf eine vor längerer Zeit in ener⸗ 
dischem Tone ühergebene Note wegen der Mongolen erhalten 
at. Chena erklärt, zu Verhandlungen wegen der, Mandschurei 
czeit zu sein. Da Rußland, das Verhandlungsgebiet in seiner 
rsten Note fest umgrenzst hatte, hofft man in Petershurg bald 
zu einem Einperständni« mit Fhina megen der Mongolei zu 
nnmen 
J. 
9 
Javanischer Ehrgreiz. 
PC. Tolio, 30. Sept. Die Zeitung Nonifmi, die einem 
Bruder des javanischen Botschafters in Petersburg gehört, 
hesteht energisch dargauz. daß Japan die augenblidlichen guten 
Beziehnnaen zu Rußland ausnutzt, um sich zu einer Afiartischen 
ßmecht auf dem Festlande zu entdticeln. 
Vanafiatentunt gegen Euro paertum. 
PO. Retereburg. 30. Sept. Mit, Unterstützung der iapa— 
nischen Regierung wurde, wie aus Chardiin gemelbet wird, 
u der Südmandschurei im Orte Dairen ein Köngreßk i— 
resilcher und japanischer Journalisten abgehalten. 
die, Verhandlungen gipfellen in folgender Resosution:vie 
assenverwandtschaft zwischen Japanern und Chinefen verbindel 
Jeide Volksklassen zu gemeinsamer Arbeit für das Pangasiaten- 
um. Dieses Programm soll fürs erste besonders mder 
zAdmandschurei. wo, Japaner und Chinesen zusammenwohnen, 
ie 88 für ihre Zusammenarbeit gegen das Europäer— 
um bilden. 
* 
Luftfahrt. 
Landung des Offizierfliegers Steffen in Franfreich. 
Der in Döberitz zum Fluge nach Engl and aufgestiegene 
Hilitãrflieger Leutnant Steffen, der nach einer Zwischensan⸗ 
ung auf belgischem Boden in Berchen bei Brüssel am Montaqg 
achmittag um 3 Uhr zum Weiterfluge nach London aufstieg, 
t Montag abend in Frankreich zwischen Dannes und Neu— 
zatel gelandet. Es liegen uns die folgenden telegraphischen 
Melsdungen darüber vor: 
W. VBonlogne sur Mer. 30. Sept. Meldung der Agence 
zavas. Gestern abend ist ein dentscher Flieger zwischen Dannes 
ind Neufchatel gelandet. Er erklärt, er sei morgens von Berlin 
bgeflogen und habe beabsichtigt, in Calais zu landen, habe 
ich iedoch werirrt. Während die Behörden die Angaben des 
Fliegers nachprüfen, wurde der Apparat auf der Landungsstelle 
zelassen. Der in der Nähe gelandete deufsche Flieger ist ein 
Offizier. Er ist aufgefordert worden, genaue Angaben über 
den Zwed seiner Reise zu machen. Unter der Bevölkerung hat 
ich kein Zwischenfall ereignet. Eine amtliiche Mitteikung 
bestãtigt, daß der hier gelandete Flieger der preußische 
Dberleutnant Steffen von der Fliegertruppe 
n Döberitz ist. Oberleutnant Steffen hat die deutsche Bot⸗ 
haft in Paris von seiner Notlandung benachrichtigt. Diese hat 
imnverzügkich den zuständigen deutschen und französischen Be— 
örden von dem Vorfalle Mitteilung gemacht. Aus Bou— 
ogne sur Mer find fünfzig Mann zum Schutz des Flugzenuges 
ntsandt worden. Seitens der franzöfischen Be— 
sörden wird dem deutschen Flieger großes Entgegen— 
ommen bewiesen. Man ist überzeugt, daß die Angelegenheit 
asch und ohne Schwierinkelten geregelt werden wird. 
W. Borlogne sur Mer, 30. Sept. Der bei Neuäfchatel 
selandeie deutsche Flieger erklärte auf Bekragen dem 
ßeneral Duplefsis, dem Befehlshaber des Fliegerkorps, er 
eiße Hans Steffen, sei 28 Jahre alt und Leutfnant 
m 35. Infanterie-Regiment in Brandenburg. Er sei nach 
döberitz abkommandiert worden. Er habe beabsichtfigt, den 
dekord Guillaux zu schlagen. Da er jedoch mit widrigen Win— 
den zu kämpfen gehabt habe, sei er nach Norden abgetrieben 
vorden und zunächst in Köln gelandet, und, nachdem er wieder 
nfgestiegen sei, bei Brüssel. Dort habe er an den deutschen 
zotschafter in London telegraphiert, daß er nach Dover sliegen 
»olle. Kurz vor Boulogne sur Mer habe er die Richtung 
erloren und sei gegen 552 Uhr bei Neufchatel gelandet. Als 
r einen Landmann auf dem Felde befragte, habe sich ein an— 
nesender Lehret nach seiner Nationalität erkundigt. Er habe 
eantwortet, daß er ein Deutscher sei, worauf ihn der Lekrer 
ind ein Feldhüter nicht wieder aufsteigen ließken und die Be— 
örde verständ:gten. 
Berliu. 30. Sept. An den hiesigen amtlichen Stellen legt 
nan dem Zwischenfall von Boulogne-sur-Mer keinerlei Be— 
»eutung bei. Es wird vielmehr die boldige Freilassung des 
Rberleutnants Steffen nrit Bestimmtheit erwartet, weil die von 
en französischen Behörden eingeleitete Untersuchung zweifels— 
rei ergeben wird, daß eine Noftlandung vorliegt. Ueber 
zie Maßnahmen bei Notlandungen ausländischer Offizierfliieger 
ind in dem kürzlich vereinbarten Luftabkommen zwischen 
Deutschland und Frankreich weitaehende Bestimmungen getroffen 
nardon 
v* 
W. Samburg. 30. Sept. Das Luftfchiff „Hans'a“ 
tieg um 4 Uhr zu einer Vassagierfahrt auf. Auf jeinem Fluge 
erührte es Friedrichsruh, wo es wieder Kehrt machte und 
iber Bergedorf, Harburg, Altona nach Hamburg zurüdkehrte. 
im 6 Uhr 8 Min. lag das Luftschiff wieder in der Halle. Es 
atte stellenweifse auf der Fahrt mit einem Wind von 13 Meter⸗ 
Sefundenstärke zu Jämpfen 
W, Bremen, 80. Sept. Der Schnelldampfer „Kaister 
BVilhelm der Große“ ist heute mittag bei ungünstigem Wasser- 
tand auberhalb, des Rotesand-Leuchtturms auf Grundegs e— 
atenn, wird gber, wie bestimmt zu erwarten ist, heute abeud 
rit dem nächsten Hochwasser seine Reise fortfetzen können. 
W. Berlin. 30. Sept. Heute, morgen hrach in der 
dDampffschneidemühle und HSolzbearbeitungs 
abrit Schanl ein Brand aus, der sehr schneli groke 
lusdehnung vahm. Die Feuerwehr hatte mehrere Stunden mit 
er Lösgwng des Feuers und den Aufräumungsarbeiten zu tun. 
die Fabrik und die Dächer der angrenzenden KHäuser sind falt 
ollständig zerstört. 
Der Revolperanschlag, den gestern der Sattler Her—⸗ 
nann Ogeri in einem Café in der Oranienburger Straße ver—⸗ 
bte, hakf ein zweiteess Opfer gefordert. Nachdem Odert 
in den Schußwunden, die er sich nach der Tat selbst heige— 
racht hatte, aleich nach der Aufnahme in die Klintk gestocben 
zar, ist heute auch die Abwäscherin Hedwig Martin, auf die 
IAert aus Eifersucht mehrere Schüsse abgegeben haftte, ihren 
Kerletungen erlegen. Der Konditor Loy, der ebenfalls eine 
dugel erhalten hai, ist schwer verletzt worden. 
W., NMerrignan. 30. Seyt. Zu der Unwetterlata— 
tronhe in Cexbere wird, weiter gemeldet: Drei vom 
Zlitz in Brand, gesetzte Häuser sind eingestürzt, wobei s Pere 
onen getötet und mehrere perletzt wurden. Hilfe ist 
orthin gesandt worden. Regengüsse haben den Einstarz des 
kifenbahndammes verursacht, wodurch der Verkehr gesperrt üt. 
W. Roftow am Don, 30. Sept. Amtlich. Die Eihen- 
hah,n kat ast t,o phe, auf der Wladikawkasbahn ist durch bñ s 
pillige Beschädigung, der Schienenwegeherbei— 
eführt worden Die Zahl der Toten beträgt, 35, der 
derletzten etma 50. Die Verunglückten befanden sich im Post— 
noaen. in Dienstengen und in zwei Magen dritter Quaf- 
In Lübeck zugezogene Familien: 
T. von Pein, Buchhalter, Vercevalstr. 12. 
J. C. F. W. Behrens, Wächter d. Wach- u. Schliej⸗Geh., 
Langer, Lohberg 66. 
F. Lewitz, Arbeiter, Margaretenstr. 194. 
H. L. Ahlers, Buchhalter. Schwartauer Allee 87. 
Lühr, Arbeiter, Elswigstr. 3. 
Klemstein, Kellner, Bleicherstr. 22. 
hemann, Tischlerag, Warendorpstr. 72. 
Anton, Ingenieur, Travelmannstr. 2. 
in. Oherzolseinnehmer a. D., Adlerstr. 22. 
Hhwmidt. Landwirt, Karpfenstr. 54. 
ix. Fleischer, Geschäftsführer, Hohelandstr. 56 
arichs, Rentier, Fallenstr. 40. 
Burmeitler, Athener, Si Amenstr. 16. 
FI. F. Lembcse. WVostsekretär. Vercevolite 48 
Telegranhische Kurs-und Marktherichte. 
W. Berlin, 30 September Seblusskurse. 
Iltimo·Kurss. 29 30 MNtimo- Rurss. 29 30 
libeck· Blehen. is. · — ⸗ HEbs. Am.- Paeckott. 146.25 147.50 
Lombarden 2675 26.75 Norddentseh. Lloyd 124.50 126.25 
Serlin. Handelsges. 16225 16250 I[aurabutte 168.37 167.37 
Deoutsehe Rank 248.50 249.253 Boechumer 222.62 221.287 
Dresdener Rank TT IGOI2 Dortmund. OUnio. C.C 
Oisconto-Command. 185. 25 185.25 Dynawit⸗ rust —⸗ —— 
estr. Kreditbank 199.25 198.87 3 Privat Digkont: 58. 
Sebluss: ubig. 
*ũbeck. 80. Sept. Hornoiehmarft. Auftrieb am 29. Sept. 
196 Rinder. und zwar 9 Ohhsen 6 Bulien, 181 Huhe . Junarinder, 
on 88 Stud aus der hiesigen Quarat saneanstait 88 Stud aus dem 
A Es wurden ur b0 Kg. Schlachtgewicht bezahit I. Qua 
tat it 86 bis 00 M. 2, Qualitae mit sö dis 88 ne 3. Qugüigt 
—— 
Sνα J I Ausrieb 276 Sqaͤweine aus dem Iniand, 
Bezahlt wurden; Leichte und Viüstelware i 73 dis 1Di. sen⸗ 
hwere Ware mit 72 bis 738 — N. VBersandschweine —. bis — M. 
Zauen wit 64 bis 66 M. — Außerdem noch? 10 feite Kälber mi 
72 οο Schafe mit 8o— i00 . Ausnohmeware wurde über 
Notiz bezablt. Die Martllage war in aljen Galtungen mäßig rege 
—— 
Aangekommene Schiffe. 
Travemünde, 29. September. 
Mass. 
von 
D. Seeadler, Mews, Wis mar 
n 30. September. 
D. Stadt Lübeck, Beeth, Memel 
2. Luba. Wegner, Königsberg 
D. Westkusten, Larsson. Kopenhagen 
D. Stegeborg. Ringnees, St. Petersba 
Gertrud. Dorbrandi, Neusftadt 
Hansa, Clausen, Holbäck 
Falken, Hansen, Sundborg 
Bertha. Hansen. Nyuborgꝗ 
D. Meta, Trillhase, Burq o. F. 
Albatros. Mattson, Rudkiö bing 
D. Gauthiod, Hammarström. Kalmar 
sabgegangene Schiffe. 
Travemünde. 29 September nan 
delaoland. Hege. Aarhus 
lscanig. Brindmann, Koldina 
2. NRiedermeyer. Rostod 
1d. Kollbergo. Kope nhagen 
Den 30. September. 
Sydland, Larsson, Luleä 
Thea, Siller. Rotterdam 
—A Furillen 
Seeberichte. 
Lübed. 30. September. 
Franz Beinrich. Laut Telegramm aus Konigsberg 
ist D. „Stochholm, Kavbt. O. Diedow. heute jrübh von dort auf bier 
abgegangen. 
(EC. Possehl & Co.) D. „Gotland“, Kapt. Stieg, iss 
heute vormitiag von Serrenwyk nach Furillen abgeggngern. 
— D. „Lübed““, Kapt. Heyl, ist heufe vormittag von Narvit 
in Rotkerdam angekommen. — D. RNarvike, Kapt. Houwedel. 
st heute mittga von Emden nach Herrenwyk, aAbgegangen — 
D. Ojtseen“, Kapt. Eiggert, ist geftern nachmittag von Furillen 
ach Herrenmyl abgegangen. — D. „Lulea“, Kapt. Enerbrodch 
st heute vormitftag von Danzig in Gefle angekommen. 
F. G. Berfinmg.) D. Anneliese“ ist heute vormittag 
IIS. Whyr Pillau vassiert und nach Königsberg weitergzgangen. 
Granz Seinrich. Sauft Telegr aus Roklerdam isi 
oer Dampfer, Juno“, Kapt. L. zum Buttel, Dienstag früh 
von dort auf hier gbgegangen. 
. GS. O. Llingiröm. D.„Imatra“, Kapt. C. Vierow, ist 
Dienslag vormitigg in Wihorg angekommen, 
*(0IJ. A. Sudau.) Laut Telegramm ist D. „Dora“, Kapt. 
Klingenbera. heute früb in Damid angekommen. 
Elhe⸗Trave⸗Kanalschiffahrt 
Launenburs. 29. September. Die biesiage Stleule vassierten: 
Nr. 511. Rheinhardt, von Güster nach Hamburg, 138 t Kies. 
Pr. 871, Saupt, von Güster nach Hamburg, 181t Kies 
Vr 47, Weidemann, von Güster nach Hamburg, 1741 Kies. 
Ir 2182, Ulrich, von Güster nach Hamburg, 187t Kies. 
5027, Stehr, von Hamburg nach Lübeck 180t Stückqgut. 
5435, Wollschläger, von Lübeck nach Aussig, 662 t Erz 
804, Trübe, von Hamburg nach Lübech, leer. 
29. Wiegels, von Lübeck nach Hamburg, 212 t Stückqut. 
3, Kluge, von Lübeck nach Hamburg, 14413 VBretter. 
Echwarz. von Hamburg nach Lübed, 403t Stäckant. 
Sasse, von Hamburg nach Lühedh, 377t Stüdgut. 
Görges, von Luͤbeck nach NAussig, 3616 Erz. 
Liypelt, von Lübeck nach Aussig, 431t Erz. 
Kleinau, von Lübeck nach Aussig. 3906 Erz. 
.2. Somann, von Lübeck nach Aussig, 436t Erz. 
Sörges, v. Bernburgen. Lübeck, 211 Soda und Saiz. 
Schäfer, v. Schönebecke n. Lübeck, 598 t Soda u, Salz. 
VdNiroe⸗ v. Charlottenhurgen Lüheck. 342 t Kapsei- 
eben. 
räunling, von Lübeck nach Aussig, 665 t Erz. 
Müllet, von Löbeck nach Hamburg, 200 t Weizen. 
Hahn, von Lübeck nach Aussig. 557t Erz 
ula“. Rolshorn, v. Maadeburg n. Lübeck,. 89 t Stückg. 
79 Reinicke, von Magdeburg nach Lübech, 186t Grüdg. 
Am 30. September: 
r. 4386, Kissauer, von Güster nach Hamburg. 436t BGies. 
Nr. 4962, Heide. von Güster nach Hamburq. 177 t Kies. 
Yr. 1134, Mellert, von Güster nach Hamburg, 177t Kies. 
Nr. 747, Knuhlicke, von Güster nach Hamburq, 164t Kiez. 
Yr. 1323, Gottschalk. von Güster nach Hamburg, 185t Kies. 
Ur. 5980, Klepsch, von Güster nach Hamburg, 182t Kies. 
Yr. 5940, Kliem, von Güster nach Hamburg 17411 Kies. 
Pr. 297, Meier, von Güster nach Hamburg, 165t Nies. 
Nr. 1112, Hermann, von Güster nach Hamburg, 1938 Kies. 
D. Igrmino Otte, von Lübeck nach Magdeburg, 1511 
Stückant. 
Pr. 971. Fyder. von Schäünebeck nach Lübeck, 839 t Salz. 
Ne 1045. Därre non Lüheck nach Aussia, 307 t Erz. 
PMo erttands⸗Nachrichten. 
30. September. norm. 8 Uhr: — 19. 
nachm. 6G Uhr: — 4. 
— 2aden. d⸗ 
Travemünde. S. eptember porm uear O, 2. 
nachm. 6 Ubr NO, 5 
Anssicht für die Mitterung am J. Oktoher. 
Schwache öftliche WMinde. Norwiegend heiter. Taas 
ziemsich warm. Tracken. 
— — — — —— —ÆECLZZ: 
Verantwortliche Redalteure: Fr »eolitik. Feuilleton und 
Allgemeines: J. V.! G. Wulff, für Tagesbericht: 
5. Wulff, far den Inserateuteil: C. Schüder, sänitlich 
in PoOobed
	        
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