Full text: Lübeckische Anzeigen 1913 (1913)

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Wöchentlich 13man (Vochentags morgens und 
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Beilagen: Vaterstäͤntische Blätter. — Der Fat 
e der freien und Hansestadt Lubes 463. Jahrgang 
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Orud und Verlag: Gebrüder Borchers 5. m. b. 5. m Lübeck. — Geschäftsstelle Adtes· 4us (Kön 
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Mittwoch, den 3. September 1915. 
Erftes Blatt. hierzu 2. Biatt. 
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Umfang der heutigen Nummer 6 Seiten. e 
Nichtamtlicher CelI. 
Deutschland und San Franzisko. 
Von Dr. Max Adler GBerlim). 
Die deutsche Regierung hat durch ihre bekannte Ertzärung in 
ver Norddeulschen Allgemeinen Zeitung eine offizielle Beteiligung 
Deutschlands an der Weltausstellung in San Franzisko abge— 
lehnt. Aus dieser Erklärung, die einen etwas unvermittelten Ein⸗ 
druck machte, ergibt fsich, daß die verantwortlichen Stellen über 
eine Frage, die für unser ganzes Wirtschaftsleben von erheblicher 
Bedeutung ist, gleichsam unter Ausschluß der Oeffentlichkeit ver—⸗ 
handeli haben. Selbst die Begründung, die sie der negativen 
Entscheidung folgen ließen, ist nichts weniger als erschöpfend, 
ind es ist daher verständlich, daß die Angelegenheit mit dieser 
Erklärung nicht erledigt scheint und daß sich in der Oeffentlich— 
keit gegenwärtig eine Diskussion entspinnt, die eigentlich erst 
die Grundlage für die Stellungnahme der Regierung höätte 
bilden sollen. 
Es kann nicht genug betont werden, daß keineswegs, wie 
es auch in der Veröffentlichung der deutschen Regierung hinge— 
stellt wurde, diese Ausstellung und die Eröffnung des Ranoma— 
kanals nur zeitlich zusammenfallen, sondern daß diese beiden 
Freignisse guch in ursächlichem Zusammenhange stehen: die 
Ausstellung soll einem Ereignis von woltgeschichtlichr Be— 
deutung seine besondere Weihe geben. So sind diese beiden 
Ereignisse aus demselben Geiste des Fortschritts, des friedlichen 
Wettbewerbs geboren und zweifellos werden sie auch in ihren 
Wirkungen einoander durchdringen. Auch ein *lüchtiger Blick 
ruf die Karte aber lehrt, wie weit sich diese Wirkungen er⸗ 
trecken werden. Da ist zunächst die nordamerikanische Westküste. 
Bisher in ihrem Verkehr mit Europa durchaus vom Osten 
Amerikas abhängig, werden sich diese Gebiete nach Eröffnung 
des Kanals direkt mit Europa in Verbindung setzen. Die Mög⸗ 
richkeiten, die sich damit für die europäische Industrie ergeben, 
sind nicht abzusehen, und wenn die Times vielleicht auch zu weit 
geht, die in der ganzen pazifischen Westküste bereits eine wirt— 
chaftliche Provinz Europas sehen will, so ist doch sicher, daß 
der europäische Kausmann sehr wohl in der Lage sein wird, 
auf diesem überaus wichtigen Markte mit dem Amecikaner zu 
konturrieren. Wie um eine Illustration hierfür zu geben, wird 
soeben die Nachricht verbreitet, daß. eine deutsche Firma es 
ist, die bei einer Konkurrenz um die Lieferung von Kranen 
für den Panamakanal aus dem Wettbewerb mit amerilanischen, 
englischen und holländischen Firmen als Siegerin hervorgegangen 
ist. Nicht minder bedeutsam wie auf dem kalifornischen Markt 
wird sich die Eröffnuns des Ranamafkanols aber auch auf 
* —s* 
den Märkten der füdamerikanischen Westküste äußern. Die 
ingeheure Entwicklung dieser Länder, die enormen Möglichkeiten, 
zie fich hier der wirtschaftlichen Expansion bieten, sind all⸗ 
»ekannt. Welche Mühe hat Deutschland nicht aufgewendet, um 
in dieser Entwicklung seinen Anteil zu haben und inmitten 
der amerikonischen, englischen und französischen Rivalitäten ist es 
einem Handel ja auch in der Tat gelungen, einen ansehnlichen 
Platz zu behaupten. Kamn man zweifeln, daß dieser mühsam 
rrungene Platz durch eine Nichtbeteiligung Deutschlands in 
San Franzisko ernstlich gefährdet ist? Kann es ratsam er—⸗ 
cheinen. grade in diesem entscheidenden Augenblick die Ge— 
egenheit zu versäumen, die deutsche Industrie würdig zu 
epräsentieren, unsere Beziehungen zu festigen und zu ver— 
nehren? 
Die Fragen stellen, heißt sie beantworten. In der Tat: 
Wenn jemals eine Weltausstellung diesen Namen verdiente, 
»ann ist es diese, bei der die Befucher dreier Weltteile zu⸗ 
ammenströmen werden und bei der die wirtschaftlichen Ten— 
enzen der bedeutendsten Absatzmärkie der Erde für lange Zeit 
inaus sich neu orientieren werden. Und was soll es gegenüber 
dingen von solcher Bedeutung besagen, wenn man auf die Ge— 
abr hinweist, daß Chinesen und Japaner auf dieser Ausstellung 
insere Modelle kopieren könnten? Gewiß ist es richtig, daß 
ruch die glanzvollste Beteiligung Deutschlands nicht unsere Herr 
chaft über den westamerikanischen Markt herbeiführen wird, 
Mein es ist zwedlos, etwas zu bestreiten, was niemals be— 
zauptet wurde. Der deutsche Kausmann weiß zur Genüge, daß 
han nichts in den Schoß fällt, daßn er jeden Fußbreiit Erfolges 
hwer erkänpfen muß, und gerade darum muß er es sich doppelt 
berlegen, bevor er einem Hampfplatz sernbleibt, auf dem so 
oichtige Dinge zur Entscheidung stehen. Er wird auch erkennen, 
zaß es mit dem Schlagwort „ausstellungsmüde“ in diesem Falle 
virklich nicht getan ist. Die Ecöffnung des Panamakanals und 
»ie Feier in San Franzisko werden einen jener Momente bil— 
»en, wo die wirtschaftliche Entwicklung der Welt sich auf sich 
elbst besinnt und nach neuen Wegen prüfend Umschau hält. 
s wäre unklug, wenn die beteirigten Kreise über diefen Punkt 
ich einem Irrtum hingeben würden und es könnte sich bitter 
ächen. wenn sie der Enttäuschung, die sie bei anderen Ge— 
egenheiten erlebten, gerade zur ungeeigneten Stunde Folge 
ieben wollten. 
Die Führer des deutschen Weltverkehrs, die Leiter unferer 
roßen Reedereien, die gewiß am berufensten sind, über diese 
dinge zu urteilen, haben der Oeffentlichkeit die Frage in diesem 
richte gezeigt. Sie haben ihre warnende Stimme erhoben und 
ie Folge war, — daß man sie beschuldigte, verborgenen Son⸗ 
erinteressen zu folgen. Ein Mann wie Ballin hat es sicher 
cicht nötig, sich gegen einen solchen Vorwurf zu verteidigen, 
den man also, soweit er das Persönliche betrifft, auf sich 
eruhen lassen kann. Rein sachlich aber ist er bezeichnend 
afür, mit wie leichtfertigen und törichten Argumenten in dieser 
chwerwiegenden Frage gekämpft wird. Die Reedereien spielen, 
nmoeit der Güterervort in Frage käommf. io nur aine permittende 
Offizierstöchter. 
Roman von Paul Grabein. 
(18. Fortsetzung.) Machdrud perboten.) 
„Ist das ein Grund?“ e, 
In seinem Auge, das über sie geneigt war, sah sie es 
olötzlich aufleuchten — sieghaft und werbend zugleich 
„Kommen Sie!“ 
Und schon fühlte sie seine Hand unter ihrem Arm. Da 
zab sie ihren Widerstand auf und folgte ihm zur Linde. 
Noch nie hatte Gerda so getanzt, wie diesen Walzer. 
Walter Kyllburg stand unter den Zuschauern. Und als er sie 
so inn Arm Keßeers sah, mit geschlossenen Augen und leise hinten⸗ 
iber geneigtem Kopf, ganz weiche Hingabe, da wandte er sich 
tist ab. Er hatte genug gesehen. Planlos irrte er im Gewühl 
des Festes einher. Unter den Vielen. den Lachenden und Ge— 
niehenden, ein Einsamer. 
Der Tanz war zu Ende. Aber immer noch unter seinem 
Bann schritt Gerda am Arm Keßlers dahin. Willenlos seiner 
Führung sich hingebend. Ihr war, als habe er da eben in 
diesen Minuten, wo sein Arm sie unfangen, von ihrer Person 
Befitz ergriffen. So empfand sie jetzt nur jnstinktiv: ia, das 
lat gut — hier im Kühleren. Und tief bob und senkte lich 
hre junge Brust. 
Sie schritten in einen der Taxusgänge. Die scharfgeschnitte— 
nen Schatten der künstlichen Hekenformationen fielen im Schein 
der Bogenlampen vor ihnen über den Weg s, hin, in phantasti⸗ 
schen Gebilden. Als wären sie in einem Zaubergarten. Weich 
umfing sie die Nacht, und dazu die gedämpfte Mufik vom 
Tanzplatz. So lodend, alles innerste Sehnen auslösend. 
„„Ist das schön!“ Gerda hörte es pfötzlich im halben 
Flüsterton, nahe an ihrem Ohr. „Wie danke ich Ihnen!“ 
Und sie fühlte ihre Hand ergriffen, die ihm im Arm 
ruhte, mit schneller Bewegung emporgezogen an seine Lippen. 
Ein Schauer durchrann sie. Aber sie entzog ihm im selben 
Moment die Hand. 
Er wollte weitersprechen, doch eine Gruppe von Gästen, 
die ihnen entgegenkam, gebot ihm Schweigen. 
Das foute Lachen und Schyaßken der anderen zerstörte 
den Zauber, der über ihnen geiegen hatte. Gerda hatte sich 
wieder. 
„Bitte, führen Sie mich zutüd.“ 
Sie fühlte, wie er nur widerstrebend gehorchte, aber er 
olgte ihrem Wink. Und sie ging für den Rest des Abends 
nicht mehr von ihkrem Platze. 
* 
Das Fest war zu Ende, man war wieder daheim. Die 
Schwestern waren auf ihr Zimmer gegangen, aber sie dachten 
»eide heute nicht ans Zubettgehen. Gerda saß am offenen 
Fenster, den Kopf in die Hand gestützt, und blickte hinaus ins 
dunkle. Auch Astrid war entgegen ihrer sonstigen Gewohnheit 
ehr schweigsam und von einer sestsamen Unruhe befallen. Sie 
ramte in allen ihren Schüben, abec ohne rechten Zwed. Tann 
und wann trat sie auch in die Tür, als lauschte sie hinüber 
n die Räume der Eltern. 3— 
Gerda fiel schließlich dies sonderbare Wesen auf. 
„Was hast du denn nur, Asteid?“ 
„Ich — o nichts.“ 
Und die Jüngste wendete sich bastig wieder von der Tür 
ib. Gerda sah fie nur großz an. 
Eine Weile machte sich Asteid dann abermals an ihrer 
Jommode zu schaffen. Plötzlich aber fragte sie, doch ohne sich 
imzusehen: D 
„Sag' mal, Gerda — aber aufrichtig —, rechnest du 
eigentlich noch mit Petersen?“ —— 
„Rechnen? Das hab' ich nie getan.“ J 
„Na ja — aber laß uns doch nicht Worte khlauben. Du 
weißt doch, wie ich's meine.“ 
„Ah — also das ist's!“ 
Und Gerda blichte auf die Schwester mit einem plötzlichen 
Verstehen. Einige Momente gefiel sse sich darin, Astrids ner—⸗ 
bösem Herumkramen zuzusehen. Wie diese auf ihre Antwort 
wartete! Aber dann umspielte vin Lächeln ihre Lippen. 
„Sei ohne Sorge, ich gönne ihn dir — neidlos!“ 
„Tu! — Ist das wirklich wahr?“ Astrid schnellte förmlich 
empor und hing nun der Schwester am Hals. „Ich glaube 
nämlich — es ist sogar so gut wie sicher —, er lommt morgen 
um mich onbaltenfte 
Anzeigenpreiv u und 8B) für die 
ꝛzeile 20 Pfg. Kleine Anzeigen (Arbeitsmarkt usw.) 
5 Pfg. für Auswãrtige 30 Pfg., s. Geschäftl. Mit⸗ 
eilungen 1 M. d. Zeile. Tabellen⸗ u. schwieriger 
Satz den Anforderungen entsprechend höher. a0 
sachrichten sur das herzogtum Lauenburg, die 
Fürstentũmer Ratzeburg, Lübed und das angren 
jende medlenburgische und holfteinische Gebiet. 
astr. 46). Fernsprecher 9000 u. 900o1. 
Abend-Blatt Rr. 445. 
Rolle: ihr Verdienstt steigt, wenn der Export in die Höhe geht, 
ihr Gedeihen ist das Gedeihen des Exporteurs. Sie können 
also gar keine Sonderinterefsen verfolgen, weil sie in dieser 
Frage keine Sonderinteressen haben. Im übrigen: Wäre es 
zicht wirklich angebracht, unseren großen Reedereien in dieser 
Fraäge Gehör zu schenken? Sie haben für das Ansehen Deutscha 
ands im Auslande so viel getan und das deutsche Wirtschafts- 
eben hat ihnen so viel zu danken, daß sie in der Tat von 
der Regierung einige Rüchsicht und von Handel und Industrie 
einiges Vertrauen erwarten dürfen. 
Die Gegner einer deutschen Beteiligung haben sich bisher 
mit Vorliebe darauf berusen, daß auch England in San Fran⸗ 
isko nicht vertreten sein werde. Tas Argument war schwach, 
aber es ist nun völlig ihren Hünden entschwunden. Es ilt 
heute schon sicher, daß eine private Beteiligung englischer Fir⸗ 
men zustande kommt, und es ist sehr wohl möglich, daß dann, 
durch die Agitation gezwungen, auch die Regierung ihre Mit⸗ 
virkung zur Verfügung stellt. Man hat es bei St. Louis er⸗ 
ebt, und die Vermutung liegt nicht fern, daß diesem Vorgehen 
System zugrunde liegt. Wie dem aber auch sei: jedenfalls steht 
seute schon fest, daß Englands Flagge in San Franzisko wehen 
vird. Braucht man erst zu sagen, daß es unter diesen Um— 
zänden für Deutschland doppelt zur Pflicht wird, nicht durch 
Ibwesenheit zu glänzen? Muß man erst den Eindruchschil⸗ 
vern, den es auf die Besucher machen muß, wenn Deutschland 
ampflos das Feld seinem mächtigsten Rivalen überläßt? Ge— 
viß wäre es am besten gewesen, wenn Deutschland durch eine 
eschlossene und offizielle Vertretung einen Ueberblick über alle 
ßebiete seines Wirischaftslebens hätte geben kömmen, indessen, 
»a das nicht zu erreichen ist, muß man versuchen, in engerem 
Rahmen ein möglichst eindrudsvolles Bild zu bieten. Es ist 
alsch, zu sagen, daß eine Teilausstellung schlimmer sei als gar 
eine. denn es wird eine Teilausstellung werden nur in bezug 
uuf ihren Umfang, nicht aber n bezug gauf die Qualität der 
rusgestellten Erzeugnisse. Die Qualität der ausgestellten Waren 
vird Zeugnis ablegen für die Höhe deutschen Gewerbefleißes 
und wird einen Rüchschluß zulassen auch auf die, Leistungen an— 
erer Gebiete, die nicht vertreten sind. Immerhin: je größzer 
iie Beteiligung ist, desto wirkungsvoller wird der Eindrucdh sein. 
die Erklärung des Hansabundes beweist, daß es krmeswegs 
in Interessenten mangelt. Freilich, die Organisation aus pri— 
»aten Kräften ist eine enorme Aufgabe, aber um so dankens- 
verter iit es, wenn sich Männer finden, die, von der Warte 
hrer hervorragenden Stellung aus, über alle Kleinlichkeiten 
inweg, allen Schwierigkeiten zum Trotz, den Blick auf die 
kntwicklungsmöglichkeiten der Zubrinft gerichtet, diese Aufgabe 
in die Hand nehmen. Und zugleich ist es um so erstaunlicher, 
u sehen, daß einige liberale Blätter, gemeinsam mit der 
deutschen Tageszeitung, Bestrebungen zu erschweren versuchen, die 
n einer für die Entwickkung des deutschen Außenhandels ent— 
cheidungsreichen Stunde kein anderes Ziel verfolgen, als dem 
Wohle von Handel und Industrie zu dienen. 
— — — — — 
Gerda entzog sich den verschwenderischen Küssen der Jüngsten. 
„Spar! dir das lieber für morgen,“ riet sie und fügte hinzu: 
Mama weiß es wohl schom?“ 
„Ja, ich habe ihr schon vorhin, auf dem Heimwege —“ 
„Ah so,“ nickte Gerda, „dann ist jetzt gerade der kritische 
Moment.“ — * 
J Und auch sie lauschte unwillkürlich ein paar Augenbliche 
jinaus in das stisse Haus. Klang da nicht gerade des Vaters 
Stimme ziemlich erregt? — 
„Ach du — ich bin ja so in Angst!“ 7Iagte Astrid. 
Aber Gerda lächelte überlegen. 
„Nur keine Angst — du kriegst deinen Klaus schon. Laß 
Mama nur machen.“ * 
Doch dann griff sie nach Astrids Hand und lagte mit gut⸗ 
mũtigem Neden: B 
„Na, und du, mein Herzchen, wirst ja auch das Deinige 
getan haben.“ 
„Gerda! Ich schwöre dir —“ . 
„Ja, ja, ich weiß, keinen kleinen Finger hast du gerührt, 
nicht wahr?“ 
„Wahrhaftig, hab' ich auch nicht!“ — 
Gerda lachte. rse e 
.Glaub's dir schon. Aber um so mehr hier deine nunteren 
Blaufäugelein! Die spazierten recht häufig zum großen Klaus 
dinüber.“ 
„Gerda, du bist einfach abscheulich.“ 
„Kleine, ich verdenk' dir's ja nicht!“ Und die Aeltere zog 
jetzt ihrerseits die Schwester an sich. 
„Und nun komm — erzühl' mir, wie alles kam!“ 
* — 
Im Schlafzimmer der Eltern drüben fiel inzwischen die 
Entscheidung. 
„Wie gesagt, ich habe ja gar nichts gegen Peterfsen, gegen 
seine Person. Nur eben das andere!“ 
„Was willst du nur immer d mit?“ gab Frau von Henning 
nurüch. „Werd' derch endlich einmal deutlicher.“ 
Wenmn hy n es wünschest — qut. AMAlso ich meine Metersens
	        
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