Full text: Lübeckische Anzeigen 1913 (1913)

rufen empfangen. es kam jedoch zu kemen ernsten Aus— 
schreitingen. Dae Polizei zerstreute die Menge. Verhaftungen 
sind nicht vorgenommen worden. 
Einzug des Kaiferpaares in Breslau. 
W. Breslau, 28. Aug. Zum Empfang der Maiestäten 
und der fürstlichen Gäste ijin Breslauprächtiggeschmücht. 
Die öffentlichen und fast ausnahmslos die Privatgebäude zeigen 
Fahnen⸗ und Girlandenschmuch, die Schausenster sind schön deko— 
ert. Die Ausschmüchung des Einzugsweges ist in lichten Farben 
gehalten und nach dem Plan des Stadtbaurats Berg, des Er⸗ 
hauers der Jahrhunderthalle, einheitlich durchgeführt. Sie ist 
in drei Abteilungen gedacht: Eisenbahn, Provinz und Stadt. 
Vom Kaiserportal am Hauptbahnhof führt ein breiter, mit 
Wappen und Emblemen verzierter, girlandengeschmücter, offener 
Säulengang, der von Palmenarrangements und lebenden dunkel— 
roten Blumen gekrönt ist, bis zur Gartenstraße. Diese ist in 
kurzen Abständen mit Laubgewinden überspannt, von denen gold- 
befranztes Flaogenturh der schlesischen Farben, gelb-wett, herab⸗ 
haengt. Von der Kreuzung Garten- und Neuen Schweidnitzerstraße 
an beginnt die Dekoration der Stadt. Aus hohen Sodeln mii 
Laubunterbau ragende Flaggenmasten, von denen mächtige 
Flaggen in den Breslauer Farben, weiß-rot, herabwallen, um 
säumen die Straßen und führen bis zum Kaiser-Wilhelm⸗Denk 
mal, wo die Begrüßung der Majestäten durch die Stadtver⸗ 
treter erfolgt. Hier ist der Höhepunkt des Festschmuckes. Nach 
Norden und Süden begrenzen Triumphbogen den Platz, deren 
mächtige Pfeiler in grün⸗weiß das Eiserne Kreuz mit der Jahres—⸗ 
zahl 1813 tragen. Sie sind durch Laubgewinde verbunden, an 
denen ein mächtiges Banner herabhängt, das, von der Kaiser- 
krone überragt, auf Purpurgrund ein goldenes WII zeigt. Nach 
Westen gestalten große Pylonen den Platz zu einem Vierech 
während auf der Ostfeite eine Tribüne für die städtischen Be— 
hörden errichtet worden ist, hinter der das Standbild Kaiser 
Wilhelms J. den Hintergrund bildet. Von hier bezeichnen Masten 
mit Flaggen in den deutschen und preußischen Farben die weitere 
Feststraße bis zum Palaisplatz, an dessen Eingang eine neue 
Fhrenpforte die Ausschmüchung abschließt. 
Bald nach 3 Uhr lief der 'giserliche Sonderzug mit den 
Majestäten und Fürstlichkeiten auf dem Hauptbahnhof ein Bei 
ichönstem Sommerwetter erfolgte der feierlbiche Einzug des 
Kaiserpaares in die Stadt. Vor dem Kaiser⸗Wilhelm⸗ 
Denkmal begrüßte Oberbürgermeister Dr. Matting den Kaiser 
und die Kaiserin im Namen der Stadt. Darauf begab üch 
das Kaiserpaar ins Schloß. 
* 
Die Durchführung der Heeresvorlage. 
Berlin, 28. Aug. Die Neuformationen, die auf Grund der 
Zeeresvorlage am 1. Oktober d. J. zur Aufstellumg konrmen 
sollen, werden trotz erheblicher Schwierigkeiten ohne Ausnahme 
aufgestellt werden können. Seit Verabschiedung der Heeresvorlage 
sind erst acht Wochen vergangen und doch konnten infolge um— 
fassender Vorbereitungen alle Vorbedingungen erfüllt werden. 
Hierüber wird aus Berlin geschrieben: 
In einer Reihe kleinerer Garnisonen. die neugeschaffen 
werden, sollen die Truppen zunächst provisorisch untergebracht 
werden. Die Abgabe der Stammformationen für neuzubildende 
Truppenteile erfolat sofort nach den Manövern. Die Liefe⸗ 
rungsausschreibungen für Armeebedarf konnten bereits Anfang 
Juli erfolgen. Es sind zahlreiche mittlere Lose an die ein⸗ 
schlägigen Firmen vergeben worden, damit bei der Kürze der Zeit 
die Lieferungsbedingungen auch innegehalten werden können. 
Selbstverständlich werden auch die Bekleidungsämter große Posten 
ihrer Bestände an Einkleidungsgegenständen abgeben. Auch die 
Gewehr⸗ und Munitionsfabriken sind durch die Heeresverstärkung 
stark beschäftigt und haben vielfach Arbeiter neueingestellt. Für 
die Innenausstattung der neuen Kasernen werden hauptsächlich 
die Handwerker der hetreffenden Garnisonstädte Bestellungen 
erhalten, um dem Mittelstand seinen Bitten gemäh entgegenzu— 
kommen. Die technische Durchführung der Heeresrorlage bringt 
somit dem gewerblichen Mittelstande und der Industrie für bän⸗ 
gere Zeit lohnende Beschäftigung. 
Feuer an Bord des „Imperator“. 
Newhork, 27. Aug. An Bord des „Imperator“ in 
Hoboken brach heute morgen Feuer aus. Der 
2. Offizier Cobrid und ein Matrose sind erstickt. 
Ums Uhr war das Feuer gelöscht. Der Schaden 
ist noch nicht festgeshtellt. Däe Leiche Cobricks ist 
gefunden. Wie hierzu an zuständiger Stelle verlautet, brach 
das Feuer im hinteren Proviantraum des Tampfers „Imwpe— 
rator“ aus. Darüber, daß bei dem Unfalk Personen zu Tode 
gekommen sind, hat die Hambura-Amerika Linie bisher keine 
Neldung erhalten 
x 
Vom Balkan 
Die Türken suchen Kampf mit den Bulgaren. 
DT. Sofia. 28. Aug. Trotz der amtlichen türkiichen Er— 
lärungen setzen türkische Truppen den Vormarsch auf bul— 
Jarischem Gebiete fort. Hierher wird gemeldet, daß sie Tam— 
rasch beseht haben, um einen Zusammenstoß mit bulgarischen 
Truppen zu provozieren. Die Generale Iwanoff, Kowarschoff 
und Naslamoff haben ihre Demission eingereicht. 
Die neuen bulgarischen Gesandien. 
NT. Sofia, 28. Aug. Professor Moloff wird als aussichts- 
reicher Kandidat für den Gesandtschaftsposten in Rom genannt. 
der bulgarische Gesandte in Rom, Risoff, soll nach Berlin oder 
London berufen werden. Für die Vertretung Bulgariens in 
Runmtänien kommt Inwatlschoff in Frage. 
Der Rüchzug der rumänischen Truppen. 
DT. Sofia, 28. Aug. Die Cholera wütet noch immer 
uinter den rumänischen Truppen auf bulgarischem Gebiete. 
Fessern wurde die Zahl der an der Seiuche erkrankten Sol— 
daten mit 3260 angegeben. Der Rückzug der rumänischen 
Truppen hält an. 
Russische Sorgen. 
DT. Petersburg, 28. Aug. Die russische Presse will er⸗ 
fahren haben, daß der türkische Prinz Tscheli-Tussun in Ber— 
sin gewesen sei wobei er gegen Verpfändung der Streich— 
holz- und Zigarettenpapiersteuer eine 300-Millionen-Anleihe zu— 
tande gebracht haben soll. 
gegen. In einer zweiten Note besteht Präsident Milson nur 
hinsichtlich der Forderung, daß Huerta aus dem Wahllkampf. 
ausscheiden wird, auf eine sofortige Beantwortung. Wilson 
cAgt datin, er werde, wenn Mexiko sogleich seinen Vorschlägen 
entsprechend handelte, den amerilanischen Bankiers Zusicherungen 
jeben, daß die Regierung der Vereinigten Staaten eine sofortige 
Anceihe Mexikos begünstigen würde, die genügte, die zeit 
weiligen Bedürfnisse der gegenwärtigen Verwaltung zu be— 
friedigen. Minister Gamboa antwortete darauf, daß teine 
roch so große Anleihe diejenigen, die damit betraut seien, 
die Würde der Nation zu wahren, zur Preisgabe dieser Würd. 
»estimmen könnten. Der Forderung des Rücktritts Huertas 
önne unmöglich entsprochen werden. Denn Mexiko würde sich 
damit nicht unr seine Souveränität aufgeben, sondern es würde 
auch seine Zukunft kompromittieren, indem dann auch zukünftige 
Präsibdenten dem Veto des Präsidenten der Vereinigten Staaten 
ausgesetzt sein würden. 
W. Wafhington, 28. Aug. Staatssekretär Bryan hat 
gestern abend die amerikanische Botschaft und die amerika— 
nischen Konsuln in Mexiko angewiesen, aus Mexiko 
abreisenden Amerikanern jegliche Unterstützung zu ge— 
währen und den Bedürftigen Reisegelder zu geben. Die Kon— 
fuln sollen auch bei Gelegenheit den Fremden beistehen. 
Staatsselretär Bryan hat von Lind eine Depesche er— 
halten, daß Minister Gamboa eine neue Rote an ihn gerichtet 
hahe. 
* * 8— 
Die Kämpfe in Nanling. 
London, 28. Aug. Der Times wird aus Schanghai ge— 
meldet: Die chinesischen Regierungastruppen haben jetzt alle Hügel 
südlich der Festung Nanking befetzt. Tas Terrain zwischen 
den Hügeln und dem Pelkinger Tor haben sie nicht nehmen 
önnen. Hier spielten sich shwere Kümpfe ab. Als eine Abteilung 
Kavallerie durch eine Bresche in der Mauer eindringen wollte, 
explodierte eine Mine. 20 Reiter wurden getötet. 
Schanghai, 28. Aug. Die Beschießung des Kreuzers 
„Emden“ erscheint in einem befsonderen Lichte, nachdem jetzt be— 
kannt wird, daß die Rebellen bereits am 24. d. M. den 
Dampfer ,‚Suevia der Hamburg-AmerikaLiainie, 
der von Hankeu flußabwärts ging, mt Artillerie- und Gewehr⸗ 
euer beschossen, wobei ein Geschoß mitschiffs traf, ohne weiteren 
Schaden anzurichten. 
W. Schanghai, 28. Aug. Nach einer Mesdung aus 
Tschingtu vom 20. August brestet sich die Rebel— 
ion aus. Man nimmt an, daß die Ursache wesentlich in der 
Unpopularität des Gouperneurs liegt. Die Truppen von 
dungtschang rebellierten und töteten den Gouverneur. Sie gingen 
u den Aufständischen über. In Ssingtschang haben die Ti— 
betaner die Offensive ergriffen. Die Feindseligkeiten sind wieder 
Algemein an der Grenze eröffnet. 
DT. Charbin, 28. Aug. Daer General der chinesischen Nord⸗ 
irmee hatte den Revolutsonären für die Uebergabe der Stadt 
Utschan 100 000 Dollar versprochen. Als ihm daraufhin die 
Tore geöffnet wurden, ließ er, anstatt das Geldauszu— 
zahlen, 120 Offiziere und 500 Revolutionäre 
berhaften und erschießen. 
Die mexikanischen Wirren. 
Paris, 28. Aug. Nach Depeschen, die gestern in London 
einliefen, bestätigt es sich daß im mexikanischen Staate Michoa⸗ 
man zwei Europäer, und zwar der Deutsche Serr v. Tha— 
en und sein Geschäftsführer Foughton ermordet worden sind. 
Zie hatten Ländereien in der Nähe der Küste des Stillen 
Zzeans und 100 Kilometer südlich von Manzanilla in Pacht. 
Beide waren verheiratet. Frau v. Thaden befindet sich noch 
in Mexilo, während die Familie Foughtons bei Beginn der 
Unruhen nach England abreiste. 
San Antenio, 28. Aug. Eine Abteilung Kavallerie und 
eine Batterie sind an die mexikanische Grenze bei Brons— 
ille gerückt, wo sich die Streitkräfte der Aufständischen be— 
inden. Gegenüber Laredo, wo sich das Hauptquartier der 
tßundestruppen befindet, ist Artillerie aufgestellt. Weitere 1000 
Mann sind zum Abmarsch bereit. 
W. Newyork. 28. Aug. Einem Telegramm aus Mexiko zu⸗ 
'olge beobachtet die mexikanische Regierung Still— 
schweigen in betreff der vom Präfsidenten Wil— 
fon an den amerikanischen Kongreßb gerichteter 
Botschaft. Der mexikanische Minister des Aeußern, Gamboa, 
hat dem zuständigen Ausschuß des mexilanischen Kongresses alle 
EFinzelheiten des Streitfalles, ohne Kommentar unterbreitet 
Der Ausschuß nahm das Communiaus ohne Kommentar ont— 
W. Potis, 28. Aug. (Privattelegramm.) Senator Be— 
renger schreibt in der Action: Indem unser Ministerium de—s 
Aeuhßern im Einverständnis mit den verbündeten und befreun— 
deten Mächten, Rußland und England, das Geschäft der 
Bagdadbahn den Deutschen überlähßt, welche ihrer— 
seits zugunsten Frankreichs auf Geschäfte am Schwarzen Meere 
und in Syrien verzichten, schließt es einen jener beschei— 
denen Vergleiche, die unendlich besser sind, als die setteste⸗ 
Prozesse. 
W. Riga 28. Aug. 2500 Arbeiter der Allge 
meinen Elektrizitätsgesellschaft haben die Ar 
heit eingestellt. 
— 
DT. Rathenow, 28. Aug. In der Ortschaft Sieversdor 
sind sieben Familien an Fleischvergiktung er 
krankt. Mehrere Personen liegen in bedenklichem Zustand 
darnieder. Man führt die Erkrankungen auf den Genuß ver 
dorbener Wurstwaren zurück. Die Untersuchung ist eingeleitet. 
W. Helsingfors, 28. Aug. In der hiesigen Filiale der deutscher 
Allgemeinen Elektrizitäts-Gesellschaft sind Unter 
schlagungen von mehr als 20000 Mark aufgedeckt worden. Die 
Kassiererin und der Verwalter Tegner sind verhafte? 
W. Kaiserliche Marine. Eingetroffen sind: „Lore 
sey“ am 26. Aug. in Konstantinopel, „Viktoria Vuise“ am 
27. Aug. in Gibraltar, „Grille“ am 26. Aug. in Husum. 
„Arkona““ am 26. Aug. in Wilhelmshaven, „Württemberg“ am 
26. Aug. in Kiel. In See egangen: „Arkona“ am 
25. Aug. von Emden, „Magdeburg“ am 26. Aug. von Corunag 
Moltke“, „Seydlitz“ und „Hamburg“ am 26. Aug. ron Kiel, 
Württemberg“ am 26. Aug. von Flensburg, „Grille“ am 
27. Aug. von Husum, „Zieten“ am 27. Aug. von Wilhelms— 
haven, das zweite Geschwader und „Cöln“, „Stettin“, „Mainz“ 
und „Stralsund“ am 27. Aug. non Kiel. Tampfer „Henny 
Woermarm“ mit dem Ablösungstransport für „Bremen“, Führer 
Kapitänleutnant Thierfelder, am 24. Auq. von Hamburg. 
Sprechsaal. 
(Die unter dieser Rubrik abgedrudten Artikel sind völlig 
unabhängig vom Standpunkt der Redaktion.) 
GEingesandt.) 
An den verehrl. Verein der Musikfreunde 
richlet der Unterzeichnete hierdurch die Bitte, dahin wirken zu wob— 
len, daß in der bevorstehenden Spielzeit die 4 oder 5 Suiten von 
Franz Lachner in den „volkstümlichen Konzerten“ sukzessive ge— 
spielt werden; die dazu benötigten Noten befinden sich gewiß 
noch von früher in der Stadtbibliothek, wo sie seit dem Tode 
Gotitfried Herrmanns leider unbenutzt liegen. Die Suiter 
sind so interessant wie wertvoll und launn z. B 
die erste als Vorläufer (zu Regers Variationen Äber ein altes 
Thema von Adam Siller) gelten. 
Im voraus dankend, zeichnet ergebenst 
Ein eifriger Besucher der „volkstümlichen Konzerte“. 
Line 382 
32 
— 
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J 
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Trisue 
* 
ist gatürlich nur bden elnem 
sunden und üppigen Haat 
ich und die Gesundheit 
Jaares ist wlederum abt 
on einer natũtlichen aapuen 
vie sie durch regelmabige Wasc 
nen des Haares und Haa 
odens dureh 
* 
— 28 
2a mit?ꝰe 
schwarzey Kopf 
vweifeꝰ·3 erreicht wird. 
5diese Waschunge . 
alen Funktlonen 
der agre vnd o aut zangeregt. das Haar wird 
zchuppenfrei. glünzend und selbst, durstiges Haar er⸗ 
it Lin vones Sussenea. Man verlange beim Einkauf 
usdrucklich „Shampoon mit dom sohwearzon 
opt ni der bebeeenaen Sechntemante uud ieunne 
ac Meancen des Fersbate kategotisen ab. 
ak. M Pf. J hak, M. .20) auch mit 2, Toer-, 
aimilen, Sohwstfol, Sauore ott rter, 
aru⸗Tanhin- aneuig- —X 
3 —B* — 
Aposhescen, Drogersen u. Parfutmerie-Geschatften erhalttich 
Alleinige Fabrix. Hans Sohwarzionf, G. m. b. H. Rerlin . 427. ⸗ 
13090 
Damen und Herren 
Moderner Schnitt 
Geschmackvollo Dessins 
Reichhastige Kollektionen 
Beste Gummierung 
Absolut wasserdicht 
Ausserordentlich balthar 
n alten einsehi nn Geschäften zu haber 
Gotnhaer Lebensversicherungssbank 
— auuf Gegenscitiglsecct. — —— 
vrerstcherunqshestandd Anfang JPuni 19 3 
Mlilliarde 145 Millionen Mark. — 
,Bisher geuciiirte Dividenden: 301 Millionen Maurk. 
Alle Veberscliiusse Rommen den Versicherunusnetimern 
—A —— 
Iertyxcter. TIc Vo——l. Otto. Pubeck, Breite Strasse 6 
* 9 Dontinentab Daoutehoue- unt— —E——— 9 
8 laundver E 
rersprleht zweekmässlges und 
wiodorholtos insorieren in don 
Lübecklschen Anzeigen 
und Lübecker Teitundg
	        
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