Full text: Lübeckische Anzeigen 1913 (1913)

Die Geisha. I 
Wir hören Japan und denken an Kirschblüten, an Chry— 
santhetaen, an Harakiri und an Geishas. Der Reiz des Geheim— 
nisvollen umwittert sie alle: die Blumen in ihrer unerhörten 
Piachtfülle und Symbolik, das rätselhafte Todesopfer des Hara— 
kiri und dich kleine Geisha, die du in der europäischen Gedanken— 
und Empfindungswelt als Begriff ebenso wandelbar erscheinst 
wie du bunt, als Schmetterling, durch die Teehäuser deines 
Landes flatterst. Was ist sie, welche Rolle spielt sie, die singende, 
tanzende, plaudernde, Tee einschenkende Geisha im seiden— 
rauschenden Kimono, die an den Gastmählern der Männer teil— 
aimmt, sie belebt und schmückt? Wie sich das alte Nippon durch 
»en Assimilationsprozeß, der sich jetzt dort vollzieht, in vielen 
inderen Dingen gewandelt hat, so auch das Wesen des Geisha— 
rums; gewandelt und vergröbert. Die Blüte ist abgestreift, 
eit allzu viele abendländische Augen sich an der Grazie und 
Lieblichkeit der Geishas ergötzt, allzu viel fremdartiges Denken 
an Art und Wesen dieser ewig heiteren, ewig lächelnden Ge— 
schöpschen sich versucht hat. Sie sind andere geworden, als 
ie ursprünglich waren. 
Wie eng berühren sich bei wesens- und rassefremden Völkern 
doch oft kulturelle Eigenart und Empfindung! Gleich wie bei 
zen Griechen des klassischen Altertums die Gattin vom öfsent⸗ 
ichen Leben des Mannes ausgeschlossen, zwischen die Wände 
des Gynäkeions verbannt war, so ist, oder vielmehr war die 
japanische Ehefrau ebenfalls zur strengen Klausur im eigenen Haus 
verurteilt. Da aber der Mam Frauenanmut, Spiel und Tanz 
bei politischen, geschäftlichen und geselligen Zusammenkünsten, 
die nié mmals in seinem Hause, sondern immer nur im Teehause 
tattfanden, nicht missen wollte, entstand die Institution des 
Geishatums. Ihrer ursprünglichen Bedeutung nach war die 
Beisha in erster Linie Künstlerin und hatte die Aufgabe, alle 
Reize geselliger Unterhaltung in sich aufs feinste zu entwickeln und 
zu pflegen. In früher Jugend schon, etwa im Alter von 7 Jahren, 
öringen unbemittelte Eltern, die keine Aussicht haben, ihre Tochter 
später zu verheiraten, die Mädchen zur Erziehung ins Geisha— 
haus. Als Dienerin und Vertraute zugleich lebt die kleine 
Novize an der Seite ihrer Herrin und Lehrmeisterin, wird sie 
nach und nach in die Toilettenkünste eingeweiht, lernt Samise 
pielen, Geschichten erzählen, Lieder singen, lernt vor allem den 
Tanz. gute Manieren und — sich selbst verleugnen. Denn ob sie 
raurig oder lustig ist: sie muß lächeln, muß heiter und graziös 
erscheinen, Stimmungen darf sie nicht kennen. Und ije besser 
ie alle diese Künste ausübt. desto begehrter ist sie, desto größer 
ihr Ruf. 
Der japanische Gastgeber bietet seinen Freunden nicht nur kuli⸗ 
iarische Genüsse, sondern er bestellt zur Unterhaltung seiner 
Häste im Teehaus, das er aufsucht, Geishas, die mit ihren 
zeselligen Künsten die Zusammenkunft aus der Atmosphäre der 
eschäftlichen Erörterungen in die heitere Welt künstlerischen 
Lebensgenusses hinüberführen. Doch beginnt, wie die gewiß 
authentische Zeitschrift Japan und China“, die von Japanern 
geleitet wird und in Berlin erscheint, beklagt, der europäische 
Einfluß das ganze Milieun zu verändern und es mehr und mehr 
den mondänen Vergnügungsstätten der kontinentalen Hauptstädte 
ähnlich zu machen, 
Glanz und Schönheit tragen das Leben einer solchen kleinen 
Geisha wie auf sanft gleitenden Wellen. Und doch ist ihr Los 
m Grunde ein recht trauriges. Sie ist des Besten beraubt: der 
Selbständigkeit. Eine Gefangene im goldenen Käfig. Einge— 
schlossen in die straffe Organisation des Geishahauses, dem sie 
angehört. kennt sie das Wort Freiheit nicht. Entweder ist sie 
vom Geishahaus fest angestellt, erhält Unterhalt und Kleidung, 
jedoch keine materielle Entschädigung, oder aber sie zahlt von ihrem 
Verdienst Prozente an den Unternehmer, der dabei nicht zu 
kurz kommt. Wie eine hübsche, kostbare Ware wird sie verhandelt. 
Früher, da ihr Wert als Künstlerin höher geschätzt war, als ihr 
reizendes Aeußere, genoß ihr Stand eines Rufes, der es selbst 
hohen Staatsbeamten möglich machte, eine Geisha zu heiraten. 
Seute allerdings, in den Tagen ihres verblichenen Ruhms, wäre 
das kaum mehr möglich. Schade um die arme lleine Geisha, 
dab ihr eigentlichstes Wesen bald nur noch Tradition sein soll, 
über die das moderne Japan unbarmherzig hinwegscreitge. 
Zuntes Allerlei. 
C. K. Juanschikai im chinesischen Kaiserpalaste. Einen inter— 
essanten Beitrag zum Verständnis der verworrenen politischen 
Situatinnen in China liefert die soeben aus dem fernen Often 
nach England zurüchgekehrte Reisende Frau Aubrey Le Blond 
in einem Londoner Blatte, in dem sie eine Schilderung von 
der gegenwärtigen Lebensweise Juanschikais gibt „Wenn Juan⸗ 
schikai, wie ich zu glauben Grund habe, sich mit der Absicht 
trägt, der erste Kaiser einer neuen chinesischen Dynastie zu werden. 
so geschieht das nur, weil er und andere einfehen. dah China 
als Republik undenkbar bleibt. Juanschikais ältester Sohn Juan⸗ 
yuntai, der dann sein Nachfolger würde, spricht fließend Englisch 
und hat viele englische Freunde. In Peling haben sich die 
Verhältnisse so zugespitzt, daß Zuanschikai miemals mehr den 
Bereich seiner Wohnung verläßt, und er handelt darin weise, denn 
seine Ermordung wäre das Signal für eine Anarchie im ganzen 
Lande. An dem Tage vor dem Zusammentritt des Parlaments 
oder — wie man in Peking sagt — der Nationalversammlung 
zog Juanschikai plötzlich und unerwartet in aller Stille um, ver— 
ließ sein neben der Finanzschule in der Weststadt liegendes 
Haus, in dem sich die Abgeordneten trafen, und bezog in der 
saiserlichen Stadt den Palast der verstorbenen Kaiserin-Witwe. 
Dieser Palast liegt nicht in der verbotenen Stadt, aber in 
der Nähe des südlichen Sees, einen Steinwurf von der berühmten 
Marmorbrücdke entfernt, die heute durch eine hohe Wand und 
Drahthindernisse entstellt ist. Der die verbotene Stadt um— 
nebende Wall und Graben ist für den kleinen Kaiser und sein 
Gefolge reserviert. Juanschikais jetzige Wohnstätte it in ihrem 
ganzen großen Flächeninhalt von einer Mauer umgeben und 
überall sieht man bewaffnete Leute. In Peking will man wihsen, 
daß gegen 10 000 ausgewählte Truppen in der Resideng des 
Präsidenten quartieren. Es ist für jeden enmöglich, ohne eine 
besondere Einladung Juanschikais Zutritt zu ihm zu erlangen. 
Er ist im Laufe des letzten Jahres stark gealtert, die grobe 
Verantwortung und die endlosen Aufregungen machen sich 
fühlbar.“ 
Die offizielle Bisdmarke der Internativnalen Baufach⸗Aus—⸗ 
stellung Leipzig 1913. Die Weltschau des Bauens und Wohnene 
gibt drei Serien offizielle Bildmarken ihrer Arsstellung heraus, 
die nach Photographien einzelner hervorragender Bauwerke und 
reizender Motive hergestellt worden sind. Trotz der beschränk 
len Maße der Siegelmarken sind doch die Ansichten äuersl 
scharf, so daß sie ein Kabinettstüdchen moderner Photographen 
kunst bilden und sicherlich jedem, vor allem aber den Sammlern 
von Siegelmarken als bleibendes Andenken an den Besuch 
der Ausstellung willkommen sein werden. Aufnahme, Drud 
und Verlag liegt in den Händen der bekannten Leipziger gra⸗ 
hischen Kunstanstalt Dr. Trenkler K Co, den Generalvertrieb 
dat die Epoche, G. m b. S., Frankfurt a. M. Ubernommen. 
. K. Ein Stendhal-Denkmal in Mailand. Die Stadt 
Mailand. für die Stendhal stets eine große Vorliebe gezeigt hat, 
odaß er sich gern sogar als „Arrigo Beyle Milanese“ bezeichnete 
eabsichtigt. das Andenken des französischen Schriftstellers durd 
in Dentmal zu ehren. Es hat sich ein Komitee von hervor⸗ 
agenden Mailänder Schriftstellern und Gelehrten gebildet, desser 
Ehrenvorsitz Paul Bourget übernommen hat, um ein Stendhal 
Denkmal aus Stein oder Bronze auf einem Platze der Stadi 
zu errichten. Außerdem sollen alle Schriften und Briefe, in 
denen Stendhal von seinem Aufenthalt in Mailand und von 
en Freunden, die er dort hatte, ausführlicher spricht, in einem 
rohßen Bande vereinigt werden 
haus und Garten. 
Der Garten im August. Gieße fleißig; lockere die Erde. 
Vertilge Ungeziefer, unter den Beerenschädlingen die Stachel— 
deerraupen. Lege die Champignonbrut in Mistbeete. Halte 
die Pflanzenhäuser luftig und feucht. Bei trockenem Wetter 
niehe vor dem Setzen. Entblättere keine Knñollengewächse 
Pfirsiche und Aprikosen okuliere jetzt. Verwende das Fallobst. 
Tafeltrauben beere aus. Um Sezlinge zeitig im Frühiahr zu 
haben, säe man jetzt Blumenkohl, Kohlrabi, Weißkraut. Wirfing, 
Wintersalat und 'Sellerie an, ferner lege man Winterzwiebeln, 
Zchalotten, Knoblauch und Verlzwiebeln nach Abernten der Kohl 
Flanzen, ohne die Länder zu düngen. Wenn Mäuse oder Wühl 
näuse zur Plage werden, lege man Gift, man öffne ihren Gang 
amit Sonne und Licht eindringen können, die Wühlmaus, im 
Zestreben, den Schaden zu repacjeren, wird bald kommen, man 
ann dann, gegen den Wind gestellt, sie leicht erschiehen. Spinat, 
derbstrüben, Kerbelrüben, Feldsalat, Karotten und Radies 
õönnen auf leergewordene Länder noch angebaut werden; Feldo 
alat, Sonnenwirbel, Ackersalat oder wie er noch genannt werden 
nag,. joll größer und zärter werden, wenn er pikiert wird. Die 
rühe Sechswochenkartoffel kann nochmals gesteckt werden, sie 
ildet bis Spätjahr noch schöne Knollen, man laffe sie bei Bedeckung 
des Bodens lange liegen, um im Winter „neue Kartoffeln“ zut 
aben. 
Reisen, Bäder und Sommerfrischen. 
Bad Salzbrunn. In den Waldanlagen unterhalb der Wil— 
zelmshöhe werden von der Badeverwaltung augenbl'icklich Stän— 
de für Tontaubenschießen und Zugwildscheiben cingebaut, um 
auch diesen Sport in Bad Salzbrunn heimisch zu machen. 
Seitdem in weiteren Kreisen bekannt geworden ist, daß während 
der diesjährigen Kaisermanöver der Kaiser mit seinen hohen 
Manövergästen in dem neuen prächtigen Grand Hotel Wohnung 
nehmen wird, hat sich sofort das lebhafteste Interesse des 
aroßen Publikums für diesen wahrhaft fürstlichen Bau durch 
andauernd starken Besuch betätigt. 
Eine erfreuliche Einrichtung des preußischen Eisenbahn⸗ 
ministers. Der Eisenbahnminister von Breitenbach beabsichtigt, 
eine für das reisende Publikum wertvolle Einrichtung zu treffen 
nit dem Verkauf von Fahrkarten und der Abfertigung von Ge— 
p»äa in Gasthöfen. Die Eisenbahndirektion in Berlin will Ver— 
räge schließen mit Gasthofbesitzern dahin, daß diese an ihre 
ßäste Fahrkarten verkaufen und für sie die Gepäckbeförderung 
ibernehmen dürfen. Die Einrichtung ist besonders für kleinere 
Orte, in erster Linie für Badeorte, gedacht, die keine eigene 
Bahnstation haben oder in denen die Hotels, Sanatorien usw 
weit von den Bahnhöfen entfernt liegen. 
Hamburg Ostschweiz und Engadin. Reisende nach der 
Istschweiz und dem Engadin seien darauf hingewiesen, daß der 
irekte Schlafwagen Hamburg—Basel über Karlsruhe des D 64, 
bamburg ab 9,27 Uhr abends, Basel S. B. B. an 11,21 Uhr 
zorm. in diesem Sommer erstmals eine vorzügliche Verbindung 
nach Zürich und dem Engadin vermittelt. Ankunft in Zürich 
1,13 Uhr nachm. Chur an 4,53 Uhr nachm. St. Moritz an 
15 Uhr abends. Der Schlafwagen führt besondere Abteile 
tür Reisende ohne Schlafwagenbenutzung. Auf der Strecke 
Basel —Zürich verkehrt ein Speisewagen. 
Telege urs- und Marktherichte. 
W. Berlin, 7. August. Sehlusskurse. 
Iltimo-Kurse. 6 7. 1 VDlitimo-Kurse. 6 7 
beck- Buchen. Ris. 1735560 174 50 Abs.Am.-Packott. 140.87 138.62 
om barden 2687 26.75 Norddoentseh. Lloyd 117.87 116.50 
erlin. Handelsges. 159.75 160.25 Laurahutte 168.62 169.12 
eutseho BRank 245.25 245.75 Bochumer 221.25 221.50 
dresdoner Bank 150.12 150.225 Dortmund. DOnio . 
Aisconto-Command. I82.62 183. — Dynamit- Trust 170.— 170.75 
be⏑ “, 
Schluss: abgeschw. 
Viehmarktsberichte aus Dänemark. 
Eigenbericht der Lübeckischen Anzeigen.) 
AKolding, 6. August. 
In dieser Woche betrug die Zufuhr am Markte 1654 Stüd 
Großyieh, davon gelangten auf dem Seewege zur lebenden 
Außfuhr nach den Quarantäneanstasten in Apenrade 860 Stud. 
rach Flensburg 112 Stüg, nach Kiel 151 Stüd, nach Supeg 
160 ne 60 Stück fanden hier Abnehmer und der NRest blieb 
inverkauft. 
Tendenz: Der Großviehhandel verlief langsam bei beinahe 
unveränderten Preisen. 
Es wurde bezahlt für beste Ochsen und Quien 59-63 Kr. 
30-23 Kr.), mittlere 55257 Kr. E68 Rry. Frighe 
3 t. 3825 Kr.). iunge feite Kuhe 86 60Kr. 
30 -32 &r. ), beste ältere 883257 Kr. (2230 Kro), mittiere 
4.-48 Kr. (24-26 Kr.), geringe 38-42 Kr. (2123 Kr.), 
este Bullen, 66—260 Kr. (3033 Kr.), mittiere 50 54 4tr 
2527 &r. . geringe 44-248 Kr. CIC28 Rry. 
Die Preise verstehen sich für 50 Kg. Fanee einschl. 
Mierentalg und Saumenfleisch. Die Preife in Klammern für 
50 Kg9. Lebendgewicht. 
Preisumrechnung: 1,1224 Magleich 1 Krone. 
* 
XRXs 
ingekommene Schiffe. 
„ravemũnde. 6. August. 
Vaff. — won 
— D. Staoͤl. Härsteed, Norrsundel 
2Anng, Nielsen, —A 
D. Meia, Trillhase, Fehmarn 
7. Auaust. 
.Malmð, Follin, Kopenhagen 
.Ascmia. Brinkmann. Aarhus 
Westkusten. Larsson. Kopenhagen 
Stadt Stralsund. Christlieb. Rostod 
Britannia, Jankowskli, Emden 
Navarra, Paulsen, Santander 
ernau. Andersson, Koping 
„. Linnea, Dahlberg. Reval 
Wgegangene Schiffe. e 
bravemünde, 6. Augusht mnach 
Carilie, Knudsen, A⸗ Kolding 
D. Seeadler, Mews, gie Wis mai 
D. Zalland, Wulff, .RKopenhager 
D. Bauthiod, Hammarström. Stockholn 
Den 7. August. »* 
Valerio, Kröger, Hambur. 
. Gotland, Stieg. Furillen 
Norwan. Persson, Kalmar 
niels, Jacobsen. Norrsundbu 
eorg. Raßmussen. Aalborg 
Buhsard. Meislahn. St. Petersburg 
Meta. Trillhase. Burg a. F. 
Porthan. Aberg. ¶ Abo 
Ascania, Brindmann, Koldine 
Zelgoland. Hege, Aarhu⸗ 
JEF— 
zeeberichte. 
u bed. 7. Auqust. 
Ganseatische Damyffchiffahrisgefelischaft) D. „Zar“ ist 
gestern abend von Kronstadt auf hier abgegangen. — D. „Galathea“ 
ist gestern ahend von dier in Kronstadt angedommen.. 
6. Vossehl & CTo) D.. Rardite Kapt. Hollwedel, ist 
pestern nachmittag von, Luleä in Heifzhi angetommen, ee 
land“, Kapt. Stieg, ist heute vormittag von Herrenwyi nach Furlen 
Waegangen. — D Osssee“, Kobl. Tiagert, is beme vorminge ben 
Bertenwyt in Furillen angekommen. 
EaSF, Schutt & To) Saut Telegramm aus Kalmar ist 
D..Svithiod“. Kapt, Salsbotg, deuie morgen 4 Udr von dolt au 
hier abgegangen. — De „Gefion“, Kapt. Gräslund, ist gestern abenm 
don Oskarshamn auf dier abgegangen 
.Piehl E Fehling) Dampfer „Aegir“, Kapt. Favorin 
ist gestern morgen in Selsingfors angekominen — Danpfer hn 
—— Kapi. Lindroos, s gestern nachm. von Hangö auf hie 
abgegangen. 
.Wm., Minlos) Dampfer „Emma Minlos“, Kapt 
Thr. Braue. ist von Rotlerdam in Viemel angekommen. 
eedereien Horg“, Lubed-Schleswig) S8. „Bolgia“ 
Braab.ist am 6. d. M. von Lufea in Stettin. D. Hornsee“, Euler am 
b. d. M. von Christiania in Moß angekommen. 
clbe⸗Trave⸗Ranalschiffahrt 
lrLanend ura. 5. August. Die hiesige Schleuse passierten: 
rt. 234. Gräber, von Güster nach Hamburg, 1911 Kies. 
t. 4680. Knote, von Guster nach Hamburg, 1831 Kies. 
t. 1163. Vey, von Guster nach Hamburg, 184t Kies. 
r. 1138, Sleder. von Schönebed nach ibeg 680Salz. 
rt. 13697, Grote, von Samburg nach Lübeck, 147t Bretter. 
r. 1249, Jünemann. von Hamburg nach Luͤbeck ieer. 
*. 31, Heickner, von Samburg nach Lübeck, leer. 
* Mehlmann, von Hamburg nach Lübeck, leer. 
Engel, von HSamburg nach Sübed, 1801 Stückgut. 
Sommer, von Lübed nach Hamburg, 101 Stückgut. 
bestfehlins, von Lüheck nach Hamburg, 118 t Brefter. 
Stühf, von Lübed nach Hämburg. 205tBretier 
Am 6. August: F 
23814, Flieder, von Lubeck nach Berlin, 220t Eisen. 
r. 421, Kroyp, von Lübed nach Aken. 520 Vifen 
r. 447, Schnmidt, von Pretzin nach Sübed 2871 Steinschlag. 
Ir. 4912. Steder, v. Sambuͤrg n. Lübeck, 710 t Kiesabbrände. 
Pr. 1945 Ohnesorge, von Lübed nach Riesa, 361t Eisen. 
VNr. 804, Flindt, von Lübeg nach, Aussig 3601 Er 
Nr. 1618. Niemann. von Echönebeck nach Lübeck, 5701 Salz. 
Am 7. August: 
Sreder, von Hamburg nach Lübeck, 402 t Stückgut 
WViegels, von Hamburg nach Sübed, 2441 Stückgut. 
vöhme, von Harburg nach Lübed, leer. 
ippelt, von Bamburg nach Lubed, leer. I 
Ihert, von Hamburg nach Lübed, 1471 Rinde. 
Würpel, von Lübeck nach Hamburg, leer. 
r. ourads, von Lübeck nach Hamburg, leer. 
x. 465 Seidel, von Lübed nach Samburg, leer. 
Ir. bsos, Borchardt, von Hamburg nach Gusier, leer. 
VNr. 1149 Bath, von Samburg nach Güfier, leer. 
Nr. 1904, Rosarius. von Samburg nach Güster, leer. 
anerstands⸗Nachrichten. 
den 7. August, vorm. 8 Uhr: — 2. 
nachm. 6 Uhr: — 7. 
nbe. 
V.3. 
r WRNW. 4 
Travemünde,. 7. 
kussicht für die Witterung am 8. August. 
Kühl, Wechselnde Bewölkung Zeitweise leichte 
Regenschauer. Maßige westliche Winde. 
M. 
4 N * 
wr ezur Bahn 
eben Sie mir doch sechs Schachteln dr⸗ ächte Sodener 
Nineral⸗Pastillen. Aber bitte, keine Nachahmung. Denn 
ch lege besonderen Wert auf Pastillen. die aus den Gemeinde⸗ 
Heilquellen stammen. die zu Kurzwecken gebraucht werden. 
ays Sodener gehören zu meiner wichtigsten Ausrüstung, da 
nan im jähen Witterungswechsel nach durchnäsendem Regen, 
dei Zugwind, immer ernste Erkäliungen zu gewärtigen hai 
d weil Faus ächte Sodener, da als Vorbeugung und Hilse 
ich ideal sind. Besondere Kennzeichen: der Rame ay“ 
ind weißer Kontrollstreifen mit amtlicher Bescheinigung des 
Rũraerꝰ iuor⸗· Amtes Vad Soden q. 442 
Verantwr. he Arure ur Zoiitik, Feuilleton und 
Allgemeines: Dre. W. A. Krannaals, für Tagesbericht: 
—ALL Ineen C. Schüder, samtli— 
in
	        
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