Full text: Lübeckische Anzeigen 1913 (1913)

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Wöchentlich 13mal (Wochentags morgens und 
abends, Sonntags morgens erscheinend. Bezugs⸗ 
preis für das Vierteljahr 8,30 Mark einschließlich 
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Angeigenpreis (Ausgabe A4 und B) für die 
Zeile 20 Pfg. Kleine Anzeigen (Arbeitsmarkt usw.) 
1s Pfg. für Auswärtige 830 Pfg. f. Geschäftl. Wit⸗ 
reilungen 1Mt. d. Zeile. Tabellen⸗ u. schwieriger 
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Beilagen: Vaterstädtische Blätter. — Der Familienfreund. 
Amtsblatt der freien und Hansestadt Lübeckt 163. Jahrgang Nachrichten für das Herzogtum Lauenburg, die 
Beiblatt: Gesetz⸗ und Verordnungsblatt ꝛ*8* —S ———— Fürstentümer Ratzeburg, Lübed und das angren 
—EEEE — de — —— zende mecklenburgische und holfteinische Gebiet. 
Drud und Verlag: Gebrüder Borchers S. m. b. S. in Lübed. — 8tαααιXεllle Adreßhaus GKonigstr. 46). Fernsprecher 9000 u. 9001. 
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Erstes Blatt. hierzu 2. Biatt. 
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Umfang der heutigen Minener 8 Seiten. 
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slichtamtlicher Teil. 
* * * 
Sind wir wirtschaftlich von 
* 70 * 
Frankreich abhängig? 
Diese Frage ist besonders aktuell in einem Moment, wo 
Frankreich anfängt, das „Imports d'Allemagne“ zu verlangen, 
und wo sich der Deutsche Handelstag entschieden gegen eine solche 
Erschwerung deutscher Einfuhr nach Wrankreich auflehnt. 
Soeben hat die französische General-Zolldirektion in ihrer 
Hesamtüberficht über den französischen Außenhandel im ersten 
Halbjahr 1913 einige sehr instruktive Zahlen geboten. Nach 
diesen Ziffern war 
die deutsche Ausfuhr nach dee franzöfische Aussuhr nach 
Frankreich Deutschland 
in 1000 Frs. in 1000 Frs. 
1913 539 304 426 836 
1912 467 749 403 969 
—1911 506 908 394 136 
Daraus ergibt sich, daß insgesamt Frankreich erheblich mehr 
don Deutschland kauft als umgelehrt. Weiter aber zeigt sich, 
»ah die deutsche Warenausfuhr nach Frankreich im ganzen gegen 
1911 doch weniger zugenommen hat, als der französische Aus— 
uhrverkehr nach Deutschland im gleichen Zeitraum. Wenn man 
weiter feststellen kann, daß die Getreideaussuhr von Deutsch 
land nach Frankreich gegenüber früher ganz ausnahmsweise 
voch ist und insgesamt ein bisher nie dagewesenes Plus von 
17 Millionen Frs. gegenüber den Vorzahren ausmacht, so liegt 
doch wohl die Vermutung nahe, daß der deutsche Industrie— 
Export nach Frankreich bereits erhebch gelitten hat. In der 
Tat lassen sich diese rückläufigen Tendenzen nach den vog—⸗ 
liegenden französischen Ziffern besonders an Topf⸗-, Porzellan— 
waren, Handwerkszeugen und Metallarbeiten, Maschinen und 
Werkzeugen feststellen. Auch die Einsuhr von Steinkohlen hat 
rachgelassen. Deutsche Chemikalien ergeben dagegen eine Stei⸗— 
gerung von 4 Mill. Frs. und deutsche Wollstoffe zeigen sogar 
inen Zuwachs von 11 Mill. Frs. gegenüber 1912. 
Sehen wir dem gegenüber an, in welchem Maße Deutsch- 
land die französischen E'nfuhrartikel im gleichen Zeitraum hat 
itbehren können, so tritt in erster Linie der Artikel Wein auf, 
der entschieden den größten Konsumrückgang in Höhe von 
10 Millionen Franken zeigt gegen 1912. Ihm folgen der 
Reihe nach Wolle und Wollabfälle (ninus 6 Millionen Frs.), 
BSoldarbeiterartikel (minus. 4 Millionen Frs.) und Baum— 
Bvollabfälle (ninus 2 Millionen Frs). Zugenommen hat da— 
—2* 
Opium. 
Roman von Oskar T. Schweriner. 
(22. Fortsetzung.) Machdruck verboten.) 
„Wir werden! Wir müssen! Verlassen Sie sich auf uns, 
gehen Sie nach Hause.“ 
Doch Dick wehrte sich noch. 
„So zeigen Sie mir wenigstens das Haus!“ 
Da wandte sich Bill an jieinen Kollegen. n 
„So zeigen Sie's ihm. Aber vorsichtig. In zwanzig Mi— 
miten bin ich bei euch!“ 
Und er wandte sich und ging eiligst davon. 
Der andere Detektiv aber führte Dich nach dem andern Ende 
Hooperstreets, wo er auf seinen zweiten Kollegen traf. Tann 
wies er auf Sing-Fus Kneipe. 
„Dort!“ sagte er einfach. „Und nun, in Ihrem und un— 
serm Interesse, gehen Sie nach Hause!“ 
Wohl oder übel mußte Did folgen. Nach Hause wollte 
er aber nicht gehen; eher die ganze Nacht in der Nähe 
herumirren. J 
Da fiel ihm Etty ein und sein Versprechen. Und nun 
vußte er, was er zu tun habe. 
Er schlug den nächsten Weg nach Ettys Hotel ein. 
10. Kapitel. 
„Somit hätten wir alles getan, was sich nach mensch— 
sicher Voraussicht uun läßt!“ sagte Inspektor Byrnes zu Bill. 
„Nun gehen Sie. Und nochmals, Vorsicht! Vergeßen Sie nicht 
den so verzweifelt ähnlichen Fall der Miß Zegel. Wir wollen 
vor allen Dingen nicht wieder eine Leiche vorfinden. damit 
märe uns wenig geholfen. Aber ich hoffe, wir haben dazu— 
gelernt.“ 
Bill verbeugte sich. 
„Was an mir liegt, Inspektor —“ 
„Davon bin ich überzeugt, lieber Smith! Noch eins. Be— 
fommen Sie diesen Lumpen, den Sing-Fu, überhaupt zu Gelicht, 
dann darf er Ihnen nicht mehr aus der Hand. Und wenn Sie 
ihn niederknallen müssen. Wäre noch nicht das schlechteste, den 
so endgültig los zu werden. Alfo, keine Furcht. Ich übernehme 
ve Verantwortung! Sie verstehen!“ 
Bill verbeugte sich nochmals stumm. 
Dannviel Glück! Auf Wiedersehen!“ 
Sonnabend, den 2. Auquft 1913. 
jegen die französische Einfuhr von Rohhäuten (5 Millionen 
Franken), Chemikalien und Parsümerien (2 Millionen Frs.) 
ind Automobile und Fahrräder (4 Millionen Frs.). Schon 
us diesen Daten geht hervor, daß Frankreich mehr auf Deutsch— 
and angewiesen ist als umgekehrt, denn die französischen 
Zuxusartikiel lassen sich anderweitig leichter ersetzen als die 
eutschen Warenkategorien in Frankreich, die heute trotz des 
VBarenchauvinismus einen Zuwachs zeigen. Deutschland steht 
eute als französischer Lieferant an zweiter Stelle, während 
rrankreich als Lieferant ert an dritter Stelle genannt werden 
ann. Noch im vorigen Jahre lief uns die nordamerikanische 
lInion als französischer Lieferant den Rang ab, und winr 
aben sie jetzt doch an die dritte Stelle verdrängen können. 
kin Gleiches kann uns Frankreich als deutscher Liefernnt nicht 
ntgegenstellen, denn es ist auch weiter an dritter Stelle ge— 
lieben und exportiert heute noch mehr nach England und 
ßelgien als zu uns. Wenn die Franzosen sich nur diese 
ziffern einmal ansehen wollten, so müßlen sie vernünftigerwéise 
ich schon heute sagen, daß ihr ganzer Warenchaupinismus 
einen Zwedk hat, und nur geeignet ist, sie selbst empfindlich zu 
chädigen, ganz abgesehen davon, daß sie die Ausfälle in dem 
tarken deutschen Fremdenverkehr nach Frankreich je länger 
esto mehr zu spüren bekommen würden, wenn es so weiter— 
zinge wie bisher. 
Die ungelöfte Frage. 
Von unserer Berüner Redaktion wird uns über den wich— 
gsten Moment des zweiten Tages im Kruppprozeß ge— 
hrieben: Ein Moment atemloser Spannung. Der Vertreter der 
Inklage stellt die offizielke Frage an Frau Brandt, 
ie Gattin des Hauptbelastungszeugen von heute und des An— 
eklagten von morgen (in dent neuen Kruppprozeß vor dem HZivil— 
‚ericht): „Frau Brandt, ich fraae Sie, ist irgend jemand an 
cie oder Ihren Mann herangetreten, der Sie zu beein— 
lussen versuchte, nach einer hestimmten Richtung hin aus— 
usagen?“ Frau Brandt: „Darauf verweigere ich eine eidliche 
lussage!“ Im Zuhsrerraum fitzt im Auftrage des Anklägers 
Niebnecht, dem man die ganze Atsäre verdankt. der sozials 
emokratische Abgeordnete Ströbel. Er kann seine Erregung 
aum bemeistern. Die sosort stattfindende Vernehmung der 
Ingeklagten ergibt, daß von diesen ke'ner fich Frau oder Herrn 
zrandt genähert hat. Aber das Schwanken der Frau läßt auf 
eheimnisvolledrättePersönlichkeitenschließen, die 
in großes Interesse an den Aussagen Brandts und seiner Frau 
aben. Wer sind diese Personen? Hierüber Klarheit zu schaffen 
rüßte die Aufgabe des Gerichts sein. Und wie der Verhand. 
ungsleiter und Ankläger es wollen, soll es heute geschehen, 
venn Frau Brandt ihren bis dahia gestundeten Eid geleistei 
at. Das ist ja das Hervorstechende an diesem Prozeß, dah 
nan ihn, wie aus der gestrigen und vorgestrigen Sitzung hervor⸗ 
geht, gegen keine zu aroßen Sünder führt. Woher der plötßz— 
Vorgesetzter und Untergebener schüttelten sich die Hände. 
Bald darauf war Bill wieder bei seinem Kollegen in 
Hooperstreet. 
Nichts Neues?!“ 
„Nein! — Alles in Ordnung?!“ 
Alles!“ 
„Prozedur wie üblich?!“ 
„Wie üblich!“ 
„Tann, mein Boy — recht viel Glüch!“ 
Ein warmer Händedruck. Und dann kreuzte Bill die Straße 
Add trat in Sing-Fus Kneipe ein. 
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Dick war zu Etty geeilt und hatte sie, ihrem Versprechen 
gemähß. ihn erwartend vorgefunden. Doch war sie überraccht, 
ihn so bald — fast möchte man sagen, nach so wenigen 
Minuten — wiederzusehen. Nur folgerte sie, daß irgend etwas 
steues vorgefallen sein müsse. 
Sie eilte ihm mit ausgestrechten Händen entgegen. 
Was gibt's?!“ 
„Sie haben mich nach Hause geschicht!“ 
Und er erzählte ihr, was sich zugetragen. 
„Und da sind Sie zu mir gekommen. Ich danke Ihnen!“ 
Dann versuchte sie, von gleichgültigen Dingen zu sprechen; 
ein Versuch, der kläglhch mißlang und nach kürzester Zeit 
wieder aufgegeben wurde. 
Und bald sprachen fie nur noch von May. Und dDich. 
rhnungslos des Schmerzes. den er Etty bereitete, schüttete 
ein Herz aus und ließ das Mädel tief hineinblichen in seine 
Seele und eine Ahnung in ihr aufdänmern von der unendlich 
zrohßen Liebe Dicks für May dan der Straaten. 
„Wenn ihr etwas zugestoßen ist!“ sagte Dick eben mit 
ackenden Lippen. „so stecke ich meine Tasche voller geladener 
Revolver, gehe in das Chinesenviertel und knalle wahllos so 
ange die Chinks nieder. bis ich selbst dahingestreckt bin!“ 
„Sie müssen nicht so sprechen!“ konnte Etty nur erwidern 
War aber das, was Dich in diesen zwanzig Minuten ge 
prochen schmerzhaft für Ettyn gewesen wie das Messer eines 
chirurgen, so stellten fich für sie — um bei dem Bilde zu 
»leiben — auch die Wohltaten einer Operation ein. Mit der 
Erkenntnis von Dichs großer Liebe für Man stellte sich bei Etty 
ine gewisse Resignation ein. Denn schließlich hatte sie den 
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Abend⸗Blatt Ur. 386 
liche Umfall des Herrn Brandt, woher seine plötzliche Geen 
dächt nisschwäche“ Er, über deßen Arbeitsfähigkeit die 
Kruppsche Direktion nicht genug Aufhebens machen klonnte, be— 
astete früher seine ehemaligen Kameraden und brachte sie aus 
»em Amt und in das Untersuchungsgefängnis. Und heute will 
er nichts von all dem Belastenden gegen Pfeiffer qusgesagt 
haben, wenigstens sich nicht mehr erinnern, daß ihm das Ma— 
erial zu den „Kornwalzen“ allein von Pfeiffer, dem Kriegs⸗ 
ninisterialsekretär, zugegangen ist. Der Leiter fragt Brandt: 
Wozu haben Sie eigentlich Repräsentationsgelder bezogen?“ 
zrandt: „Zu denselben Zwechen wie Herr von Metzen und die 
inderen Vertreter!“ Das ist doch zum mindesten sonderbar, 
aß man dieser Ausweichenden Antwort nicht auf den 
ßrund geht. Sollten dieselben «cheimnisvossen dritten Pera- 
önlichkeiten auch mitrepräsentieren helfen? Wer weiß? Wer 
weißh, warum man so fragt und warum die Firma Krupp, um 
»ie sich doch eigentlich die ganze Sache dreht, vollständig im 
dintergrund bleibt? Das Wort „Monopolstellung“ der 
Firma Krupp nahm gestern einen breiten Raum in der Verhand- 
sung ein. Dieses Wort gebrauchen Staatsanwalt und Vorsitzen- 
der, die Verteidiger und die Angeklagten. Sie existierte also, 
die so fehr geleugnet wird. Und existiert noch heute. Denn 
s ist eine Verfügung erlassen wurden, daß die Firma Krupp 
zei allen Vergebungen in erster Linie zu Offerten aufgefordert 
ind besonders berüchsichtigt wird. Sieht das einem Monopol 
uicht verzweifelt ähnlich? Frau Brandt verweigert die eidliche 
Aussage. Man läßt ihr Bedenkzeit. Ob dann das große Ge— 
jeimnis gelüftet wird, um das alle Prozeßbeteiligten herum— 
zehen und herumreden? Es sollte wirklich doch leicht sein, 
dicht und Klarheit zu schaffen. Die „Kornwalzen“ intereßieren 
das deutsche Volk kaum, wohl aber ihr Verfasser, Urheber und 
Empfänger. 
Der Balkankonflikt. 
Die Forderungen der verbündeten Baltkanstaaten 
in Bulgarien sind gestern in Bukarest überceicht worden, und 
venn sich auch die Einzelheiten noch nicht genau übersehen 
assen, da die Kunden dazu nicht genau genug sind, so scheint 
»och so viel festzustehen, daß die Verbündeten in ihren An— 
prüchen nicht gerade zurückhaltend gewesen sind. Nach einen 
elegraphischen Meldung aus Bukarest wurde in der gestrigen 
xriedenskonserenz im Namen der Verbündeten ein 
Schriftstück verlesen, das folgende Forderunagen der Ver— 
händeten enthält: 
1. Die Verbündeten verlangen als Grenzlinie den 
Lauf der Struma von der alten bulgarisch-türkischen 
Grenze bis zum Sarbdere, von dort über Kuppe 1314 des 
Tschengelgebirges, dann, der Wasserscheide folgend, bis Tra— 
Jorz, von dort nordöstlich zu der Kuppe 1152, dann über 
Mesto nach Kuko, dann über Sipkova und Daliboska zur 
Wasserscheide bis ꝛu der Kuppe 2162 bei Kuslar, von dort 
— 
Mann nur zweimal zuvor gesehen. und — was nicht sein 
konnte konnte nicht sein! 
Und noch ein anderes Gefühl kämpfte in ihrer Brust, ihr 
elbst unbewußt, zu ihren Gunsten. Hätte ihr jemand gesagt— 
daß sie fast eine Freude darüber empfand, daß sie nun Did 
rnicht lieben dürfe und nie heiraten könne, sie hätte es selbst 
nicht geglaubt. Und doch war es so. Ein Unterbewußtfein. 
das ihr sagte. fie könne mit Dich nach der Handlungsweise 
ihres Bruders nie glücklich sein. Selbst wenn Dick ihr und 
ihm tausendmal verzeihe. J 
Nein. — das ging nicht. 
All diese Empfindungen kamen ihr, wie gesagt, nicht zum 
vollen Bewußtsein. Noch glaubte fsie sich unglücklich. — 
dabei aber mußte sie sich selbst wundern, wie ihre Ruhe mehr 
und mehr zurückkehrte, wie der Gedanke an sich selbst mehr 
und mehr zurüche, der Gedanke an May mehr und mehr in der 
Bordergrund trat. 
„Und wenn Man gefunden wird, dann heiratet er ße!“ 
schoß es ihr durch den Kopf. Und ein zweiter Gedanke folgte 
wie eine Art Antwort: „Dann wird Dich glücklich sein!“ 
Das war alles. 
Da atmete sie hoch auf, konnte sogar lächeln. Und dankte 
Gott. Wieder mochten zwanzig Minuten verstrichen sein. 
Da, mitten in einem Satz, brach Dich plötzlich ab und 
sprang von seinem Stuhl auf. 
„Ich halte es einfach nicht mehr aus. Entschuldigen Sie, 
Miß Corbin, aber es ist einfach unmöglich. Ich gehe!“ 
„Wo gehen Sie hin?“ fragte Ettyn zum zweitenmal an 
diesem Tage. J— 
„Nach der Hooperstreet. Ich muß. Sie können es ver4— 
tehen!“. 7 
Etty nickte. Und wie schon einmal zuvor, sagte sie: 
„Ich gehe mit!“ 
„Aber — Miß Corbin —“ 
Doch diesmal blieb . Etty fest. B 
„Was kann mir denn zustoßen? Allein würde üch es 
nicht wagen, aber mit Ihnen —“ 
Und seine Hände fassend: 
„Nehmen Sie mich mit. Auch ich könnte die Ungewißheit 
ticht lange aushalten - allein —— 
«Gortsetzung folgt.)
	        
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