Full text: Lübeckische Anzeigen 1912 (1912)

bent Telegraphisten durchaus nicht mißverstanden worden Es Englands Flottenrũstungen und die Kolonien. den Kronprinzen, wenn die griechische Regierung mit dem 
habe sich tatfachlich um einen absichtlichen Mobitsierungsver⸗ en e ii rane beltesfend die von Aufenthalt der beiden bulgarischen Bataillone nicht einver— 
such im lleinen gehandelt, um den Patriotismus im ganzen augda ebolac rien ihisfe em beic ber Menmneninsier standen sei, möchte er dies dem bulgarischen General mitteilen 
Lande und speziell an der Oltgrenze zu erproben und zu ver hinc ill vag tanadische parlament e⸗ ihn vborgelegien und ihm eine Frist von zehn Stunden bewilligen. Gleich— 
schärfen. Die „Droits de lHomme! sprechen witig von einer n ee ee ee e Berglich der cen zeitig erklärte General Theodorow dem Kronprinzen durch Ver— 
Sinterlist, die mit dreifarbigem Faden genäht war, weil man en Berseen bc ne n dn enr aischen Gewassern mittlung Stanciows, daß die baden Bataillone während ihres 
gewöhnlich von einer List, die niemand überlistet, zu sagen pflegt: ae e inem e eeeeete i een iisenhaltes in Saloniti unter ben Befebl des echischen 
AUne ruse cousue de fil blanc fugen. EChurchilt besprach in nterhaussibung Platzlommandanten gestellt werden sollten und daß ihre 
22. Wuli d. J. den deutschen Flollenetat und die daraufhin e von dem griechischen Stabschef den Tages- 
von England zu ergreifenden Maßnahmen in der Verteilung befe en würden. 
lule sn un ranznie · mnmden die Seestreitkräfte in der Nordsee und dem Mittelmeer. Der 
aris, 9. Dez. In eputi orineminister gab in dieser Si J n 
Debatte über die Infanteriekaders fortgeseßt. Jaurds ent— e e n e , Emne amerikanische Taktlosigkeit. 
widelte einen Gegenvorschlag betr. Einrichtung von Milizen, schiffe zur Berfügung sellen wolten, über deren Bawebuns Newvort 9. Dez. In dem offtziellen Armi and Navy 
dessen hauptsächliche Grundlagen folgende sind: Die vor könne aber erst nach der Rückehr der kanadischen Minister in urrnl en Sstern ein laugeres satrispen eit mon 
bereitende Erziehung für den Militärdienst, die sich nur auf die Seimnal ensschieden veden 5. Meb) Aif eine Anfrage, Kapltän Steunenberg, Sauptmann im 17. Infanterie Regiment 
Gesundheit und lörperliche Gewandtheit bezieht, beginnt im ob der Vorschlag, daß ein danadischer Minister zum sandigen wo in umter Sinmen uul dig Niederlane der durh drutt 
Alter vor 10 Jahren. Ein bmonatiger Besuch einer Rekruten⸗ Mitglied des Reichsverteidigungsausschusses ernannt werden n ee ll en An liben Aunee de deunsen Armer 
schile geht dem altiven Dienst unmittelbar voraus Jeder soll von der Regierung angenommen worden sei, erwiderte tinrlanungen verlpottet werden Welter werden in en 
Solat bewahrt die Waffen in sner Wohnung auf. Die Winislerpräfdent Asannh den Bonjlag dan Vertreren venn dicht die Generale v. d. Goln und Moltle verhöhnt. Aus der 
Haders sind teils beruflichen Charalters, teils zivilen. Die Dominien zu Sihungen des Verteidigungsausschusses hinzu— uiser ist in dem Madhwerk erwibnt. Das ganze t als 
Armee hat ausschließlich den Zwed, die Unabhängigleit und gezogen werden sollen wurde von der brinshen Regienmng bei eine Satire auf die modernen Lehren der deitschen Strategen 
den Boden des Vaterlandes gegen einen Angriff zu schützen. der Reichslonferenz des letzten Jahres gemacht und als pringi⸗ gedacht. die auch von den amerilanischen Strateaen als arund 
Der Krieg dient zur Verteidigung, wenn die Regierung einer plell vunshenwent bon men eeninern nÊ. legend erachtet und von ihnen auf den Kriegsschulen fast 
anderen Regierung, mit der sie einen Konflikt hat, vorschlägt, aus chließlich gelehrt werden. Die gesamte Presse 5 
auf ein Schiedsgericht zurüczugreifen. Das Parlament soll aber Gedescht nach und gibt gleichzeitig der Meinung Ausdruck, da 
jede Reglerung stͤrgen, die einen Krieg beginnt, An Zur Rapitulation von Saloniki. ein diplomatischer Protest Deutschlands unausbleiblich sein werde. 
Schiedsgericht vorzuschlagen, und sie durch eine andere er— Athen, 9. Dez. Gegenüber den in auswärtigen Blättern Die deutsche Botschaft aber erklärte, daß die Sache zu unbe— 
sehen, die die nationale Unabhängigkeit schützt, und gleich— veröffentlichten Meldungen über die Kapitulation von Saloniki, deutend sei, um von ihr offiziell Notiz zu nehmen. 
zeitig ein Schiedsgericht vorschlägt. Frankreich soll unverzüg— die auf einem Bericht beruhen, den der bulgarische General Das offizielle amerikanische Armeeblatt hat schon 1898 
lich mit allen im Haag vertretenen Mächten über allgemeine Theodorow veröffentlicht haben soll, teilt die Agence dAthenes wãhrend des spanisch amerilanischen Krieges, als ein deutsches 
Schiedsgerichtsverträge verhandeln. Jaureès forderte weiter folgendes mit: Kurz nachdem am 26. Ottober alten Stils Geschuader unter Admiral Diederich in den philippinischen Ge— 
lörperliche Ausbildung und staatsbürgerliche Erziehung der die griechische Armee unter dem Oberbefehl des Kronprinzen wässern dem amerikanischen Admiral Dewey angeblich Schwierig⸗ 
Jdugend und erklärte, daß die moralische Einheit der Nation Tachsin Pascha gezwungen hatte, alle Bedingungen sür die leiten bereitet haben soll, ein Spottgedicht auf Kaiser Wilhelm 
unerläßlicher als die materielle Stärle sei, um einen Sieg Kapitulation von Saloniki und des Forts Karaburun anzu— veröffentlicht, das ein amerilanischer Marineoffizier Coghlan 
sicherzustellen. Die Demolratie müsse vollständig Herrin der nehmen, traf ein Kavallerieoffizier ein, der dem Kronprinzen in einem Klub vorgetragen hatte. Coghlan kam damals mit 
Leitung der auswärtigen Politik bleiben. Geheimverträge dürfe mitteilte, gegen Mittag seien bulgarische Reiter in Postolari, einem Verweise davon. 
man nicht mehr dulden. Jaurès sprach dann zugunsten eines dreißig Kilometer von Salonili entfernt, erschienen. Der sie 
Schiedsgerichts und schilderte warm die Begeisterung, mit der befehligende Offizier hätte erklärt, er gedenke die Nacht in 
die ganze Nation in den Krieg ziehen würde, nachdem der Giordino, fünfundzwanzig Kilometer von Saloniki entfernt, zu⸗ Inland und Ausland. 
Gegner das Schiedsgericht abgelehnt hätte. Dann erllärte zubringen. Fünfzehn Kilometer hinter der Kavallerie befände 
er, es scheine, daß auch Deutschland das System der lasernierten sich eine bulgarische Division. Diese brachte in der Tat die Deutsches Reich. 
Armee aufgeben wolle. Jaureès verglich die deutsche und die Nacht vom 26. zum 27. in Giovesna, dreißig Kilometer von Eine neue Nov le zur Gewerbeordnung. Berlin, Des. 
französische Armee beim ersten Zusammenstoß und sprach die Saloniki entfernt, zu. In derselben Nacht wurde das Prototoll Wie die B. Z. hört, ist eine neue Gesetzesvorlage als Novelle 
Ansicht aus sein System würde Frankreich gestatten, Deutsch— der Kapitulation unterzeichnet und ein Teil unserer siebenten zur Gewerbeordnung in den betelligten Ressorts im wesentlichen 
land eine überlegene Streitkraft entgegenzustellen. Die beste Division besetzte die Eisenbahnstation. fertiggestellt worden, so daß ihre Einbringung in den Bundesrat 
Dedung wãre die Aufstellung eines Milizheeres im Osten, das Noch am Abend teilte der Kronprinz dem Befehlshaber der bul⸗ in der nächsten Zeit erfolgen dürfte Der Gesetzentwurf um— 
aus 20- bis 25iãhrigen Leuten bestände. Auch die Konföderation garischen Division brieflich mit, er brauche nicht auf Saloniki faßt drei Materien: Maßnahmen zur Einschränkung der sog. 
der Arbeit mißbillige die Desertion. Die Nichtgestellung von vorzurüden, da die Armee, die sich in Saloniki befand, kapitu— „Vergnügungsplätze“ zur Bekämpfung des Animierkneipen— 
80 00 Soldaten führte der Redner auf das Geset von 1905 liert hätte und im Begriffe wäre, die Waffen niederzulegen. wesens und der Auswüchse des Kinematographenwesens. Es 
und auf die schlechte Organisation der Gendarmerie zurück Am Morgen des 27. Oltober, während man die Entwaffnung handelt sich im wesentlichen um Abänderung der 88 33 und 334 
Die nãchste Sitzung findet morgen statt. vornahm, marschierte die bulgarische Division von Giovesna auf der Gewerbeordnung, in denen die Konzessionspflicht der be— 
e e eintraf treffenden Gewerbetreibenden geregelt ist. 
en e, forderte Genera aris, der Befehls⸗ u3 * 
Neue Erwerbungen für die englische Cuftflotte? haber der zweiten Didision, den bulgarischen Divistonsgeneral9 dnnn sür die mnnn m unn 
552 2 Theodorow auf, innezuhalten, da die türkische Armee sich ergeben eue ue t uen e b e 
Fast täglich treffen aus London Nachrichten über neue Er⸗ sane obben ibeshrinen die biarisaen e n die der Deutsche Wehrverein hier einberufen hatte, wurde nach 
werbungen für die neue Luftflotte ein Gestern wurde wieder enen ne een lrn einem Vortrage Müller⸗Brandenburgs über das Thema Welt⸗ 
seib. da m benrt W 2 2 er zweiten Division und begannen fünf bis sechs Kanonenschüsse — 
gemeldet. daß in rken von Farnborough eine Flug— uf die lrischen Solbaten abnfeuern, die de lage und Wehrpolitik“ folgende Entschließung gefaßt 
maschine in bisher unerreichten Dimensionen ferkiggestellt wird. vuirden getahen von vielen Hunderten deutscher Männer und Frauen besuchte 
Die NMugmaschine gehoört zu den 2 Geschwadern von fegenden achsin Pascha richtete deshalb einen Protell an den Kron⸗ Versammlung hält die strikte Durchsührung der allgemeinen 
Kriegsmaschinen die gegenwärtig in Farnborough für die prinzen. Nach erneuter Aufforderung machten die Bulgaren in Wehrpflicht aus militärischen, vollswirtschaftlichen und morg 
Armee gebaut werden. Gegen Weihnachten soll der neue Aivali Salt. Während des ganzen 27. Ollober wurde die Ent⸗ schen Grunden fur unbedindt erforderlich da es unangebraht 
Kreuzer bereits seinen ersten Flug unternehmen und stark ge⸗ waffnung weiter durchgeführt und Salonili warde von dem und ungerecht erscheint. daß heute im Ernstfalle Hunderttausende 
nug sein, um ein Schnellfeuergeschüß mit Munition und eine Evzonenregiment Constantinopoulos und von der siebenten Di— von Landwehrleuten und älteren Reservisten in der vordersten 
aroße Menge Benzin zu tragen. Die Bedienung besteht aus pision beseßzt. Am 28. Oltober setzten die Bulgaren ihren Vor— Linie stehen, während Hunderttausende junger gesunder Leute 
einem Piloten, einem Artilleristen und einem Offizier, dessen marsch fort, bis sie einige Kilometer von der Stadt entfernt vorläufig zu Hause bleiben. Die Versammlung ist der Ansicht 
Funftionen sind, Beobachtungen zu machen. Diese schwere halimachten. Ein bulgarischer Offizier begab sich in das Pa— daß die Hetze gewissenloser Volksverführer die allerschãrfste 
wird mit 2 Motoren ausgestattet werden, die lais des Gouverneurs und bat den Unterchef des Generalstabes Bekämpfung erfordert, wollen wir uns nicht in einer ernsten 
i gaünltiger Witterung eine Geschwindigkeit von 80 Meilen um die Ermächtigung für die bulgarische Armee, in Salonili Stunde einer Gefahr gegenüber sehen, die die Siegesgewiß heit 
die Stunde gewährleisten sollen. Eine neue Erfindung, die einzuziehen. Der Unterchef erwiderte, die Bitte mühßte von Ge— der Armee auf das schwerste zu schädigen imstande ist. Die 
dem Piloten ermöglicht, die Maschine in Bewegung zu neral Theodorow dem Kronprinzen übermittelt werden. In Entschliehung wurde von der Versammlung unter brausendem 
sehen. ohne seinen Platz zu verlassen soll zum ersten Male zur Begleilung des bulgarischen Gesandlen in Varis Dr, Slanciow Beifall einstimmig angenommen. 
uenn acre Der Artillerist wird seinen Platz e e 3 re unnhr ODeflerreih⸗ Ungarn. 
* nter dem Geschütz, sondern vor dem Piloten haben. 222 Au⸗ Audienʒ die illigl Wien 9. Dez Kriegs— 
Die Hauptaufgabe dieses Riesenflugzeuges soll die Be— uurde. Aus die formelle Erklärung, daß die Bulagaren die e h rn ei Demission an die vom 
inpfung seindlicher Luftfahrzeuge sein. Der eigentliche Kund- Besebung von Saloniti durch die Griechen anerkennen. daz Kaiser Fram Josef anggommen wurde. Sein Nagfolger soll 
Mofterdienst soll einem 2. Geschwaber, das leidbler sein vin nicht von einer Besekung durch sie die Rede wäre und daß der ere Inspeltignghef imn, Kriegsministerium, F832. 
MWerlallen bleiben sie nur für zwei Bataillone, die durch die schlechte Witterung Krobalin werden irhrt v. Auffenberg wird ein Armee In— 
— ene nee 
— Kronprinz der Bitte nach unter der Bedingung, daß er darüber des Generalstabe v. Schemuga, ist eat— urggetreten. Nn 
an die ariechische Regierung berichten würde. Stanciow bat seine Stelle tritt der frühere Generalstabschef und jetzige 
Und wũhrend sich die Anwesenden von der Wucht dieser Herr Blad sang damals in italienischer Sprache und verfügt, gen. In dem Urteile des Gerichis wird u. a. ausgesührt, es sei 
⸗ewaltigen Renommage nur langsam erholten, tat der ge— dank guter italienischer Schulung des Organs, über eine beson⸗ nicht erwiesen, daß Weingartner sich des Kontraktbruches schuldig 
schaftige Redalteur einen tiefen Zug aus seinem Glase, zundete ders hübsche Kantilene wie guten Rezitativgesang; beides gemacht habe; vielmehr sei diese Anterstellung für ihn 
ich eine seiner Sechserzigarren an, über welche er schon zu ist im „Bajazzo“ nicht anwendbar. Auch sang beleidigend. 
Saus die rotgoldene Papierbinde der ihm einst von Trenkmann der Sänger in deutscher Sprache, deren regelrechte Richard Strauß Ariadne anf Naxus“. Im Bremet Sltadt— 
dedizierten Importen gezogen hatte, und fächelte sich den Wiedergabe noch manche Wünsche offen läßt. In thealer fand Freitag, wohl vorbereitet und freigebig ausge 
Rauch wohlgefällig in die Nase. der Tongebung gilt es namentlich ein ziemlich tonloses Piano stattet. die Erstaufführung von Richard Strauß Ariadne auf 
„Mein Freund Trenkmann führt ein guies Kraut.“ fuhr mit einem oft schön aufleuchtenden Forte zu überbrüclken. Es Naxos“ stait. Molières „Bürger als Edelmann“, der die 
er bedentungsvoll fort, „ia aber, was ich über diefe elet— fehlen die Mittelfinten. Wie wir hören, sang Herr Blad den Oper einleitete, wurde, so schreibt man dem Hamburger Kor 
trischen Fördermaschinen sagen wollle. Das ist eine großartige Canio gestern zum ersten Male und ohne Orchesterprobe. In rejspondenten, in der Bremer Falsung ein wenig als Störenfried 
Ersindung Während die Dampfmaschine sich noch besumt, Berüdsichtigung dieses Umstandes bot der Sänger eine recht an— behandelt. Das Stud war durch erbarmungslose Striche zu 
und schwer leucht und gang langsam puff, puff“ sagt und nehmbare Leistung; seine grohße Szene im zweiten Alt gelang so— einem rein stofflichen Gerippe abgemagert und wurde überdies 
die Förderschale so peu à peu in die Höhe zu winden beginnt, gar, abgesehen von ein wenig Zuviel im Spiel auffallend gut. in einem das Possenhafte unterstreichenden Stil gegeben. Das 
gehen diese eleltrischen Fördermaschinen los, wie die leibhafligen Mit der musikalischen Sicherheit stand es natürlich noch nicht Publilum verhielt sich dieser etwas vietätlosen Auslegung der 
Teufel. Ich sage Ihnen, meine Herren, eine leichte Bewegung am besten, wie auch darstellerisch noch einige Unfreiheit zu ver— Molidreschen Meisterkomödie gegenüber trotz der ausgezeihneten 
des Maschinisten an einem winzigen Hebel und im selben Momen zeichnen war Sollte es sich hier um ein Engagement handeln, Darstellung der Hauptrolle sehr zurüdhaltend. Eine wesentlich 
rast die Schale schon mit Kurierzugsgeschwindigkeit den Schacht so würden wir demselben aber dennoch bei den vielen guten günstigere Wirkung erzielle die Straußsche Oper. Wenn es 
entlang. Es ist geradezu. wundervoll. die Anlagen in Beirieb Eigenschaften des Sängers nur zustimmen können. Herr Ernst der Bremer Inhßzenierung auch kaum beschieden war, das sehr 
zu sehen.“ Tauber, der den Silvio sang, wußte seine Partie gefallwürdig schwierige Problem restlos zu lösen, das die Autoren hier durch 
Und dann strich sich Herr Neubert wohlgefällig den Bauch auszugestalten. Ist das Organ auch nicht gerade ein sieges die Verschränlung des Stils der Opera veria mit dem der italie— 
und prostete seinem Nachbar, dem Apotheker zu. gewisses zu nennen, so weiß es doch Sympathie zu erweden und nischen Intermezzi zur Debatte stellten, so war es doch unver— 
Die am Jisch Sitzenden glaubten ihm unbedingt. Hatte durch manches in hübscher Weise wiedergegebene Detail zu in— tennbar, daß das starke Interesse, das von den ersten Senen 
ihn doch neulich erst einer zum Schachthause der Gewerlschaft teressieren. Auch das Spiel bot viel Gutes, besonders im zweiten ausging, in den Schlußpartien des Werles tiefem Ergriffensein 
„Gloria“ gehen sehen. Das spra enscheden kur die Wahn Alt, durch die Anteilnahme an den Bühnenvorgängen. Plah machte. Frl. Sedwig Francillo-Kaufmann bot als Zer— 
heit seiner Erzählung. Daß freilich der alle Maschinenmeisfer Serr Kapellmeister Pfeiffer hatte die musikalische Lei— binelta gesanglich und darstellerisch eine hinreißende Leistung 
Fortsekunag solgt 7 feüriger Stimmung, schlanlkem Rhythmus wurde das Frau Hertha Pfeil Schneider in Lü n ihr 
* noch immer so dankbare Werk des erfolgreichen italienischen Gastspiel als Jlolde unter Direktor Kurtscholz bestens 
Cheater, Kunft und WMissenschaft. Komponisten zu Ende geführt. Der hervorragende Musiker bekannt, war eine sehr eded singende Ariadne, Bert Karl 
Lübed, 10. Dez. bewährte sich auch gestern wieder ebenso wie im „Tannhäuser“, Schröder ein Bacchus von vornehmer darstellerischer Saltung 
Stadt· Cheater. wo die so schwungvoll gespielte Ouvertüre lebhaft applaudiert Das Orchester hielt sich sehr wacder. 
„Der Bazzo“, wurde. Ihm gebührte der wesentlichste Anteil an dem glänßen— Ein „Thealer der Fünfjehntansende soll Berlin bevor— 
Musikdrama von Leoncavballo den Verlauf der „Tannhäuser“Aufführung. slehen. Wie eine Berliner Korrespondenz meldet ist der Urheber 
Herr SJames Cuyler Blach den wir bei Gelegenheit M Stiehl des Planes der bekannte Zirlusdireklor Stosch Sarrasani, der 
des Predh osti⸗Gastspiels als einen Sänger von recht guten in Berlin seit Jahren ein Zirkusgebäude in der Schönhauser 
Eigenschasten lennen lernten, stellte sich uns gestern in der Felia Weingartner wider die lal. Generalintendanz in Berlin. Allee besiht das jett auf polizeiliche Anordnung niedergerissen 
Partie des Canio vor. Bei der Verschiedenheit dieser beiden Felix v. Weingartner wird, wie die Voss. Ztg. hört, jetzt, nach wird. Berr Stosch Sarrasani will nun ein massides Gebäude 
Rollen fallen natürlich die Vorzuge des Sangers nach der dem für ihn guünstigen Urteil im Prozeß Weingartner gegen gröhten Stils errichten und war gemeinsam mit einem soh 
inen Seite schwerer ius Gewicht Ind da müssen wim denn in Berhiner Lolalanzeiger, gegen die Berliner Generalintendanz bekannten Berliner Theatermann der seit langem eine Stäfte s 
diesem Falle seinenn Alsced Traviata) unbedingt den Vor⸗ klagen. Der Kinstler will den Grafen Sülsen gerichtlich zur Massenwirkungen braucht. Die Verhandlungen werden 
ug geben. Es lammt hier mancher fördernde Umstand hinzu:; Unterlassung der Behauptung des Vertra—ruchs zwin— in ranklfurt a. M geführt.
	        
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