Full text: Lübeckische Anzeigen 1912 (1912)

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Wohenllich 8mal (Wochentags morgens und C E9 b 4 Melgen eis Glusgabe A und B) für die 
en Sana me enscheinend Beznas— E er GOe tung Po leine Anzeigen Eitbells markt usw) 
preis sũr das Vierteljahr 3,80 Warl einschließlich B Vfg. fur Auswãrtige 30 Pfg. f. Geschãstl. Mit⸗ 
Bringgeld in Lübeck. Durch die Post bezogen ohne — leilungen 1Wt. d. Zeile. Tabellen⸗ u. schwieriger 
Bestellgeld 3,30 Mark Einzelnummern 10 Pfg. 23 Sat den Ansorderungen isprechend höben 0 
—— ———— Beilagen: Vaterstãdtische Blatter. — Der Familienfreund. 
Amisblatt der freien und hansestadt Lũbed 162. Jahrgang Uachrichten sür das herzogtum Lauenburg, die 
Beiblatt: Gesetz· und Verordnungsblatt e gürstentümer Ratzeburg, Lübec und das angren 
eigen“, vo rũndungs-⸗Jal ã befindet si 
——— rrrroe]yppp en e rae iben zende meckllenburgische und holsteinische Gehiet. 
Orud und Verlag: Gebrüder Boreeaers Gam, v. v. in Zabeg — velneirle Adreßhaus Köniastr. 46). Fern sprecher 8000 u. 9001. 
Ausgabe M. Grode Ausgare) Sonnabend, den 7. Dezember 1912. Morgen⸗Blatt Ur. 620. 
sp Beee ch dan bee die S a der mnade 
5 gestrigen erliner Besprechungen wesentli azu beigetragen wenn au ie beiden Sonderorganisationen 
Erstes Blatt. hierzu 2. Blatt, haben, die Mbeit in u uünftigen Londoner Konferenz zu er—⸗ ralen und der Altliberalen bestehen geblieben sind. Beid« 
und die Feuilletonbeilage „Der Familienfreund leichtern, besonders was die Autonomie Albaniens und die da— Organisationen haben den versprohenen Burgfrieden“ in den 
— 38 mit zusammenhängende Frage des Adriahafens für Serbien an— letzten Monaten jedoch gehalten, und wenn hier und da weitert 
— 22 — — un h b wird Poincars die hiesigen Ver— Syhmptome innerer Kämpfe hervorzutreten scheinen so erkläre 
nichtamtlicher Teil treter der Balkanstaaten zu gleichartigen Aufllärungszweden er, daß die Gegensäße „unter der Decken nicht unter den 
empfangen. leitenden Persönlichkeiten bestünden, daß es ich dabei viel— 
London, 6. Dez. In einem anscheinend von der bul— mehr nur um Versönlichkesten handele, die aus Gründen des 
2 garischen Regierung inspirierten Telegramm der Morning Post politishen und persönlichen Ehrgeizes gern im Vordergrunde 
Der Balkankrieg. aus Sefia wird die Hoffnung ausgedrückt, daß zugleich mit der stehen möchten und denen die Wähler im Lande zurufen 
Friedenskommission auch der Rat der Botschafter in London sellten: Macht ein Ende, wir haben die Zänlkereien bis 
Der Waffenstillstand. tagen möchte. Es würde die Verhandlungen sehr vereinfachen, zum Halse herauf satt. Gemeint ist damit in erster Linie 
Nonstantinopel, 6. Dez Nach einer offiziösen Darstellung wenn sich der Rat der Botschafter zuerst darüber schlüssig würde, der pommersche Generalsekretär Dr. Mittelsrann, Stettin.) 
ist der Mililel des Waffenstillstands-Protokolls betreffend die aus welchen Punkten der Frieden bestehen muß. Aus bul— Zun Schluß gab der Redner einen Ausblick auf die inter— 
Verproviantierung der belagerten Städte suspendiert worden, garischen Depeschen geht herpor, daß König Ferdinand dafür nationale Lage, die sich sehr verschlechtert habe. Deutschland 
weil in Janina, Stutari und Wrianopel genügend Nahrungs— ist, Serbien am Aegäischen Meer Platßz zu machen, falls die könne seine Größe nur dann erhalten. wenn es der mãchtigste 
mittel vorhanden seien. Grohßmächte ihm einen Hafen am Aegäischen Meer versagen Militärstaat bleibe, wenn es, wie Großherzog Friedrich von 
Sofia, 6 Dez Der Finanzminister hat an die nachgeord— sollten. Baden sagte, so stark sei, daß es den Frieden selbst dann 
neten Behörden die Weisung ergehen lassen, die Rechnungen dikfieren kann, wenn er ihm nicht gegönnt wird. 
für die von der Armee bezogenen Bedarfsgegenstände zur unge— 3 3 3 
gesäumten Bezahlung der geschuldeten Beträge ausfertigen zu Ruchtrittsgedanken des grhrn v. hertling? Der neue Kölner Erzbischof über die Gewerkschafts 
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2 dien 2 h mit der Jesuitenfrage seine Entlassung erbeten, die aber der Der neue Erzbischof von Köln, Felix v. Sartmann, hat 
Italiens in Alhen haben gestern, wie der Vertreter des olff so eae ee türrlig in Voltserein eine Rede dehallen, die ihn kenn- 
schen Telegraphenbureaus von zuständiger Seile ersährt, bet der Prinzregent nicht anzunehmen gesonnen sei. Wir erhalten hier— n peeee e ee en nin n 
echisch i i titt unternommen, wobei sie mit— über jedoch folgendes Telegramm: zeichnet. Dan mutig vorwärts 
ariechischen Regierung einen Schritt unt uqh na achti waits!“ ist sein Thema. „Gläubig aufwärts““ Doch wohl 
iin daß hre Reglerungen in die Besehung Valonas und Mun hen. 8. Dez. Die auswarts verbreitete Nachrichn. nl i a n dea Rede. Dagegen 
n isel Saseno ion innengen tkonnten dahß Minsflerpräsident Frhrv Bertling bei seinen letzten Vor— zu Gott? Davon lesen wir nichts in der Rede. gegs 
trage bei dem Prinzregenten am vergangenen Mittwoch ein sagte Herr v. Sartmann; E— 
Die Orientleifis und die Mächte. Densionsgesuch eingereicht habe, ebenso wie die hieran ge— wWenn der Vollsverein gläubig aufwärts schaut, dann 
Berlin, 6. Dez. Wie verlautet, wird in London zugleich knüpflen weiteren Bemerkungen sind vollkommen aus der Luft wind er den Sieg erringen. Gläubig aufwärts schaut und 
nit der iedensonferenz zur Feststellung des endaültigen Frie— gegriffen sich innig anschließt an die von Gott gegebenen Führer, an 
bdens auf dem Ballan auch der Rat der Botschafter tagen den Papst und an die Bischöfe. Es e 
Wenngleich Staatssekrektär Sir Edward Grey noch nicht die 5 436 3 einen festen Standpunkt, und das ist der Fels, 
Antworter sämtlicher Mächte auf seinen Konferenzvorschlag er— Dr. Sriedberg über die Herhãltn ise in der der Fels Petri, auf dem der vBerr seine Kirche gebaut 
halten hat, rechnet man doch schon fest mit dem Zustandekommen natlonalliberalen Partei. hat, den die Pforten der Sölle nicht überwältigen werden 
dieser Botschafterzusammenkunft in London. Gleichzeitig, aber Hert Dr. Friedberg hat am 2. Dez. in Posen gesprochen. Lebhafter Beifall) Mein ganzes Herz hat sich zusammen— 
natürlich völlig getrennt, werden dann auch in London die Er kam bei dieser Gelegenheit in folgenden Ausführungen auf gekrampft, als ich vor einigen Tagen las, mit welch bitterem 
Friedensunterhändler des Balkanbundes also auch Griechenlands die Ve hältnisse in der eigenen Partei zu sprechen; —— Weh und mit welcher Erariffenheit der Statthalter Christi 
und der Türkei, zusammenkreten, um auf Grund des Waffen— Wesentlich Neues könne er nicht sagen. Von grund— Klage darüber führte, wie man seine erhabene Person und 
stillstands⸗Protololls die Fliedens-Präliminarien festzuseßen und satlichen Gegensätzen könne keine Rede sein. Durch die Präsi— seine Maßregeln rücksichtsloser, unehrerbietiger Kritik unter— 
dann zum Abschluß des Friedensvertrags zu schreiten. Dieser dentenwahl sei eine gewisse Beunruhigung entstanden. Herr werfe, und wie man achselzuckend und mitleidigen Blickes vor 
Vertrag von London, wie er wohl genannt werden wird, dürfte Bossermann habe mehr wie einmal erkllärt, daß leider, wie es übergeht an den Anordnungen des Oberhauptes der Kirche. 
dann der Botschafterkonferenz vorgelegt werden, damit die Groß— bei raschen politischen Altionen manchmal vorkomme, hier Fehler Zu solchen pietätlosen Söhnen wollen wir Münsteraner nicht 
mächte Gelegenheit haben, ihren Standpunkt zu diesem Friedens— gemacht seien, die er keineswegs zu beschönigen bereit sei. gehören. EStürmischer Beifall) Wir wollen nicht vergessen, 
extrakt zu präzisieren und hierbei die Gemeinsamkeit ihrer Auf— Alles andere sei gewaltsam von außen in die Partei von daß dem Statthaälter Christi das Wort gesagt ist von unserem 
fassungen festzustellen. einer Seite, die ein Interesse an einem Zwiespalt in der Herrn: „Weide meine Lämmer, weide meine Schafe“. Er 
Varis, 6. Dez. Von den gestrigen Besprechungen des Partei habe, hineingetragen. Zu diesen gehöxe das „Ber— allein hat den Auftrag belommen, weide meine Lämmer, 
Stoalssekretärs des Auswärtigen v. Kiderlen-Waechter mit den liner Tageblatt“, das sogar einen Gegensatßz zwischen ihm, weide meine Schafe, er soll uns auf die Weide führen 
Vertretern der an den Londoner Verhandlungen interessierten Redner, und Bassermann konstruiert habe. Es sei ein Fehler und sonst niemand.“ Geifall.) 
Staaten wird hier eine vorteilhafte Klärung der allgemeinen gewesen, daß man Sonderorganisationen in der Partei mit Daraus ergibt sich natürlich, wie der neue Erzbischof über 
Lage erwartet. Man gibt sich in französischen Regierungs— besonderer Spitze sich habe bilden lassen. Er sei von An— die Gewerkschaftssrage denltt. 
kreisen vollkommen Rechenschaft darüber, daß Deutschland seine fana an dagegen gewesen. Die Fortschrittliche Volkspartei „Vor kurzem hat der Heilige Vater in feierlicher Weise 
den beiden Verbündeten in der Kanzlerrede gemachten Zusagen habe diese Fehler vermieden. Toch seien die Kämpfe durch sich über die Hristlichen Gewerkschaften geäußert. Wie er 
schon jetzt zu erfüllen bestrebt ß Demgemäß lönnten die das neue Organisationsstatuf im wosentlihen beseitigt worden, einerseits den lonsessionellen Versinigungen zur Verbesserung 
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Berliner Brief Sie werfen einander nue Dinge vor, auf die Zuchthaus nicht an einem kraftvolen Ausdau ihrer groba tigen und sür ver— 
unter drei Jahren steht. Wenn einer gegen Nissen weltert, wandte „freie“ Berufe geradezu vorbildlichen Organisation 
Eigenbericht der Lübedischen Anzeigen) dann bringt die Gegenpartei ans Licht daß ihm vor 19 Jahren, gehindert. Aber wenn der Berliner Tumult verbraust ist, dann 
in Berlin . Deg als er Sãdelwart des Graudenzer Lolalverbandes war, ein— beginnt wieder die stille und ernste Arbeit die nihht nur die 
Der Parlamentarismus der Schauspieler — mal 2550 M in der Portokasse gefehlt haben, und wenn einer soziale Lage der Bühnenlüstler im leßten attehn 
u in. 158 ete d u — zum Präsidenten hält, dann hält ihm der Protestverband ent laum geahnter Wesse gehoden ohne Rechtsstellung befestigt 
N m * et 3 3 t gegen, daß er seine dritte Frau, trotzdem sie kerngesund war, sondern auch den Millldsenfonds der Genossenschaft aliähr 
e rbe ut dem zrne 2 Peitsche. habe ins Irrenhaus sperren lassen, um die vierte zu heiraten, lich um Hunderttausende krästigt. 
Das Wörterbuch der parlamentarischen Ausdrücke ließe sih die er einem mil ihr verlobten Kollegen, der eines ganz rätsel Man tut allo gut, diese in so manchem Sinne uetomischen 
um ein Erkleckliches bereichern, wollte man ihm die Verhand⸗ haften Todes gestorben ist, weggeschnappt habe. Debatten und persönlichen Disputationen nicht tragisch zu neh— 
ungssprache des Parlaments der Shauspieler“, wie die Dele— Es ist, als sollten an diesen wenigen Berliner Tagen alle men und sich gegenwärtig zu halten, daß diese rednerisch so 
glertenversammlung der Deutschen Buühnengenossenschaft sih so Rollen vertauscht werden. Die Helden verwandeln sich in naiven und — zum größten Teil — ganz ungeschulten 
stotz nennt, zugrunde legen. Die Narren, die im Vorjahre Intriganten die schüchternen Liebhaber in zornige Reclen. Aber Kämpen auch im Parlament nicht aus ihrer geschmintten Haut 
in der Halle am Zoologischen Garten tagten und von ihrem fast alle bringen die schnelle Entzündbarkeit ihres Temperaments, heraus tönnen. Sympathisch ist selbst wenn man sie inner— 
Kollegen Rickelt daran erinnerl wurden, daß sie mit ihrem Ge— die sie zum Künstlertum befähigt, von der Bühne hierher ins lich gerechtfertigt hält ihre Treue zu Nissen, dem sie alle 
hrüll die nahe benachbarten Löwen und Tiger beschämen, füllten „Parlament“ und machen jede ruhige Auseinandersetzung un— seine Gevalsstreiche und sane eifrige Antation für ein Prä— 
in diesen Tagen das Parkett des Künstlerhauses mit ihren möglich. Dabei ist es rührend, zu beobachten, wie diese Dar— sidentengehalt (das von ihm erfunden worden ist) nicht übel— 
Gestalten und die Luft mit Schimpfworten und steller zugleich das beste und dankbarste Publikum sind. Sie nehmen. Sie sagen sich, die Geno senschaft ist unter siner Kaute 
Beleidigungen. „Salten Sie mich denn für einen Lügner?“ ruft sind ganz und gar nicht abgestumpft gegen die Mittel und inimer größer und stärker geworden, und so votieren sie ihm ihl 
da einer mit eherner Wotan⸗Stimme. „Jawohl“, schallt es Mittelchen, mit denen sie selbst jahraus, jahrein auf Hörer und Vertrauen, so oft er die zuverlässige Serde dazu auffordert. 
mit hellem Siegfrieds·Klang zurüch. „Ich habe kein Geld Zuschauer wirken. Wenn einer mit den Augen rollt, die Es scheint beinahe, daß das als selbstge ällig und selbst— 
unterschlagen“, erinnert ein ehrwürdiger Lustspielvater wäh⸗ geballle Faust auf den Rednerlisch wirft ind — von Zorn herrlich verschriene Künstlervöllchen ganz gern einen absoluten 
send ihm die Tränen über die Baden kullern, ich war damals geschüttelt — wie ein verwundeter Stier brüllt, dann werden Herrscher, der dem Widerspenstigen die Faust aufs Auge drudt, 
ur im Addieren und Sublrahieren noch nicht so geübt wie sie auch gleich fuchsteufelswild. springen von ihren Stühlen über sich selbst einseßt. Haben dodh jetzt auch die auf ihren 
heutel De Depesche war gefälscht! Pfui Teufell So auf und extemporieren die aufregendsten Streit Dialoge. Abei Individualismus so podenden Besliter Sio ti Seeen 
ine rmeinheitl Meine Ftau ist entehrt!“ BHinaus!“ säuselt ein anderer gleich darauf weich wie Zephyr mit tränen— Paul Cassirer, der bei ihnen allen als Tyrann gilt, der nichts 
Schlub! Redefreiheit! So geht es stundenlang.“ tropfender Stimme, fleht er sie mit erhobenen Händen um als seinen eigenen Willen kennt, zu ihrem Oberhaupt auser— 
Immerzu ist es, als sähe man eine zuerst von Reinhardt Mitleid an und blidt mit brechendem Auge zur Dede empor, sehen. Das ist vielleicht das psychologishe Geh imnie warim 
tinstudierte Vollsszene, und ein Regisseur, der etwa einen sofort sind sie weich wie Butter, seufzen und wischen sich Nissen trotz allem, was geschehen ist, sich so fest auf seinem 
antiken Chor mit moderner Leidenschaftlichleit dargestellt wissen das Nab aus den Wimpern. Präsidententhron behaupten mnte, daß er sich selbst so aus— 
will, braucht seinen Mimen nur zu sagen: Stellen Sie sich vor, Zwischendurch werden Brand-⸗Artikel und Kampffs hriften giebig vergoldet hat, ohne vielen Proteste zu ahten die 
Sie seien auf der Delegiertenversammlung und ciner der verteilt von denen einige nachweisen, daß der Präsident hinge— dies mit der Würde der Genossenschaft und mit der Disziplin 
Vedner bezichtigt Nissen, er habe die Klytämnestra auf offener richtet werden mühte, wenn man alle seine Kapitalverbrechen innerhalb des Verbandes für unvereinbar erklärten Nicht 
n ünd Sie protestieren gegen diese schauer-⸗ sühnen wollke, und andere mit hundert Beispielen belegen, daß troß seiner Tyrannei, sondern gerade wegen seiner Tyrannei 
e 556 Da läme wirklich dämonischer Zorn auf die Nissenfeinde von rachüchtigen Direltoren bestochen worden haben sich die Mimen, die in ihrer geistigen Veweglhlet und 
v Die einzelnen Delegierten, die aus Oberbüce⸗ sind oder nur vor der unmittelbar bevorstehenden Entlarvung Supertibilität so vieles mit den Frauen gemeinsam haben ihn 
bht iederkrotoschin und überall her zusammengeströmt sind, ihrer eigenen dunklen Vergangenheit ziktern. Zum Glück haben so willig untergeordnet. Du gehtst ins Schauspielec- Parlament 
nken nicht daran, ihre Gegner mit Argumenten zu belämpfen. 1diese persönlichn Ausfälle die Bühnengenossenschaft bisher nicht Vergiß die Veitsche nicht!
	        
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