Full text: Lübeckische Anzeigen 1912 (1912)

Ausgabe 4. Sonntag, den 3. November 1912. Morgen⸗-Blatt Ur. 559. 
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Bewußtsein brächten, daß der wahre Wert eines Menschen geschickt verteidigten Fuchsschwanz, bis es HSerrn Oberleutnant 
9 euet: Ludenschluß 6 Uhr. nicht von seiner Genußfähigkeit und der Gröbe eines Geld⸗ Goesch auf seinem stattlichen und ausdauernden Braunen gelang, 
beutels abhängt, sondern von der Reinheit und Kraft seiner den Sieg an sich zu reißen. 27 Bruche konn e der Masler ver— 
— — — Seele. teilen. Wenn das Wetter es irgend zuäßt, sollen noch mehrere 
¶ sbericht Wie gut könnten wir sie aebrauchen, diese Menschen voll Jagden stattfinden, die nächste am Mittwoch. Stelldichein 
age Luthergeist, in unserer Zeit, wo das Wort von neuem zur 2 Uhr nachmittags an der MarlisKaserne. 
Lübeck, 3 November. Wahrheit ward: Promenadenlonzert auf dem Marl platz. 1. Triumph⸗— 
Reformationsfest. Ir alt bose Feind, marsch aus „Aida“ von Verdi. — 2. Ouvertüre z. Op. Zam⸗ 
a t unser Gotl. Mit Ernst ers jetzt meint, pan von Serold. — 3. Szenen aus „Die Waltuüren von 
e — Grob! Macht und viel Est Wagner. — 4. Melodien aus „Traviata von Verdi — 5. 
in Mite e u Sein! grausam Rüstuna ist.“ Vorspiel und Siciliana aus „Cavalleria rusticanae von Mas 
e un el ue ullrr Not. Wer Augen hat, zu sehen, der sieht es, wie der Altra— cagni. — 6. Icherkessischer Zapfenstreich von Machts 
Die uns jetzt hat betrotfen. montanismus langsam, aber sicher an Boden gewinnt in 
ESo wird heute wohl überall in den evangelischen Kirchen unserm deutschen Land, und gerade Iich in Norddeulschland b. Die Landes gruppe Lübeg des Sansabundes für Gewerbe, 
nesungen. Und während dies alte tapfere Lutherlied bewegten Schritt für Schritt vorwärts dringt. Wir wissen, wie er ge— Sandel und Industrie weist hierdurch nohmals auf die an 
Serzens gesungen wird, tritt vor die Seele der Gemeinde der rade jetzt zu einem neuen entscheidenden Schlage ausholt, wie n dem Nov. 1912, abends 81 Uhr in der Stadt 
Mann wieder hin, den Gott unserm Volle vor 400 Jahren e— 8 hu anend Alentlig lammun n eln 
geschenkt hat, damit das deutsche Christentum wieder befreit der evangelischen Wahrheit und Freihest, wieder ins Land zu ian i in de d en Wirt 
wurde von all dem Ballast, mit dem m. Falterlich⸗romanisches bekommen und durch ihre geschidte Arbeit Deutschland wieder schaftspolitische Tagesfragen spregen vwirb 
Denken und Fühlen es fast bis zum Erstiden beschwert hatte unter römisch-päpstliche Botmäßigkeit zu bringen. Wie lange b. Lichtbidervortrag im Verein für Seimalschuß. Freitag, 
und wieder frei wurde von der alles beherrschenden römischen schon arbeitet Rom mit groß Macht und viel List für dieses Ziel. den 8. Nov, J Uhr bird Di Beinrich Wodih der defanne 
Papstgewalt. Und wir erleben im Geiste wieder jenen ge— Wird e je erreicht werden? das hn dechindern a scbsten lur in Saal der Veninnnrigen eh alt Aber 
waltigen Kampf, den er. der Eine, der starke Bauernsohn, verhindern, daß Rom diesem Ziel auch nur einen Schritt näher n e u n 
hauend auf seines Gottes Hilfe, vertrauend auf die Gerechtig- kommt, ist unsere, der evangelischen Deutschen, heilige Pflicht, chen. Der Berein Raturschubpart, Sitß Stutigart, als deffen 
lkeit seiner Sache, gelämpft hat gegen die geistlichen und welt— an die uns dier heutige Tag von neuem erinnert. Aber w Abgesandter Herr Dr. Lhohly in diesem Falle spricht, hat das 
lichen Mächte seiner Zeit. Wir werden von neuem ergriffen werden es nicht verhindemn durch gelegentliche Proteste und Reso— tdde ele beschafft. d Verein t h Ssun⸗ 
von der groten Glaubenslraft. die ihn singen lieh: e 
„And wenn die Welt voll Teufel wär Was unser evangelisches Voll vor allem braucht im Kampfe gegen Wilseder Berg in der Luneburger Beide ist don ihm zu— 
Und wollt uns gar verschlinagen. den Ultramontanismus ist: mehr Luthergeist! nächst im Kern durch eigene Mittel erworben. Dann hat der 
So fürchten wir uns ncht so sehr, Zeiten schwerster Entscheidung mancherlei Art stehen uns preußische Staat eine großzügige Unterstühung durch Erhnibnl⸗ 
e nn ns doch gelinoen! bevor. Triunen und drauben bedroten unn nde b n Wdraeetn dabrt nd inrgendei t e be 
Wir stehen wieder voller Staunen vor dem Heldenmut, der um die Zukunft der evangelischen Kirche und um das Schiclsal Vaturschutzbestrebungen derwalten zu laffen. norddeutschen 
vor keiner Gefahr, nicht vor Folter und qualvollem Tode zu— des deutschen Volkes. Da brauchen wir mehr als je Maänner Bundesstaaten, auch Lübed. haben daraufhin dem Verein lau— 
rüchschredte, wenn das Gewissen seinen Weg ihm wies, der und Frauen und eine Jugend voll Luthergeist: evangelisch bis zum nel ez ge Dganterehe 3 
jederzeit zu jedem Opfer bereit war, das Gott ihm zumuten Sterben, deutsch bis in den Tod hinein! Darum: „Wach 4 ee unde sigei da nt 
würde. Ihm war es Ernst, furchtbacer Ernstf mit dem Wort: auf, du Geist der Gemeinde! Wach auf, du Seele des Volkes! suibreein Lubeck nach nde ide deen gelungen ist, 
„Nehmen sie den Leib, Wach auf, du Genius der Deutschen! Die Stunde ist da, aufzu— s 83 ʒ Dr. og 
Gut, Ehr Kind und Weib: stehen vom Schlaf! — —6 an zählen, was Unsere Zeit ut dem Ge⸗ 
Rhinhewn, bitt ilhen eee berot 
e ns inn. e ʒ ie ohen angege rmulie es emas zeigt. da 
Das Reich muß uns doch bleiben.“ Eine Versammlung der Bürgerschaft findet am Montag, wir hier r h haben nn Wweare 
Wie 3 it Seruna jesen Ol— dem 11. Nov., abends 6 Uhr, siatt. vortrag mit Lichtbildern — nämlich eine Würdigung der Elhit 
Wie ant Dnnte ihn unsere Zeit ebraucpen. diesen Luther dllet, Bestebungene die auf ainin enn 
geist. dielen echt deutschen Sinn, diese herzliche, wahre Fröm— X Die Zahlung des Schulgeldes für die Schüler aller alde e ige Gal e eseere 
migleit, diesen Seldenmut, der Gott rchtet, sonst nichts auf städtischen Schulen hat bis 15. Nov. bei der Kasse der Ober— die Mitglieder der Gemeinnüßigen Gesellshaft und ihrer Aus 
dieser Welt, diese Charakterstärke und durch nichts zu heirrende schulbehörde, Glockengieherstraße 4, zu erfolgen. (S. amll. hüsse somie des Jagdschubdereins mit ihren Damen freund 
Gewissenhaftigkeit, diele Bereitwilligkeit, für seine Ideale die Teil.) ilen — orten trnt n 8 ren 
gröhten Opfer u bringen, ja Leid und Leben dinngeben! n ie aadretervereiniaung des ubed · Traven der n ee ei dat gieleun dhenharße 
Gepredigt, geschrieben, gestriftten wird über den rechten Rennllubs e. V. setzte sich gestern bei Serrnburg zu einen besonberer Frelde bereit ertlärte ane fragen inde Be 
hristlichen Glauben gerade genug. Wenn nur mehr Menschen schnen langen Jagdgalopp in Bewegung. Bergauf, bergab denken Antwort zu geben. * 
da wãren in unseren Zeiten, die diesen Glauben uns wieder und durch den Landgraben hindurch zog der als Fuchs reilende b. Kaiser⸗Panorama. In dieser Woche sind herrliche Bil 
— — 
wir lie gebrauchen, die Menschen voll Luthergeist? Wie u folgende Feld hinter sich her, über das Gelände zwischen eng hintet keinem anderen ande Mieng ucaeh, 
könnten sie uns helfen zur Gefundung unseres Volkslebens in Serrnburg und der Wakeniß Dann gug eber mehrere Knicks an Größe, Schönheit und Mannigfalligkeit der Eindrüg⸗ 
dieser Zeit, wo so viele jeden inneren Salt verloren haben. wo und Gräben auf die Söhe bei Palingen, hiee einen leinen aber die meisten nder der Weln üÜberragt Und all diese 
so viele nichts mehr wissen von idealem Streben, wo so viel Erdrutsch hinab und zum Schluß über mehrere Koppelrice und set un man im eal eae in so uen 
undeutsches Wesen sich überall breitmacht, wo Gottesfurcht um die Palinger Seide. Ein Herr stürze an einem Graben, al⸗ n under u em en nen drniet an 
ene nn e ee und die e n ohne Schaden zu nehmen, einer Dame riß der Bügel. Sie ien Daring ee niemand, in dieser Woche dae 
ideale Güter Opfer zu bringen, immer mehr zu schwinden ritt die Jagd ohne Bügel weiter, ein hubsches Zeichen für Panorama zu besuchen. 2 
drohen. ihren Schneid und ihre Reitfertigteit. As Serr Saupimann An den Teeabend füũt punge Mãdqchen heute abend 7 Uhr 
Wie aut könnten wir sie gebrauchen, die Menschen voll Stavenhagen nach dier Schlughũrde die Jagh feab folgte i e l t iner l 
ubergeist. als Lehrmeister unserer Judend, die ihr wieder zum ein langes Kämpfen um den von Herrn Hauptmann Dbet jenigen, die erst kürzch hier ihre Slellung angetreten haben 
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z stieg überall empor. In den Ausstellungen der Schaufenster auch den hier weilenden Fremden Gelcenheit geboten, in zahl 
Ein zeitgemäße Bbetrachtung Lũbecks. und der Läden ist ein frischer, vorwärts strebender Zug zu reichen Etablissements einen behaglichen Aufenthaltsort, Unter— 
„Warum in die Ferne schweifen, sieh, das Gute liegt so nah“. spüren, der zu erkennen gibt, daß man den Willen, nut anderen haltung und Zerstreuung zu sinden, woran noch vor einigen 
Echon viele haben die Wahrheit diefer Worle an sich selbst Großstädten in Konkurrenz zu treten, uch durch die Ta be⸗ Jahren ein oft empfundener Mangel war. Die heutige Zeit 
erahren. So manchen gibt es, dem eines Tages seine Heimat weist. Erst in neuester Zeit haben wieder eine ganze Reihe mit ihrer überstürzten Arbeit, hrem unruhigen Hasten und 
zu eng und reizlos, zu unbedeutend und langweilig erschien Firmen ihre Geschäftsräumlichkeiten einem Umbau und einer Er— Jagen, hat nun einmal das Bedürfniz, sich nach des Tages 
Von einer Sehnsucht nach Neuem, nach Schönerem und Groß⸗ weiterung unterziehen lassen, die in ihrer jehigen moderni— mühevollen Stunden eine Weile sröhlicher Lust und harmlosen 
artigem erfaht, durchzog er dann die Welt, um jenes Mdere sierten Form aufs vorteilhafteste in die Erscheinung trelen und Vergnügens hinzugeben. Und eine aufblühende Sladt, die 
und Bessere zu finden, das ihm vermeintlich die Heimat selbst dem Gesamtbild der Stadt einen modernen Charakter verleihen Großstadt geworden, durfte sich fürlich einem solchen Be— 
nicht geben konnte. Und wenn sich dann die Augen an all helfen. Die vielen neuen, mit allem modernen Komfort aus⸗ dürfnis nicht verschließen. 
den fremden Reizen sattgetrunken und e nun emes— Tages gestatteten Geschäfte werden zeitgemähen und selbst verwöhn— Wor allem bietet das im Jahre 1907/08 erbaute Neue 
wieder heimgekehrt, erkennt er erst so recht wie hũbsch und schön testen Ansprüchen vollauf gerecht, und auch die älteren, teils Stadttheater mit seinem abwechselungsreichen Spielplan 
doch eigentlich die eigne Seimat ist, wie sie so manche wunder- seit Jahrzehnten bestehenden, erstllassig und elbewußt geleiteten in Oper und Schauspiel für Heimische und Fremde eine sehr 
Rolle Perle birgt, die man vergeblich in der end⸗ sucht. Geschäft» sind in jeder Beziehung dem Zuge der Zeit ge— große Anziehungskraft. Das Sansatheater ist mit seinem 
Die langen Jahre nur, die er daheim geweilt, hauen ihn folat, so daß wohl jeder, selbst der Wäßlerischste, das seiner Variets⸗Spielplan ebenfalls ein gern besuchtes Theater. Auch 
die Schönheit seiner Umgebung nicht mehr Hennen und emp⸗ Eigenart Entsprechende und ihm Zusagende sinden kaun, wie die Konzerte (vollstümliche und Sinsonie) des Vereins der 
finden lassen. Mit gröhßerem Verfländnis und tieferer Liebe er es anderweitig auch nicht besser haben könnte. Die große Musikfreunde erfreuen lich, wie die zahlreichen Solisten Kon— 
lernt er nun seine Heimat schätzen und rühmt auch wohl deren Anzahl der mit auserlesenem Geschmag und vieler Eleganz zerte, der regsten Teilnahme Heimischer und Fremder. Zu der 
Schönheit und Eigenart. dem Auge sich darbietenden Schaufenster, die Reichhalligteil Zahl der schon bestehenden Kinematographentheater haben sich 
So wird auch heutzutage so oft noch alles Auswärtige in der Auswahl und die Güte der in hiefigen Geschäflen ein— kürzlich wiederum zwei neue hinzugesellt, die in ihrer geschmad 
und Fremde höher geachtet und hoher gewertet, selbst wenn gekauften Waren wird auch von den in Lübeck weilenden Frem— vollen und eleganten Ausstattung einen sympathischen Ein— 
es den heimischen Erzeugnissen an mnerem Wert unterlegen den stets gerühmt. druck erweden. Auch das altbekannte Hansa Cafs ist kürzlich 
ist, und der Spruch „Der Prophet gil nichts in seinem Vater⸗ Gerade die Geschäftsleute aber edürfen, wenn sie in jeder einem modernen, den Anforderungen der Neuzeit entsprechenden 
lande“ hat leider noch immer Berechtigung. Unzählige Per—⸗ Weise konlurrieren und jedem auswärtigen Ünternehmen erfolg⸗ Umbau unterzogen worden und lann sich in seiner jetzigen 
sonen stehen auch heute noch auf dem Standpunkt, daß man reich die Spitze bieten sollen, der wengehendsten Unterstũtzung Gestalt zusammen mit den beliebten und eleganten Cafés 
seine Ginkäufe, wenn man sie auswärt bewerlstelligt, er⸗ seitens der gesamten, die Stadt umfassenden Bevölkerung. Und Opera und Hodermann, in welchen wãhrend der Nachmittags 
heblich billiger und vorteilhafter gestalten lönne So werden immer mehr werden die einzelnen Firmen untereinander wett⸗ und Abendstunden konzertiert wird, manchem weltstodtischen 
denn auch Kleidungsstüde, Toilettenartikel, für den Haushalt eifern und gerade dadurch ihren Kunden das Beste vom Besten Cafs mit aller Ruhe an die Seite stellen. Und noch eine 
erforderliche Gegenstände und selbst Nahrungsmittel vielfach von bieten, wenn sie ihre Bemühungen dadurch gekrönt sehen, daß Neuerung hat Lübed kürzlich erhalten, ein Kabarett. In 
auswãärts bezogen, die man zum mindesten ebenso günstig am ihnen Unterstützung und Vertrauen in reichsten Maße er— ieder Großstadt kennt man es; Stimmung lutet durch seine 
Platze laufen könnte. Gerade in der jetzt beginnenden Winter— wiesen wird. lichten. im silbernen Glanze prunkenden Räume; in ihm 
sgison, wo es so manches einzukaufen und neu anzuschaffen gibt, Kein Opfer wird dann zu aroß sein, wenn es dem In— perlen und schäumen, wirbeln und branden die Wogen rauschen— 
ist man nur zu leicht geneigt, auswaͤrtige, vorteilhaft erschei⸗ teresse der Kundschaft gilt. Und mancher Aerger, der so oft der Freude und pilanter Lust. 
nende Angebote oft zweifelhafter Fermen einem reellen, preis⸗ bei allen, persönlich auswärts gelauften oder von dort bestellten Auch sonst ist in der alten Hansestadt manches Neue und 
werten Angebot einer belannten Firma am Platze vorzuziehen. Waren durch zu hohe Preise, durch Zeitwerlust und große Porlo— Imposante erstanden, das uns einen Aufschwung und ein 
Wandern wir doch einmal durch die Straen insere Snd kosten, durch die Unmöglichkeit oder Schwierigleit eines Umtausches Emporblühen Lübeds erkennen läßt und uns mit beson— 
dann müssen wir schon an der aufero dentuch bumen Fülle entsteht, würde endgültig vermieden bieiben, wenn wir die derer Freude und berechtigtem Stolz erfüllt. 
der modernen, gelchmadvoll delorferten Schaufenster erlennen, Mahnung: „Kauftam Plattze“ eindringlicher beherzigen wür⸗ Durch die altertümlichen und modernen Straßen Lübecks, 
daß auch bei uns die vornehmsten und elegamesten Erscheinungen den. Es ist keine Forderung, die mit zwingender Rotwendigkeit fast ganz von dem Schienenneß der Straßenbahn umschlossen, 
auf dem Gebiete der Modeneuheiten wie auch die schönsten befolgt werden muß, aber doch für jeden vornehm Gesinnten, flutet jetzt ein reger, großstädtischer Verlehr. Sein Brausen 
und besten Erzeugnisse einer jeden anderen Branche wohl restlos dem der wirtschaftliche Aufschwung seiner Sei. und lärmendes Gewoge, der Widerhall tatkräftiger Arbeit 
pertreten sind. Denn mächtig bat es sich in den leblen Jahren matstadt am Herzen liegt, eine ideale Pflicht, und rüstigen, mutigen Schaffens steigt zulunftsfreudiger und 
n unserem Lubed gerührt und ein gro er Auffschwung des ge— der er sich nicht entziehen darf. ... kraftwoller denn je zu unseren alten, stolzen Turmen auf, 
schaͤftlichen Verlehrs ist denn auch unvenenbarn ein Vergleich Aber auch sonst ist Lübeck in mancher Hinsicht großstädtischer ihnen verheißend, daß sie, die Jahrhunderte die Wächter eines 
der heutigen Straßen Lubeds mit ihren Aussehen vor einigen geworden. Die stetig wachsende Bevölkerung und die erhebliche Bürgertums gewesen, das im Dornroöschenschlaf versunken war, 
Jahren zeigt uns dieses mit überrashende Deutlichkeit. Zunahme des Fremdenverkehrs haben es naturgemäß mit sich bald wieder als Wahrzeichen einer Stadt in die Ferne leuchten 
Wie viele neue Geschäfte bhaben sich überal aufgetan, gebracht, daß auch die Zahl der Holels und Restaurants, der werden, die, natürlich im modernen Sinne, ihren strahlenden 
wie viele haben sich modernen Verhaltnissen andepahn So Casss und aller sonstigen Veranügungs⸗ und Unterhaltung Glans zurũcoewann, den sie einst besessen, da sie die Serrscherin 
manches Alte ist vollends verschwunden. Neues, Zeilgemähes 1sialten erbeblih gewachsen isn E ist somit den Lübedern und des Nordens, die stolze Königin der Hansa war. 1
	        
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