Full text: Lübeckische Anzeigen 1912 (1912)

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e ersheinend Bezugs 32 F 7 — ab 4 und B) sne di⸗ 
eie r das Vierieljahr 830 Wart einschließich 9 eile *8 
e, * Zeil⸗ 20 Pfg. Kleine Anzeigen (Arbeitsmarlt usw) 
22 2 eck. Durch die Post bezogen ohne 2 B Vig. iur Auswãrtige d Pfg. . Geschãftl. Mit · 
MWart. Einzeluummer. 10 Vis eilungen 1Ml. d. Zeile. Tabellen · u. schwieriger 
———— — Beilagen; Vaterstãdtische Blatter. — Der Familienfreund. νν 
Umtsblatt der freien und hansestadt Lübed 5 
enn wesch und verord e b2z. Jahrgang Nachrichten für das Herzogtum Lauenburg, die 
ei : Gesetz⸗ und Veror nungsblatt Ehne unanterdrogere Uelne der 
2 2 5 gürstentũmer Ratzeburg, Lübecd und das angren⸗ 
vrud und Verlag: Gebruder Borch ννννν zende medlenburgische und holsteinische Gebiet. 
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Berlag orchers G.m. b. ». in Labed. — Gelchen znelle Adreßhaus (Köniastr. 46) Fernsprecher 9000 u. 90001. 
Ausgabe . (Große Ausgabe reitag, den 25. 
isg gabe) greitag, Oktober 1912. Morgen⸗Blatt Ur. 542. 
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Erstes Blatt. hierzu 2. Blatt. hartnädig gelämpft wird, bei einem Nachtangriff von den Bul— muler die baldige inbeingmns eines —— 
nn——VVVV VA — — enommen sein soll Das Gerücht wurde angeblich in einer gesetzes eh e en m se 
TT — päteren De in Lehrerkreisen steht man diesen 
mfang heutigen Numme g Seiten. unt. Die Bulgaren sollen dabei zwei Bernn sehr steptisch gegenüber. 
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Nichtamtlicher Teil. nn e e un türkische Abteilung von 800 Mann Franks un ein unn e rn 
ich bei den gestrigen Kä i Adri i 3 
Maritza⸗Ufer 3 en ee aee 8 e 3 
Der Krieg auf dem Balkan wurde aber in die Flucht geschlagen. 300 Mann wurden ee enelhen en ert db lgen 
gefangen genommen, ein großer Teil ertrank in der Maritza. damburg 5750 äni 8 
279 Konstantinopel, 4. Al. Grivattelegramm V. Sofia, 24. Olt. Die Agence Bulgare bezeichnet die dun 5125 een 3— es 3 
der Libedischen Aeigen.) Amtliche Meldung 9.45 Uhr vor⸗ Depesche det drantfurter Zeitung nach der die Bulgaren bei Aitee 12 Sachsen 3150 Bulaarien 3302 
mittags. Die bei Kumanowo zusammengezegene türlische Armee Kulklisse eine Niederlage erliktten und 3000 Tote hätten, für r 0 Bayern 3500 rlund 2258 
griff die Serben, welche 4 Divisionen starl waren, an. Die eine phantastische Erfindung. e 3 e 33 
Serb 2 e 44 alien 7 
wurden unter ungeheuren Verlusten vollständig ge— Verhandlungen der Großmãchte. hen 13 urn n 3 Mililat n 
rar d sen nn e unn ee, 24. Olt. In hiesigen politischen Kreisen wird be— Diese Zahlen zeigen. daß Frankreich an 21. Stelle erst 
den delnr o e nan d ee n und binigen igt, daß wieder Verhandlungen zwischen den Mächten im steht Nur Italien und Portugal kommen noch ach ihm. 
Kamuf. die Kavallerie an der Spite in Rovlbanar einnaschiert. 8 n se e ei e 3 In Aulursragen ret vdr leien beiden zu nn in 
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e Novibazar be⸗ echte Finanzlage sprichwör 
aschende Befestigung eroberne Die Kolonne hatte große lich ist. bezahlen ihre Volkserzieher besser als die reiche franzö 
e bemn Vorwärtskommen, da sie mit vielen Tau— Wie erklaͤrt sich d uns der französischen silche Republik 
senden Arnauten und der regulären Armee kämpfen und si olksschullehrer? — 
gebingige Gegenden den Weg bahnen mußte. e Von unserem uner Das Vvaterland“ des Türk 
d enn geräumt ist, äst von den Serben zwar Farn 1 u rken. 
noch ni sehl aber alle Kumanowo beherrschenden Söhen Kampf 3 2 ür seinen Padischah, den Sultan, wird der Osmane im 
ee d ie den e ne General n eh Annrt der von der Regierung jetzt unterdrückten Kriege freudig sein Leben lassen; für seinen ne * 
—— 838 yn ist ein Ringen um eine Besoldungsvorlage die Seiligkeit des Islam und die Lehre des sropheln 
die Kolonne Ziwkowitsch den Sandschal erobernd ra durch F eu ter mmunen kämpft er löwenmutig; scheut den Td idht wenn es gilt, 
eeee ai n n der oneneorimden )einen allgemeinen Streil zu einer Regelung der Gehalts⸗ Familie und heimischen Herd zu berteidi c Ab 
ie e eeee end erbofft en ee m zwingen. Die Regierung wiederum wollte sich ein Lehrer— die Urtischen Soldaten, die jeht auf der E o 
en Kreise der Ansicht, daß den im Sanbscha Ind in eee e ie n e wn ele e he ee 
orden von Serbien befindlichen trükischen Truppen der Rud c n dnn teitigen? D i de 
ßz eines niedrigen Gehalls ist di 8 Dem frommen Mohammedaner, der in Konstantinopel 
zug nach Uesküb abgeschnitten werden lönne n eru ehalts ist die Lebenshaltung der oder sonst im türlischen Euro i ilt ja eigent 
8 opa sein Haus hat, gilt ja eigent 
Sier geht das Gerücht um, die Truppen der ersten Armee ltlunllehn eeere ein et rrin lich nicht Eur aterland s 
t uoo eh. ch um die Jahrhundert opa als Vaterland sondern Mien; wenn er stirbt, 
er e n ee ee ee ee e een t no undertwende eine erträgliche, teil— läßt er sich am liebsten in d ili 
ei 5 F 1 dß h ligen Erde“ begraben 
eeren munen rren eeee selre sogar angenehme gewesen Der „Instituteur“ nahm eine d viele Ei er „hei begraben, 
— Stellung ein, wie früher in Deuts inwohner von Konstantinopel bestimmen in ihrem 
Türken nach ihrer Darstellung vorgehen und von den vereinigten n jn Drul wländ der Zuster Er wr letzten Willen, drü i i igt 3 
x Geistlchen beaufsichtig illen, drüben in Skutaxi beerdigt zu werden De 
Serben und Bulgaren 10 Geschütze erob igt und von diesem abhängig, hatte Begriff des V ccpa en 
e e on s e Melen bu e n e der Kirche mancherlei t e e e ss *3 
Turten n det Eci 2 e en velfa eine, ihm gewohnheits⸗ Asfuh 28. t Aile 
h er Schlacht bei Kumanowo 6 serbische und 4 bulgarische un dargebrachte Geschenke der Eltern seiner cgg 3 a er Zeit dem osmanischen Volke nahe 
n sich mit der Durchführung der Trennung von der darauf er rt ichter hems Samu 
Konstantinopel, 24. Oklt. Anderthalb Stunden vor c nu irche. 2 Der Landlehrer verlor jetzt nicht heimisch gemacht hat bei den u ee enen 
e wurde gestern den ganzen Tag erbittert gelämpft. Die n e n 4 n ee e eeee en 
——— aft istlichen zu rechnen, dessen Einfluß in Silistria“, das 18 
enten ben dee ehreren il das 1875 erschien. Den Inhalt des Dramas bildel! 
einen i er Lehrer überwog. In den Groß— die heldennun 2 ud 
3 132 städten war die Besold h frũ die heldenmütige Verteidigung der kleinen Festung Silistria i 
Offiziell wird aus dem Kriegsministerium gemeldet: Im b — ung auch früher schon als ungenügend Jahte 1854 i glũ heie 
achler een Maen che u 2 gegen die Russen. Ein glühender Patrioti 
Osten der Tundia un 2 achten sich hier auch die Folgen des u otismus 
i en ja und im Westen von Kirkkilisse ist eine Schlacht ue ee nicht so stark geltend, so liehß n i n e die eingelegten vaterlãndischen Lieder 
Stara Zagora, 24. Oklt. Große Begeisterung erwedt in n nen m n werdende Lebensführung doch des Pathos in reee 
der Stadt und im Sauptquartier das bestimmte Gerücht, daß ei 3 Sorge in die Lehrerfamilien einkehren. Der Das va — le n uen 
—2 Unterrichtsminister Zuirt' — „Das Vaterland ist heilig“, „Sein Brot es i i 
Teil der Wal in u imniniter Buirt'hau hat nun zwar in Nante i 4 essen wir in 
erke von Kirkkilisse. um die schon seit mebreren Tagen Beruhlgung der durch die En lnna i Schatten leben wir“, beftemdeten die Landsleute des 
g J ichters, waren ihnen unverständlich, denn der Türke ißt das 
4 Amn er, Kunst und Wissenschaft. ne eedn g sein Gastspiel in haften Beifall und Blumenspenden quittieren Im Wien 
unde, j jla — ienel 
anne e 3 Wet tbewerb um das neue Kal. Opern⸗ setzen. — Ein bescheidener Man hh pan er Deutschen Vollstheater wurden vier Einakter von Hans Mülle— 
in. Wie der B. L.A. erfährt, sind im Mini— ben aninnne en n der aher doch wellbekannt unter dem Sammelnamen Gesi 
sterium der öffentlichen Arbeiten insgesamt 48 Entwürfe und ist, tritt in Kürze in die Stille des Privatlebens. genommen. — „Oberst 11212— woblolend auf 
i wie unsnn n der Prese detanngeaeben wurde m Thomas Koschat, der Gründer des Koschat-Quintetts Senth Kistemaeters gei ein dreiaktiges Schauspiel von 
achtzig oder gar hundert Entwurfsslizzen eingegangen, und war 2 Komponist vieler volkstümlicher Lieder von denen das ersten Male in innan 83 uun 
n t Arbeiten, die von dem gegen ein Honorar Welt n verlassen bin is die Reise durch die ganze — „Das arüne Saus!“ e ne an 
esonders ein n 6 2 aß, einen 
dul heror endeen Architelten Billing, Burein, Aus dem Reich des Todes. HSofrat Hartmann, Direklt jungen Wiener Advokaten. erlebte am Montaa an der Residens⸗ 
Möhring, Moritz und e e n un e des Leipziger Schauspielhauses, ist im Alter von 2 * blhie an Mien pdit ersolareiu Urnnjfalrns 
sonst zugelassenen Mitgliedern d va ert wurden. Von den gestorben. Sartmann war schon seit einem J Ehrengrab für Baron von Be— S 
nen s e ahre leidend, so on Berger. Der Wiener Stadtral 
un und Ingenieur⸗Vereine sowie des Bundes e 33 dn sich der Leitung des Theaters nicht mehr widmen konnte. e dal dar hr den vesoppren Direlr 3 
en haben also nur 38 dem Ministerium Skizzen zur Ver— Weingartner in Köln. Im ersten Gürzenichkonzert zu Köln ienet rgtheaters Baron von Berger, auf dem 
aung gestellt. Sämtliche Arbeiten werden dem Vesluh de⸗ gelangie selie Weingartners Iustige Dubertüre Op53 entralfriedhofe g estiftete Ehrengrab nachträglich ver— 
preuhßischen Landtages entsprechend von der Kal preuische unter der Leitung des Komponisten zur Uraufführun Wei ò Ferner wurde beltnnmt. da 
Alademie des Bauwesens begutachtet werden lii gartner erzielte einen nachhaltigen Erfol ruua 2 die Gattin des Verstorbenen nach ihrem Tode neben dem Sarg 
e e den a rfolg und wurde mit nicht Bergers beerdigt werden soll. 
t euts agslünstler hat si 2 
——— e e eener se ae —2 eee eeen n 
n seine Mitglieder vor Ausbeutung durch Wohltätigkeits— Zaiser hat den Geh. Reg Rat Eb bin ah aus in Bonn rum r e 
Vereinsveranstaltungen schützen, die vielfach nur geschäft— der Kaiser-⸗Wilhelm·Gesellshaft zur Förderung der n unn vn Lsnn run rhn 
iche Uniernehmnngen des jewelngen Veranslalters odere des en en berufen, und ferner Irl. Henriette Sert in rn entnommen. Eine reizende Französin Germaine hat sid 
sogenannten Vereinsvorsitzenden sind. Gerade von diesen Krei— om sowie Kausmann Max M. Warpurs, Sambura, nnn ann ne e 
5 m die Vortragskünstler — seien es nun Rezitatoren, Sän— uls Mitaluder de e bat poaun 3 8 een ne e 
ger, Klavier⸗ oder Geigenvi —2377 2 heimtüchischen Namen Müller und ä i 
Weise ausgenützt n e enr t d e d ti nnd ek u 
e ree ee n gere, mit d i ellung im Mannheimer ͤlenand zu lachen beshleht drersenn Gernane 
h haben sich durch allerlei Hoftheater nur einen matten Acht lg. — Ludwi i S2 erseits Germaine, auch zu 
Versprechungen (wie zum Beispi ungserfolg udwig Roh— spionieren. Sie geht nach Berlin, schleicht si äheri 
eispiel: die Presse werde über d manns „Kleiner Krieg!“, ein vieratti istori i iei t 
Aufltelen der Belrefenen beri as ine g“, ein vierattiges historisches Schau⸗ kleidet, bei einem hohen General ei lw 
erichten und dergleichen), bewe spiel, hatte in Weimar nach erfolgt Neaãndi 2 hen ral ein, entwendet Dokumente, 
lassen. ihre Kunft menget gen mn ach erfolgter vollständiger Um— wird entdeckt, kommt ins Gefängnis, sä ie Gitterstä 
3 beilung bei seiner Utaufsn efängnis, sägt aber die Gitterstäbe 
Uebelstande will der S zu stellen. Diesem uffilhrung einen sehr freundlichen Erfolg. durch und heiratet ihren Erfinder doch. Müller-⸗A 
h verband deutscher Vortragslünstl Edmond Rostands vieraltiges Versd Dij i ler· An⸗ban wir 
rtragsunstler sn n altig rsdrama Die Prinzes—⸗ verdientermahen im Duell erstochen. Es muß gesagt 
talieder verpflichtet d⸗ in im Morgenlande!, das vor zehn J i A 21 gesagt werden 
sätzlich nur gegen Honora p grun or zehn Jahren in Paris daß das bunte Stüd keine verheßenden Allü 
r aufzutreten, und indem er sie vor Sarah Bernhardt eine Paraderolle bescherte, hat in d i , * 
liaen Vereinen und falschen Wohltätiakeitsvorstellungen 33 Friedrich v. Oppeln Bronikowsli m der ß e 3 nn der 
raufführung am Stuttgarter Hoftheater keinen nachhalti i i n 
H gen einem Berliner Bierrestau äle mi 
Künstlernachrichten. Kammersänger Hermann Jadl Eindrud zu erzielen vermocht. — Im GSoftheater in Karls— Helm und , en 
vom Direltor Astruc, der seine neue Oper e vorgestern abend Rudolf Serzogs vieraltiges Sauerkrautessens ergeben. Diese —2 nn n 
nn — — Serraotts Musika uten! zur Erstaufführung Schlaffen, Major Hunguerig und Major Touraua. n 
er „Benvenuto Cellint von bn Bal di ⸗ as Stuck fand dank der gediegenen Besetzung und eines flott letztere soll tli c 
eltor Berlioz die Saupt⸗ Reaimes freundliche Aufnahme. Der Autor lonnte
	        
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