Full text: Lübeckische Anzeigen 1912 (1912)

ausgabe 4. Dienstag, den 2. Juli 1912. aAbend⸗Blatt Ur. 329. 
2 — 
2 terte das Boot nach einem Windstoß. Nur einer lonnte he- 
uu d leblelen e Molln, 2 ee gemeinschaftlichen kettet werden. Juli. Selbstmord pera 
õ * 8 Se mord. er Ar⸗ 
M Sanseftãdte. ——— Sitzung beider städtischer Kollegien fand Montag ic bhh e 4 Zeit n einer unheilbaren 
Bamburg, 2. Juli. Zum Austritt des Bürger⸗ unter dem Vorsitz des Bürgermeisters Oetlen statt. Die Jah— Maennanten liln. moaqhte in porlebler Nach seinen Leben 
eisters Swald aus dem Senat. Der Kaisér resrechnung für 1910 schließt ab in Einnahme mit 410 610, 42 selbst ein Ende. Als bie Familie morgens erwachte, sah man 
at durch den Königlich Preußischen Gesandten Serrn von Mark. in Ausgabe mit 403 166,13 M, mithin ergibt sich ein den Vater entseelt an einem starken Türhalen hängen. 
Mien Burgermeister O'Swald sein Bildnis mit eigener Unter— Ueberschuß von 7445,25 M. Ein Probebrunnen wurde zum eeee . i Ddoas Missione fet rur 
schrift überreichen lassen. — Bürgermeister O' Swald sind vom Preise von 14831,27 Mvon Brunnenbauer Botje angelauft. a ee areburs Sonntag in Selms— 
Reichskanzler und vom Staatssekretär des Auswärtigen die fol⸗ — Der Vorsihende erstattete Bericht über den gegenwärtigen dorf siau. Wenn e cn diesen eauch lider munterbrochen 
senden Telegramme zugegangen: Stand des Kanalisationsprojektes. Nach einigen Ergänzungen regnele, so versanmele sich ne it de fesillch geschmdte 
Berlin, 30. Juni 1912. des Ingenieurs Marschall wurde der Beschluß gefaßt, noch— ae e Zuhbrerschast zum Miffi een 
An dem Tage, an dem Euere Magnifizenz von den ee eee de de iniers des n e vae at n isne ab 
Aemtern, die Ihnen das Vertrauen Ihrer Mitbürger über— Immern dahin vorstellig zu werden, daß von dem Erforder— utu a bie ven * 8 den * 
tragen hafte. mit Rüdsicht auf die zunehmende Bürde des nis der Anlage eines Tropflörpers Abstand genommen und iea en en e n 7 e 
Alters zurũctreten wollen, drängt es mich, der hohen Ver— das Projekt in der Weise genehmigt werden möge, daß die ude ve oeen S een 3 7 
dienste zu gedenken, die sich Euere Magnifizenz um das Wohl Abwässer unmittelbar nach erfolgter Abklärung in einem aslattet st Mlers 7 Bericht 8 u i vn 
nicht allein Hamburgs, sondern des gesamten deutsen Vaten Senkbrunnen in den Ziegelsee geleitet werden. Beauftragt u sprach Frl in aus e n 
landes erworben haben. Mit dem lebhaften Bedauern, Sie hierzu wurden Bürgermeister Oetlen und Stadtrat Osterwold. lbare anhen e en iem let 
nunmehr aus Ihrer bisherigen Wirksamkeit scheiden zu sehen, eene ee in er nte lane h n ene eene 
verbinde ich den aufrichtigen Wunsch, daß Ihnen nach so zur Regelung der Wasserabgaben beschäftigt. Unter Zugrunde— er * 1 dn bi 
langer und erfolgreicher Arbeit reiche Jahre glücklicher und legung der Gebäudesteuer sollen erhoben werden für Woh— ur 588 * * vh nn 
ungetrübter Muße beschieden sein mwösgen. nungen 150 o, für gewerbliche Gebäude 100 o0, für Pferde e u u s o n e hiet 
Reichskanzlervon Bethmann-Sollweg. oder Rinder je 2 M, für jeden Wagen zur Personenbeförde- Glenadiet aben der siq am 22 . m hennuch von semnen 
BadKissingen, 30. Juni 1912. rung 2 M, für einen Garten bis zur Größe von 5 Ar 2M, Auppeneil 7 Kompanie bbhergooi. Grenadier 
Beste Erinnerung bewahre ich der mir unvergeklichen bis 10 Ar 1,50 Mepro Ar (mindestens 10 M), 1020 Ar ence in Netteim enser c 
Zeit, da ich als Gesandter Preußens in Samburg in einem 1 M (15 M), über 20 Ar 50 Vfg. (20 M). Für Gärten 2 
regen geschäftlichen und freundschaftlichen Verlehr mit Euerer ohne Benutzung des Schlauches soll die Hälfte erhoben werden. vermischtes 
Magnifizenz stehen durfte. Ich möchte Ihnen darum auch Bei Benutzung von Wassermessern sind bei Abnahme von I 222* 
sagen, wie sehr mich persönlich mit aufrichtigem Bedauern Ihr 1000 ebm à 30 Pfg. 1500 ebm à 25 Pfg., darüber hinaus Das Lieblingsgetrãnt des Kaisers, das er immer auf Reisen 
Entschluhj erfüllt, nach einer langen, gesegneten und an blei— 20 Pfg. zu zahlen. Ein weiter Plan schlägt vore das genießt, besteht aus folgender Zusammenstellung⸗ Der Saft 
benden Verdiensten so reichen Tätigkeit aus Ihren Aemtern Wassergeld nach dem Mietwert der Wohnungen aufzubringen, von drei Apfelsinen wird mit dem Saft von zwei Zitronen 
im Hamburger Senat zurückzutreten. Ich bitte Euere Magni-— nd zwar fur einen Mielwert bis 100 Mugleich 120 M vermischt. Dazu kommt eine Kleinigkeit Zuder und ein Zusatz 
fizenz meine herzlichst empfundenen Wünsche für Ihr ferneres 150 Megleich 9 M, 200 Mugleich 10,80 M, 260 Megleich von Mineralwasser. Dieses Getränk hat nicht nur einen außer— 
Wohlergehen entgegenzunehmen. dderten. 13,20 M, 300 Muhleich 15,60 M, 350 Mgleich ordentlichen Wohlgeschmac, sondern auch eine sehr schöne Farbe. 
18 M, 400 Magleich 20,880 M, 450 M gleich— Zum Deutschen Bundesschichen in Frankfurt a. M. Das 
Kiel, 2. Jul e es Spions. Gestern 26,20 M, 500 M gleich 30 M, 600 Megleich 36 M, 700 M Generalkommando hatte die Abkommandierung von 600 Sol— 
sn n e un eseen 2 ean gleich 4ß M, 800 M gleich 54 M, 900 M gleich 66 M. Die daten während des Deutschen Bundesschießens in Frankfurt an 
mM, * 2 * 3 sagt. — 
ber schon langere Zeit sich hier ausgehalnen hane, mier Einschätung von Lagerräumen bleibt der Kommission vor— den Schießständen zur Belpung der Shheiben n. 
en drienden Verbaht dern deeνααν behalten. Der Stadtrat Osterwold hat den Ertrag der Wie jetzt aus Berlin berichtet wird, ist eine Absage des 
Interesse der Untersuchung können nähere Angaben nicht ge— Wasserabaabe nach dem Wohnungswert ermittelt mit lle nene t in Seurng 4 
n rn 15 412,60 M. Für den letzten Plan war die größte Stim— ministeriums erfolgt, das die Genehmigung verweigert hat 
sie nl Selbisemoed unter eigenartigen mung. Es soll ein Statut ausgearbeitet und den Kollegien Aufdedung einer Mördergrube bei Göttingen. In dem 
Umständen. As am Sonntag in dec Frühe ein Bäderjunge vorgelegt werden. e e Vorort Weende wollte ein Hausbesitzer seinen Hauskeller 
ein Haus in der Jungmannstraße betrat, um dort Semmel ab— D. Sandesneben 2. Juli. In der Genossen— erweitern. Als man zu diesem Zwecke den Fußboden des 
zuliefern, folgte ihm ein junges Mädchen ins Haus. Der Bädcker schaftsmeierei hier würde im vergangenen Monat nach Wohnzimmers aufgrub, stieß man in einer Tiefe von etwa 
begab sich in die oberen Stodwerke und beobachtete das Mäd— Abzug von 1Pfg. Unkosten pr. Liter Vollmilch 71 Pfg. aus— 50 em auf menschliche Skelette. Im ganzen wurden acht fast 
chen nicht weiter. Er hörte dann ein merkwürdiges Geräusch, bezahlt, eingeliefert wurden 63337 Liter Vollmilch. In der tadellos erhaltene Gerippe bloßgelegt, die ganz eng beisammen 
und als er hinuntereilte, fand er das Mädchen im Keller an Genossenschaftsmeierei zu Labenz wurden nach Abzug von lagen und teils nach Osten, teils nach Westen gerichtet waren. 
einer Tür erhängt vor. Wie später festgestellt wurde, wohnte 1 Pfg. pr. Liter Vollmilch 7,7 Pfg. ausbezahlt, eingeliefert Das Haus steht mindestens schon 180—200 Jahre und man 
die Selbstmörderin in der Schauenburgerstraße. — Einen wurden 46 122 Liter Vollmilch. In der Genossenschaftsmeierei hält es daher für ausgeschlossen, daß es etwa auf einer frü— 
empfindlichen Verlust erlitt ein Landmann aus Elmschen⸗ zu Klinkrade wurden nach Abzug von 0,7 Pfg. pr. Liter heren Begräbnisstätte errichtet worden ist, denn sonst könnten 
hagen. Er war mit einem Fuhrwerk nach Preetz unterwegs, Vollmilch 7,7 Pfa. ausbezahlt, eingeliefert wurden 129704 Liter die Gerippe nicht so gut erhalten, sondern müßten schon längst 
um Einkäufe zu machen und einige Zahlungen zu erledigen. Vollmilch. In der Genossenschaftsmeierei zu Linau, Wen— vollständig vermodert sein. In dem Hause ist vor langer Zeit, 
Zu diesem Zwech hatte er 400 Mezu sich gestedt, die er in torf, Sirtsfelde wurden nach Abzug von 0,8 Pfg. pr. ehe es Eisenbahnen gab, eine Ausspannwirtschaft für Fuhr— 
seinem Portemonnaie in der Hosentasche trug. Unterwegs kehrte Liter Vollmilch 7,2 Pfg. ausbezahlt, eingeliefert wurden leute, genannt „Zum Bären“, betrieben worden, und man 
er bei einer Gastwirtschaft ein und ließ sich ein Glas Bier nach 116 614 Liter Vollmilch. In der Genossenschaftsmeierei zu nimmt an, daß die aufgefundenen Gerippe von Personen her— 
dem Wagen hinaufreichen. Nach geleisteter Zahlung fuhr er Nusse wurden nach Abzug von 1 Pfg. pr. Liter Vollmilch rühren. die in der Wirtschaft übernachtet haben und dann 
e Preetz en er g Entdeckung, dab 7 ausbezahlt, eingeliefert wurden 136 241 Liter Voll— ermordet worden sind. 
ein Portemonnaie fehlte. s mußte ihm nach dem Be— milch. Sch ussi ü i i 
zahlen auf die Erde gefallen sein. In schnellster Fahrt ging es Groß herogsümer Meclenbura. a en s he eee 
den Weg zurüch doch blieb das Portemonnaie mit den 400 M Wismar, 2. Juli. Zwei junge Leute ertrun— aus Köln unterm 21. Juni gemeldet, wie sich nunmehr er— 
Inhalt sowie einem Jagdschein und einer Postquittung ver— ken. Sonntag unternahmen drei junge Leute eine Segel— at en n t 2 We n 
runder fahrt nac Travemunden n der Nabe von Bollenbagen en n bem tritt der Seuwurm wieder in erschreckendem 
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Wie schũtzt man seine Wohnung vor hitze? Zünstliche Lüftung, etwa durch elcltrisch betriebene Ventila— hatte vier Junge zur Welt gebracht und der Herr ließ drei von 
Die ungewöhnliche Hitzeperiode des vorigen Sommers, die doren, lönnte weit besser wirlen, numentlich wenn die zugeführte den kleinen neugeborenen Tierchen in den Fluß werfen. Zu 
nach den Voraussagungen erfahrener Meteorologen sich in Luft noch durch kaltes Wasser oder kalte Salzlösung u. dal. ge— von den Kätzchen gingen sofort unter, das dritte aber wa 
diesem Sommer wiederholen soll, hat dem Problem dem Kampfes kuhlt wird, aber sie ist sehr teuer. kräftiger und vermochte sich kurze Zeit über Wasser zu halten, 
gegen die Wärme eine besondere Tringchlent verlehen und Auch einfache Kühlöfen, die von kaltem Leitungswasser Durch das klägliche Miauen angelockt, eilte eine Hündin 
die moderne Hygiene sinnt nehr denn je nach Mleln zur durchflossen werden, richten wenig aus, und große „Kältezentra— herbei, sprang ins Wasser, packte das Kätzchen, schleppte es 
Abhilfe. Wie kann man sich nun im sSochsommer im Zausfe len“, wie sie in verschiedenen amerikanischen Städten eingerichtet ans Ufer und trug es zu ihlen eigenen Jungen. Sie über— 
gegen grohe Hitze schühen? Diese Fiage beantwortet der be— worden sind, sind zu lostspielig. Andere billigere Kühlungs— nahm die Pflege und Ernährung des hilflosen kleinen Tieres. 
kannte Berliner Hygiene-Professor C. Flügge in einem Aufsatz mittel für Wohnungen, wie Wasserverdunsten und Eisschmelzen, Interessant ist ein anderer Fall, der sich in Paris und zwar an 
Revue. Für die Wohnungstemperatur kommt 3 wirksam e leinwohnungen gar nicht der Seine ereianete 
esonders ein Moment in Bettacht, das eine ganz bedeutende erwendbar. Das einzige Radikalmittel gegen die Hochsommer— 
Abweichung von der Temperatur im Freien n die Be⸗ hitze besteht in Veränderungen beim Bau der Häuser. Da lassen 6 Ein aar Gasseniungen fanden nahe am Ufer einen atmen. 
sahnng der Vianen durg die Sone Und die dur diesfe 5 infache Abhilfen it dens Kosten dur gfren so die nt dunde gen es deten 
Insolation in die Mauern übergeführte Wärme. Während man Ausstattung exponierter Fenster guch in Kleinwohnungen mit ollet et un eee e e iet 
sich durch den Strahleneinfall durch Jalousien, Markisen usw. guten Jalousien, dann möglichster Ersatz der Küchenherde durch winnen anut⸗ en e 
schützen kann, werden durch die nassiven Teile der Wände, be— Gasdsen, Isolierung der Küchenlamine durch einen Mantelraum, Venie surue n ein atirt udder de gen 
sondern durh die senserlosen Giebewande grobe, Rachhalnige in dem Luft tert ind die Warhe sorfführn, ondh verr isser ehdrte in die Fluton pace den hufloen Genysen 
und schwer zu beseitigende Wärmereservoire geshaffen. die meiden von Wohnungen direlt unter den Dach. e e n e ee e e ee 
Wande wirken dann wie ungeheure Seinofen. Dadurch wird aber degen die Warmeausstrahlung der fundländer wieder entfernt, als die Jungen den lranken Hund 
Die Sdhe der Erhhuno handt von der Himmelsrichtung Mauern noch wenig geian Es mußlen alfo mehr als biher von neuem und zum zweiten Male in die Seine warfen. 
anm schlimmsten sind Ost. und Westwändes während die Vormauern hergeslellt werden, die aus Solz Rohrgeflecht oder ndier n el e Sae und earn 
Eudmände durch die schräg auffallenden Sttahlen weniger Matten, am einfachsten aus ranlenden Gewächsen bestehen könn⸗ das rante Tier wieder an Land: dann aber wandie er 
hint werden Danne Fachwerkwände erhihen sih sarker vere ten und ausgeze chneten Shunh gegen die Warme bieen. Dien i urrend und Zuhneflethend gegen die Straßteniungens. 
lieren aber die Warme leichter, massive Mauemn haben zwar en⸗ wirlsamste Abwehr der Hitze aber wird durch eine viel durch— die nun schleunigst die Flucht ergriffen. 
niedrigere Temperatur aber speichern die Wärme sehr lange auf. greifendere Wohnungsreform geschaffen, nämlich durch den Bau Auch in der Vogelwelt kann man bisweilen zwischen Tieren 
Bei ihnen ist auch die zeitliche Verschiebung sehr unangenehm, von kleinen ein- und zweistöcligen Häusern für die weniger be— verschiedener Art rührende Fälle von „Nächsten iebe“ beobachten. 
die die an der Außenfläche erzielle TDemperatur beim Durch— mittelten Klassen, in der Form von Arbeiterkolonien, Garten— Ein reicher Bauer fand eines Tages unter einem Apfelbaum 
gang durch die Mauer erfährt. Während die Ostwand des städten u. a. Freilich wird es aber noch lange dauern, bevor einen jungen, eben ausgelrochenen Stieglitz; er nahm das 
massiven Hauses um 9 Uhr abends die Maximaltemperatur diese Wohnungsreformen allgemein durchgeführt sind, und doch Vögelchen mit nach Hause und legte es in einem Neste in ein 
an der Innenfläche hat, erreicht die Wesswand ihre größte ist die Hitze eine schwere Gefahr, der vor allem die Säuglinge Vogelbauer, in dem sich ein Kanarienvogel und ein Stiegliß 
Sitze erst um 3 Uhr morgens, so daß ihre Wärme erst zur ausgesetzt sind. * befanden Der kleine Stieglitz begann jämmerlich zu piepsen 
Nachtzelt fühlbar wird Belhe Sommer fordern in Berlin fast 2000, in den ardheren ber der grohe Stiegliß shien sih nicht darum zu umern 
un der Mauern erhält die Woh⸗ Stãdten Deutschlands zusanmen mehr als 10000 Sãuglinas· wãhrend der Kanarienvogel zum Futternapf eilte und dem 
J ig emperatur e in der Söhe und dem zeit⸗ leben über die Zahl in kühleren Sommern hinaus zum Opfer. jungen Vögelchen einen Schnabel voll Nahrung zutrug. Die 
chen Verhalten von der Auß entemperatur stark abweicht und Deshalb regt Prof. Flügge an, dak lünstlich ernährte Säug— Anwesenheit eines Vogels anderer Art erschredte jedoch den 
namentlich in höͤheren Stocwerlen und bei ungünstigen Woh— linge, die schon gewisse Darmstörungen zeigen und in extrem lleinen Stiegliß, der bei der Annäherung des Kanarienvogels 
er en viel höher ijt als die Temperatur im Freien. heißen Wohnungen leben, die also vor allem gefährdet sind, stets den Schnabel schloß und sich ängstlich verkroch. Wenn er 
n en n e eeen Hochsttempe⸗ unbedingt in ein luhleres Milien gebracht werden müssen. Dafür dann aber wieder den großen Stiegliß sah, begann er von 
e eeen e und 36 Grad gingen und das waren einkache Erholungsstaätten zu errichten. aber auch die neuem kläglich zu piepsen, um die Aufmerksamkeit auf sich zu 
erheblich übertrafen! Unter Parterrerãume von geeignet gelegenen Schulen könnten wäh— lenlen. Der große Stieglitz aber blieb ungerührt. Da kam es 
den Abhilfemahregeln wird gewöhnlich am stärksten die Luftung rend der Sommerferien, in die ja die bedenklichsten Hitze- zu einer wunderlichen Szene; es war, als ob der Kanarien- 
betont, die ja auch das einsachste Mittel ist. Aber dabei perioden fallen. verwendet worbb· KC Dael verstanden hatten da das Neine Vogelhen nur von 
wird bei Ueberwärmung der Wohnung nicht allzu viel er memn Vere seiner eigenen Art gefünert werden wollle dar 
reichlihe WMengen lühlere Luft ins Zimmer Wie Tiere einander das Leben retten. Kanarienvogel sprang auf den grohjen Stiegliß zu und versetzt⸗ 
e eee d e —o —— 
je hann. dab iher Außenl einander in Augenblichen der Not zu helfen und beizustehen, lich seine Pflicht tat und das lleine Vögelchen fütterte. 
warnt, hre Einführung bie Temperatur wenig andert. berichtet dia Minerva einlae inleressante Bellpiele. Eine Kabe X. 0.
	        
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