Full text: Lübeckische Anzeigen 1912 (1912)

und andere Vorkeile durch den Streit herausgeholt haben. Die Das Fiasko des englischen Streiks. vermehrungen durchgefuhrt werden müssen, der Zeitpunkt zum 
Sozialdemokratie hoffte dadurch wieder eine grose Anzahl von QAuslandsbrief uns ees Lon oner Korrespondenten.) Ausscheiden des Kriegsministers von Heeringen nach den Mand— 
Milaliedern aus den Reihen der hristlichen Verbände herüber— Wir sinb wieder mnen m ainem Auestanbeen en 3 vern als der denkbar ungunstigste angesehen werden mühte 
zuziehen und damit die Stoßlraft der lehteren zu vermindern. ane et e eb ehen so er i sc Berlin, 1. Juni. Auf die Rücktrittsgerüchte hin hat ein 
Diese Hoffnungen sind aber schwer in die Brüche gegangen und w ehn Beshee Un nn eh an ie hiesiges Blatt telegraphisch beim Kriegsminister von Seeringen 
die sozialdemokratische Streilleitung hat diesmal e uu e eee eer 7 angefragt und daraufhin folgende Antwort erhalten: Karls— 
snee einen a, lt er⸗ n n a * * J. Juni. siuktrutgerlhte glatt erfunden. von Bee— 
lebt, so dahß die sortaldemokra e Presse vor J e un ringen? a 
Wuͤtfhäumteüberdenschmählichen Ausgang des 3 n e e ee e e e eicelamler and Landwirischaft⸗minister. Berlin, 1. Juni. 
Zrera s—— r b stil Eine Berliner Korrespondenz weih zu erzählen, zwischen dem 
Der besonnene Teil der Arbeiterschaft, insbesondere die u b ne 72 t hh Reichskanzler und dem preuhischen Landwirtschaftsminister habe 
hiistichen Bergarbeiterverbände, haben diesmal e ee neee es einige Unstimmigkeiten gegeben. Serr vonBeth— 
der soßialdemokratischen Streilleitung den Rüclen gelehrt und emne menn bi ee de e en n mann-Sollweg, der sich weiter auf das Zentrum bei der 
haben sich durch die Drohungen und Einschüchterungen der e c ee ee a une Lösung der noch bevorstehenden parlanentarischen Arbeiten zu 
Etellenden nicht verblüffen lassen Sie haben sich auch gren e uee e e ee stützen wünsche, solle zunächst sehr peinlich über den scharfen 
dem Streitk nicht angeschlossen und haben dadurch er en chlnmtt nn Zeilen elult Borstoh gegen das Zentrum berührt gewesen sein, den 
einen Mahtfattor gegen den Streikterrorismus * 8 33 Frhr. von Schorlemer ingst im preußischen Abgeordneten— 
der Sozialdemoktratie und ihrer Führer ausge— ari 3 un n e ir en n hause unternommen habe. — Wie ein hiesiges Blatt hierzu er⸗ 
spielt der unseheuer wertvoll sein wird dafur zu e Klonnen die Themse entladenen un pun e e i 
ie es am besten möglich it die Sozialdemokratie wirksam bl h 212 Dasselbe Blatt glaubt auf Grund angeb⸗ 
s s Kaoececae neee eee e enn enn eee en ee l en en der Relchs— 
Seronehnng zur Wiabeit im politischen Leben in Staal n ene 8 ue nen r lanzler keineswegs einlich berührt gewesen sei. 
Und Kommune usw., das alles versagt gegenüber der Sozial— eet en * ie eering i den Lerten Memvoir en des Fürsten Bülow? Der Korrespondent des 
demolralie und danu bommt man dem Terrorismus der im pee n nn Temps in Rom will aus zuverlässiger Quelle erfahren haben, 
alichen Leben und in den Werlhslälken ausgeübt wird, nicht e ee e e an ea dak Furst Bulow seit einiger Zeit an der Serausgabe seiner 
bei. Das Streben muß vielmehr darauf gerichtet sein den ni i Memoiren arbeite und täglich einige Stunden für diese Arbeit 
deutschen Arbeiterstand mit einer umfassendennationalen eee e verwende. Die Veröffentlichung der Memoiren solle erst nach 
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2252 X2— 1854 t it, i er Ver⸗ 
der auf nattonalem Boben stehend liberalen Regierung den Leuten an Fonzessionen und Beschwichti⸗ öffentlichung der Sohenlohe-⸗Memo iren seinerzeit ausdrücklich ver⸗ 
bewegung die größte Aufmerksamkett zu schenken. ienen herade genlgend verabsolgt wurde, um das diasto ezeira 
Denn der Kampf gegen die Sozlaldemokratie dann letzten rneh sichert hat. dah er „dem schlechten Beispiel“ anderer Staats- 
Endes nut wirtsam geführt werden, wenn eine kräftige Gegen⸗ vs en —— männer, Memoiren zu schreiben, nicht folgen werde 
sdnung acaen die mahlosen Angtiffe die Staat ind Ben möglich, daß uns das nächste Jahr einen Entwurf zur 
zersetende Hekpolitik aus den Reihen der Arbeilterschaft selbst unsaisenden neian ger sfoialen Lage ver Frankreid. 
beraus lebhaft wird Und durch die vörderung der uifen Aelershaft bringen der an Kuhnhei Interpellationen ũber Getreidehausse und Brotpreise. 
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benjenigen Arbeitern, die in ihrem Berzen noch vaterlands— ging, weit hinter sich 3 Zurzeit siht ein Elitekomitee des dienh en Brotpreise a li udt 
liebend sind und auf nationalem Boden stehen, ein sicherer Miinistenmne aber der age Und hewisfe neuerliche Andeutun⸗ der Zollkommission Loth, entwigelte in seiner Beantwortung 
Rüchalt geboten werden, sie müssen vor allen vor dem n lond Goores lassen teinen Zveifel. dab e enigstens die Maßnahmen, die zur Vermehrung der dem Markte zur 
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ben und es darf den Arbeltswilligen der Schug gegen die n fich gehen ob die Varii die in hrer Zufammensebung iimte Gettebe dirett taen, Weilerhin soll gin 
sozlaldemokratischen brutalen und nichtswürdigen Schikanen beim iwas wie einen Bloc von Bassermann bis ch will nicht Gesetz werden, das die Bestimmungen über die 
Streikpostenstehen nicht versagk werden. sagen Bebel aber wa Doah dansteli) unter einer solchen zeitweilige Zulassung von Weizen modifiziexen soll. Der Be— 
Es ltellt sich neuerdings erfreulicherweise immer mehr ete et een bi ane een dne drage aber ee 521 tzzollsyst vaßt n 
heraus daß der besonnenere Sll der Arbeitershaft tellweie ann England edie Stuation am Arbeilsmarkt mission sei u hi bennen bin . 
in aroßer Zahl jettt überall Anschluß bei den Vaterländischen und an den Produktionsstätten nicht lassen, wie Ernte abzuwarten, und habe einmütig den sozialdemokratischen 
Arbeitervereinen· sucht, und dieser Umstand bringt es mit fie ist Do nnerbrochene Geplänken die forwährend Atrag bgeleh der bie Getteidezolle aufheben wolle. Eine 
sich daß die Zahl der Vereine in zitla vier Jahren wiederholten Ausbruche, die anhaltende Ungewißheit unter— iel en n e ee rruge 
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ulations- und Produ Interpellationen getrennt zu verhandeln, fand eine starke 
mebr als 17 00) Mitaliedern gewachsen ist. Auf ungefähr tionsprozeß und gefährden Englands indu— Mehrheit wogegen die Soßialdemokraten protestiertfen. Dar— 
dreibig Zechen bestehen schon Vaterländische striefle Pofition 3 wd uerk d urnurf rat vile eernn 
Bund vaterlãndischer Arbeitervereine“ sind zu 37 Vereinen Denn das habe ich nicht sagen wollen, daß wir die 5 von über die zeitweilige Zulgssung don 
in 1907 bis heute 152 neue Vereine mit über 32000 Ait Sirt hinet un oben er u nur fur emne Weile los e — n Zurve auf nachsten Freitag ver 
e e e m e sind Die Stimmung der Arbeiterschaft m m Aalien. 
plt zurz lieder der Fuührer bleibt genau lo kriegs lustig und bedenklich Kolonialmi 2 1. i smere 
gesellen!“ zählt in 226 Vereinen über 390 Mitalieder und bisher, und an ihnen, ich meine an den Fuhrern, wird es sident anne aannt 
dem Bund der deutschen Staalshandwerker“ sind vier Fünftel nicht liegen. wenn der Rest des Jahres, wie wir hoffen, Gesetzentwurf betr. Schaffung eines Rolonialministeriums ein— 
aller Sandwerkervereine in den Staatsbetrieben angeschlossen hne gieuben, einermaen his ablaufen sollte. gebracht. 
Die Gesamtzahl der in Deutshland bestehenden konfessionellen — Außland. m— 
Wheiler⸗ und Abeiterinnen Vereine betrug 4381 mit 835 510 39. Deu Gastwirtstag. —27 — 2727 7 
Mio liedern. der Volksverein fur das latholische Deulsch —223 tcher Gastw ag. Bolschafters in Berlin, Grafen don der Dsten Saden, freige 
land zahlte zirka 610800 Milglieder, darunter 150 000 Sand⸗ Der Deutsche Gastwirtsverband, dem gegen⸗ wordene Posten werde rascher besetzt werden, als man allge 
merker. und die Chriffihen Gewertshaften“ umfaßten 270 700 wärtig 910 Vereine mit über 66000 Mitgliedern in allen mein annehme. Anlaß zur Beschleunigung der Ernennung 
seder eilen der Raches angehoren uint an benigen Montag zum un Botschafters in Bexlin biete die ernste inter— 
——— eishen aie i ta in henni fammen, nationale Lage. Einflußreiche Parlamentarie setzen sich für 
Wer nun mit der vaterländischen Arbeiterbewegung etwas —— aen men ne e eten die Berufung des emaligen Handels- und Industrieminister⸗ 
auf dem laufenden ist. dem in auch bekannt dahz zurzeit des d 4 uen u de n en Interesse entgegen⸗ v le en ⸗ in 3 *8 3 
Verhandlungen im Gange sind, die darauf hinzielen für die 34 3 t eeeee n e e e eetn uen n u er 
gesamten vaterländischen Arbeiter⸗Organisationen eine Zen⸗ brnung d in a. elne schen Zimachn soll land in Angriff zu nehmen seien. In Rußland hat man mil 
tralstelle zu schaffen. von der aus die großen Verbände unter ung t 2 sea den Zurüstungen zu diesem Handelsvertrage bereits begonnen 
sich die nötige Fühlung bekommen, um erforderlichenfalls ge⸗ en 1 2 plãdiert dafür die russische erun obg e 
meinsam operieren zu können. Ein wesentlicher Faktor wird een rlung einnehenben Besprechung unterzogen ehen dab, ihr die deutshe eine Reihe htioer ugestand— 
Zu —2——2——— werden. Von den Bamburger, Lübecker und Bremer Dele— nisse mache, da der vorhandene Sandelsvertrag ungünstig sei 
weiter die Förderung und der Ausbau der Organisationen e eeu ingebrat in veihen au⸗s- denn man habe ihn zur i des Krieges mit Japan, also 
sowie die Errichtung und Unterstüßung von nationalen Ar— 9 srt wub, a lueten unter einem schweren Drude, abgeschlossen. Wmirjasew gilt 
beitersetretariaten, von denen bereits gegen 100 schon v ee b h e 3 ee. R he s3 
bestehen. in allen Landestellen sein. Gastwirtsgewerbe bedeute. Es wird deshalb gefordert, daß den obwaltenden Verhältnissen gerne würde. Er nimmt 
mehr diese nattonalen Arbelterpeein im Verein mit der Aufhebung des Spirituskontingents gleich- n den Borarbeiten dur Erneuerung der Sandelsverträge 
wachsen, um so schärfer rüdt man der Sozialdemokratie auf ilig dan Braunecht eigegeben werde und der vergallumge- Anteil. Man wendet aber anderscits en ihn 
den Leib; denn wenn künftig in den Betrieben neben den n ure nerneie aber musse die Brannwein- n el 4 für den Botschafterposten in Berlin allzu lom- 
Sozialdemolraten so und soviel Arbeiter beschäftigt sein wer⸗ sleuer ermäßigt werden. Von den oberschlesischen Vereinen Chile. 
den, die den vaterlänbdischen oder hristlichen Ar; dird beantraot. dan der Deuische Gastwirtstag erneut wegen ¶ Die finanzielle und politise Lage. Santiago, 2. Juni. 
beiterverbänden angehören, so wird dadurch allein ber Errichtung von Gastwirtekammern vorstellig werde. Zahl— Die ardentche Tagung der Sammer wurde heute durh 
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den Tertorismus wie ihn die Sozialdemolratie in der Fabri Sachen der Reichsgewerbeordnung, speziell in bezug auf den dern herzüch sinde mun uenahme vbon Verun, zuu dem die 
und Werlstatt gegen Mitarbelter anwendet die sich ihr nicht g 33 derselben, der die Erleilung der Schanklonzessionen Beiehungen abgebrochen sinde Die Shwierigkeiten mil 
willig zeigen, zu beseitigen. Daß ferner frivole Streils, wie um Gegenfiand hat und die Erleung der Shhankkomession Bolipien wegen der Salpeterlager von Toco Ind auf dem 
sie die Sozialdemokratie von Zeit zu Zeit braucht. um hre bon dem Nachweis eines vorhandenen Bedürfnisses ab— besten Wege, beseitigt zu werden. Die Einkünfte, von 1912 
Massenverhetzung und Aufreling zum Flassenkamvf betrelben hängig macht. Die Vereine Königsberg und Berlin haben erden auf e h eate r un i 
zu können, durch die Weiterentwiglung der vater hierzu Anträge destellt. In dem gleichen Sinne beantragen vi Miilsonen Piaster Papier und ög Millionen Gold— 
ländischen Arbeiterverbände im Interesse der Ar⸗ die hansealishen Vereine, bdaß der 5 83 der Gewerbeordnung Raster. Die auswärtige Schuld beträgt 34723800 Pfund 
beiterschaft. wie im Interesse der Industrie, wirksam be— unler Einfhrnng ber ehnnniotrage h ann ensianen Slerling, die innere Schuld 6 Milliogen Piaster Gold zu 
lamuft und abgewendet werden lönnen das hat das muster⸗ ünd Logierhäuser ausgedehnt werde und auch die be— rncg l b enn Blner rie 8* mil 
hafte Eingreifen des christlichen Bergarbeiterver— hiaster Go in den europäischen Banken als Zonver— 
— —2 ⸗ 2 stehenden nach diesem Gesichtspunkte die Konzession erst er— slonsgarantie deponiert. Verschiedene Eisenbahnlinien sind im 
ban des beim letzten Bergarbeiterstreit gezeigt. Die na werben müßten. Die weiteren Verhandlungen des 89. Deut— Ban; Ende des Jahres wird die Gesfamtlänge der Staats- 
tionalen Arbeitervereine sind auch von den Züh— shen Gastwirlstages beireffen. das Zinatenensteuergeseh, den len 3192 und der Vrivatbahnlinien 3183 Kilometer 
tern der Soglaldemolratie gefürhtet wie das Feuet Flaschebierhandet die Unfallversiherungopflcht in Gastwirts- i 
weil sle auf Schritt und Tritt empfinden wie diese lebhaft ewerben bag Lehrlingwesen die Bandhabung der Volngn deulsche Reichsfechtschule. Wohltätigkeitsverein zum 
im Gange beflndliche Arbeiterbewegung der Sozialdemolratie stunde, die Reichsversicherungsordnung, soweit sie das Gast- zbee der waisenpflege 
tief bis auf den Lebensnerv geht. und Schanlwirigewerbe betrifft, nd die Frage der Tanz⸗ n 1 
Die danze Gewertschaftsbewegung uuf Grist— lustbarkeiten. Von den Vereinen in Samburg, Mulheim (Ruhr), et 
lich-religiöser Basis hat heute unter der Arbeiterschaft Essen (Ruhr) und Nimptsch und Burg bei Magdeburg werden In den Mauern unserer altehrwürdigen, durch ihren 
kein e richtige Zugkraft mehr. Man will in wirt- in längeren Anträgen verschiedene Klagen Uber die Band— Wohltätigkeitssimm bekannten Stadt traten gestern die Abge⸗ 
schaftlichen Verbänden leinen klerikalen Druc mehr und will habung der Poltzeistunde und über verschiedene andere ordneten von mehr als 90 der in der Deutsene535 
von den Sozialdemokraten nicht als Muder behandelt und Poligewerordnungen. insbesondere auch über die Tanzlust⸗ dechtschule zusammengeschlossenen Fechtschulen und Fechtschul⸗ 
dadurch in seinem religiösen Empfinden beleidigt werden. barkeiten laut. Der Verein Magdeburg wunscht daher über⸗ verbãnden Deutschlands zu ihrer 32. Hauptversammlung 
Aus diesem Grunde gewinnt die Arbeiterbewegung auf vater— haupt die Aufhebung der Polizeistunde, bezw. des Gesetzes zusammen, die der Vorsitzende der Oberfechtschule Magdeburg, 
ländischen Boden immer mehr Anhänger, und erfahrene von 1850, da dessen einschränkende Bestimmungen nicht mehr Zerr Geheimer Justizrat Dr. Schwabe-Magdeburg, mit einem 
Führer, die mitten in der Gewerkschaftsbewegung stehen, wollen zeilgemäß selen. — Die Vereine Guben und Celle führen dar— Soch auf den Kaiser eröffnete. Als Vertreter des Senates 
die Ueberzeugung aussprechen, daß mit der Zeit allmählich über Klage, daß seilens der Militärbehörden sowohl wie der nahm Serr Senator 8. Evers an der Versammlung teil und 
alle christlichen Verbände in der vaterländischen Ar— Kriegervereine sehr oft die Gastwirte gemaßregelt werden. begrüßte dieselbe im Auftrage des Senates. Darauf wurde 
beiterbewegung aufgehen werden. Ist diese Beobachtung Wir werden uber die Verhandlungen berichten. sh. der Gepflogenheit gemäß an den Kaiser folgendes Suldi- 
richtig. so würde durch das Eingreifen des Papstes jett schon gungs-Telegramm gesandt: „Die 32. Hauptversamm— 
von den christlichen Gewerlschaften in Aussicht stehen, daß J da l d ung des Wasisenfürsorgevereins der Deutschen Reichs Fechtschule 
ein großer Prozentsatz den „Vaterländischen Arbeitervereinen“ n and un us and. erneuert bei Beginn ihrer Berakungen das Gelöbnis untker— 
sich anschließt. Das wäre zwar nicht im Sinne der Kleriler, ——— Deutsches Neich. fanigster Treue gegen Euere Majestät. Es wird stekts des 
aber für die vaterländische Gewerkschaftsbewegung und für KRein Ruͤdtritt des Kriegsminssters. Zu der von der Schle⸗ Vereins höchstes Bestreben sein, seine Pflicht auf dem Ge— 
die wirksame Belampfung der Sozialdemoratie wäre das sischen Vollszeitung gebrachten Meldung, dah der Kriegsminister biete der Waisenpflege zum Segen des Vaterlandes zu er— 
von garoßem Vorteil, und so könnte also, wie schon eingangs von Beeringen im Herbst von seinem Posten zurüczutreten beab⸗ füllen.“ — Des welteren wurde an den Vorstand des Deut⸗ 
erwähnt, die Möglichkeit gegeben sein, daß das Eingreifen sichtige, erfährt die Rheinisch-Westfälische Zeitung aus aut schen Kriegerbundes, zurzeit in Samter, aus Anlaß 
des Pauftes für die vaterländische Gewerlschaftsbewegung unterrichteter Quelle, dah im Kriegsministerium von einem bder heutigen Grbffnung des funften Kerieger— 
ventuell vor aroßer Tragweite sein lönnte solchen Plan nicht das Geringste belannt ist. Die Nachricht er⸗ Waifenhauses nachstehender Glückwunsch gesandt;: Die 
— — scheine um so unglaubwürdiger, als gerade jelt, wo die Heeres heute in Libed tagende 32. Boustoersammlung der Deutschen
	        
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