Full text: Lübeckische Anzeigen 1912 (1912)

Ausgabe 4 Freitag, den 31. Mai 1912. abend⸗blatt Ur. 270. 
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— 1511 Butterfly ¶ M. Johansen, Horsens). 
en KRieler Woche. 61 Two *. inbe Kristianag) 
Aus den Nachbargebieten. alan. i ehe aeal eahagen) 
Schleswig · Holstein Die Wednden dan diessadrtden Aenattn d nn 233 e e sehe seehabuth 
7 — —— — 
Altona, 81. Mai Aus 22224 gemeldet wurden, iid ee e a dtng 9 na ee 
nd 2 a auf dn großen Sportplan n me ed Es sind nicht weniger 1912 „Sans ⸗S gei Waris) 
— ——— gis 50 nge Jachten gemeidet, und zwar Uenglische i ing —nanne— 
Baderei. Wsitorei und verwandle Gewerbe unter dem Pr spanische norwegische ie a framzosische, russische, dänische 19512 II GBaron Reedtz Thott, Kopenhagen). 
ellota den Bberpridenten der Peoping Shleswiggaltein und 2 — —s 33 uo vadise Ningoolde Kristianiaß 
. Bllow statee die Eroffnung der Ausstellung 22 reichische 1912 Finn Us E. Krogins, Belsingfors). 
2 i reisein des Hberprasidialrais . Busow als Ver Gemeldet sind: 1912 n cl . van Amsterdam). 
e ine in der deeeten Vrlen d e ZKlasse 21. 5nin . D. dic. Vieen, Burnham) 
aen reee e eln ten en 1337 Letedt ser Kalset ihch r r. Aursten Samburg) 
st Um weitere gcht Tage verlängert worden. e en eanurge Gaein, Seefahrt)ß.. 444 Wind syie Sr. Kirsten, Samburg) 
ellung urin zn 3 dn eranar 1508 Germania“ SDr. Krupped. Bollen Balbach. naui ne Zaiton. Southampton). 
Ki 31.0 3 Die alte i i d 84 22 * 9 
e en en e Fauistrahe freigelegt worden. Auf 36 aeio ada ganen Kiel). 2Edelweiß Ceon be Antweryed 
b ¶ von buchenen 13 5777 1 Wawin (F. M. v. Bornuth, Antwerpen) 
einem starlen, tadellos erhalte nen Schwellenrost 1 u Pachita“ A. Treuberg. St. Petersburg) 
Boallen, die in einer Breite von 2,80 mm dicht aneinander 16887 „Comet“ (Admiral v. Baudissin). Geson m ee 29 
Zeleiht sind, lagert in zwei Schichten eine 1m hohe Steln- n Klassen n ei⸗ Blaudi, Bordean. 
ing aig saen, groͤben Findngen, die ohne Mörtel an- 1907 „White Seather II4 (M. B. Kennedy London). Mac Miho 6. Thube, Rantes). 
elenl. aber sehr au laen und gut in Zwischen⸗ 1908 Shamroc (ESir 5 Lipton. London). —33 . ur bunn 
Findlinas⸗ 19-⸗m-⸗Klasse. — Bajazzo o W. Krogmann, Samburg). 
anmen ausgefüllt sind. Die Waleichschicht dieser indlngs 1911, Mariquita ihern Loudom. eZechn · Gobert Nirsten vanburgee 
padung ist aus Ziegelsteinbroden in sehr festem Kallmörtel I1511 Au (W. P. Burton Edgelillh) 1Breuben“ R. Thieme, Berlin). 
heestellt Auffalliß ist die vorzügliche Konservierung der Ii orona inenie Pagen . P vennessy, London) 1Andine Ganitätsrat Dr Aphel, Brandenburg). 
Jahrhunderte alten Schwellen. 1911 Norada! (r. Milburn, Newcastle). ——— 3 seeeeh E. u. W. Wer ln 
neu manser, 81 Moal In der Theaterfrage be⸗ 6 mnlasse h e ie eertianlenegrenn 
schloß der Magistrat den Stadtlolleglen in der Sitzung am 1909 „Hispania Gönig von Spanien). 3 1912 ZBela⸗ R Wiesner, Berlim. 
Frelag zu emnpfehlen, vah dem Befiher des Theaterlokals, 2 uin ene e eeeeee adrty ii obanna in enide Berlin) 
Brauereibesitzer Bes, zum Zweche der Aus führung der Um⸗ 1509 8 Brun b John * Payne, London). 1210 Baselemanes G. Rauchholz, Berlin). 
—2 ber enchenden * 6. nn t 1812 Aittit· (A. Benon, Kopenhagen). 
bauten ein zinsfreies Darlehen im Betrage der ents 1912 The Lady Anne? (G. Coats, — idis Sanna t. onne lenb. 
— aaesge 
Tarlehns ist so zu bewirken, daß nach Ablauf von fünf Jahren „Sophie Elisabet .. n iben gaht⸗ 1910, Titanie (5. Sleinen, Roniacberg). 
mn ieden Jahre derst an n ein e e di la d Sadee sanben abeher Don 33 e eue e 
werden und daß die Restsumme am 1. Mai 1922 zur Rüchah- 12⸗m-Klaffe. 11 Sarze Geh. irsten Sanburß.. 
lung gelangt. Für die Benutzung des Saales hat Bdes von 1911 Davo IIIS (Dr. C. Vermeer, Deventeñ. 1919 Vanther? . Justus Sambur4 
dem sladtseitig bestimmten Theaterunternehmer einen Betrag von I81i Jerne A. F. Sharman Crawford Glasgow). 1313 iebiß oh. Cropp u. . , Eiden, Samburg. 
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ubh). . Vi.· 
vorstellung au beanspruchen. 1912 „Stleaf GKom Rt, Horn, Scleswig). 1891 „Iduna sdie Kaiserin). t 
Großherzogtümer Medlenburg. nmm mo 1512 Magda IXx Aifr. Larsen, Kristianaß. 3 in Kniai e 
Wismar, 31. Mai. Selbstmord. Vor einem Mona 10⸗m-Klasse. * Kapt. Barth)). 
verschwand aus Sandhagen bei Friedland der frühere Mühlen- 1211, Torino Gönisg von Spanien) 1 unn n er latnre pnn an 
besizer Stiewe. Jeht hat man seine Leiche im Wasser ge— 1909 Stum IIS Dr. J. dride, Bergen) 
funden. Um nicht wieder hohzukommen, hatte er lich die 191 Kittyn Ganier N. Alp, Stocholmj inbine Dunger Foble Binder) 
unden. m ni s Kell⸗ 2912 Vampero⸗ Edm. Nordheim, Hamburg). * 1503 o⸗ GAꝛ⸗ 6 lin E 
Taschen voll Steine gesteckt und um den Leib eine ertte ĩ5ii hesa Betri Nurnberg un s Sag Leipzig). e lasien Welfabrten 
en 7 i leinsliebhen vi sde W Spindler. Spindlersfeld). e eeea en a 
Ribnitz, 31. Mai. 224 Stunden bis an die Brust 1811 Pinguin E. Bexinger, Charlottenburg). 5 elsdw⸗ iin n edrian. 
im Wassergestanden. Mittwochl norgen um 5 I u 3 — 5 he en 33 se Irangn n Guil ) 
i i ot des * 5 8 ; 31 e 9 2Zed r. ert un G. K. M. v. Guilleaume 
s se se ee Janzen rau Sinaν Ihde Auaun de Lübecer ĩ olch· Fregauen Hapitan Ädelung. Kiehe ulieaumen 
n inen ngen beannt wann Glugücherweise wor die s n Ktaffe. 1e ene ee ndutan. 
Stelle sehr flach, so daß das Boot nicht wegsinken konnte; 1910 IX 6, Schuldt Flensburgà L Sobellins in Samburg). 
die beiden Insaffen mußen bei srn ee turni 1910 Sri sal ahn n rene Bremen). 46 —2 3 2 erin e 
j im Wa auf de t „bis a* 2 27 D— Resi (. Stahn, Berlin) 
een e ee u 13 ntpenin sioli had eih de Belaiaue. z ehee e t M. Berte. Berlin)— 
von Altenhagen kommenden Motorboot „Gudrun“ glücklich ab⸗ 1912 Aae v. s Misei — 2 1912 t nghann Altana Thier Berlim. 
27 m ν — * 9 . 
seborgen und mit nach Ribnitz genonmen. Das Boot mußte 121 Etint· ,. F. v. Siemens Berlin) Wolkuse“ Lübeder yach eilub. 
vorläufig im Stich gelassen werden. 1911 Viehne“ ouis Sagen Berlin —S— HBugin (F. E. Schhroͤdert, Samburg. 
Wesentin, so ei edernause als Räu— hel; u 3 Jolnvh Berlin). Sehlnd i Seacheif Serii 
ber. Eine recht unangenehme Entdedung mußte der Büdner os —2 an an urn „Christof Alt dn 
Puls machen. Auf seinem Räucherboden waren sämtliche Mett⸗ 1913 ariechen Gonsul E Loed Kiel. 1910 „Sophie Elisaben enrgeg 
würste ausgehöhlt und die Schinken und Spedseiten arg zer— 191 lio . SGlen⸗Coats, Glasgow 1919 Edelgaxrde Mer und, Kaifer, Wannfee). 
fressen. Man entdegte schliehüich unter dom Dachaiebel die 1908 s Niemann, Schlutun; Lübeder jgn en d, abtan Wonne. 
esahrlihen Naget id Raidere Nih weniger ais 7d dleder· 1908 Dain e dehnen Sanburg e eeee een 
mini, wurden aet .rein. ii dii dendrit . dlln in 
Blau, 30. Mai. Gutsverpachtung. Das Haus— 1802 gehrwieder“ Mordd. Regatta-Verein). idid obold Meor. d lnhe zotsdam) 
haltsgut Zarchlin, das 481 ha groß ist und bisher eine Jahres— 9 r en Npu burm. 1911 VDogelsang. Dr. jit Gawern, Vogenfang). 
pacht von 15 600 Merbrachte, ist von Johannis 1918 ab dii ohanna Vvil eer. Samburg). 2 rbenig Lingen, Dres den) 
u 3 Inhre unter dor Sand an den virberien Puchter Aarl 7mKlafse e s 
Steinlopff für eine Jahrespacht von 20000 M wieder ver— 1910 „Giralda II“ (der Konig von Spaniem. 150 KEhitia un Vin 5 en D2D * 
pachtet worden 510 6Gimnebra⸗ F. . GViktor Dr. havarri, Bilbao). 
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Doppelrod ein wenig öffnen nach der im 18. Jahrhundert gern drats haben; der da 
Für unsere Frauen. getragenen „Polonaise “ Delkorierung des e u ß e 
Was die Mode bringt. Wends wird man in den Bädern elegante Sommermäntel des Schirmes bildet. Recht wunderlich wirken die ganz flachen 
Pariser Brien e e u n ben Brokat iapanischen Schirme, denen sich cxollsche Modelle in der Art 
d nd lang nachschleppenden schwarzen Seidenfransen. persischer Schirmformen zugesellen. Die letzte Neuheit ist ei 
e ee w er Die Hute sind arohß und klein, je nach hrer Art reich mit Schirm, der aus einer n e eee ee 
en luinmgteen e en ine Blumen und Bändern, mit Federn geschmücht. Neuerdings kommt besteht. Diese mathematisch reine Form unterliegt jedoh vieden 
e n e s n en der Schleier, ijener reizvolle Bestandteil der weiblichen Toilette, mannigfachen Varianten. so daß man bei solhen wunderlich 
Reiselorb. Die Frau ist eschidter in der Auswahl der pi Ehren. nicht als Autoschleier oder als schühende aus Kurven und Eden zusammengesehten Gebilden, die über 
e Garderobe n sich marn ihrer dn nnl senbevnabe Sierbe und Schi far dnn dem Haupt der schönen Tragerin shwanten nwillturlich an jene 
Gesicht. merkwürdigen Dachformen denken muß, die manchmal d⸗ 
L n e edne 3 so e n die en und kraus auf alten e en sitzen Mulb lt 
e 5.2 ich Erklärungen erübrigen. Es elbstver⸗ 
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eschafnen Zein vanden Hand mit der Sucht, Geld zu ver— rten enn en daß die entsteh Een und freien Der Ursprung der Edelsleine. 
n das Suchen nach Schoͤnheit und Kun geht. e e e Ueber den Ursprung der Edelsteine lebt im Munde du 
Bei der Reisetoilette lommt es vor allem auf das Reise wollenen Kleider unter die leschten, seidenen vbene und beides o n n ed g 
m Fur eine hurze Sommersahrt tragt die Dame wie durch Seidenpapier trennt. Die Röche faltet man am besten Edelsteinen erbaut war n i e e 
beim ehopping ein einfaches alishes Fostüm mit passender so, daß die Nahte übereinander lommen und die Aermel die p in der Mitte der 
Bluse und dagu einen kleinen feschen Trotteurhut. Ueberladen⸗ cht gedrut werden drfen sut n n Sebenan nen des Paradieses, von Engeln gebaut, ein die 
Blumenhute, Spitzenjabots. reich garnierte Kleider mit ver⸗ luge Damen machen sich vorher einen Plan und pagen shena- blendendes Heiligtum. Hier waren Sãulenhallen und 
dedendem Reisemantel sind in ber Bahn nicht mehr fatr. lisch und ordnungegemaß en Flurgänge von Smaragden und Perlen, und Wasserstrahlen 
längere Reisen eignen sich als Kopfbededung die leineren t e erhoben in die dufterfüllte Luft. Ebenso 
turbanartigen Seĩdenhüte recht gut, weil sie das Anlehnen gab es tare und Balkone mit entzüclkenden Aussichten in 
e denn es ist jeht. wo die Gepachüde im Die neneslen Sonnenschirme c 22 3 Menschenpaur in sunden 
3 v e s * e e en du di⸗ nnn so wee ab Saphiren shwimmend s etn ed 
— 2 g liche n den n en mehr un im Sternenlicht der Nacht. ifhin ein wz 
n e e noch einige Blusen mehr aufgegeben worben; in diesem Sommer aber smnd an di⸗ Meer von Blumen 3 e e 
neeen it Quasten. Ztelle dieser lassischen Forn Gestaitnngen von so nertnrdienn in un en seeeten 
mit Halskrausen und Strauffedern und zierlichen Aermelvolanis Aussehen getreten, daß sie bald unser Strahenbild sart ver farbigen wann Ab e m h 
2 wu p er ü N 
. Lingerie· Neider aus ändern werden. Die beliebteste und ersolgreichste der neuen Tausende von Blitzen eee 
tro inkrustationen und Sticereien Formen hat das Aussehen einer Glodenblumen de Schirm Tempel in Millionen von Bruchstug. h 
and und im Gebirge schwerlich entbehren. Wer noch ein⸗ besteht aus zwei deutl berten ou Bruchstüden, und diese Scherben 
Segante Abendtoilette aus Seide mit detspihen und Chiffon— deten — eee re 7 Meree s e , 
baperien oder ine Robe aug alto. * 8 e au lreichen. sen r er. Durch die kolossale Kraft des Wurfes fanken si— 
Aehnen dill lann n der vobni den 8 e ge n Stäben aebildet wird. Die beiden Teile beste⸗ teils tief in den Boden, teils wurden sie auß der Amof hã 
n bs n bisweien aus dem gleien eena e blee an 4 vnr 
ohne sehr vlel Gepädh mit sich a shren. dar Wendolcnen sier er n er cher Farb⸗e; erausgeschleudert und bilden heute noch die Michstrahen mnd 
sind schwarz welhe Iusammensleilungen on vogls shne issa 228 * n. r breite, edige Rand aus einem zu dem seither sammelt die Menschheit mit rastlosem Eifer ws ie ven 
sind schwarz wele Zusan menstellungen on vogus t trastierenden Stoff gearbenet und reih u di —8— 
en e 85 lontr⸗ n m mas, diese kostbaren Fragmente, die nur der Shun des hen. 
uo eeen m derd n und Volants verziert. Neben dieser Glodenblumenßf— li 
un — d en 22 Ê ooumenform ichen Tempels des Paradieses — traurige Einnern 
ve VPãnnierroben. die sich vorn als aibt es Schirme, die die orn ehnes Rechtede bbrr n q das verlorene Eden 8
	        
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