Full text: Lübeckische Anzeigen 1912 (1912)

avipfinden der Burserschaft wird auch grohe Opfer peluniärer rumsbresse en wesentlicher Unterschied bestehen Bei den Kon- Schnertergewerbe, die iett in Jena zum Ab— 
RNatur zu bringen imstande sein. Wenn ein Appell an die Nation ferenzen handelt es sich hauptsãchlich um apologetische, in der schluß getommen sind. Nicht die Einzelbedingungen der 
gerichtei wird, dann wird auch der Geringste beisteuern. Daß Kirche gehaltene Vorträge, an welche sich sakramentale Hand Einigung, sondern die Schwierigleiten des Friedensschlusses 
dir imstande find Sugseuge zu bauen, und daß wir eine Menge lungen anschließen. bei den Missionen aber nach latholischer erregen Aufmerksamkeit. Erst haben die Organisationsleiter 
schneidiger, gewandter Leute haben, die Flieger werden können, Quelle um aanze Zyllen von Bußpredigten und Bußübungen. der Prinzipals⸗ und Gehilfenverbände lange gemeinsam ver— 
weiß ich. Diese lönnen ihre Fähigleiten aber nicht verwenden Man darf wohl die Frage aufwerfen, ob dieser Unterschied sucht, neue Tarifvereinbarungen zustande zu bringen. Dann, 
— —— —— wirklich besonders fundamental ist Noch nãäher legt die als der Kampf ausgebrochen und die Machtprobe im Gange 
i er ga eanstaenden Sanimuung. Er— andere, ob jemand im Ernst glaubt, daß Reichslanzler, Bun⸗ war, hat die Reichsregierung eingegriffen und einen unpar— 
warten Sie nicht 3 denauen Aufschluß über die desrat und Reichstagsmehrheit von 1872, also die für das teiischen Sachverständigen als Friedensvermittler vorgeschlagen. 
Form dieser Organisation. Daher bitte ich Sie heute, der Ar— Jesuitengesetz verantwortlichen Faltoren, nicht die Verhinderung Der hat in Frankfurt a. M. lange vergeblich sein Heil mit 
del der für diese Organisation zu wählenden Männer Vertrauen jedweder jesuitischer Ordens tãtigleit in Gotteshãusern im Sinne den streitenden Parteien versucht und schließlich noch die schon 
— — — gehabt haben Darauf kommt es aber allein an: zu „authen⸗ abreisenden Führer vom Bahnhof zurüchholen lassen, um sie 
Prinz Seinrich schloß mit einem Hoch auf den Kaiser. e u e n e für 9 dnen zu erwärmen, das nun 
22337 Anschauungen umdeutenden Auslegungen ist keine deu in⸗ eine volle Woche in Jena mit den Verbandsleitern beider 
Gtlnbung einer wissen ca stliuen helell was e Zuut zelregierung berufen, sondern höhhstens der Bundesrat und am Lager verhandelt ohne eine allgemeine Konlordienformel 
Berlin. 3. April. Unter dem Borsig des Prinzen Siniß GHesten aleich die ordentüche Reichsgesetkgebunge Die bayerische flinden zu tdnnen. Endlich hat man sich Diens iag und Wiitt 
konstituierte sich heute eine Wissenschaftliche Gelellschaft fur Regierung hätte also unter allen Umständen besser getan, woch dieser Woche noch auf einen Vorschlag der drei Unpartei— 
Flugtechnik, die berufen ist, der mächtig aufblühenden deutschen die ohnehin bevorstehenden neuen Verhandlungen der gesetz- ischen Dr. Siller in Frankfurt a. M, Dr. Prenner-München 
Luftfahrt neue und schnellere Wege zu schaffen. Zu den Grundern gebenden Faktoren über die Jesuitenfrage abzuwarten. Ein und v. Schultz-Berlin geeinigt: zuerst noch einmal die Ver— 
gehören außer dem Prinzen Seinrich u. a. Admiral v. Sollmann, Zentrumsantrag auf völlige Abschaffung des Jesuitengesetzes liegt treter der beteiligten HSauptorte des Schneidergewerbes zu 
Sergog von Atenberg, Geheimrat Hergesell Major v. Parse⸗ ja dem neugewählten Reichstage wieder vor, und seine An— hören, dann aber die strittig gebliebenen Punkte durch Schieds⸗ 
val viele Grohindustrielle und zahlreiche höhere Offiziere. Die nahme kann als gesichert gelten, da die grundsätzlich allen sprüche der Unparteiischen beiderseits als erledigt zu erklären 
Gesellschaft soll fuür das Flugwesen eine ähnliche Mission er— Ausnahmegeseten abholde Sozialdemokratie in foörmlich schi— und bestimmt alsbald, spätestens am Osterdienstag die ge— 
sullen wie die Sutsbautenn linatt ur den Schan landser Weise in den Ausstand treten mußte, sollte eine Vo— regelte Arbeit wieder zu beginnen. Nachdem diese Grundsahe 
Die Satzungen dieser Gesellschaft sollen sogar der neuen Gesell— lierung des Initiativantrages durch Zentrum, Polen und Dissi— von beiden Seiten erst einmal anerkannt waren, vollzog sich 
aft zugrunde liegen. An den Kaiser wurde ein Telegramm über denten der Rechten und der Linken verhindert werden. Es liegt die Einigung fur die einzelnen Ausstandsorte verhältnismäßig 
die erfolate Konstituierung abgesandt. sogar die Vermutung nahe, daß der bayerische Erlaß der schnell Das Ergebnis lief also nach hartnäckiger 
5 Absicht seinen Ursprung verdankt, der in den letzten Jahren Kraftprobe schließlich doch auf Anerkennung 
Fällt das Jesuitengesejz? ein wenig in den Hinterorund geschobenen Frage wieder mehr pon Schhiedsspruchen hinaus und es bestätigt fich 
Lübech 4 April. Gegenwartsbedeutung zu verleihen. Das Zentrum hatte sich zugleich die wiederholt gemachte Erfahrung, daß im Ernst— 
dDas Belanntwerden eines bayerischen Geheimerlasses, der ijahrelang wenig um seine Jesuitenwünsche bemüht; vor allem falle Einigungsversuche und Shhiedsrichter— 
die Mitglieder der Gesellschaft Jesu von einigen bisher ihre in der Hoffnung, die Spezialfrage in dem weiteren Rahmen angebote nicht zu frühzeitig einsebhen dürfen, 
öffentliche Tãtigleit beschränkenden Bestimmungen befreit, ist seines Toleranzantrages“ mit zu erledigen. Nun die Aus— wenn sfie auf Erfolgrehnen wollen. 
geeignet. die allgemeine Aufmerksamkeit auf den gegenwärtigen sichten für diese größere Attion sich ungünstig gestaltet haben, Eine neue Umgehung der Zuwachssteuer. Für die Zu— 
Stand der Jesuitenfrage zu lenken gedenkt man wenigstens die in ihrer Reife vorgeschrittenere wachssteuer hat man einen neuen Weg entdeckt, sie zu umgehen. 
Belanntlich besteht das im Jahre 1872 gegen den Jesuiten⸗ Frucht in die Scheuern einzubringen. Er wird bei der Veräußerung von Grundstücen angewandt, auf 
Orden ergangene Reichsgeseß seit der Bülow-Zeit nicht mehr Es fragt sich, ob diese Spelulation, sollte sie bestanden denen ein Neubau im Entstehen begriffen ist. In den Kaufvertrag 
in seinem ursprünglichen Umfange. Der 5 2, welcher den haben, nicht ein Fehler gewesen ist. Die an sich einfacher zu wird die Gegenleistung für eine etwaige Wertsteigerung des 
Behörden die Berechtigung gab, die Freizügigkeit der Ordens— lösende Frage — auch eine Wiederholung des fruher erfolg— Grundstücs in das Entgelt einbezogen, das vom Erwerber für 
mitalieder einzuschränken, wurde damals einem vorũübergehenden reichen Trids mit einem sich auf Abänderung des Gesetzes be— die Ausführung des Baues zu enttichten ist. Vergleicht man 
Annãherungsbedurfnis des Reichslanzlers an die Zentrums— schränkenden Eventualantrage konnte in Erwägung gezogen dann den Erwerbspreis mit dem Betrag, der als Veräußerungs— 
partei zum Opfer gebracht. Diese Fraktion hatte, um eine werden — ist nunmehr kompliziert durch den ungünstigen Ein. preis für das Grundstüch bezeichnet wird, so ergibt sich lein 
Verstãndigung zu erleichtern, dem Bundesrat einen doppelten druck, den die zweifellos verwerfliche Gesetzesumgehung des steuerpflichtiger Zuwachh Die Zuwachssteuerämter 
Initiativantrag des Reichstages prãsentiert:. einen, der die Mimisteriums von Hertling auf die öffentliche Meinung gemacht find deshalbangewiesen worden, den Preisver— 
volle Aufhebung des Gesetzes fordert, und einen anderen, der hat. Solcher Stimmung gibt auch offenbar die neueste halb— einbarungen bei Veräuherung unfertiger Ge— 
nur besagten 82 beseitigen wollte Bei der bezeichneten amtliche Auslassung der Nordd. Allgem. Ztg. Ausdruck. Wenn bäude ihre besondere Aufmerksamkeit zuzu— 
Gelegenheit grub der Bundesrat die beiden Reichstagsbeschlüsse das Blatt an die liberale Polemik anknüpfend schreibt, ob wenden. Nötigenfalls soll durch Schätzung ermittelt werden, 
aus ihrer Archivgruft heraus, um den sanfteren Zwillings— der behauptete Widerspruch des bayerischen Erlasses mit dem welcher Teil der gesamten Gegenleistung des Erwerbers auf das 
bruder zu verabschieden und den grundsätzlicheren Antrag zu Reichsgeseßze vorliege, werde Gegenstand einer Prüfung für Grundstüc und den fertiggestellten Teil des Neubaues entfällt 
verwerfen die zur Ueberwachung der Gesetzesausführungen verfassungs— und demgemãß als Veräußerungspreis zu gelten hat. Die Aemter 
Ders List also geblieben. Er betrifft be— mäßig berufenen Stelle (also der Kaiser) sein, so klingt aus sollen das Gesamtentgelt auf das Grundstüch ohne Neubau und 
danntlich das Verbot, Niederlassungen der Ge— dieser befremdend trodenen Erklärung alles andere eher als ein auf den Neubau verteilen. Von dem letzlieren Betrage soll 
sellschaäft Jesu uad der ihr verwandten Kon— vorhandenes oder gar bereits ausdrüdclich festgestelltes Einver⸗ bei der Feststellung des Veräußerungspreises nur der Teil berüd- 
gregationen auf dem Gebiete des deutschen nehmen mit der Regierung des zweitgrößten Bundesstaates sichtigt werden, der dem Wert des ferliggestellten Teiles des Neu⸗ 
Reiches zu unterhalten Die Auslegung der einzelnen hervor baues entspricht. 
sehr allgemein gefaßten Verbotes ist bundes⸗ —eq 
rã r idung vorbehalten. este rreic·Ungarn. 
Tatlãchlich hat fich der Bundesrat bisher vorwiegend mit Inland und Ausland. Zur ungarischen Krisis. Budapest, 83. Ayril, In der 
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hinsichtlich der Redemptoristen, Lazaristen usw. befaßt. Nach Zur Reise des Reichskanzlers. Herr v. Bethmann-⸗Hollweg joreche vollständig der Verfassunge e sehe mit Bedauan 
jahrelangem Widerstande hat er die Redemptoristen und die hat gestern seine Reife nach Korfu angetreten. Wie wir bereits bab das varlanenttset ee 
Vater vom heiligen Geiste von der Liste der sogenannten vor einigen Tagen melden konnken, gedenkt Serr v. Beth— ene a ee en eeeet 
Assilnerten abgesetzt dazu ornehmlich durch die Wirlsam⸗ mann entgegen gewissen Pressemeldungen nicht, auf der Hin— die horde ung en daß die et n por der B 
keit der Bãter vom heiligen Geiste (der weißen Väter“) in fahrt nach Korfu in Wien oder in Rom Besuch abzustatten. reform verhandelt werde, so könne hierüber die Nation be— 
unserer Kolonie Ostafrika bewogen. Dagegen wäre es, wie wir erfahren, aus bestimmten Gründen frägt werden. Der Ministerpräsident erllärte chließlich daß 
Stritis in der Bearnf der Wisionslatigkeit aeblieben. nd dab der Neicetaner af der Ruchahrt nacß Korfun een en attern enen dungen er dig ebtn 
Die bisher auch in Bayern geltende Praxis, welche sich auf vielleicht in Wien vorspricht. Die Absicht ist allerdings noch Mlrag Koffulhs auf Beantwortung des bnislihen Sand— 
die Reichskanzler⸗Interpretation von 1872 stützte, gestattete den nicht zum festen Plan gediehen, doch findet die Meldung eine schreibens durch eine Adreffe abgelehnt und das Allerhöchste 
Ordensbrüdern lediglich das Lesen stiller Messen in den Kirchen Bestätigung darin, daß man sie an amtlichen Stellen auf Be— Handschreiben betreffend die Ernennung des Kabinetts ein— 
und wissenschaftlich religise Voriräge auherhaibe der Gotte fragen nigt bireti in Abrede stellt e — 
e e v. 3 Zur Beendigung des Schneiderstreils. Von unserem sozial⸗ 8 2 S an 
v. Kuilling erweitert diese gnisse ein Re r politischen Mitarbeiter wird uns geschrieben: ß 
Mitwirkung an geistlichen Konferenzen. Zwischen „Missionen“ Allgemeine Beachtung weit über den Kreis der Beteiligten n n enales eltr n ee den 
iud o nach Weiinung der Wnister und der Zen— hinaus verdienen die Einigungsverhandlungen im Burlons ob das Offensiw und Defenswbundnis wischen Eng 
— — — — — mr —— νννO land und Portugal lürzlich erneuert worden sei, erklärte 
die seinen sanken, als die schöne Frau, deren Gestalt schon so Wien einen Vortrag über das Thema „Empor zum Edel— Sir Edward Grey in einer schriftlich abgefaßten Exwiderung: 
lange sein Interesse erregte, sich jäh in dem Moment umwandte, menschen“ gehalten. Er führte dabei aus: „Ich habe rastlos Die Frage enthält eine Ungenauigleit, die zu berichtigen ich für 
als das Spiel verriet, daß sein Lebensschifflein schwere Bürde gearbeitet, ich habe mich aus einem Abgrund, in den ich hinab— halte Es ilt ein schwerer Irrtum, von dem eng 
; hle A isch⸗portugiesischen Bündnis als einem Offensiv- und De— 
ug. gesunken war, wieder emporgeacbeitet. Und nun möchte ich fenfivbündnis u sprehen. Wenn Burlon den Text der Ber— 
„Joriede, du schönste im Lande!“ flusterte er plötzlich vor Ihnen ein Geständnis machen. Was ich bis jetzt geschaffen träge, der 1898 veröffentlicht worden ist, ansehen will, wird 
ich hin. Aber wie Schmerz klang der lachende Laut. habe, betrachte ich als Vorstudien. Jetzt erst will ich an mein er finden, daß das Bündnis ein rein defensives ist. Die Ver— 
Zumn Wohllein prostete der Amtsrichten den letten — gentliches Lebenswert schreiten Ich bin siebeig Jahre ait. age une iht nt ein e ee 
Tropfen seiner Flasche hinter die Binde giebend. Dann stürmte ich fühle noch schöpferische Kraft in mir.“ Der Tod hat ihm uee e z uzn Nicht ee usn 
r den anderen nach die dem Bug des Schiffes zueilten, denn die Feder aus der Sand genommen, er kam nicht mehr dazu, burch einen Klieg wishen beiden Berlragsgegnern, beendet 
soeben ließ sich der Ruf der Schiffssirene vernehmen. Der sein letztes Programm zu verwirklichen. Wohin es gzielte, worden sind. Die Bündnisverträge werden von Zeit zu 
Felsen von Monaco stieg im vergoldenden Zauber der sinkenden weiß jeder, der die von ihm geschaffene Gestalt der Mara Zeit hestätigt. V emne derartige Bestätigung war furzlich 
2 mi n formell in der Einleitung zu dem allgemeinen englisch-por— 
Sonne aus den blauen Meereswellen empor. Durimeh lennt. igiesischen Shiedsgerihlsvertrag von 1904 hingewiesen worden. 
Guül Wernhagen hatte deinen Blich für das herrliche Bild — 100 000 Irs.⸗Stiftuna für arme Knstler. Die Witwe des Einbringung der Somerulebin London, 3. Arril. 
Fortsekung folat verstorbenen Malers Ziem in Paris stiftete die Summe von aern een un p ut wyrden 
100 000 Irs zur Verteilung an arme Künstler, um so das A en u gehen. Die vomeru 222 
Theater, Kunst und Wissenschaft. Andenken ihres verstorbenen Gemahls zu ehren. 222222 iurre 
Paul Seyse über die Deutsche Schiller⸗Stiftung. In einer Neues Bühnenwerkl. Die neue Oper Eulenspiegel“ beh 
— e e e e — —— 
jüngst von einer Berliner Schriftstellerversammlung neuerdings timen Rahmen verlangt, wird hre Uraufführung an daß 2000 Aegypter, die der Meie der Sudantruppen an— 
erhobenen Vorwürfe wegen statutenwidriger Verwendung der einem Tage in Münmschen und in Weimar erleben. t e e 2 
ilet der Deufchen Shiller Sfimsg als mnrihlig, da die gNleine Mitteilungen. Die Stadt Pkorzheim mit ihrer sn nn e ee 2 
e en von Schriftstellern vorsehen, belannten Goldwarenindustrie baut ein neues Theater, Aeahpten 
ie nicht unbedingt für die nationale Literatur gewirkt haben. das die Stadt jährlich mit 15000 Misubventionieren will. 2 ndon, 
Auherdem verweist Paul Seyse gegenüber dem vorgebrachten Aus der groben Zahl der Bewerber um die Direltion des 3. goneni —— lu⸗ 
Material auf die Relativität und Vergänglichkleit literarischer Theaters sind die Serren Liebl und Scheuermann, Mitglieder Tode die Führung der nationalistischen Partei Aegyptens über— 
Werturleile und spricht die Soffnung aus, daß die Gelder der des Dentschen Weaters in Köln, gewählt worden. — Das Pyrne Legen alan 3 d eren 
Deutschen Schiller⸗Stiftung auch künftighin in der bisherigen diesjährige Tonkünstlerfest des Algemeinen Deut— ii aaeruns en an n Fuhrer 
Weise verwendet würden. schen Musilvereins findet in den Tagen vom 28. bis 31. Mai einem lir unletwo fen Eine grobe Reihe von Doln 
Ur⸗ und Erstaufführungen. Der Baifisch“, Schwank zu Danzia statt. Festdirigent ist Königlicher Musikdirektor menten wurde in dem BSauptauartier der Partei beschlag— 
von 8. Beller und G. Richter, wurde am Münchener Volls— Friß Binder. — Die Generalversammlung der ve et e n 
theater seht freundlich aufgenommen. — In Braunschweig Goethe-Gesellschaft findet in Weimar am 25. Mai hat dh zu ãguptischen Regierung versprochen, sich so 
im Hoftheater erlebte HSans Sommers neue Oper Der fatt. Am Vorabend hält nach der Aufführung des „Urfaust“ fort zu stellen. wenn ein herichllihes Verfahren gegen ihn 
Waldschratt! ihre Uraufführung und brachte dem greisen Professor Heuer⸗Frankfurt die Festrede über „Goethe in seiner eingeleilet werden sollte 
Komponisten schönen Erfolg. Den Text hat dem Komponisten Vaterstadt“ — Am 26. Mai wird die vierte Spielzeit des * 
Eberhard Konig deliefern mit dem ar shon dflers erfolareih dlclichheaters Hertenstein sam Vierwaldstaätter See) eroffnet Tagesbericht. 
zusammen gearbeitet hat. — Als Benefiz für seinen treff— und zwar mit der Uraufführung eines Dramas Olym— Qubed, 4. April 
lichen Bonvivant Bozenhardt brachte das Thaliatheater pias“ des Berliner Dichters Heinvich Lilienfein. Außerdem * 22 
in Samburg die Uraufführung eines Dreiakters Bona— sind noch verschiedene andere Uraufführungen vorgesehen, so Zum 40jãährigen Bestehen des Johanneums. 
parte, drei tritische Tage aus dem Leben Napoleons J.“ von u. a. die eines Dramas von Wilhelm Borngräber König Das Schuljahr 1911/12 ist seit der Gründung der Anstalt 
Armin Petersen und Julius Winkelmann, heraus. Das Stück Friedwahn“. Dem Spielplan werden verschiedene neue Stücke das vierzigste, da die Schule, aus der sich das Johanneum 
ist nicht viel wert, der Erfolg ist nur auf Konto des Bene— einverleibt, so soll der lang gehegte Plan, die Elekltra“ im Laufe der Zeit entwicdelt hat, Ostern 1872 als BSöhere 
fizianten zu schreiben. Im Bremer Sshau⸗ von Hofmannsthal aufzuführen, verwirklicht werden. Ferner Bürgerschule eröffnet wurde. In einer zweiten und zwar noch 
spielhause gelangte ohne großen Erfolg zum ersten Male in wird ernsh an Ibsen gedacht, dessen „Klein-Eyolf“ und „Frau bemerlenswerteren Beziehung bedeufet das Ende des laufen— 
Deuischland zur Aufführung „Wer seinen Vater lieb vom Meer“ gespielt werden sollen. — Anläßlich den Schuljahres einen wichtigen Abschnitt in der Geschichte 
hat“, Lustspiel in drei Aten von Julius Magnussen. des 650 jährigen Geschäftsiubiläums der belannten Rauch dieser Anstalt: Ostern 1912 wird nach einem vor etwa zwei 
Rarl Mayus letztes Programm. Karl May, dessen Ableben warenfirma Theodor Thorer ifteten die Firmeninhaber Jahren gefahten Rat- und Bürgerschlusse die Realschule, die zu 
wir gemeldet haben, hatte noch vor wenig Tagen auf Ein— 100000 Mder Leipziger Sandelshochschule als ber früheren HSöheren Bürgerschule die im wesentlichen gleich— 
Vbuna des Wiener Alademischen Verbandes für Literatur in Studienzuschuß zur Ausbildung deutscher Studierender. artiage Fortsetzung, von Johanneum die Vorstufe und später
	        
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