Full text: Lübeckische Anzeigen 1911 (1911)

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Imzojo⸗ 
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Beilagen: Vaterstädtische Blätter. — Der Familienfreund. 
Amtsblatt der freien und Hansestadt Lübed 161. Jahrgang Nachrichten fur das Herzogtum Lauendurg, die 
beiblatt: Gesetz⸗ und Verordnungsblatty mn eae gfürstentümer Ratzeburg, Lübeck und das angren⸗ 
—— ——————— αν zende meckllenburgische und holsteinische Gebiet. 
Druc und Verlag: Gebruader Sorchers G. m. 8. 8. im Labec. — Gelchäftsstelle Adreh baus (Ethniastt. 46). Fernsvrecder 8000 n. 800o1. 
Auscaabe 
(Grokße Ausgabe) 
Montaq, den 6. Zecbruar (911. 
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nichtamtlicher Teil. 
Neueste Nachrichten und Telegramme. 
Lubecd, 6. Febr. 1911. 
7* Geheimer Baurat Prof. Carl v. Großheim. 
Vorfitzender der Akademie der Künste, ist am Sonntag 
Vormittag in Berlin nach zweitägigenm Krankenlager im 
71. Lebensiahre verstorben. Carl von Großheim war am 
15. Oktober 1841 zu Lubed geboren und nach viel⸗ 
zaͤhriger von den höchsten Erfolgen gekrönter Tätigkeit 
am 1. Oltober 1910 zum Vorsitzenden der Königlichen 
Alademie der Künste berufen. Sein Tod erwedt bei uns 
in seiner Vaterstadt viele Teilnahme, lieh er doch beh 
allen größeren Bauausführungen seiner Vaterstadt gern 
leinen hochgeschätzten fachmännischen Beirat 
——à * 
Der Kaiser und die neue Erfindung von 
Dr. Goldschmidt. 
Berlin, 5. Febr. Se. Maj. der Kaiser nahm heute nach 
her Kirche im Königl. Schloß den Vortrag des Tr. Goldschmidt 
über Fortschritte auf dem Gebiete drahtloser Telegraphie ent— 
gegen. Hierbei waren anwesend: Prinz Heinrich, der Chef des 
Generalstabes der Armee, der Staatssekreiär des Reichsmarine- 
amts, der Kriegsminister, der Staatssekretär des Reichspostamts 
ind verschiedene andere Herren. 
Ein Kronprinzenbesuch in den Kolonien. 
Nach einer uns aus Indien zugegangenen Prioatmeldung 
hat der Kronprinz vor einiger Zeit den Wunsch ge⸗ 
äüubert, Ponapa zu besuchen, um dort an Ort und 
Stelle den Aufstand studieren zu können. Wie weit er diesem 
Wunsche auch amtlich Ausdrudk gegeben hat, ist nicht be— 
kannt, doch läßt sich vermuten, daß er kaum über den kleinen 
Kreis, in dem ihm der Kronprinz geäußert hatte, hinausge⸗ 
langt ist. Und doch wäre es wünschenswert, daß die Reichs— 
regierung, falls sie bisher diesen Wunsch des Kronprinzen 
nicht vernommen, erführe, daß der Kronprinz diesen Wunsch 
geaͤußert hat; und ebenso zu begrühen wäre es, wenn dieser 
Plan ausgeführt würde. Allerdings scheint eine solche 
Absicht in Berlin nicht zu bestehen, denn die jetzt 
angegebene Route, auf der der Kronprinz zurückkehren 
joll, fielt einen Besuch unserer Kolonien in der Sudsee 
oder Afrika nicht vor. Es mag dabei für Ponape aller⸗ 
dings in Betracht kommen, daß der Aufstand, dessen Unter⸗ 
drüdung im allgemeinen bereits gelungen ist, trotzdem in 
seinen letzten etwa noch bestehenden Ausläufen einen Be such 
des Kronprinzen nicht wünschenswert macht, weil er die 
dlufmerksamkeit der Beamten von wichtigeren Aufgaben ab— 
leult: aber diese Befürchtungen können doch nicht bei einem 
Besuche des Kronprinzen in afrikanischen Kolonialgebieten 
weiter in Frage kommen. Daher wird ein Besuch dieser Kolo— 
nien für den Kronprinzen selbst von größter Bedeutung 
und man versteht die Berechtigung dieses Wunsches, der in 
einem Berliner Blatte bereits geäußert worden ist. 
Deutsche Geistliche in England. 
London, 5. Febr. Der König empfing heute nachmitkag 
im Buckinghampalast den Geheimrat Prof. D. Dr. Harnack und 
den Präsidenten D. Spiecker. Die Gäste wurden vom Erz⸗ 
bischff von Canterbury vorgestellt. Der Empfang hatte 
privaten, zwangslosen Charakter. Beide Herren hielten An— 
iprachen an den König, der mit herzlichen Worten erwiderte 
und sie in England willkommen hieß. die Deputation über 
reichte dem König ein Erinnerungswerk das sich auf der 
Befuch der englischen Geistlichen in Deutschland im Jahre 1800 
degieht. Die Deputation war von den Parlamentsmitgliedern 
Ullen Baker und Dickinson begleitet. 
Der Antimodernisten⸗Eid 
Münster, 8. Febr. Das Profefsoren⸗Kollegium der theo⸗ 
logischen Fakultät ist in der Angelegenheit des An 
modernisten⸗Eides gespalten. Ein kleiner Teil unter Fuhrung 
des Dogmatikers Dr. Aßbera ist aeneigt, den Eid zu 
eisten. 
München, 5. Febr. An der hiesigen wie an der Wurz⸗ 
burger Universität sind mehrere ordentliche Profsessoren der 
theologischen Fakultät bereit, den Antimodernisten⸗Eid zu 
eilten. 
— — 
den, waren nur Deputationen zugelassen, insbesondere auch die 
ausländischen. Polizeimannschaften waren in großer Anzahl 
aufgeboten. Es kam indes keine Unordnung vor. 
Attentat auf den persischen Finanzminister. 
Teheran, 5. Febr. Gestern nachmitlag um 354 Uhr wurde 
uuf den persischen Finanzminister Sani ed Dauleh bei 
einer Rũckkehr aus dem Parlament ein Attentat verübt. 
Der Minister lah im Wagen und war im Begriff, vor 
einem Sause abzusteigen, als zwei Kaukasier eine 
An zahl Schüsse auf ihn abfeuerten, von denen drei trafen, 
ind zwar zwei in die Brust unterhalb des Herzens und 
iner am Oberschenkel. Der Zustand des Ministers ist 
iuherst bedenklich. Die Kaukasier haben die Tat aus 
Privatrache verübt, da einer von ihnen früher Angestellter 
m Finanzministerium war und seinerzeit entlassen wurde. 
Der Polizei gelang es, die beiden zu ergreifen, doch 
jatte sie vorher einen Kampf mit den Komplizen der 
Mörder zu bestehen, wobei zwei Polizisten verwundet wur—⸗ 
»en. Da die Attentäter russische Untertanen sind, fürchtet 
man, daß die rusiische Regieruna ihre Auslieserung ver— 
langen wird. 
die schwere Industrie und die Privatbeamten⸗ 
versicherung. 
Die Vertreter der schweren Incutttie haben in Düsseldorf 
inter Vorsie von Geheimrat Servaes nach einem Referat 
des nationalliberalen Abg. Dr. Beumer in einer Resosution 
zum Privatbeamtenversicherungsgesetz Stel— 
ung genommen, die einer Ablehnung gleich kommt. Ge— 
ügt wird der unübersichtliche unklare Text, das un— 
jewöhnlich verwickelte System von Einrichtungen, 
zie ein kostspieliges Heer neuer Beamten er fordern 
verde. das Mißverhaältnis zwischen Beitragslalten 
ind Kassenleistung, die Unabhängigkeit vonder 
Invalidenversicherung und vor allem die schlechte 
zebaudlung der bestehenden Versicherungsein— 
ichtungen und Werkpensionskassen. Die Vertreter be— 
chlossen zuletzt einstimmig, „den Gesetzentwurf in der vor— 
iegenden Form abzulehnen und gemeinschaftlich mit dem 
zentralverband deutscher Industrieller Stellung zu den ein⸗ 
elnen Bestimmungen zu nehmen“. Aus diesem Beschluß und 
us dem Verlauf der Verhandlungen geht hervor, daß die 
auntbedenker der rheinisch⸗westfälischen Groß⸗Indurtriellen 
zei dem Schicsal ihrer schon beltehenden Werkpensionskassen 
iegen. Lieber wollen sie etwas gröhere finanzielle Opfer 
ringen. aber dann auch mit den eigenen Kasseneinrichtungen 
hre Beamten in den Werken festhalten, als daß sie der 
allgemeinen Reichsversicherung aller Privatindustriellen zu— 
timmen. 
Eine Aufsehen erregende Erfindung. 
wurde, wie aus Miililcerceisen geschrieben wird, von dem 
erreichischen Artillerie⸗Hauptmann Alfons v. Henriquez ge— 
nacht. Die neue Erfindung besteht in einer Maschine, 
die imstande ist, während einer zehnstündigen Ar— 
jeitszeit 150 000 Gewehrpatronen herzustellen. 
der Apparat hat drei Trichter, in welchen Pulver, Huͤlsen 
and Kugeln eingeschüttet werden. Im Innern der Maschine 
erfolgt das automatische Abwiegen der Pulvermenge, Einfüllen 
n die Patronenhülse und das richtige Aufsetzen der Kugeln. 
zur Bedienung sind zwei oder drei Arbeitskrafte erforderlich 
Die österreichische Regierung hat nach eingehender Prüfung be— 
eits 10 Maschinen in Auftrag gegeben, die in der erweiterten 
laatlichen Patronenfabrik in Blumenau bei Wien aufgestellt 
verden sollen. Die Maschinen können bei einer Bedienung von 
265 Mann in einfacher Schicht im Laufe von 10 Stunden täglich 
nit 1500 000 Patronen herstellen; bei doppelter Schicht also 
Millionen. Diese Menge wird als täglicher Verbrauch des 
sterreichischen Heeres im Kriegsfalle angenommen. Nach In— 
zetriebsetzung der neuen Maschinen ist Oesterreich in der Lage, 
einen gesamten Patronenbedarf in seinen eigenen Werfitätten 
erzustellen. 
253 gischer auf einer Eisscholle ins Meer getrieben 
Helsingfors, 5. Febr. Im Biörkösund sind 253 Fischer auf 
einer Eisscholle ins Meer getrieben. 
Helfinafors, 5. Febr. Nach einem bei dem Landessekretär 
u Wyuborg eingegangenen Telegramm von der Insel 
zeshär hat die mit 253 Fischern ins Meer ge— 
riebene Eisscholle die Nichtunga auf JDamburg 
enommen. Weil die aus Bioerke gestern vormittag aus— 
jelaufenen Rettungsboote bis abends noch nicht 
zurückgekehrt waren, nimmt man an—-daß sie 
die Eisscholle eingeholt haben. 
Kundgebungen für die Essener Bergleute. 
Bochum, 5. Febr. In zwei ron etwa 10 000 Personen be⸗ 
uchten Volksversammlung wurden den in Essen Frei⸗ 
zesprochenen snirmische Kundgebungen dargebracht. Fur die 
Beweise des Mitgesuhls, die ihm und seinen Leidensge⸗ 
Ahrten zuteil geworden sind, dankte Ludwig Schröder in einer 
Rede, die mit einem Soch auf seinen Werteidiger schloß. 
Der Reichstagsabgeordnete Sachse besprach die Geschichte 
des ERenex Nechtsierrtume und Nachstagsabgeorbneter Hue 
Singers Beisetzung. 
Berlin, 5. Febr. Die Beisetzung Paul Singers auf bem 
fädtischen Zentralfriedhof in Friedrichsfelde hat heute bei schö⸗ 
nem Fruhlingswetter unter ungeheurer Beteiligung 
attgesunden. Der Zug setzte sich um 12 Uhr vom Geschaͤfts⸗ 
hause des Vorwaärfs in Bewegung. Drei Stunden später 
harrten aber daselbsh und in den angrenzenden Straßzen 
noch viele Tausende des Anschlusses an den eudiosen Zug, 
der erst um 5 Uhr bei dem Friedhoß anlangte. Man schätzt 
die Gesamtzahl der DTeilnehmer auf 100000. Zu dem 
Friedbof Jelbst. wo ne Reibe von Amnprachen gehalten wur⸗ 
Moragen⸗Blatt NKNr. 66. 
— — —“ — —— 
bezeichnete das erste Gerichtsverfahren als einen Tendenz⸗ 
»rozeß im schlimmsten Sinne des Wortes; er forderte 
leiche Achtung der baͤrgerlichen Zeugen gegenüber den 
miformierten sowie ausgedehnte Heranziehung des Laien⸗ 
lements bei der Rechtsprechung und Unentgeltlichkeit der 
Rechtspflege. 
Essen, 5. Febr. Wie verlautet, beabsichtigt die sozial— 
demokratische Partei, den freigesprochenen Bergmann 
Schröder in Essen wieder als Kandidaten für die nächste 
Reichstaaswabl aufzustellen. 
o . 
W. Braunschweig. 5. Febr. Nach heute mittag von der 
Sozialdemotratie in vier Lokalen veranstalteten Wah⸗ 
rechtswersammlungen sammelte sich eine nach Tau— 
enden zählende Menschenmenge, die die Straßen unter Hoch⸗ 
rufen auf das allgemeine Wahlrecht durchzog. Am Bohlweg, 
an dem das Schloß liegt, staute sich die Menge, wurde 
aber bald von berittenen Schutzleuten zerstreut, ohne daß 
es zu Zusammenstöhßen kam. Auch vor der Wohnung des 
Stoatsministers Dr. v. Otto sammelte sich die Menge, doch 
wurde auch hier die Ansammlung von der Polizei schnell aus— 
einander getrieben. Verletzungen sind nicht vorgekommen. 
BRo Dresden, 5. Febr. Vom Mmisterium des Auswärtigen 
aeuerlich eingezogene Nachrichten besagen, daß das bisher 
gemeldete Auftreten der Pest in Aegypten nicht der Art sei, 
daßz es zu Bedenken gegen die Fortsetzung der Reise des 
Königs von Sachlen Anlahß geben könnte. 
W. Stallupönen, 5. Febr. Der konservative Landtags⸗ 
abgeordnete Boysen⸗Klezzowen ist gestorben. 
W. Port Said, 8. Febr. Der König von Sachfsen ist 
heute früh mit Gefolge an Lord des Dampfers Großer 
Karfürst vom Nordtotschen Liond wohlbehalten hier ein⸗ 
getroffen. 
Hermischtes. 
Strãflings⸗Revolte. Zum dritlenmal innerhalb ganz kurzer 
Zeit ist eine Sträflings-Revolte in einem galizischen Ge— 
ängnis ausgebrochen. Vor kurzem revoltierten die Sträf⸗ 
inge in Wieliczka. Am Sonntag brach nun eine Revolte 
n dem Krakauer Landesgericht aus, die sich am Montag 
biederholte. Die Verbrecher schlugen unter den Rufen: 
„Gebt uns Brot, wir verhungern!“ die Fenster ein und 
»erbarrikadierten sich in ihren Zellen. Das requirierte Mi— 
taͤr drang mit aufgepflanztem Bajonett in die Zellen 
ein. fesselte die Sträflinge und bhrochte lie in Ginzel⸗ 
ellen unter. 
d. Das Achilleion⸗Reftaurant. Der Pariser Figaro keilt 
nit, daß der Plan eines Spekulanten auf Korfu auf einem 
hm gehsrigen Platze oberhalb des Achilleion ein Kaffee— 
estaurant zu errichten, voraussichtlich nicht zustande komme; 
der Besitzer des Terrains habe von der Schloßverwaltung 
iber eine Viertel Million Mark Abstandsumme verlangt, 
andernfalls er sein Kaffeehaus⸗Terrain so bebauen wolle, 
daß die Besucher direkt in die Gartenanlagen des Achilleion 
ehen könnten. Der Figaro erklärt weiter, daß der spekulative 
Grieche sich verrechnet haben dürfte, da die athenische Regie⸗ 
rung nicht gewillt sei, das Expropriationsverfahren einzu—⸗ 
eiten. — Aus eigener Kenntnis kann einer unserer Mitarbeiter 
zierzu verraten, daß ein solches Restaurant neben dem 
Achitleion mit Aussicht auf die Gärten des Schlosses bereits 
eit längerer Zeit besteht und daß dort von jeher die Fremden, 
ie das Achilleion besuchten oder auch nicht besuchten, weil 
ie Genehmigung versagt wurde, sich in diesem Restaurant 
ur die lange Fahrt von Korfu her bei gutem Weine schadlos 
jielen 
Für unsere Frauen. 
Das Ende des Riesenhutes. 
Wennagleich der Frühling mit seinen milden Lüften noch 
n weiter Ferne weilt, so regen sich doch bereits die ersten Vor⸗ 
zoten der schönen Jahreszeit: über die Neuheiten der Früh— 
ingsmode dringt allerlei unter die gespannt aufhorchende 
damenwelt. Und was uns da erzählt wird, klingt aufregend 
enug. Eine Revolution steht bevor, eine Wandlung des Ge— 
chmads, die natürlich mit dem Haupte beginnt. Die Tage der 
dutungetume sind vorüber! Der Engländer hat diesen wun—⸗ 
erlichen Kopfbedeckungen mit den Riesenkrempen, diesen tief 
iber die Nase fallenden Toques, die eigentlich nur die Schön⸗ 
heit des Kinns im Gesicht einer Frau zu erkennen erlauben, 
den bezeichnenden Namen „Extinguisher““ (Gesichtsauslöscher) 
egeben. Dem „Auslöscher“ wird nun selbst das Lebenslicht 
rus gelöscht. 
Die Schönheit des Frauenhaars, zierlicher Ohren und ver⸗ 
ührerisch glänzender Augen, die von dem erbarmungslosen 
Hut in den letzten Jahren mehr und mehr vededt wurde, 
oll wieder zu ihrem Recht kommen. Hatte der Hut bisher 
„ie Tendenz. immer tiefer herabzusteigen und mit seinen 
chweren Schatten das Geficht vollig zu verhüllen. so ist 
die Devise der neuen Frühlingshüute: empor, hinauf! Wie 
der Leiter eines der führenden Londoner Modegeschäfte aus⸗ 
plaudert, lassen die Ränder der neuesten Hute wenigstens 
A
	        
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