Full text: Lübeckische Anzeigen 1911 (1911)

Telegraphischo Kurs-und Marktherichte. 
W. Borlin, 4. Februsar. Sehlusckurse. 
Itimo-urse. 83 41Vltimo-Kurso. 3. 4. 
Abeex·Buchen. Vis. 187.50 187.50 Hbg. Am.-Packott. 143.87 143. 
⸗mbardon 20.,75 205532 Noraddeutsch. Lioyd 107.28 106.75 
erlin. Handelsges. 171.— 171.20 Laurahüditto 1608.- 172.50 
)eutseho Bank 266.25 266.50. Bochumor 231.87 2383.37 
)resdener Bank 164.50 164.37 Dortmund. Unio — — 77 
hiconto Command. 196.12 195.87 Dynamit-TPrust 186.50 186.75 
Oecte. Kreditbant 213253 213 -Prirat-Diskont: 38 3. 
Sehluss: Foat 
Lüveck.4. Februar. Getreidemertt. 
Mitgeteilt vom Verein der Getreidehändler). 
Weizen, 125— 130 Psd. holländ. neuer.183-192 M 
Roggen. 115- i22 Vid. holländ, neuer. —133-144 8 
hersie nach Quafitaͤ neue.. 5555 135-150 WM 
Zafer nach Qualiis. —5140 - 188 M 
hochfein über Notiz für 1000 Hilo 
P. LQübeder Getreidemarkt. Die Marktlage in dieser Woche 
m Getreidehandel war äußerst ruhig. Wenn auch nicht gerade 
die Preise gefallen sind, so war doch wenig zum alten Preis 
wWzusetzen. Weizen 186—193, Roggen 186—-142, Saser 1850— 
160. Gerste hoch bei fehlendem Angebot, Futtergerste feit. 
zchiffahrt. 
Angekommene Schiffe 
Travemünde, 3. Februar. 
Jeit Reisedauer Pass. 
750 N. 52 S. 5 Baltic, Sundquiit, 
8,60 N. 36 S. — Hermes, Boström, 
Den 4. Februagar. 
5,40 V. 136. 1 Westkusten, Larsson, 
11330 B. 13S. — Seeadler, Mews. 
215 N. 146. — Ascania, Brinckmann. 
Abgegangene Schiffe. 
Travemünde. 3. Februar. —nad⸗ 
Naiaden, Stenielt. Koprenbaoen 
Den 4. Februar. 
Aurora, Schlöpcke. Neustadt 
Fehmarn, Schacht, Fehmarn 
Hera, Blomareen, Gothenburg 
hans Voß, Voß, Flensburg 
Vehr Brahe, Lindroos, Abo 
Johanna, Rohbrecht, Libau 
Seeberichte. 
Lübeck, 4 Februar. 
Ciehl E Fehling.) Laut Telegramm aus Hangsö ist der 
D. „Aegir“, Kapt. Favorin, heute morgen daselbst a ngekommen. 
Weedereien „Horn“ Lübedc⸗Schleswig.) D. „Irmgard 
Horn“, Möller, ist am 2, d. Mvon Cardiff in Buenos Aires an⸗ 
sekommen, D. Eriphia“, Bellmann, am 3. d. M. von Caimanera 
jach Newvorf abgegangen. 
uftriellen haben schon genug mit Bestimmungen zu kämpfen. 
VR hindern und beschränken in der Leistungs 
d Konkurrenzfähigkeit. Wir haben bereits genug Lasten zu 
gen. welche unsere Leistungsfähigkett einengen. Wenn gir 
nd noch mit neuen Sorgen kämpfen sollen, die uns durch den Ar⸗ 
nachweis aufgezwungen werden und unsere Selbfländigkeit 
cagen werden sie nicht dazu dienen, den Frieden im Betriebe 
fordern. sondern zu stören. Ein guter Arbeiter, der wirklich 
swas leisiet findet immer eine Stelle, wo er da uern d tätig 
sein ftann und, diejenigen Arbeiter, welche den Arbeitsnachweis 
Anspruch nehmen, sind in der überwiegenden Mehrheit solche, 
die, aus welchen Gründen, will ich nicht deurteilen, nicht sebhaft 
find. Es sind die ungeeigneteren, und die Arbeitgeher werden 
fich nicht gefallen Jassen können, dar man ihnen Bosschriften 
Nachen will in welcher Reihenfolge und in welcher Weile sie 
hre Arbeiter einstellen sollen. 
Hert Dr. Aktendorf, Konsulent der Gewerbekamnier: 
der Standpunkt des Herrn Dr. Lintf in allen Ehren; ich per⸗ 
nag ihn aber nicht zu teilen. Seine Ausführungen über die r 
zetung des soziglen Friedens durch die Einrichtung h licher 
fkommung er Arbeitsnacheise scheinen doch sehr sozialeides pon 
migelaucht zu sein. Ich habe neulich Geiegenbeit gehabt. 9 
ziner Konferenz folgendes anzuführen: „Die und 
ndustrieslen Arbeitsnachweise in ihrem jetzigen Be ande d 
hren Cintichtungen iind die Fruci angiahtiger ge manden 
setungen unc Streitigkeiten zwischen den beteiligten Ar e edere 
ind Arbeitern, mögen die Arbeitsnachweise nun reine Arbei 
Jeber⸗ paritäiische oder Arbeitnehmernachweise sein. Stellt man 
beie rage der Erachtungejnes allgemeinen oͤffentlichen 
iir beitsnachweises zur Diskussion, so wird die Gefahr neuer 
segenfsare zwischen Ärbeitgebern und Arbeitnehmern auf⸗ 
auchen und der mühsam tmicege gewerbliche Friede ernstlich 
edroht srin ohne dah auch nur die geringste Aussicht vorhanden 
rãre, dahß ein ailgemeiner öffentsicher Nachweis entgegen dem 
inigen, Willen der Arheitgeber, sich kräftig entwicheln könnte. 
Ich lehne die öffentlichen paritätischen Arbeitsnachweise aber 
auch aus dem Grunde a b, weil felbst diesenigen die datan beteiligt 
werden sollen sie ablehnen. Stören Sie doch diese Kreise nicht! 
hisher scheint mir auch der Kernhunkt der Angelegenheit, soweit 
dübeck in Frage kommt, noch nicht berührt worden zu sein, näm⸗ 
ich die Bedürfnisfrage. Die Gewerbekammer hat in 
einem Gusachten nachzuweisen gesucht, daß ein Bedürfnis nicht 
rnerkannt werden könne. denn von 7437 offenen Stellen 
n Lübech im Jahre 1909 wurden durch die hiesigen Arbeitgeber⸗ 
iachweise unr sonstige Stellenvermittlungen nicht, weniger als 
3147 besetzt, Das sind weit über 80 0. Damit ist der Beweis 
rbracht, daß hier ein Svffentlicher kommunaler Arbeitsnachweis 
iicht desnen zu werden braucht. Mit Herrn Thielkow bin 
ch der Ansicht, daß die Ausfstellung der Statistik über die Ver— 
mittrungstätigkeit nicht die richtige ist. Für Lübed ergiht sich 
daraus. daß mehr Arbeitern Stellen vermittelt worden sind, als 
atsächlich Arbeiter überhaupt hier vorhanden sind. Wenn so— 
nit hier ein Bedürfnis für einen öffentlichen paritätischen Ar— 
eitsnachweis nicht anerkannt werden kann, bin ich der Meinung, 
ollten die Arbeitgeber in dieser Angelenheit auch nicht einen 
Deut nachgeben. Ich betrachte die Angelegenheit auch nicht als 
ine rein wirtschaftliche, sondern auch als eine politische und 
timme der, Ansicht zu, dah durch öffentliche kommunale Ar— 
zeitsnachweise nur der Sozialdemokratie das Bott warm ge— 
nacht wird. 
Herr Dr. Horn: „Serrn Rat Dr. Link muß ich entgegnen, 
zaß ich mit meinen Ausführungen, daß in paritätischen und 
ommunalen Arbeitsnachweisen schematisch egrbetet wird, nicht 
A habe. daß diese durch die Innehaltung der Reihenfolge 
der sich Meldenden bei der Besetzung der Stellen so verfahren, 
daß sie jedem ersten besten jede xebeliebige, Stellung zuweisen. 
Meine Meinung ist vielmehr die, daß der kommunale Arbeits⸗ 
nachweis dem Arbeitgeber alle dieienigen Stellungsuchenden 
uweisen wird welche r die Arbeitsstelle in Frage kommen 
önnen und es dem Arbeitgeber überlassen bleib den geeig- 
ieten Bewerber herauszufinden. 
Hert H. Thäel: Herx Rat Dr. Link hat zur Unten. Zung 
einer Ansicht über die Wichtigkeit der kommunalen Arbeits- 
iachweise ganz besonders ins Vordertreffen gestellt, daß die 
reukische Regierung sich für diese Arbeitsnachweise interessiert 
ind bereit seĩ steigende Mittel ttotz der quch in Preuhen nicht 
bermäßig glänzenden Finanzlage in den Etat einzustellen. Tas 
t zwar richtig kann für mich aber nicht ausschlaggebend sein 
Denn die Regierung ist in einer eigentümlichen Lage. Sie soll 
Nleen Seiten gerecht werden, und da hat m. E. Herr Dr. Neu— 
nark mit Recht gesagt, wir haben in letzter Zeit mehr als genug 
»on der Weisheit der Kathedersoziologen zu spüren bekommen. 
Aber die Regierung sagt sich, was die Herren sich ausgedacht 
aben, lönnen wir jg mal versuchen, denn verhalten wir uns ab— 
ehnend, stoßen wir so und so viel Arbeitnehmer von uns. Die 
Kosten aber haben die besitzenden Klassen zu tragen. Doch wir 
jaben uns nicht mit diesen, Sachen zu beschäftigen, sondern mit 
zen Verhältnissen in Lübeck. Es ist auch hier erwogen. ob es 
ich nicht empfehle, einen paritätischen kommunalen Arheitsnach- 
peis einzurichten und es ist auch für mich, wie schon Serr DTr. 
Allendorf ausgeführt hat, die Frage maßgebend liegt hier für 
rinen so.chen Arbeitsnachweis ein Bedürfnis vor? Diese Frage 
muß ich verneinen. Ich bin auch voillständig damit einver— 
tanden. was Herr Dr. Horn über die Wirksamkeit eines öffent⸗ 
ichen kommunalen Arbeitsnachweises ausgeführt hat. Der Ge⸗ 
zanke, alle derartigen in Deutschland vorhandenen Arbeitsnach— 
peise zu zentralisieren, und hierdurch im ganzen Reiche einen 
Ausgleich zwischen Angebot und Rachfrage auf dem Arbeits- 
garft herbeizuführen, ist gewiß ideal und hat auf den erften 
Blick etwas Verlockendes. Aber dennoch halie ich ihn fur un— 
ourchführbar weil ich auf Grund meiner Erfahrungen und Mit— 
zeilungen von unterrichteter Seite den Beweis dafür erbracht 
ehe. daß sick die Arbeiter, nicht verschiken Jassen wie Partete, 
ind gndererseits sind die Ursachen, welche die Nachfrage nach 
Irbeitsträften hervorgerufen haben, nach Ort und Zeit so ver— 
chieden, datßz demgegenüber der Ausgleich poliftändig versagen 
nuß. Durch die bureaukratische Art und Weife, in wescher ein 
ommunaler Arbeitsnachweis mehr oder, weniger geleifet werden 
nuß. Jann er die Bedürfnisse der Industrie nicht erfüllen. Wie 
ind denn überhaupt die Arbeitsnachweise entstanden? An— 
aͤnglich suchte jeder Arbeiter sich sesbsi. Arbeitsgelegenheit. Da 
am es vor, daß vor einer Fabrik zahlreiche Ärbeiter fich an— 
ammelten und um Arheit anfragten. aber abgewiesen werden 
rußsfen weil keine Arbeitf vorfsag sFine andere rir im essern 
Irt hätte die Arbeiter vielleicht seyr gern genommen, RAus 
onkurrenzrüchsichten wurden die Ärbeiter aber micht dorthin 
wiesen Mit der Zeu haben indessen doch die Unternehmer Lin⸗ 
chen ejernt daß sie nicht nur Konkurrenten, sondern auch Kol⸗ 
cgen uͤnd und dal es notwendig ist sich über das Arbeitermateria 
u verslaͤndigen. Infolgedessen schuf man die Arbeitsnachweise, 
e. damii sie auch gut, funktionierten. mit Fachleuten besest 
vourden. Durch Arbeitsnachweise wurden jedem Mit⸗ 
siede diejenigen Arbeiter zugeführt, die es gerade gebraugte 
damit war nicht nur dem Unernehmet sondern auch der Ar—⸗ 
eiterschaft gedient,. Dann sind auch die Innungen dazu ge— 
Immen Facharbeitsnachweise einzurichten. Auch sie empfanden 
as Bebürfnis daß nicht dem Meister irgend ein Geselle zuge— 
hat wurde. sondern nur sosche, die wirklich für seinen Betrieb 
eianet waren denn auch in dem Handwerksbetrieb hat eine 
eitgehende Spezialisierung jlattgefunden. Und jetzt frage ich 
iewenn Sie einen großen kommunalen Arbeitsnachweis grün— 
en, welche Engel vom Himmel wollen Sie anstellen, um das⸗ 
be d crreichen was die Facharbeitsnachweise bisher geleistet 
aben? derr Dr. Harfwig hat dann auf die Notwendigkeit 
er Schaffung eines Arbeitsnachweises für ungelernte Arbeiter 
ingewiesen. Ich glaube aber, p sehr bedeutend ist die Zahl 
ieser Ardeiter in udeg nicht, daß für sie ein besonderer Arbeits⸗ 
rachweis erforderlich wäre. Hinzu kommt, daß ein solcher Ar⸗ 
eisnachweis erhebliche Kosten verursachen würde und, wenn 
se einmal eins soiche Einrichtung vorhanden ist, hält es immer 
brer sie wieder rüͤckgangig zu machen. Sollte aber wirklich 
in Beduͤrfnis fur einen Lrbeitsnachweis für ungelernte Arbeiter 
orliegen. so haͤtte hier eine gemeinnützige pripate Inftitution 
atz zu greifen. Das ist guch in Hambürg mit gutem Ersols 
eschehen. Es ist dann weiter gesagt, es wäre für die unge— 
rnten, Arbeiter beguemer und angenehmer, wenn sie sich an eine 
entrale, wenden koönnen., Dazu bedarf es aber m. E. nicht des 
roßen Apparates eines ko mmunalen Arbeitsnachweises, der nur, 
ie der Herr Vortragende, ganz richtig bemerkt hat, zu ge— 
rifsen Konsequenzen fuͤhren kann. Ferner, ist darauf hingewiesen 
zorden, darß, die große Kaiserliche Werft in Kiel ihren gesamten 
zedarf an Arbeuskräften durch den kommunglen Arbeitsnach— 
veis deckt. Ob dieser Vergleich richtig gewählt ist, lasse ich da— 
singe tellt Jein. Hervorheben muß ich aber, daß die Kaiserliche 
Verft in der Industrie eine exceptionelle Stelle einnimmmt. Sie 
rbeitet nicht werbend, sondern sie hat ganz andere Aufgaben, 
ie tritt nicht in Konkuͤrrenz mit privaten Unternehmungen. Sie 
ann die Arbeiter vom kommunalen Arbeitsnachweis nehmen., 
neil sie die zugrunde liegende Idee unterstützen will. Sortieren 
zußz sie die Arbeiter spaͤter aber auch. Und wenn ihr aus der 
enutzung des kommunglen Arbeitsnachweises ein pekuniärer Vach— 
il exwächst so hat ihn nicht ein einzelner, sondern das Reich 
u tragen. Ob das richtig ist, und es nicht praktischer wäre, an⸗ 
5 —&J a en een ehee würde 
at iesem Beispiele nicht folgen fönnen, da i 
indere Aufgaben gestellt sin* nen da hr dan⸗ 
Hermischtes. 
Die Bahn auf die Zugspiizze. Aus München wird be— 
ichtet: Das Zugspitzenbahn-Komitee hielt am Dienstag eine 
zitzung ab, zu der sich auch Vertreter auswärtiger Ministerien 
ingefunden hatten. Die Rahutrace auf die Zugspitze soll auf 
ayerischem Boden durchgesührt werden. Ein Vertreter des 
gerkehrsministeriums gab dabei die Erklärung ab, daß nur jene 
zrojekte Aussicht auf Konzessionierung hätten, die die Bahn 
usschließlich auf bayerischem Boden führen wollen. Dieser Be— 
ingung genügt zurzeit nur das Schwebebahnprojelt Grainau— 
zibsee — Riffellöpfe — Zugspitze — Ostaipfel. 
Aus den Fliegenden Blättern. Raffiniert. Richter: 
Nachdem Sie in die Wohnung der Privatikre eingebrochen 
odaren, stahlen Sie, während die Tame schlief, außer Geld noch 
eren Perücke. Was hoben Sie damit angefangen?“ Einbrecher: 
Ja wissen S', Herr Richter, die hab' ich nur deshalb mitge— 
iommen, damit die Dame nicht sosort zur Polizei laufen konnte.“ 
Das Telegranim. Leutnant von Priestewitz braucht 
m Manöver dringend ein Paar neue Reithosen und läßt sich die— 
elben telegraphisch vom Burschen bestellen. Da dieser gehört 
zat, daß man Telegramme, um Geld zu sparen, möglichst Tnapp 
Wfassen doll. drahtet er dem Schneider: 
Moeithoson! 
Wind in Travenimde. 
Den 4. Februar. vorm. s Uhr; WNW.4. Kälte — Grad.. 
nachm. 8 Uhr· WMW., 3 
Wasserstands Nachrichten. 
Travemünde. 4. Februar, vorm. 8 Uhr: — 154. 
nachm. 8 Uhr: — 10 
Aussicht für die Witterung am 5. Februar. 
Etwas kälter. Trocken, teilweise heiter. Meist schwache, 
nördliche Winde. 
Geschäftliche Mitteilungen. 
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von Priestewitz-Tatterborn, 
Leutnant im 176. Dragoner-Regiment Nr. 833, 
Großfürstin Olga, zurzeit im Kantonnementsquartier 
Lausa bei Weixdorf, p. Adr. Herrn Gutsbesitzer 
Gotthold Lange, Obere Dorfstraße Nr. 47. 
1. Stod links. 
Nicht in Verlegenheit zu bringen. Veiteles (zu 
yxliegenstock, der schon eilichemal umgeschmissen und dessen Ge— 
chäft bereits auf die Frau, auf die Schwiegermutter und auch 
uuf die Schwester übergegangen war)?: „Wenn du unochmal 
mschmeiht, dann kannst du aber kein Geschäft mehr anfangen!“ 
— Fliegenstock: „Nu,. hab' ich nicht vielleicht auch noch ä' 
ßroßmutter?!“ 
—V———— 
— 
æaisbewsnhtt bei Kgtotthen Husfen 
siserhkeit Verschleimunq Asgen- 
suure Anfluenza u.folgeæustä nde 
ecrall erhaältlich in Anothekeén, Drogen- und 
M/heroalvuass MAnMnGIunBpe 
20 
— 
Mundwassen 
Für Politik, Handelsteil sowi i 
—W (mit Ausnahme des eenenen zegraen 
e“ —ã— v61 Tageshericht. Kuͤbect und Nachbargebiete: 
en Inseratontois · C Schüder. sänitlich in Lubeck 
Verkauf eines Areals an der Finken⸗ VI. Antrag von, Stelling, betr. Ge— ird hi e 
nen ein ores o — —— — — Bekanntmachnung. Solches wird hierdurch zur öffentlichen 
abrik vorm. Liedtke &Stolterfohl⸗ senerunasverhauntsen uredenden! Gerdttennizdt gm 5. Feiruot 10113..Kenninis gebracht mit der Aiufforderung 
5. m. b. S. cuSti VNr, s, G 22 Zulage an die in Staots- und Gemeinde Nachdem die Aufstellung eines zweiten) daß alle, welche gegen die Richtigkeit 
Beihülfe an den Luͤbeder gemein—⸗ eiriehen beschaftiaten Arbeiler. (Brols Vadtrages gum Wegeregsster sür die Wege⸗ —AA— 
ützigen Bauverein für den Vae oll, der Bürgerschaft 1810 Nr 21 gemeinde Vorwert erforderlich geworden! wondungen erbeben wollen sol he inner- 
Noriedabevecen (ssi Nr. 6 5. 145.) ochisd x8 Snnpe 453 Nachtrages — n Woden on der Ver⸗ 
J in der Registralur des Polizeiamis ai öffentlichung der Bekannt 
Ubschliehung der nach Süden ge— Wnredun 35 —— vom auch bei dem Vorsißenden des vanee gerechnet, s dc unggagunget 
—— opember 1910. betreffend Heran vorstandes in Vorwert vährend der Zei BPolizeiamt) einzubringen. widrigen⸗ 
eeeee J — 
veg Ssue —— 33 auf⸗· iich ausgeleg. Wegepfandregisters nicht weiler gebört 
s——— q Dieienigen, welche gegen den Entwu— werden sollen. 
zech — — uwen dungen erheben haben diese innerhalbe Lübech den 25. Januar 1011. 2006 
Zuittrung des Sicdtlasenderwal⸗ e dor Rürgerschaft. 4 Wochen, von der Veröflentlichung der Das Polizeiamt 
— * 
— an — gulenhat in infolge seiner Ernennng und, sowen nöng, gu degründen widrigen. Dienstag, den 2. Februar 1911 
—B e ee eecie D ee esste 
*368 Zubeg. 3. Fehruar I81i. 2as ni gehört werden d ermnduhq derdeden werdew 
erabsetzung der Gebühren für ver⸗ Vẽ erle Vidhame des wand gertdideSuben den * —2 — en iamt dieesede e dateggere 
atete gehluns der Beiträge zur zeiamt. durfnisse für das hiesige Garnisonsazareit 
Aindwosseriunst (idu di i tannd hzarwzat w ued uln Bekannt nachung Broß utenhh Sune indeh 
hemüse 
krrichtung einer Kanzlisten telle ig nennung zum Landtichter die Rechtsanwafi- (CVeröffentlicht am 1. Februar 10911. Zelon laswaren sowie. Srise und Soda 
Er. Hansegtischen Gelandischaft in iait aufdegeben dug t in der diedie — sür die Zeit vom 1. April 1911 bi 
Berlin. 911 Nr. 10. S. 33) ue ee ot — —— en egegech äcnde Diai igi 
a n Gemäßb — 
suiraa von Aug. Papte, hett. Rege⸗ Lubec 4. Februar 1911. 4.Bä heα ο der Wegeordnung vom 20 i —A— 
ung der Schiffahrtsverdälinisse auf dem Der Vräsident des Laudgerichts. 874 von den betreffenden Gemeind datenbrotteste und Knochen fur die Zeit 
atzeburger See. Grotokoil der vürger — x eeiende cee e ee bre ere 
bast 1910 Rr. 1006. 126. Das Ersuchen vom 9 November 1910. aͤr die ee ein e gen e * 
lntrag von Klein, betr. Aufbesse⸗betr. Mitleilung des Aufenthalis des Hei- jehmigung Lorgelegt ut, hat das ue Heshäits zimmer des Vararetis Fathatinen 
ung der Bezüge von Ruhegehalts-, zers Albert Linnuszies gus Sziobrisäler mit, dessen Äuslegung in dem Hause des straße 11 aus und sind vor, Abaabe von 
—V— dorsihenden des Gemeindevorsandes zu Angeboten zu lesen und durch Unletichtifi 
mpfängern. (brotokoll der Bürger⸗ ELuübed den ẽ. Februar 1811. 5„chlutup wãhrend der Zeit vom 1. 2 anzuetlenmen v¶ꝛä 
— Die Staataanwaltschaft. 8. Februar ds. Is. angeordnet Fünialiches Garnisonlazarett 
Amtlicher CTeil 
— 
——— 
Versammlung der Vürgerschaft 
am Montag, dem 6. Februar 1911, 
abends 6 Uhr, 
im Bürgerschaftssaale des Rathanses. 
Tagesordnung; 
Wahl der Kommuͤssson zur Vorprüfung 
der Frage, ob und in weichem Umfange 
die Bürgerschaft eine Revisison bdes 
Pesetzes vom 19. Sepiember 1808 
hetreffend Anlegung von Mündelgeld, 
ür erforderlich hält 
J. Mitteilungen des Senates. 
ir Anträge des Senates: 
Erstreckung der Geisfungsdauer des 
vierten Nochtrages vom Dezem ber 
1903 zu dem Gesetze vom 27. Mai 
889. betreffend, die Einkommen⸗ 
teuer, auf das Rechnungsjahr 1311. 
1911 Nr. 10. 6. 21) 
Judaugeruno und wiederholter An⸗ 
rag, betreffend Revision des Be— v 
imtenhesoldungsetais u. w dSa.s 
Druchache 1911 Rir 10 S7. 
Beilegung der Amisbezeichnung 
Rektor“ an die Leiter der Mittel⸗ 
hulen und der städtischen Volks 
chule. (Idio vtr. .6. 11.) 
Berkauf eines ander Straße Bei 
er Lohmühle belegenen Ärehls 
W. Torkubl (19011 Nr. k.S135 
9 
10. 
1. 
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